DE97532C - - Google Patents

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DE97532C
DE97532C DENDAT97532D DE97532DA DE97532C DE 97532 C DE97532 C DE 97532C DE NDAT97532 D DENDAT97532 D DE NDAT97532D DE 97532D A DE97532D A DE 97532DA DE 97532 C DE97532 C DE 97532C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00—Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005—Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, die dazu dient, Radreifen kalt aufzuziehen, was dadurch erreicht wird, dafs der bündig auf die Radfelge aufgelegte Reifen durch hydraulischen oder sonstigen allmählich ausgeübten Druck auf dem ganzen Umfange des Rades zusammengeprefst wird, wodurch bei sich verringerndem Durchmesser des Radreifens ein aufserordentliches Festsitzen desselben auf der Radfelge möglich wird.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt
Fig. ι eine perspectivische Ansicht der Maschine dar; ' '
Fig. 2 ist ein Grundrifs derselben, bei welchem einzelne Theile weggelassen sind;
Fig. 3 ist ein Detail der Prefsarme nebst Prefs- und Ausfüllblöcken;
Fig. 4 und 6 sind Modificationen der Prefsarmantriebe der Fig. 3;
Fig. 5 ist ein Schnitt durch das Detail nach
Fig·.3; . ■_ ·: ':,
Fig. 7. ist eine Seitenansicht der Prefsarme
und der einsetzbaren Führungsstücke für die Ausfüllblöcke;
Fig. 8' stellt die Gröfse der verschiedenen Ausfüllblöcke dar;
Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch die beiden hydraulischen Prefscylinder,
Fig. 10 ein Schnitt der Fig. 9 nach Linie 10-io,
Fig. 11 eine Ansicht des doppelt wirkenden Pumpenapparates für die hydraulische Presse von oben,
Fig. 12 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 13 ein Diagramm der hydraulischen Pressenanordnung mit Druckwasserleitung,
Fig. 14 ein Detail des Rohrleitungsstückes mit Hahnverbindung;
Fig. 15, 16 und 17 sind Schnitte nach Linie ι 5-16-17 der Fig. 2.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ruht die Maschine auf einer gufseisernen Fundamentplatte A, die aus mehreren Theilen zusammengesetzt sein kann, und welche in der Mitte eine Oeffnung α besitzt, in welcher die Rad-, nabe des Rades beim Aufziehen des Reifens Platz findet. Von der Oeffnung α aus gehen radial gestellte Nuthen B nach allen Richtungen bis zu dem Flantsch al, bei welchem ein innerer Träger für die Frictionsrollen as gebildet ist, welch letztere zur leichteren Bewegung der Prefsarme angeordnet sind.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, haben die Rinnen B erweiterte Theile b, die in enge Nuthen b1 enden, welche schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind (Fig. 15). In dieselben greifen die ebenfalls schwalbenschwanzförmig ausgebildeten Theile c1, die mit dem Ansatz c in entsprechenden Rinnen der Prefsblöcke C sitzen, an deren vorderem Ende kleine Zapfen c2 angebracht sind. D ist ein gufseiserner Kranz, der auf der Fundamentplatte gedreht werden kann und der mit Nuthen b ausgestattet ist, in welchen das eine Ende der Prefsarme F gelagert ist, während das andere Ende in eine entsprechende Nuth der Prefsblöcke C eingreift.
Zum Verstärken dieses gufseisernen Kranzes D, damit derselbe den von innen ausgeübten Druck
aushalten kann, dienen die um denselben gelegten Stahlbänder EE1E'2; zum leichteren Drehen des Kranzes D sind in der Fundamentplatte A Aushöhlungen α6 vorgesehen, in welchen die Frictionsrollen a1 gelagert sind, auf denen der gufseiserne Kranz D sitzt.
Die ganze Anordnung ist so getroffen, dafs, wenn die Prefsarme in Normalstellung stehen, sie immer noch etwas tangential zu dem Radreifen gerichtet sind, während die Prefsblöcke radial zu demselben stehen. Auf diese Art und Weise kann man einen kräftigen Druck auf die Prefsblöcke bezw. den Radreifen ausüben.
Da die Blöcke C, die Prefsarme F und der Kranz D am ganzen Umfange in gleicher Weise verbunden sind und die ersteren radial nach innen geführt werden, so wird bei einer Drehung des Kranzes D ein gleichmäfsiges Vorrücken der Blöcke erzielt und ist die Anordnung, bei welcher der Tangentialdruck auf dem Radreifen mit zur Wirkung kommt und so gewissermafsen ein Würgen des Radreifens hervorruft, die geeignetere, als wenn nur der Radialdruck auf die Prefsblöcke in Betracht käme.
An Stelle der Nuthen b kann man auch Daumenstücke d'2 (Fig. 4) in Anwendung bringen, welche mit Gleitbahnen d3 ausgestattet sind. Auf denselben gleiten die Blöcke a?4, an welchen die Prefsarme F angreifen. Beim Drehen des Kranzes D in der Pfeilrichtung bewegen sich die Blöcke af4 entlang der Gleitbahn und findet dadurch eine radiale Verschiebung der Prefsblöcke C nach innen statt.
