DE975273C - Anordnung zum Ausgleich unerwuenschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen mittels Amplitudenbegrenzung - Google Patents

Anordnung zum Ausgleich unerwuenschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen mittels Amplitudenbegrenzung

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DE975273C
DE975273C DEB4500D DEB0004500D DE975273C DE 975273 C DE975273 C DE 975273C DE B4500 D DEB4500 D DE B4500D DE B0004500 D DEB0004500 D DE B0004500D DE 975273 C DE975273 C DE 975273C
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DE
Germany
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amplitude
voltage
voltages
rectifier
limiter
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Application number
DEB4500D
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English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Irslinger
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Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/06Limiters of angle-modulated signals; such limiters combined with discriminators

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Anordnung zum Ausgleich unerwünschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen mittels Amplitudenbegrenzung Bekanntlich bietet für viele Zwecke der Nachrichtentechnik die Frequenzmodulation gegenüber der Amplitudenmodulation Vorteile, z. B. eine geringere Störanfälligkeit.
  • Bei der Frequenzmodulation wird der Nachrichteninhalt der Sendung durch die Änderung der Verteilung der Nulldurchgänge der frequenzmodulierten Welle wiedergegeben, die Störungen treten dagegen als Amplitudenmodulation auf. Dieser Umstand ermöglicht es, die Störungen von der Übertragung zu trennen und zu unterdrücken.
  • Hierzu dienen Amplitudenbegrenzer. Jedoch müssen derartige Begrenzer besonders hohen Anforderungen genügen, damit die Unterdrückung der restlichen Amplitudenmodulation bei der Frequenzmodulation möglichst vollkommen erreicht wird.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Anordnung zum Ausgleich unerwünschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen, wie sie vor allem bei der Zwischenfrequenz von Überlagerungsschaltungen von Ultrakurzwellen auftreten, mittels Amplitudenbegrenzung.
  • Eine Amplitudenbegrenzung wird gewöhnlich mittels eines vorgespannten Gleichrichters erzielt, der einer hochohmigen Spannungsquelle, z. B. einem Resonanzkreis, parallel liegt. Erreicht die Spannung des Resonanzkreises die Vorspannung des Gleichrichters, so wird der Resonanzkreis mit dem Durchlaßwiderstand des Gleichrichters belastet, und die Spannung kann nur so weit ansteigen, wie es dem Spannungsabfall am Gleichrichter entspricht. Sie behält also während dieses Zustandes einen konstanten Wert.
  • Für die Unterdrückung von Störgeräuschen und zur Verhinderung von Übersteuerungen bei Amplitudenmodulation sind auch Anordnungen bekanntgeworden, bei denen die Eingangsspannung über zwei gegeneinandergeschaltete Wicklungen des Eingangstransformators zwei Gleichrichtern oder gesteuerten Widerständen, von denen einer vorgespannt ist, zugeführt wird. Bis zum Erreichen einer bestimmten Amplitude der Eingangsschwingung wird diese ohne Veränderung zum Ausgang übertragen, während beim Überschreiten dieser Amplitude - abhängig von der Vorspannung des zweiten Gleichrichters bzw. Widerstandes - eine Gegenspannung auftritt, welche die Ausgangsamplitude begrenzt. Auf diese Weise wird erreicht, daß atmosphärische oder andere Störungen oder wesentliche Amplitudenspitzen durch Fadings oder übersteuerung nicht zum Ausgang gelangen können.
  • Bei der Frequenzmodulation spielen jedoch diese Gesichtspunkte keine Rolle, weil der Nachrichteninhalt ja nicht in den Amplituden-, sondern in den Frequenzschwankungen liegt. Man verstärkt daher normalerweise die von der Antenne aufgenommene Spannung verhältnismäßig hoch und schaltet dahinter einen Begrenzer, der so bemessen ist, daß auch die kleinsten Amplituden des ankommenden Signals noch im Begrenzerbereich liegen und somit dem folgenden Diskriminator ein Signal konstanter Amplitude zugeführt wird. Eine derartige Begrenzung kann grundsätzlich mit einem einzigen bzw. zur Ausnutzung beider Halbwellen mit zwei in Gegentakt geschalteten Gleichrichtern erfolgen, und es besteht zunächst keinerlei Veranlassung, hierzu zwei verschieden vorgespannte Gleichrichter zu verwenden.
  • Es hat sich jedoch herausgestellt, daß bei den bekannten Begrenzern immer noch störende restliche Amplitudenmodulation bestehenbleibt, die aus den nicht idealen Eigenschaften der als Begrenzer dienenden Elemente herrührt, wie im folgenden näher erläutert werden soll. Diese störende restliche Amplitudenmodulation zu beseitigen, ist die Aufgabe der Erfindung.
