DE97506C - - Google Patents
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- DE97506C DE97506C DENDAT97506D DE97506DA DE97506C DE 97506 C DE97506 C DE 97506C DE NDAT97506 D DENDAT97506 D DE NDAT97506D DE 97506D A DE97506D A DE 97506DA DE 97506 C DE97506 C DE 97506C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/14—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
- F16D43/18—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: "Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1897 ab.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Kraftkupplung soll vornehmlich beim directen Antrieb
von Arbeitsmaschinen durch Wechselstrommotoren Verwendung finden, kann aber
auch bei anderen Motoren und sonstigen Antriebsvorrichtungen benutzt werden.
Wechselstrommotoren können bekanntlich bei zweiphasigen Wechselströmen nicht mit
Belastung anlaufen, vielmehr darf die mit dem Motor in Verbindung stehende Arbeitsmaschine
oder Transmission erst eingeschaltet werden, wenn der Motor ungefähr seine normale Geschwindigkeit
erreicht hat. Zu diesem Zweck waren bisher stets besondere Vorgelege mit
festen und losen Riemscheiben erforderlich, und es war deshalb schwierig, einen Wechselstrommotor
direct mit der Arbeitsmaschine durch Zahnräder oder Riemen zu verbinden.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Kraftkupplung, welche vollkommen selbstthä'tig
die Einschaltung der Arbeitsmaschine etc. bewirkt, sobald der Motor eine gewisse Geschwindigkeit
erreicht hat.
In Fig. ι ist die Kupplung theils in Seitenansicht
, theils im Längsschnitt dargestellt, während . · ■
Fig. 2 die Kupplung in Vorderansicht zeigt.
Auf der Motorwelle c sitzt lose eine Metallbüchse d, welche das Antriebszahnrad f (oder
auch eine Riemscheibe, Schnurscheibe etc.) trägt. Das Zahnrad f ist mit der Büchse d
durch Schrauben k fest verbunden. Auf der Büchse d sitzt eine Rohhautscheibe e, die
durch den Deckel g auf ersterer festgehalten wird. Das Ende der Motorwelle c trägt einen
Gufskörper b, der zwei einander diametral gegenüberstehende Arme b1 besitzt, an denen
Hebel α auf Bolzen i drehbar angeordnet sind. Diese Hebel sind bei der dargestellten Ausführungsform
zweiarmig und an den Enden der längeren Arme zu Gewichten ausgebildet. Zwischen diesen Armen befindet sich eine
Spiralfeder h, die von verstellbaren Schraubenbolzen m gehalten wird, so dafs also mittels
dieser Bolzen die Spannung der Feder h geregelt werden kann. Die kürzeren Arme der
Hebel α sind entsprechend dem Umfange der Rohhautscheibe e mit Rillen versehen, die nur
während der Drehung der Vorrichtung die. Rohhautscheibe in sich aufnehmen, in der
Ruhe aber aufser Berührung mit dieser Scheibe sind.
Wird der Motor in Betrieb gesetzt, so dreht sich zunächst die Welle c mit dem Gufsstück
b, den Armen b1 und den Hebeln a mit
der Feder h. Bei einer gewissen Geschwindigkeit wird die Kraft der Feder h von der in
den Gewichtsarmen der Hebel α auftretenden Centrifugalkraft überwunden, und es werden
die anderen, mit der Rille versehenen Enden der Hebel mit entsprechender Kraft auf die
Bremsscheibe geprefst, so dafs jetzt diese Scheibe und mit ihr die Büchse d und das Zahnrad f
in Drehung versetzt werden.
Infolge der Regelbarkeit der Spannung der Feder h hat man es in der Hand, zu be-
stimmen, bei welcher Umdrehungszahl des Motors das Mitnehmen der Bremsscheiben und
der mit dieser verbundenen Theile geschehen soll, und man ersieht aus dem Vorbeschriebenen
deutlich, dafs irgend ein Handgriff zum Einuhd Ausschalten der Arbeitsmaschine etc. nicht
erforderlich ist, dies vielmehr von der Geschwindigkeit des Motors abhängt, sich also
selbstthätig vollzieht.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform darf natürlich nur als ein Beispiel
angesehen werden, da das zur Anwendung gebrachte Princip in sehr verschiedenen Ausführungsformen
zu Tage treten kann, ohne dafs aus dem Rahmen des Erfindungsgedankens herausgetreten wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Reibungskupplung mit Einrückung durch Centrifugalwirkung, dadurch gekennzeichnet, dafs doppelarmige, zur treibenden Welle parallel angeordnete Fliehhebel mittels ihrer kurzen Hebelarme beim Eintritt einer gewissen Geschwindigkeit von aufsen her gegen eine Bremsscheibe gedrückt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97506C true DE97506C (de) |
Family
ID=368549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97506D Active DE97506C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97506C (de) |
-
0
- DE DENDAT97506D patent/DE97506C/de active Active
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