DE97553C - - Google Patents

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DE97553C
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magazine
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Kastenmagazin für Mehrladegewehre, welches so eingerichtet ist, dafs es leicht eingesetzt und herausgenommen und in seine einzelnen Theile zerlegt werden kann. Das Magazin ist völlig in den Gewehrschaft eingebaut und besitzt keinerlei vorstehende Theile, welche den Gebrauch der Waffe verhindern oder erschweren könnten.
Die Zeichnung veranschaulicht in
Fig. ι den mittleren Theil eines Gewehres mit dem Magazin von der Seite gesehen, das Magazin theilweise im Schnitt, in
Fig. 2 denselben Gewehrtheil von oben gesehen, in
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig._i, in
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie y-y der Fig. i, in
Fig. 5 die Verschlufshülse von unten gesehen ;
Fig. 6 zeigt das Magazin in Seitenansicht;
Fig. 7 und 8 zeigen das Magazin von vorn bezw. hinten aus gesehen;
Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch das Magazin; die
Fig. 10 bis 15 zeigen Einzelheiten.
In Fig. 3 und 4 ist 1 die Verschlufshülse. Von dieser geht in schräger Richtung eine Stahlplatte 2 ab, welche die eine Seitenwand des Patronenmagazins bildet, während 3 der obere Theil des Abzugsbügel 4 ist (Fig. 1), der den Boden des Magazins bildet. Das Magazin wird aufserdem von der zweiten Seitenwand 5 und den Endwänden 6 und 7 umschlossen (Fig. 6, 7 und 8). Die Endplatten 6 und 7 sind je mit einer Nuth 8 und 9 ,(Fig. 9) versehen. Das Magazin wird in das Gewehr eingesetzt, indem man es in schräger Richtung an der Platte 2 so entlang schiebt, dafs die Federn 10 und 11 (Fig. 1 und 5) der Verschlufshülse in die Nuthen 8 und 9 des Magazins eingreifen und dasselbe in der in Fig. 3 und 4 gezeigten Stellung festhalten.
Das Magazin ist mit einem um eine Achse 13 drehbaren Deckel 12 versehen, die zwischen dem Deckel und den beiden Endwänden eingeschoben wird. Unter dieser Achse 13 befindet sich in der Seitenwand 5 des Magazins eine Vertiefung 14, in der eine Blattfeder 15 auf ihrem Ansatz 16 (Fig. 6 und 10) ruht, während ihre Enden 17 und 18 nach aufwärts drücken. Gegen diese federnden Enden liegen nun die Ansätze 19 und 20 (Fig. 11) des Deckels 12 an, und zwar so, dafs sie die federnden Enden 17 und 18 nach abwärts drücken, wenn man den Deckel öffnet.
Ferner ist das eine Ende der Feder 15 mit einer Abrundung 21 versehen, die in einer entsprechenden Aushöhlung des einen Armes 22 des Winkelarmes 22, 23 lagert. Der Arm ist drehbar in der Endwand 6 befestigt. . Ist der Deckel 12 geöffnet, so befinden sich die Enden 17 und 18 in herabgedrückter Lage und der Theil 21 mufs den Winkelhebel 22, 23 in die in Fig. 6 durch punktirte Linien angedeutete Stellung drücken, so dafs die Patronen leicht in das Magazin eingebracht werden können. Sobald der Deckel 12 hingegen ge-
schlossen ist, wird die Spannkraft der Feder ι 5 wieder den Winkelhebel 22, 23 — d. h. den Patronenheber — und dadurch eine Patrone a vor die Oeffnung 24 hinaufdrücken. Diese Oeffhung 24 kann zeitweilig durch eine halbrunde Spindel 25 verschlossen werden (Fig. 3, 4 und 15), welche, in der Verschlufshülse liegend, durch eine Warze 26 von aufsen um etwa i8o° gedreht werden kann, so dafs der runde Theil der Spindel nach unten weist. Die Patronen können alsdann nicht in die Verschlufshülse gelangen, das Gewehr wirkt somit dann als Einzellader. Die Spindel oder der Bolzen 25, welcher in der Bohrung 27 (Fig. 5 und 6) lagert, die theils im Magazin und theils in der Verschlufshülse vorgesehen ist, dient hoch dazu, zu verhindern, dafs das Magazin nach oben verschoben wird. Die Feder 15 dient, wie oben erwähnt, zur Bewegung des Patronenhebers, aber auch dazu, den Deckel 12 in der geöffneten und geschlossenen Stellung zu halten. Es geschieht dies infolge der Ansätze ig und 20 des Deckels, die verschieden angeordnet werden können in Bezug auf den Bolzen 13.
Das Magazin liegt vollständig im Schaft des Gewehres. Nur der bogenförmige Deckel 12 ist von aufsen sichtbar, so dafs keine hervorstehenden , die Handhabung des Gewehres irgendwie erschwerenden Theile vorhanden sind.
Die Patronen können auch sehr bequem unmittelbar ins Magazin gesteckt werden.
Will man das Magazin aus dem Gewehre herausnehmen, so zieht man den Bolzen 25 aus und hebt das Magazin dann von den Federn 10 und 11 ab. Die einzelnen Theile des Magazins werden sämmtlich auf einmal getrennt, wenn man den Bolzen 13 entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Seitlich der Verschlufshülse angeordnetes Kastenmagazin für Mehrladegewehre, dadurch gekennzeichnet, dafs die in der Aufsenwand des Magazins (5) gelagerte Blattfeder (15) mit ihren freien Enden (17 und 18) gegen Ansätze (19 und 20) des um die Achse (13) drehbaren Magazindeckels (12) drückt, während ihr Ende (21) aufserdem in den Drehzapfen' des im Magazin schwingend lagernden Patronenhebers (22, 23) greift, zum Zweck, beim Oeffnen des Deckels die Ansätze (ig und 20) gegen die Enden' der Feder (15) wirken zu lassen und damit den Patronenheber im Magazin nach abwärts zu drehen, während beim Schliefsen des Deckels die Ansätze (19 und 20) die Feder (15) freigeben, so dafs dieselbe dem Patronenheber eine Aufwärtsbewegung ertheilt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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