DE974952C - Verdraengerkoerper zum Einsetzen in eine Schokoladenform zwecks Herstellung schalenfoermiger Schokoladenkoerper - Google Patents
Verdraengerkoerper zum Einsetzen in eine Schokoladenform zwecks Herstellung schalenfoermiger SchokoladenkoerperInfo
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G3/00—Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
- A23G3/02—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
- A23G3/0236—Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
- A23G3/0252—Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding
- A23G3/0263—Moulding apparatus for hollow products, e.g. opened shell
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Description
Zur Herstellung schalenförmiger, zur Aufnahme von Füllungen geeigneter Schokoladenkörper benutzt
man unter anderem Verdrängerkörper mit elastisch eindrückbarer Oberfläche, die in die genau
bemessene Schokoladen-Teilfüllung einer seiner Gestalt geometrisch ähnlichen Schokoladenform
größerer lichter Weite hineingedrückt werden. Der Verdrängerkörper bewirkt dabei die Ausfüllung des
zwischen ihm und der Formwand verbleibenden Hohlraumes mit flüssiger Schokolade. In diesem
Zustand von Verdrängerkörper und Schokoladenform werden beide in der üblichen Weise so lange
abgekühlt, bis die Schokolade, die nunmehr eine schalenartige Gestalt angenommen hat, erhärtet ist.
Da es sich in den meisten Fällen bei den Schokoladenformen um Blechformen handelt, die sich bei der
starken Abkühlung zusammenziehen, ist die Schokoladenschale bestrebt, diesem Schrumpfungsvorgang
zu folgen, so daß auf die Oberflächen des Verdrängerkörpers ein starker Druck von außen ausgeübt
wird. Beim Herausziehen des Verdrängerkörpers aus dem erkalteten Schokoladenkörper ist
die Bruchgefahr sehr groß, da die Schokoladenmasse infolge der Kontraktion fest an dem Verdrängerkörper
haftet, insbesondere wenn der Schokoladenkörper lange, parallel zur Herausziehrichtung
verlaufende Flächen aufweist.
Aus diesem Grunde hat man bereits Verdrängerkörper mit einer abziehbaren Gummihülle vorgesehen.
Nach dem Erkalten der Schokoladenmasse
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zieht man zunächst den Verdrängerkörper aus der Hülle und nimmt dann diese nach Ablösen von den
Wänden aus dem Schokoladenkörper heraus. Auf diese Weise ist die Bruchgefahr für den hergestellten
hohlen Schokoladenkörper erheblich herabgemindert. Da die Hülle aber vollkommen von dem
Verdrangerkorper und der Schokoladenmasse umschlossen
ist, kann sie dem Schrumpfvorgang der Schokoladenmasse nicht ausweichen. ίο Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen
Verdrängerkörper zu schaffen, der sich so weit der Schrumpfung des erkalteten Schokoladenkörpers
anpassen kann, daß ein festes Haften an der Schokolade nicht möglich ist.
Die Erfindung geht dabei von den bekannten Verdrängervorrichtungen aus, bei denen die einzelnen
Verdrängerkörper an einer Tragplatte befestigt sind, die die Lage der Verdrangerkorper zueinander
sichert und ihr gemeinsames Eindrücken in die Schokoladenmasse ermöglicht. Die bekannten
Verdrangerkorper dieser Art aus Metall oder Kunststoff sind steif und können dem Druck der
schrumpfenden Schokoladenmasse ebenfalls nicht nachgeben.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die einzelnen Ver.drängerkörper aus
elastischem Werkstoff in einem vollen Stück bestehen und sich mit einem Hals durch entsprechende
Löcher der Tragplatte erstrecken, wobei sich zur Verankerung der Hals oberhalb der Platte in eine
breitere Halteschicht erweitert. Vorzugsweise sind die Halteschichten.der einzelnen Verdrangerkorper
zu einer die Tragplatte überziehenden geschlossenen Schicht miteinander vereinigt.
Durch diese Ausbildung werden also Verdrängerkörper geschaffen, die sich entsprechend dem auf
sie ausgeübten Druck gleichmäßig zusammendrükken lassen, wobei ihr Werkstoff durch die Ankerlöcher
zur Oberseite der Tragplatte hin ausweichen kann.
Hierdurch ist das Lösen und Herausheben der Verdrangerkorper mittels der Tragplatte aus dem
fertiggestellten Schokoladenkörper ohne Schwierigkeiten möglich und die Bruchgefahr auf ein Minimum
herabgesetzt. Nach dem Herausheben der Verdrängerkörper kann die Verdrängereinheit praktisch
sofort wieder für einen neuen Arbeitsgang verwendet werden.
Wählt man als Werkstoff für die Verdrängerkörper einen flüssig oder breiig verformbaren und
nachher erhärtenden, aber elastisch bleibenden Werkstoff, so kann man bei der Herstellung einer
Tragplatte mit mehreren Verdrängerkörpern so vorgehen, daß man diese Tragplatte bzw. auch eine
Gruppe von Verstärkungseinlagen vorher in den Werkstoff hineindrückt, solange er noch nicht erhärtet
ist. Dabei bettet sich die Tragplatte mittels ihrer Ankerlöcher in den Werkstoff ein, so daß die
Verbindung zwischen dem Verdrängerkörper-Werkstoff und der die Steifigkeit des Systems abgebenden
Tragplatte ein für allemal fest wird.