  • Versucht man nämlich im Fall einer Frequenzmodulation diese sehr störende restliche Amplitudenmodulation zu beseitigen, indem man die Amplitude mit einem der bisher bekanntgewordenen Begrenzer beschneidet und nachher durch Resonanzkreise die Grundwelle der beschnittenen Kurve wieder heraussiebt, so findet man, daß diese herausgesiebte Grundwelle immer noch eine, wenn auch kleine Amplitudenmodulation aufweist, die derart störend wirkt, daß sie das ganze Verfahren in Frage stellen kann.
  • Ein idealer Begrenzer soll eine Ausgangswechselspannung U" liefern, die für alle Werte der Eingangswechselspannung U, mindestens oberhalb einer gewissen Grenze konstant ist. In Fig. z müßten also die Kurven, welche die Abhängigkeit der Ausgangswechselspannung U" am Siebkreis von der Eingangswechselspannung U, vor dem Begrenzer darstellen, oberhalb eines gewissen Anfangswertes in eine zur U" -Achse parallele Gerade Ua=const (d UQ=o) übergehen, wie es die gestrichelte Kurve zeigt. Rechnung und Messung ergeben, daß das bei den bekannten Begrenzerschaltungen jedoch nicht der Fall ist, daß vielmehr die Kurve weiterhin monoton ansteigt, wie das die ausgezogenen Kurven r, 2, 3 erkennen lassen. Das liegt einmal daran, daß der Gleichrichter einen endlichen, nicht verschwindenden Innenwiderstand besitzt, so daß das für die Vollkommenheit der Begrenzung maßgebende Verhältnis von Gleichrichterwiderstand zum Schwingkreiswiderstand nicht auf einen hinreichend kleinen Wert gebracht werden kann.
  • Der Innenwiderstand des Gleichrichters wirkt als Kopplungswiderstand zwischen Eingang und Ausgang des Begrenzers und überträgt noch einen Rest der Amplitude. Außerdem beeinflußt die zu beseitigende Amplitudenmodulation, wie aus Fig. 2 hervorgeht, die Breite b des auf konstante Amplitude U" beschnittenen Kurventeils. Die Energie, die auf das hinter dem Begrenzer folgende Resonanzglied übertragen wird und die proportional den schraffierten Flächenstücken ist, wird sich also entsprechend der mit der Eingangsamplitudenmodulation schwankenden Breite der begrenzten Kurve ändern. Rechnerisch drückt sich das in mit der Begrenzungsbreite schwankenden Amplituden der Grundschwingung der nach F o u r i e r analysierten Kurven in der Fig. 2 aus. Die Addition beider Effekte ergibt die obenerwähnte störende restliche Amplitudenmodulation. Mißt män für verschiedene Vorspannungen den Gang der Ausgangsspannung eines solchen Begrenzers, so findet man, daß die beiden erhaltenen Kurven, wie in Fig. z dargestellt, oberhalb einer gewissen Spannung unter Wahrung eines gleichen Abstandes voneinander monoton weiter ansteigen, so daß die Schwankung d LT, der Eingangsspannung U, auf jeder der Kurven gleich große Schwankungend U" der Ausgangsrestspannung U" zur Folge hat. Die Fig. r zeigt solche Kurven r, 2, 3 für verschiedene Vorspannungen, z. B. für U, = o, 2 und 4V-Diese Tatsache wird nun erfindungsgemäß bei einer Anordnung zum Ausgleich unerwünschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen mittels Amplitudenbegrenzung mit zwei je für sich als Begrenzer wirkenden Gleichrichteranordnungen mit verschiedener Vorspannung, die je einer der zwei im Ausgangskreis liegenden Impedanzen mit einander entgegenwirkenden Spannungsabfällen parallel geschaltet sind, vorteilhaft ausgenutzt, indem zum Zwecke der Beseitigung der Amplitudenmodulation bei frequenz- oder phasenmodulierten Wechselspannungen die Verstärkung und bei beiden Begrenzeranordnungen die Gleichrichter und ihre Vorspannung so ausgewählt sind, daß sämtliche Amplitudenspitzen in ein Gebiet der dynamischen U,-U,-Kennlinien (Abhängigkeit der Spannung der nach dem Begrenzungsvorgang herausgesiebten Grundfrequenz von der Eingangswechselspannung) fallen, in dem diese Kennlinien monoton ansteigend und parallel verlaufen.
  • Die den beiden erfindungsgemäßen Begrenzeranordnungen entnommenen Spannungen werden gegeneinandergeschaltet, wodurch nun die unerwünschte Amplitudenmodulation restlos kompensiert wird und nur die reine Frequenzmodulation übrigbleibt.
