DE367254C - Naehmaschine mit Fadenvorleger und Kantenbeschneidvorrichtung - Google Patents

Naehmaschine mit Fadenvorleger und Kantenbeschneidvorrichtung

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DE367254C
DE367254C DEU7160D DEU0007160D DE367254C DE 367254 C DE367254 C DE 367254C DE U7160 D DEU7160 D DE U7160D DE U0007160 D DEU0007160 D DE U0007160D DE 367254 C DE367254 C DE 367254C
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thread
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sewing machine
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cutting blade
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DEU7160D
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Union Special Machine Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine. mit Fadenvorleger und Kantenbeschneiduorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen zur Veribindung und Überdeckung von Stoffkanten mit zylindrischem Stoftraga#rm und einem über ihre liegenden, parallelen Aus-1 aer. Die zu verbindenden Stoffteile werden dsem Stofftragarm -in-, seiner Längsrichtung zugeführt. Die zu verbindeaden Fanten werden aus der Ebene der Stoffteile aufgebogen und einer wagerecht angeordneten Beschneidvorrichtung zugeführt, worauf sie zweckmäBigerweise leicht überlappst und dann durch eine Dreinadelnaht vereinigt werden, wobei nur die mittlere Nadel id'urch die Überlappung der Stoffteile dringt. Mit den Nadeln arbeitet unter dem Stofftragarm ein einzelner Greifer; über dem Tragarm dagegen ein, Fadenihaken, und ein Fadenfinger zusammen, der einen. Querfaden in Schlingen .legt, in die die Nadeln. eindringen. Auf diese Weise verbindet der Querfaden die Stichreichen und bedeckt die Kanten der vereinigten Stoffteile. Alle arbeitenden Teile werden. vorn einer rechtwinklig zum Stofftragarm liegenden Welle angetrieben.
  • Nach der Erfindung werden die den Faden führenden Benvegungsteile von Kurbeln angetrieben, die, ebenso wie die eine Schneidklinge, auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind.
  • Die Zeichnung stellt Idie Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht der Maschine, Abb.2 eine Vorderansicht gegen das Ende des zylindrischen Stofftragarmes. Abb. 3 ist: eine vergrößerte Darstellung des vorderen Endes der Maschine, von derselben Seite gesehen wie Abb. i, jedoch sind der Stofftragarm und das bewegliche Messerblatt abgebrochen., um den Greifer, die das Querlegen des Fadens (bewirkenden Teile zu zeigen. Abb. q. ist eine vergrößerte Dairstellung der entgegengesetzten Seite der Maschine mit dem Tragarm im Schnitt, so d'aß der Greifer und ein Teil der Stoffördervorrichtung sichtbar werden, wobei auch der Stoffdrücker geschnitten ist. Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 4, worin der Spanner für den Querfaden weggelassen ist. A!bb.6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. z. Abib. 7 zeigt die Lage der Stoffteile zu den Stich- und Deckfäden.
  • Auf der Grundplatte i erhebt sich der Bock 2, der den Ausleger 3 trägt. Von denn Bock 2 erstreckt sich außerdem ein zylindrischer Stofftraigarm 4, der unter dem Ausleger und. diesem parallel liegt. In dem äußeren Ende des Auslegers. 3 bewegt sich eine Nadelstange 5 auf und ab, die drei Nadeln 6, 7, 8 (Abb. 2) -trägt. Die Nadelstange wird von einem .mit ihr durch einen Lenker io (Abb. 4) verbundenen Hebel 9 ,bewegt, der auf beliebige «reise von einer in A !bb. i punktiert angedeuteten Hauptwelle i i angetrieben wird, die rechtwinklig zur Längsachse des Tragarmes 4 liegt.
  • Mit den drei Nadeln wirkt ein im Innern des Tragarmes angeordneter sch,rauibenförmiger Greifer i-2 zusammen, der an einer ebenfalls von der Hauptwelle i i anaetriebenen Welle 13 (Abb. 4) befestigt ist.