Als Verdrängerkörper-Werkstoff eignet sich eine Mischung von etwa 60 Gewichtsanteilen in Wasser
aufgelöster Gelatine und 40 Gewichtsanteilen Glyzerin. Ein geringer Teil der oben angegebenen Gewichtsanteile
kann durch ein Konservierungsmittel oder durch einen Farbstoff ersetzt sein.
Ein Ausführungsbeispiel eines mit einer Tragplatte 7 fest verbundenen Satzes von Verdrängerkörpern
6 ist aus der Zeichnung in eingetauchtem Zustand innerhalb der Schokoladenform 1 ersichtlich.
In dieser Form sind mehrere einzelne durch Stege getrennte Vertiefungen in der üblichen, bei
Schokoladenriegeln oder -tafeln verwendeten Zusammenstellung vorhanden, so daß durch das Hineindrücken
der Verdrangerkorper 6 die genau bemessene Schokoladenfüllung die Gestalt einer aus
mehreren Näpfen zusammengesetzten Gesamtschokoladenschale 4 annimmt. Die Tragplatte 7
liegt auf dem oberen Rande der Schokoladenform 1 auf. In diesem in der Zeichnung dargestellten Zustand
wird die Gesamtform in der üblichen Weise gekühlt, bis die Schokoladenschale 4 erhärtet ist.
Die Elastizität des Verdrängerkörper-Werkstoffes gestattet danach ein bruchfreies Herausheben der
Tragplatte 7 mit den in ihren Ankerlöchern 8 festsitzenden einzelnen Verdrängerkörpern 6. Bei der
Herstellung des Verdrängerkörpersatzes ist es zweckmäßig, die Tragplatte 7 so tief in die noch
flüssige oder breiige Verdrängerkörpermasse einzubetten, daß auch auf ihrer Oberseite eine zusammenhängende
Halteschicht 9 entsteht, die die über den Ankerlöchern 8 liegenden Teile der Hälse miteinander
verbindet.
Die abgehobene Stellung des Verdrängerkörper-Satzes
ist in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet. Nach dem Abheben der Verdrängervorrichtung
kann das Füllen der Schokoladenhohlkörper und schließlich das Abdeckein durch eine Schokoladenschicht
in irgendeiner Weise erfolgen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verdrängervorrichtung, bei der einzelne Verdrangerkorper an einer Tragplatte befestigt sind, die die Lage der Verdrängerkörper zueinander sichert und ihr gemeinsames Eindrücken in die Schokoladenmasse ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Verdrangerkorper (6) aus elastischem Werkstoff in einem vollen Stück bestehen und sich mit einem Hals durch entsprechende Löcher (8) der Tragplatte (7) erstrecken, wobei sich jeder Hals zur Verankerung oberhalb der Platte in eine breitere Halteschicht (9) erweitert.
- 2. Verdrängervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschichten der einzelnen Verdrangerkorper (6) zu einer iao die Tragplatte (7) überziehenden geschlossenen Schicht (9) miteinander vereinigt sind.
- 3. Verdrängerkörper nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen in flüssigem oder breiigem Zustand verformbaren und nachher erhärtenden, aber elastisch bleibenden Werkstoff,in den die mit Ankerlöchern (8) versehene Tragplatte (7) eingebettet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 113 094, 185163, 252099;österreichische Patentschrift Nr. 66447; schweizerische Patentschrift Nr. 302 523; französische Patentschrift Nr. 619 374.In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 958 263.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenJ 509 580/193 11.55 (109 591/2 5.61)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH974952X | 1951-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974952C true DE974952C (de) | 1961-06-08 |
Family
ID=4551147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU1441A Expired DE974952C (de) | 1951-10-02 | 1951-12-04 | Verdraengerkoerper zum Einsetzen in eine Schokoladenform zwecks Herstellung schalenfoermiger Schokoladenkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974952C (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE252099C (de) * | ||||
| DE185163C (de) * | ||||
| DE113094C (de) * | ||||
| AT66447B (de) * | 1910-09-09 | 1914-08-25 | Leon Braquieur | Verfahren zur Herstellung von hohlen Gegenständen aus Schokolade, Zucker und dgl. |
| FR619374A (fr) * | 1925-11-27 | 1927-03-31 | Mode d'établissement des moules pour le moulage des bonbons, dans l'amidon | |
| CH302523A (de) * | 1951-10-02 | 1954-10-31 | Uebersax Gottfried | Verfahren zum Formen von Artikeln aus Schokolade. |
| DE958263C (de) * | 1938-09-27 | 1957-02-14 | Leonhard Monheim Fa | Stempelrahmen fuer Mogulanlagen |
-
1951
- 1951-12-04 DE DEU1441A patent/DE974952C/de not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE252099C (de) * | ||||
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| DE958263C (de) * | 1938-09-27 | 1957-02-14 | Leonhard Monheim Fa | Stempelrahmen fuer Mogulanlagen |
| CH302523A (de) * | 1951-10-02 | 1954-10-31 | Uebersax Gottfried | Verfahren zum Formen von Artikeln aus Schokolade. |
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