DE97840C - - Google Patents

Info

Publication number
DE97840C
DE97840C DENDAT97840D DE97840DA DE97840C DE 97840 C DE97840 C DE 97840C DE NDAT97840 D DENDAT97840 D DE NDAT97840D DE 97840D A DE97840D A DE 97840DA DE 97840 C DE97840 C DE 97840C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
sheet metal
turntable
sandblast
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT97840D
Other languages
English (en)
Publication of DE97840C publication Critical patent/DE97840C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C3/00—Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/18—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1897 ab.
Das neue Verfahren erspart die umständlichen früheren Einrichtungen zur Hin- und Herbewegung von geraden Blechtafeln vor einer Sandstrahldüse, die Anordnung zur Haltung der Blechtafel und führt aufserdem eine bessere Einwirkung des Sandstrahles auf das Blech, eine leichtere Abdichtung des Maschinenraumes gegen Staub und schnellere Abführung des letzteren mit sich.
Es besteht darin, dafs die Blechtafel zu einem Cylinder gebogen und dieser in einer Schraubenlinie an der Sandstrahldüse vorbeigeführt wird. Wenn nach dem neuen Verfahren Blech zur Entfernung der Oxydschicht behandelt wird, werden die besonderen Vortheile erreicht, dafs diese Schicht vor der Einwirkung des Gebläses schon gelockert und durch die Biegung zu einem Cylinder die Beulen schon in gewissem Grade entfernt werden. Die cylindrische Blechtafel bedarf keiner weiteren Haltmittel bei der Arbeit, sondern bleibt durch ihre eigene Form und Masse einfach auf ihrem Platze auf der Drehscheibe bei der Bearbeitung stehen; die Gröfse des Arbeitsraumes braucht nicht mehr der doppelten Breite des Werkstückes, sondern' nur einem Drittel zu entsprechen; der Arbeitsraum gestaltet sich zu einem cylindrischen Schacht, aus welchem der Staub sehr leicht ausgeblasen werden kann.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen Längsschnitt durch den Apparat dar.
A ist die auf die Hohlwelle B aufgesetzte, mit einem.kleinen Führungscylinder α für den aufzusetzenden Blechcylinder versehene Drehscheibe. C ist der Arbeitsschacht, welcher durch eine Thür c zugänglich ist und in welchen die Sandstrahldüse D hineinragt. In dem Fufse der Hohlwelle B ist eine Schraubenmutter f befestigt, welche auf die im Boden bezw. Gestell befestigte Schraube F pafst. Die Hohlwelle wird mittelst einer Riemscheibe G, welche'die Hohlwelle durch den Längskeil g mitnimmt, selbst aber durch Querriegel h h ihres Lagerbockes H an axialer Verschiebung verhindert ist, in Drehung und damit auch in Aufwärtsgang versetzt.
An das Lager H schliefst sich oberhalb der ringförmige Kanal K für den abfallenden Sand und das Halslager b für die Welle B an.
Um dieses staubdicht zu erhalten bezw. den ganzen dasselbe umfassenden Raum dicht von dem Arbeitsraum abzuschliefsen, ist auf einer festen Dichtfläche N des Gestelles der lose Dichtungsring M, der sich mit der Welle B dreht, ohne ihre axiale Bewegung mitzumachen, aufgesetzt und auf demselben ein über die Trennungskante der Flächen M und N hinabreichender staubdichter Strumpf L angeordnet. Der Ring lastet also immer leicht mit seinem eigenen Gewicht auf der Fläche N und dichtet dadurch vollkommen ab.
Der Apparat ist mit bekannten Einrichtungen zur Umsteuerung nach Erreichung der höchsten
Lage versehen. Aufserdem wird gleichzeitig dann der Luftzug, welcher zum Betriebe des Sandgeblä'ses dient, ohne Sand in den Schacht eingelassen, so dafs der noch vorhandene Staub herausgeblasen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Verfahren zur Bearbeitung von Blech, namentlich zur Entfernung der Oxydschicht mittelst Sandstrahlgebläses, gekennzeichnet durch die Vorbeiführung . des zu einem Cylinder gebogenen Bleches an einem Sandstrahl derart, dafs der Sandstrahl das Blech in einer Schraubenlinie bearbeitet..
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Drehscheibe (A) auf einer schraubenförmig bewegten -Hohlwelle (B) in einem mit Gebläse versehenen Schachte, welche in Drehung durch eine Riemscheibe (G) und in Auf- und Abbewegung durch eine Mutter (f) im Wellenfufse und eine im Gestell befestigte zugehörige Schraube (F) versetzt wird.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruchs, gekennzeichnet durch eine Abdichtung der Welle, bestehend aus einem staubdichten Strumpf (L), welcher mit seiner oberen Kante an der Unterseite der Drehscheibe (A) und mit seiner unteren Kante in einem losen Ringe (M) befestigt ist, der sich mit der Welle (B) dreht und auf einer im Gestell angebrachten Dichtungsfläche (N) läuft.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT97840D Active DE97840C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE97840C true DE97840C (de)

Family

ID=368858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT97840D Active DE97840C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE97840C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2325435A1 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen foerderung von moertel, beton od.dgl
DE683610C (de) Maschine zum Bearbeiten von Blechplatten u. dgl.
DE456923C (de) Vorrichtung zum Zerlegen von in ihrer Laengsrichtung dauernd weiterbewegten Glasroehren oder -staeben
DE10035637A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Oberfläche von Betonbauteilen
DE180974C (de)
DE99677C (de)
DE50427C (de) Verfahren und Maschine zum setzfertigen Bearbeiten von Ofenkacheln und anderen giasirten Thonwaaren
DE159605C (de)
DE293338C (de)
DE100798C (de)
DE8717000U1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von an Werkstücken anhaftenden Bearbeitungsrückständen, wie Späne oder Stäube
DE389736C (de) Vorrichtung zum Spitzen von Bleistiften mit Hilfe einer umlaufenden Fraesscheibe
DE682291C (de) Vorrichtung zum mechanischen Entfernen von Klebstoffresten
DE204461C (de)
DE13247C (de) Getreideschälmaschine
DE3010683A1 (de) Vorrichtung zum entfernen des beim abstechen von werkstuecken stehenbleibenden restmaterials
DE360876C (de) Vorrichtung zum Abschleifen ebener Flaechen mittels Schmirgel- oder Glaspapier
DE80386C (de)
DE206064C (de)
DE901531C (de) Maschine zum Woelben von flachen Werkstoffen, wie Blechen u. dgl., insbesondere fuer den Flugzeugbau
DE968302C (de) Entzunderungseinrichtung, bei der der Draht einen mit einem scharfkantigen Scheuermittel gefuellten Behaelter durchlaeuft
DE179004C (de)
DE24138C (de) Vertikal verstellbarer Tisch für Schleif- und Polirmaschinen mit örtlich fester Schleifscheibe
AT75131B (de) Hin und her gehende Schleif- oder Putzvorrichtung für Werkzeuge oder dgl.
DE275277C (de)