DE97376C - - Google Patents

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DE97376C
DE97376C DENDAT97376D DE97376DA DE97376C DE 97376 C DE97376 C DE 97376C DE NDAT97376 D DENDAT97376 D DE NDAT97376D DE 97376D A DE97376D A DE 97376DA DE 97376 C DE97376 C DE 97376C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Nadel- und Ahlenanordnung für Sohlen-Nähmaschinen, durch welche eine gröfsere Nähgeschwindigkeit erreicht werden soll, indem • Nadel und Nähfaden vor Bruch bewahrt werden und die Sicherurig der Schlinge durch das Schiffchen rasch und sicher geschieht,' so dafs Störungen während des Betriebes, wie solche bisher häufig infolge Biegung der Nadel und damit verbundener unrichtiger Führung des Fadens vor dem Schiffchen vorkommen, nicht mehr statthaben können.
Erreicht wird dies dadurch, dafs die schwache und lange Nadel das von einer kurzen, starken Ahle vorgebohrte Loch von dieser zugeführt erhält und dann, durch dieses Loch hindurchfahrend, den Nähfaden von einem besonders zu diesem Zwecke vorgesehenen Fadenaufleger mit ihrem Haken abnimmt, in einer einfachen Schleife durchzieht und die Schleife für den Durchgang des Schiffchens offen hält.
Aus den Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung sind die einzelnen Theile der Nadel- und Ahlenanördnung klar erkennbar, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundrifs.
Der die Ahle und die Hakennadel tragende Theil ist eine aus zwei Armen g gl gebildete Schwinge G, welche, um eine im Gestell gelagerte Achse g% drehbar, am Arm g die Hakennadel/, an g1 die Ahle/1 besitzt. Zwischen/ und /] ist der Tisch h fest am Gestell angeordnet, welcher zur Aufnahme des Arbeitsstückes dient. Von den beiden Theilen g g1 der Schwinge G ist g1 um einen zur Achse g2 senkrechten Zapfen gi beweglich und wird durch Feder g·5 gegen die untere Seite des Kopfes der Stiftschraube ge angedrückt, welch letztere dazu ■ dient, den seitlichen Ausschlag des Stückes gl und damit die Stichlänge nach Belieben zu begrenzen. Nadel und Ahle selbst sind auf derselben Seite der beiden Stücke g und g1, und zwar an der äufsersten Kante befestigt, so dafs das sichelförmige Schiffchen i, welches in dem muschelförmigen Behälter i1 mit Hülfe des Vorsetzers P festgehalten wird, nahe an der Hakennadel / seine kreisförmige Bewegung ausführen und die von der Nadel gebildete Schlinge erfassen kann. Seine Bewegung erhält das Schiffchen durch den Mitnehmer I. Senkrecht zur Achse g2 der die Nadel und die Ahle tragenden Schwinge G ist im Gestell eine verticale Schwingwelle' q gelagert, welcher ihre schwingende Bewegung von der Hauptwelle der Maschine mittelst Daumen und Hebel ' ertheilt werden kann. Am oberen Ende besitzt diese Schwingwelle q einen bis unter den Tisch h reichenden Arm r, welcher seitlich einen gegen g1 gerichteten Ansatz r1 besitzt und an eine kleine Lenkstange r2 angreift, welche ihn mit dem um s1 schwingenden Fadenaufleger s verbindet. Letzterer ist ein winkelförmiges Stück, welches einen nach unten zeigenden, mit einem Loch zur Durchführung des Fadens versehenen Ansatz s2 besitzt, der bei der Aufwärtsbewegung der Hakennadel/ knapp hinter dieselbe zu stehen kommt. .
Beim Einbringen des Arbeitsstückes, welches durch einen Festhalter gegen die Tischplatte Λ angedrückt wird, befindet sich die Schwinge G in der Mittelstellung. Der Faden des Schiff-
chens wird durch die Oeffnung im Behälter i1 gezogen und über die Tischplatte in den Bereich der Hakennadel gebracht, während der Nähfaden unter dem Tische h, durch die Oeffnung in s2 gezogen, im Wege des Hakens der Nadel/" liegt. Wird jetzt die Schwinge G in Richtung des Pfeiles in Bewegung gesetzt, so sticht Ahle/1 von unten durch das Leder, wobei g1 von G abgedrückt ist. Hierauf wird mit Hülfe des Ansatzes r1 Theil g1 entgegen der Feder g·5 angedrückt und damit das soeben gestochene Loch in den Weg der Nadel f1 gebracht, so dafs diese jetzt bei ihrem Niedergange ohne Widerstand durch dasselbe hindurchfährt und mit ihrem Haken unter den Tisch h zu stehen kommt. Jetzt wird durch den Fadenaufleger s der Faden auf den Haken der Nadel f gelegt, so dafs derselbe beim Aufwärtsgange vom Haken der Nadel erfafst, durch das gestochene Loch hindurch und als Schleife an dem Schiffchen i vorbei nach oben gezogen wird. Hierauf erfolgt die Kreisbewegung des Schiffchens und dessen Spitze tritt in die Schlinge ein, diese gleichzeitig sichernd und den Faden hindurchziehend. Der so gebildete Stich wird dann durch eine Spannvorrichtung angezogen und man erhält eine aufserordentlich feste und zweckentsprechende Steppnaht bei erhöhter Nähgesch win digk eit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nadel- und Ahlenanordnung für Sohlen-Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs beide Stichbildungswerkzeuge an den beiden Armen (g und g1) einer Schwinge (G) angebracht sind, also sich gleichzeitig und gleichsinnig bewegen, wobei der die Ahle tragende Arm eine der Stichlä'nge entsprechende Seitenbewegung erfährt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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