DE97529C - - Google Patents

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DE97529C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zündholzschneidmaschine, bei welcher Zündholzspäne vom Fournier abgeschnitten und in Schneckenform aufgewickelt werden.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht, während'
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben und
Fig. 3 eine Schnittansicht nach Linie 3-3 in Fig. 4 in vergrößertem Mafsstabe darstellt, welche die Abschneide- und Aufwickelungsvorrichtung zeigt, während
Fig. 4 eine Aufsicht der Fig. 3 wiedergiebt.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie 5-5 in Fig. 3 und
Fig. 6 eine Einzelschnittansicht einer abgeänderten Vorrichtung zum Abschneiden der Späne und Uebergabe derselben an die gezähnten Aufwickelungsräder.
Auf dem Maschinengestell ι ο sind parallele Zahnräder 11 drehbar gelagert. Die letzteren enthalten Aussparungen 12 (Fig. 3) zwischen den Zähnen, welche zur Aufnahme je eines Zündholzspanes 13 dienen. Die Zähne sind, wie in Fig. 3 dargestellt, einseitig abgeschrägt, so dafs die Fournierplatte 14, von welcher die Späne abgeschnitten werden, in die Zähne leicht eingeführt werden kann.
Das Fournier kann in beliebiger Weise zugeführt werden. . Es ist gewöhnlich in Gestalt einer Rolle 14^ (Fig. 1) angeordnet, welche in einem Träger 15 oberhalb des Maschinengestelles gelagert ist und durch die gegen die Ober- und Unterseite des Fourniers angreifenden Speisewalzen 17, 18 (Fig. 3) über einen Speisetisch 16 hinweg den Zahnrädern 11 zugeführt wird. Die obere Speisewalze 18 ist in gebogenen Armen 19 drehbar gelagert, welche bei 20 am Tisch 16 drehbar gelagert sind und Verlängerungen 21 besitzen, welche Gewichte 22 tragen, um die obere Speisewalze 18 nach abwärts gegen das Fournier anzudrücken.
Bei dieser Anordnung kann die obere Walze durch Nachaufwärtsschwingen der Arme ig gehoben werden, so dafs das Schneidemesser leicht entfernt werden kann, falls die Fournierzuführung stocken sollte. Die Speisewalzen sind durch Rä'derübersetzungen 23 (Fig. 2) mit einander derart verbunden, dafs sie sich übereinstimmend drehen, und die obere Speisewalze 18 ist mit einem Ansatz i8a versehen, welcher sich auf ein Excenter 24 (Fig. 1) stützt. Das letztere wird durch einen Hebel 25 bewegt, wodurch die obere Speisewalze emporgehoben werden kann. Das Excenter 24 wird durch eine Feder 26 nach einwärts gedrückt, so dafs es in Berührung mit der Verlängerung i8a gelangt.
Die Tiefe der Ausschnitte 12 der Zahnräder 11 entspricht der Dicke der Zündholzspäne 13, und sobald das Fournier in die Ausschnitte eingeführt wird, !wird dasselbe durch ein hin- und hergehendes Messer 27 (Fig. 3) abgeschnitten. Dieses Messer bewegt sich über der Oberfläche der Zahnräder und ist an einem Schlitten 28 befestigt, welcher dicht auf der Oberfläche der Zahnräder aufliegt und zugleich als Schutzvorrichtung gegen die Verschiebung der Späne dient. Das Messer 27 ist vermittelst
Schraube 29, welche durch einen Ansatz 30 des Schlittens 28 hindurchgeht, einstellbar befestigt. Der Schlitten 28 ist mit Rippen zur Verstärkung und nahe seinem hinteren Ende mit einem Träger 31 versehen, welcher ein Abschneidemesser 32 trägt. Dieses gleitet im Zwischenraum 33 zwischen den Zahnrädern π (Fig. 3 und 5). Es kann auch nur ein einziges Zahnrad mit einer Nuth für das Messer angewendet werden, oder es können auch eine beliebige Anzahl von Zahnrädern 11 und Messern 32 verwendet werden, um mehr als zwei Zündholzspäne auf einmal zu schneiden.
