DE98144C - - Google Patents

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DE98144C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1897 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Zerkleinerungsvorrichtung, welche dazu dienen soll, Kohle u. s. w. zu zerkleinern und den so erzeugten Kohlenstaub unmittelbar in Feuerungen einzuführen; die Vorrichtung soll also gleichzeitig zerkleinern und beschicken.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 die Ansicht von oben bei abgenommenem Deckel und
Fig. 4 die Kuppelung der Zerkleinerungsvorrichtung mit der Welle einer mit gfofser Geschwindigkeit laufenden Kraftmaschine.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse A mit Deckel B aus Gufseisen oder anderem widerstandsfähigen Stoff; der Deckel B schliefst dicht und ist am Gehäuse mittelst des Scharnieres α und des Schraubenbolzens b befestigt, so dafs die Vorrichtung leicht geöffnet werden kann.
Zur Verminderung der Reibung der in den Lagern ρ laufenden Welle W und behufs Regelung des seitlichen Spieles dieser Welle besitzt dieselbe an beiden Enden eingelassene, gehärtete Körner c, welche gegen Stellschrauben r stofsen.
Auf der Welle W sitzt innerhalb des Gehäuses eine Muffe oder Nabe C mit Schlagarmen; die Theile d derselben sind an der Nabe befestigt, die äufseren Enden dagegen sind angelenkt, so dafs sie sich sowohl nach vorn wie nach hinten umlegen und gegebenenfalls während der Umdrehung nachgeben können. Die angelenkten Enden der Schlagarme unterliegen einer Tangentialkraft. Ist die Vorrichtung überfüllt oder enthält die zu zerkleinernde Kohle einen fremden, sehr harten Körper, so weichen die angelenkten Enden aus. Ist der Widerstand überwunden, so gewinnt die Fliehkraft das Uebergewicht, bis die beweglichen Armenden ihre tangential gerichtete Lage wieder einnehmen.
Die inneren Stirnflächen des Gehäuses sind mit sehr harten, gezahnten Stahlplatten f ausgekleidet, welche mittelst Bolzen befestigt sind und leicht ausgewechselt werden können. Gleiche Stahlplatten sind an den Stirnwänden und der inneren Mantelfläche des Deckels angebracht.
Die auf der Welle W angebrachte Riemscheibe D wird mittelst Treibriemen von irgend einer Kraftmaschine angetrieben. Indessen kann die Scheibe D auch durch eine Kuppelungsmuffe ersetzt werden (Fig. 4), mittelst deren die Welle W unmittelbar mit derjenigen einer beliebigen Kraftmaschine gekuppelt wird.
Die auf der Welle W innerhalb des Fülltrichters ' T angebrachte Schraube E befördert einerseits die in den Trichter eingeführte Kohle und andererseits, eine genügende Menge Luft in die Zerkleinerungsvorrichtung, so dafs die gepulverte Kohle von der durch die Drehung der Schlagarme angesaugten Luft fortgerissen und durch den Rost G hindurch unmittelbar in die Feuerung geführt wird.
Die Kohle, welche gegebenenfalls zuvor durch einen nahe oder auf dem Trichter T anzu-
bringenden Steinbrecher zerkleinert, werden kann, wird von der Schraube E in das Gehäuse A gedrängt; die Schlagarme zerkleinern die Kohle noch weiter und treiben sie nach der entgegengesetzten Stirnwand des Gehäuses, indem sie die Kohlentheilchen in Spiralen herumschleudern ; schliefslich gelangt die gepulverte Kohle an die Mantelfläche des Deckels, und wenn sie in genügend feine Staubformen übergeführt ist, entweicht der Staub mit dem Luftzuge durch den im unteren Gehäusetheile angeordneten Rost unmittelbar in die Feuerung. Der Feinheitsgrad des abziehenden Kohlenstaubes wird durch die Maschen des Rostes bestimmt, welcher aus kreuzweise angeordneten sehr harten Stahlschienen gebildet ist. Die Anordnung dieses Rostes sichert eine gleichmäfsige Korngröfse des Kohlenstaubes, welcher unmittelbar in die Feuerung entweichen kann, ohne vorher noch gesiebt werden zu müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kohlenzerkleinerungsvorrichtung für Feuerungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kohle von Schlagarmen, deren Enden gelenkig hergestellt sind, im Verein mit der gezahnten Stahlverkleidung des Gehäuses zerkleinert und als Kohlenstaub durch einen im unteren Theile des Gehäuses angeordneten Rost hindurch von der durch die Drehung der Schlagarme angesaugten Luft unmittelbar in die Feuerung getragen wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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