In Fig. 5 und 6 ist eine ähnliche Anordnung getroffen. Hier sind halbkreisförmig ausgeführte Blöckea!5 mit excentrisch in denselben angeordneten Nuthen d% benutzt, so dafs auch hier beim Drehen des Kranzes durch die excentrisch gelagerten Prefsarme F eine radiale Verschiebung der Prefsblöcke C nach innen erzielt wird.
Um die Maschine für Räder von beliebigem Durchmesser benutzen zu können, kommen Zusatzprefsblöcke L von verschiedener Gröfse zur Anwendung; dieselben sind mit schwalbenschwanzförmigen Ansätzen versehen, welche in mit entsprechenden Nuthen versehenen Führungsschienen M gleiten, die in die Rinnen B passen, und welche mit den Ausschnitten m versehen sind, in welche die Zapfen c2 der Prefsblöcke C eingreifen. Dadurch werden die Prefsblöcke L bei der radialen Verschiebung der Prefsblöcke C mitgenommen.
Um den aufserordentlich kräftigen Zug, welchen man am Kranz D benöthigt, ausüben zu können, werden an zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmens doppelt wirkende hydraulische Pressen benutzt, die zu gleicher Zeit in Wirkung treten.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, bestehen dieselben aus einem grofsen Cylinder H und einem kleinen, dem ersteren gegenüber angeordneten Cylinder H1, welche beide mit der Grundplatte verschraubt sind. Der kleine Cylinder dient gewissermafsen als Führung des im grofsen Cylinder befindlichen Kolbens /, und wird dazu benutzt, durch Druck auf den in demselben angeordneten Kolben/1 den Hauptkolben zurückzutreiben.
Um das Montiren der Kolben zu erleichtern, und zwar ohne dafs die Leitungsrohren hinweggenommen werden müssen, sind dieselben aus drei Theilen:' dem eigentlichen Kolbenkörper j im grofsen Cylinder, der Kolbenstange j1 und der mit dem Kolbenkörper des kleinen Cylinders aus einem Stück bestehenden Kolbenstange j4, zusammengesetzt. Die beiden Kolbenstangen sind durch einen kräftigen Stahlzapfen K mi't einander verbunden, an welchem auch die beiden Zugstangen NN angebracht sind, die an mit dem Kranz D fest verbundenen Stahlzapfen O, welche diagonal gegenüber angeordnet sind, angreifen. '
Die Platte A besitzt bei as (Fig. 16) eine Aussparung, welche die freie Bewegung der Zugstange N gestattet.
Bei einfachster Anordnung kann eine einzige Pumpe benutzt werden, um das Wasser unter Druck dem Cylinder zuzuführen und wieder zu entfernen. Im allgemeinen ist jedoch eine doppelte Pumpenanordnung vorzuziehen (Fig. 11 und 12), und zwar eine solche für den grofsen und eine solche für den kleinen Cylinder. Die Saugrohre PP1 sind mit den Speiseröhren Q Q1 verbunden, von welchen das erstere den grofsen Cylinder speist. Jedes der genannten Rohre ist mit einem Dreiweghahn R R und einem Abflufsrohr 5 S ausgestattet. Die Dreiweghähne R R sind vermittelst der Hebel T T mit einem einzigen Bedienungshebel U verbunden.
Nachdem das Rad auf der Maschine zurechtgesetzt, passend festgehalten und der Reifen leicht aufgebracht ist, werden die Prefsblöcke und Prefsarme in die richtige Stellung gebracht. Dann wird' vermittelst der grofsen Pumpe Wasser.in den Cylinder H geprefst, während aus dem kleinen Cylinder durch die geeignete Stellung der Hähne das Druckwasser in einen Sammelbehälter Wfiiefst. Nachdem der Kolben genügend weit herausgeprefst ist, werden vermittelst des Handhebels U die Hähne umgestellt und das Wasser in den kleinen Cylinder geprefst, wodurch der Kranz D, die Prefsarme und die Prefsblöcke in ihre Anfangslage zurückkehren.
Die vorliegende Erfindung kann natürlich aufser bei gewöhnlichen Wagenrädern auch bei Lokomotivrädern und dergleichen Verwendung finden unter entsprechender Vergröfserung der
Maschine, und an Stelle der hydraulischen Pressung können beliebige Kraftmaschinen treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Presse zum Kaltaufziehen von Radreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf den Reifen ausgeübte Druck und die gemeinsame und gleichmäfsige Vor- und Rückwärtsbewegung der Prefsblöcke durch Verdrehen eines Kranzes hervorgerufen wird, derart, dafs beim Drehen des Kranzes in der einen oder anderen Richtung vermittelst einer oder mehrerer Pressen die unter einem Winkel gegen die in radialer Richtung geführten Prefsblöcke angeordneten Prefsarme F die Prefsblöcke gleichmäfsig vorwärts bezw. rückwärts schieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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