  • In den Fig.3 bis 7 sind einige Ausführungsbeispiele für Schaltungen gemäß der Erfindung dargestellt. In Fig.3 ist mit u, die Eingangswechselspannung, z. B. die durch Überlagerung von zwei Ultrahochfrequenzen entstandene Zwischenfrequenz bezeichnet. Sie wird den beiden parallel geschalteten Verstärkerröhren 3 und q. zugeführt. Bei 8 bzw. 8' wird den Verstärkerröhren die Anodenspannung zugeführt. Im Ausgang dieser Verstärkerröhren liegen je eine Induktivität L1 bzw. L, und eine Kapazität Cl bzw. C2, an die die Gleichrichter zur Amplitudenbegrenzung angeschlossen sind. In diesem Beispiel dienen hierzu die Duodioden i und 2. Die Duodiode i hat die Vorspannung U,1, z. B. 4V, und die Duodiode 2 hat die Vorspannung Null. Die begrenzten Spannungen werden über die Transformatoren 5 und 6 der Verstärkerröhre 7 zugeführt. Zum Abgleich dienen die Kondensatoren C3 und C4, die gegebenenfalls veränderlich sein können. Von der Röhre 7 wird die Ausgangsspannung isa abgenommen und dem Resonanzkreis zur Aussiebung der Grundwelle zugeführt. Wichtig ist die möglichst genaue Erhaltung der Gegenphasigkeit der restlichen Amplitudenmodulationen der einzelnen Gleichrichtergruppen, es dürfen keine Phasenverdrehungen auftreten, und die Kreise der Gleichrichter müssen weitgehend entkoppelt werden.
  • Fig. q. zeigt eine ähnliche Begrenzeranordnung, bei der Ventile, z. B. Trockengieichrichter i, i' bzw. 2, 2' in Greinacherschaltung vorgesehen sind. Im übrigen ist die Schaltung die gleiche wie die in Fig. 3 dargestellte, und es gelten auch die gleichen Bezugszeichen. Bei 8 wird beiden Verstärkerröhren 3 und 4 gemeinsam die Anodenspannung zugeführt. Die Kopplung an die Ventile i, i', 2, 2' erfolgt rein kapazitiv. In bezug auf die genaue Erhaltung der Gegenphasigkeit ist diese Schaltung etwas günstiger als die Schaltung nach Fig. 3. Die auftretende Spannungsverdopplung bewirkt jedoch eine Erhöhung des Hochfrequenzwiderstandes des Gleichrichters, worunter, wie oben ausgeführt, die Begrenzung leidet. Beschränkt man sich auf die Begrenzung nur einer Halbwelle, so ergibt sich die Schaltung der Fig.5. Man kommt dann mit einer Verstärkerröhre 3 aus.
  • Zur Entkopplung der Gleichrichterkreise sind alle üblichen Maßnahmen der Hochfrequenztechnik geeignet. Fig. 6 zeigt eine Entkopplung mittels einer T-Schaltung, Fig.7 eine solche mittels Brückenschaltung. Da diese Anordnungen an sich bekannt sind, dürfte sich ein näheres Eingehen erübrigen.
  • Vorzugsweise wird der Erfindungsgegenstand bei der Verstärkung der Zwischenfrequenz angewendet, die sich beim Überlagerungsempfang ultrakurzer Wellen (insbesondere des Dezimeter- oder Zentimeterwellenlängengebietes) ergibt. Hierbei besteht wiederum die bevorzugte Ausführungsform darin, daß der zu empfangenden ultrakurzen Welle eine örtlich (am Empfangsort) erzeugte ultrahochfrequente Welle geeigneter Frequenz überlagert wird und die Gleichrichtung durch ein besonderes Mischorgan (Glühdiode, Duodiode) erfolgt (Fremdüberlagerungsempfang) und die durch die Gleichrichtung gewonnene hochfrequente Zwischenfrequenz (die ihrerseits niederfrequent moduliert ist) verstärkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Ausgleich unerwünschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen mittels Amplitudenbegrenzung mit zwei je für sich als Begrenzer wirkenden Gleichrichteranordnungen mit verschiedener Vorspannung, die je einer der zwei im Ausgangskreis liegenden Impedanzen mit einander entgegenwirkenden Spannungsabfällen parallel geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Beseitigung der Amplitudenmodulation bei frequenz- oder phasenmodulierten Wechselspannungen die Verstärkung und bei beiden Begrenzeranordnungen die Gleichrichter und ihre Vorspannung so ausgewählt sind, daß sämtliche Amplitudenspitzen in ein Gebiet der dynamischen U"-U,-Kennlinien (Abhängigkeit der Spannung der nach dem Begrenzungsvorgang herausgesiebten Grundfrequenz von der Eingangswechselspannung) fallen, in dem diese Kennlinien monoton ansteigend und parallel verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 172 376; USA.-Patentschriften Nr. i 959 275, 2 o32 117, 2 138123.
DEB4500D 1940-04-27 1940-04-27 Anordnung zum Ausgleich unerwuenschter Amplitudenschwankungen von Wechselspannungen mittels Amplitudenbegrenzung Expired DE975273C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB172376A (en) * 1920-08-31 1921-11-30 John Scott Taggart Improvements in and relating to radio receiving systems
US1959275A (en) * 1925-12-08 1934-05-15 David G Mccaa Method of and apparatus for controlling alternating currents
US2032117A (en) * 1933-12-13 1936-02-25 Corbett George Radio volume control
US2138123A (en) * 1935-05-07 1938-11-29 Edward M Sargent Static elimination circuit

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