Der Schlitten 28 mit dem auf ihm angeordneten Messer wird durch eine mit dem Schlitten verbundene Gabel 34 angetrieben, welche auf der Welle der Zahnräder 11 sich dreht, während ihr unteres Ende durch eine Stange 35 mit einer Kurbel 36 auf der Gegenwelle 37 verbunden ist, welche letztere von der Maschine angetrieben wird.
Durch die Schwingung der Gabel 34 wird der Schlitten 28 mit den Messern 27 und 32 in schnelle Hin- und Herbewegung über der Oberfläche der Zahnräder 11 versetzt, so dafs das Messer 27 die Späne von dem Fournier 14 abspaltet, während das Messer 32 die Späne in geeigneten Längen abschneidet.
Um irgend welche Querbewegung der Späne unmöglich zu machen, sind den Aufsenseiten der Zahnräder gegenüber, nahe ihrem Umfange, Schutzvorrichtungen 38 angeordnet, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Hinter dem Abschneidemesser 32 ist am Schlitten 28 eine Schutzvorrichtung 39 vorgesehen, welche der Oberfläche der Zahnräder dicht angepafst ist und zur Verhinderung irgend welcher Verschiebung der Späne dient.
Damit die Späne nicht unbedeckt bleiben, bis sie die Schnecke erreicht haben, ist die Schutzvorrichtung 39 mit Ausschnitten 40 zur Aufnahme von Zungen 41 am Schlitten 28 (Fig. 4) versehen, und sobald der Schlitten sich nach vorwärts bewegt, wird die Zunge noch in den Ausschnitten gehalten und die Späne können demnach nicht verschoben werden.
Die Räder 11 sind an ihrem Umfange mit Nuthen 42 (Fig. 5) versehen zur Aufnahme von Schneckenriemen 43, und zwar sind diese Nuthen tief genug, damit die Riemen unterhalb der Ausschnitte 12 liegen und so die Späne ι 3 nach ihrer Abtrennung zunächst von den Zahnrädern geführt und darauf von den Rädern durch die Riemen abgenommen werden, sobald die letzteren aufgewickelt werden. Die Riemen 43 werden in der üblichen Weise der Maschine zugeführt und gehen unterhalb von Führungsrollen 44 (Fig. 1 und 2) hindurch, worauf sie in die Nuthen 42 eintreten und, nachdem sie an den Messern 27 und 32 und unterhalb der Schutzvorrichtung 39 durchgegangen sind, in der üblichen Weise genau auf Scheiben 45 aufgewunden werden, welche von einer Achse 46 getragen werden. :
Die letztere ist auf schwingbaren Armen 47 angeordnet, welche bei 48 im Maschinengestell drehbar gelagert sind. Die Welle 46 trägt eine Scheibe 49 (Fig. 1), welche durch Riemen von der Welle 52 aus mittels der Scheiben 51 und 50. in Umdrehung versetzt werden kann. Indessen wird die Schnecke in der Hauptsache durch die Reibung in Umdrehung versetzt, da sie auf den Zahnrädern 11 aufliegt.
Das Maschinengestell 10 ist mit einem Träger 53 nahe den Armen 47 versehen, in dessen Aussparung, sobald die Schnecken gehoben werden, eine Querstange eingeschoben werden kann, um die Arme 47 in der aufrechten Lage zu erhalten.
Sobald die Späne 13 unterhalb der Schutzvorrichtung 39 hervortreten, kommen dieselben mit dem Verbindungsband 54 in Berührung, welches in einer Schnecke (Fig. 3) aufgerollt ist, und die Späne werden so in der üblichen Weise gebunden, um sie an der Seitwärtsverschiebung zu verhindern.
Das Band 54 wickelt sich von der Spule 55 ab, welche an schwingenden Armen 56 (Fig. 1)' drehbar gelagert ist, die ihrerseits wiederum an einem Träger 57 drehbar gelagert sind, und die Spule kann, wie durch strichpunktirte Linien angedeutet ist, nach vorwärts umgekippt werden.
