AT62530B - Apparat zum Pulverisieren von festen Brennmaterialien. - Google Patents

Apparat zum Pulverisieren von festen Brennmaterialien.

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AT62530B
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Claude Albemarle Bettington
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Claude Albemarle Bettington
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  Apparat zum Pulverisieren von festen Brennmaterialien. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Pulverisieren von festen Brennmaterialien und zum gleichzeitigen Vermischen derselben mit Luft behufs Erzeugung eines brennbaren Gemisches, das unmittelbar in Feuerungsanlagen verwendet werden kann. Im besonderen bezieht sicb die Erfindung auf solche Apparate, die aus einer innen verzahnten Zerkleinerungstrommel und in dieser angeordneten Schlagplatten bestehen und bei welchen das Brennstoff-Luftgemisch infolge Zentrifugalkraftwirkung am Umfang der Zerkleinerungstrommel austritt.

   Pulverisierapparate dieser Art werden der Erfindung gemäss dadurch verbessert, dass die gezahnte Innenfläche der Zerkleinerungstrommel mit einer glatten Zunge versehen ist, die sich unterhalb zweier   Zuführönnungeu   befindet, welche den Brennstoff den rotierenden Schlagplatten zuführen, wobei die eine Öffnung zur Zufuhr des frischen Brennstoffes und die andere Öffnung zur nochmaligen Einführung der noch nicht hinreichend verkleinerten   Brennstonstücke   aus einer Lichtkammer in die   Zerkleinerungstrommel   dient. 



   Die   Brennstonstücke   fallen zunächst auf die erwähnte glatte Zunge und werden von den rotierenden Schlagplatten getroffen und in kleinere Stücke zerschlagen, so dass sie bereits ein wenig zerkleinert sind, ehe sie auf   die verzahnte Innenfläche   der Zerkleinerungstrommel gelangen. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Pulverisierapparat in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht, Fig. : 3 stellt die Zerkleinerungstrommel in Seitenansicht dar. Fig. 4 : zeigt einen Schnitt nach 
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 platte. 



   Der Pulverisierapparat wird von einem motor, beispielsweise von einem Elektromotor   B.   aus durch die Welle A angetrieben. Auf der Welle A der Zerkleinerungstrommel A2 befindet sich 
 EMI1.2 
 stuckchen wieder zurück, werden abermals von den Schlagplatten getroffen und weiter zer- kleiner. Die Zunge a3 besitzt eine glatte Innenfläche, so dass die Kohlenstücke von den Flügeln bereits bis zu einem gewissen Grade zerstückelt worden sind, ehe sie den gezahnten Teil der
Trommelwandung erreichen. 
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 unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft herausgetrieben werden. Das   Abzugarohr     0   führt die Kohle-Luftmischung in eine Kammer D (Fig. 1 und 2), die im Innern mit einer geeigneten
Ablenkvorrichtung D'ausgestattet ist, um den mit Kohlenstaub geschwängerten Luftstrom abzulenken.

   Bei der dargestellten   Ausführungsform   hat die Ablenkvorrichtung die Form eines
Kegels, in welchen das Rohr C hineinragt. Dieser Kegel zwingt die Mischung nach Verlassen des Rohres C, sich wieder abwärtszubewegen, wobei die grösseren Bestandteile der Mischung zu Boden sinken und ausgeschieden werden. Die ausgeschiedenen grösseren Kohleteilchen werden durch ein Rohr E und eine engere Fortsetzung E2 (Fig. 4) desselben der Trommel A2 nochmals zugeführt und gelangen wieder auf die Zunge a3, von der aus eine weitere Zerkleinerung bis zur gewünschten Feinheit erfolgt. Der Eintritt der grösseren Kohlenteilchen in die Trommel   A2 erfolgt   infolge der durch die Flügel erzeugten Saugkraft.

   Das Rohr E ist zweckmässig mit einer Regulier- klappe oder einem Schieber   E1   oder dgl. versehen, durch dessen Verstellung eine Rückkehr nicht nur der zu grossen Kohleteilchen, sondern auch von Luft in die Saugöffnung der Zerkleinerung- trommel bewirkt wird. Dadurch wird ein Kreislauf innerhalb der Maschine und der Rohre aufrecht erhalten, um die noch nicht hinreichend zerkleinerten Kohlenteile in Bewegung zu erhalten und den neu zugeführten Kohlenstücken der weiteren Zerkleinerung zuzuführen. Die Scheidungs- kammer B ist mit einem Ablassrohr F versehen, durch welches eine vorher bestimmbare Menge von Kohle und Luft der Feuerungsanlage zugeführt wird. 



   In manchen Fällen, in denen es auf eine gleichmässige Feinheit des gelieferten Materiales nicht in erster Linie ankommt, kann die   Ausscheidungskammer   D auch entfallen und die Kohle-
Luftmischung unmittelbar aus der Zerkleinerungstrommel      zur Feuerungsanlage oder dgl. geleitet werden. Auch können an Stelle der Ausscheidungskammer Siebe, Zentrifugalausscheider oder andere geeignete Vorrichtungen in Anwendung kommen. Wenn die zu zerkleinernde Kohle sehr nass und infolgedessen schwer zu pulverisieren ist, ist es vorteilhaft heisse Luft in die
Zerkleinerungstrommel einzuführen. Zu diesem Zwecke ist an die Haube   G   ein Rohr G an- geschlossen, durch welches die heisse Luft zugeleitet wird.

   Auch dieses Rohr   G kann mit   einer
Klappe oder einem Schieber   Gl   oder dgl. versehen sein, um den Zutritt der heissen Gase zu regeln, während die Zufuhr der kalten Luft mittels des Schiebers   a2   geregelt wird. 



   Mittels der beschriebenen Vorrichtung können auch andere Materialien als Brennstoffe pulverisiert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Apparat zum Pulverisieren von festen Brennmaterialien und zum gleichzeitigen Vermischen derselben mit Luft behufs Erzeugung eines brennbaren Gemisches, wobei der feste Brennstoff in das Innere der Zerkleinerungstrommel eingeführt und durch eng aneinander angeordnete rotierende Schlagplatten (a) zerkleinert wird und das Gemisch infolge Zentrifugalkra@twirkung 30m Umfang der Zerkleinerungstrommel austntt, dadurch gekennzeichnet, dass die gezahnte Innenfläche der Zerkleinerungatrommel (A2) mit einer glatten Zunge (a3) versehen ist, die sich unterhalb zweier Rohre fis) befindet, welche den Brennstoff den inneren Kanten der Schlag- platten (a) zuführen,
    wobei das eine Rohr . B zur Zufuhr frischen Brennstoffes und das andere Rohr () zur nochmaligen Einführung des noch nicht hinreichend verkleinerten Brennmateriales aus einer Sichtkammer (D) in die Zerkleinerungstronimel (razz dient.
AT62530D 1909-11-13 1909-11-13 Apparat zum Pulverisieren von festen Brennmaterialien. AT62530B (de)

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