Bevor das Verbindungsband 54 in die Schnecke eintritt, wird dasselbe durch einen als Führung dienenden Halter 58 auf der Schutzvorrichtung 39 hindurchgeführt.
Die Maschine kann in beliebiger Weise angetrieben werden. Bei der in der Zeichnung dargestellten Antriebsvorrichtung, wird eine als gewöhnliche Kuppelungsscheibe ausgeführte Antriebsscheibe 58a (Fig. 2) durch einen vom Fufs bethätigten, um die Welle 60 schwingenden Hebel eingerückt.
Auf der Antriebswelle ist mit der Scheibe 58a eine zweite Scheibe 62 befestigt, von welcher aus ein Riemen nach einer Scheibe 63 auf der bere.its genannten Gegenwelle 37 geführt ist, welche letztere durch Getriebe 64 und 65 mit einer zweiten Gegenwelle 66 (Fig. 1) verbunden ist, die wiederum durch Getriebe 67 und 68 mit einer dritten Welle 69 in Verbindung steht, die ihrerseits mit dem die Zahnräder bethätigenden Getriebe 6ga (Fig. 2) in Eingriff steht.
Die Welle 69 trägt weiter ein Kettenrad 70, "welches durch eine Kette 71 mit einem Kettenrad 72 auf der unteren Speisewalze 17 in Verbindung steht.
Auf diese Weise werden alle beweglichen Maschinenteile angetrieben, so dafs die Maschine mit der geeigneten Geschwindigkeit arbeitet.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Das Fournier 14 wird von der Rolle izj.a zwischen den Speisewalzen 17, 18 hindurch in die Zähne der in Umdrehung befindlichen Räder 11 und dem Messer 27 zugeführt, welches letztere, vom Schlitten 28 getragen und in schnelle Hin- und Herbewegung versetzt, einen Span abschneidet, so oft das Fournier in die Räder eingeführt wird. Die von dem Fournier abgeschnittenen Späne besitzen doppelte Länge, und sobald dieselben an das Abschneidemesser 32 gelangen, werden sie in einfache Späne getheilt.
Bei der Ueberliefe.rung der Späne an die Zahnräder liegen die ersteren auf Riemen 43, welche in die Nuthen 42 eingeführt werden, und die Späne, Riemen und Verbindungsbänder 54 werden in der vorbeschriebenen Weise zu Schnecken aufgerollt. Die letzteren werden dann in der üblichen Weise von der Welle 46 abgenommen und die Späne getrocknet und eingetaucht.
In Fig. 6 ist eine Abänderung der Maschine dargestellt. Bei dieser Maschine wird das Fournier durch Speisewalzen 74 und 75 über einen horizontalen Speisetisch 73 geführt und durch ein vertical nach auf- und abwärts sich bewegendes Messer j6 abgeschnitten, welch letzteres an einer Messerstange jj sitzt, die durch eine Kurbel 79 auf der Kurbelwelle 80 nach auf- und abwärts bewegt wird.
Das Fournier 14 wird gegen ein unmittelbar unterhalb des Messers angeordnetes Widerlager 81 geführt und die abgetrennten Späne durch einen Führungsschlitz 82 nach abwärts in die Zähne i2a eines Zahnrades 1 ia gedrückt, welch letzteres zur Aufnahme von Riemen, wie die bereits beschriebenen Räder 11, mit Nuthen versehen ist. Das Verfahren der Aufwickelung entspricht genau dem vorbeschriebenen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zündholzschneidmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Holzstäbchen von einem in eine Zahnlücke des Transportrades eingeschobenen Holzstreifen abgetrennt und in den Zahnlücken des Transportrades liegend weiterbefördert werden, zum Zweck, eine unbeabsichtigte Verschiebung der Stäbchen vor ihrer Aufwickelung auf die Walzen zu verhindern.
2. Eine Zündholzschneidmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die abgeschnittenen Späne während ihrer Weiterbeförderung auf Zahnrädern durch ein zwischen zwei Zahnräder eingreifendes Messer auf die richtige Länge geschnitten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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