  • Die Stoffteile werden dem Stofftragarm in der Richtung seiner Längsachse durch eine aus Stoffschiebern 14 (Aibb. 3,4) 'bestehende Vorrichtung zugeführt, die von der Hauptwelle i i bewegt werden. Die Zähne dieser Stoffschieber .sind so gerichtet, d'aß sie den Stoff den Tragarm zuführen. Da Maschinen dieser Art (bekannt sind; ist eine weitere Beschreibung nicht erforderlich. Der Stoff wird auf dem Tragarm durch einen Stoffdrücker 15 gehalten, der an einer am Ausleger angebrachten !Stoffdrückerstange 16 sitzt. Diese Stange ist durch einen Stift 16a mit einem Ring 16b verbunden, der auf einer Führungsstange 16a (Abb. 4, 5) angeordnet ist, und wird durch eine flache Feder 17 (Abb. 3), dne sich. gegen. einen an der Führungsstange i6° angebrachten Stift i9 legt, niedergedrückt. Die Stoffdrückerstange 16 wird durch einen Hebel 18 ange-, hoben, der auf den Stift i9 der Führungsstange einwirkt. Der Fuß des Stoffdrückers besitzt einen Schlitz 2o (Abb. 2, 5, 6), 'der von der Vorderkante in Richtung der Stoffbewegung verläuft und gegenüber dem Nadelloch 2, 1 (Abb. 6) endet, durch das die drei Nadeln 6, 7, 8 hindurdhtreten. In einer Aussparung des Stofdrückerfußes ist eine feststehende Schneidklinge 22 angebracht, mit der eine bewegliche Schneidklinge 23 zusamm-eniwirlct, die an, einen Hebel 24 sitzt. Am Ende des Hebels 24 ist ein Block 24.a angeordnet, an .den die Klinge 23 angeklemmt ist. Das innere Ende der festen Klinge 22 endigt zweckmäßigerweise an !der Seitenwand des Führungsschlitzes 20, während diie bewegliche Klinge 23 sich quer zu (dein Führungsschlitz bewegt und: die aufgebogenen Kanten, die in diesen hineinragen, abschneidet. Die Stoffplatte ist mit einer V-förmigen Führung versehen, die die aufgekippten Kanten der Stoffteile leiten 'hilft. Zweckmäßigerweise wird der Stoff drüokerfuß so eingerichtet, :d'aß die Kanten der Stoffteile, -wenn sie beschnitten sind, übereinandergelegt werden, wie Abb. 7 es schematisch darstellt, worin F und F1 die Stoffteile, 61, 71, 81 die Nadelfäden, L den Greiferfaden und c den OOuerfaden bedeuten. Die Stoffteile werden so geführt, daß die mittlere Nadel 7 durch. -die Überlappung sticht, während. die Nadeln 6 und 8 zu beiden Seiten. daneben stechen. Der Querfaden c und der Greif erfaden L decken die Stoffkanten der Naht.
  • Der Hebel 24 schRVingt um eine Führungsstange 26, die an dem Ausleger angebracht ist, und ist ,mit einem Arm 27 (Ab!b. 6) verbunden, der vom Stoffdrücker herkommt. Der Hebel 24. hat eine Gabelung, zwischen die der Arm 27 -reift. Diese Verbindung verhindert den! Hebel an einer Verschiebung auf (der Stange 26. Der genannte Arm 27 ist mit der Stange 26 'durch eiine Schraube 28 (Abb. 4) verbunden. Der Hebel 24 ist seitlich nicht verstellbar, und die benwegliche Schneidklinge kann durch Verstellung des Blockes 24.a eingestellt werden. Ein Arm 29 (Abb. 6), der zweckmäßiigerweise mit dann 'die Schneidklinge tragenden Hebel 24 aus einem. Stück hesteht, bewegt diesen Hebel hin und her. Der Arm 29 ist mit einem Kugelzapfen 30 versehen, an dem ein Lenker 31 angreift, der ihn mit einem am Ausleger bei 33 (Abt. 2, 3) .gelagerten Hebel 32 verbindet. Aa, vorderen Ende des Auslegers ist eine Querwelle 34 (Abt. 3, 4) gelagert, die einen. aufwärts gerichteten Arm 35 (Abt. 3) trägt, an den sich bei 36 ein ihn mit idem Hebel 3.2 verbindender, an- diesen bei 38 gelenkig angeschlossener Lenker 37 anschließt. Die Welle 34 wird von einer Schubstange 39 bewegt, die mit dem Arm 35 bei 40 ,gelenkig verbunden ist. Das andere Ende der Schubstange 39 ist mit einem Hebel41 (Abt. i) verbünden, der bei 42 in einem am Bock 2 befestigten Lager 43 drehbar ist. An dem unteren Ende des zweiarmigen HelyelS 41 greift .eine F-xzenterstange45 an, die von einem auf der Hauptwelle i i angeordnetem. Exzenter 46 bewegt wird. Wenn die Hauptwielle umläuft, setzt das Exzenter 46 den Hehel41 .irnd durch die Scbubstan!ge 39 die Querwelle 34, unid weiter durch denn Lenker 31 den Hebel 24 und damfit die bewegliche Schneid'klinge 23 inBewegung.
  • Der Querfadens c (Abt. 7) wird. für die Nadeln in Schleifen: gelebt durch einen Fadenhaken 47 und einen mit ihm zusammenwirkenden -Fadenfinger 48. Der Haken 47 sitzt an einem Hebel 49, der sich um die Stoffdrückerstange als Achse dreht. Der Haken 47 hat einen aufrechten Schenkel 50, der am äußeren Ende des Hebels 49. angebracht ,ist. An dem anderen Arm ides Hebels 49 greift bei 51 ein Lenker 52 (Abb.4) an, :der an einen sich von der Querwelle 34 abwärts erstreckeniden Arm 53 angelenkt ist. Wenn die Querwelle durch die Schubstange 3,9 in Schwingung versetzt wird, so schwingt der :Ara, 53 hin und her und setzt den Hebel 49 und damit den Fadenhaken 47 in entsprechende Bewegung. Der Fadenfinger 48 besitzt einen Schalft 54, -der an einem von einem Ring 56 getragenen Arm 55 sitzt. Der Ring 56 ist mittels einer Klemmschraulbe58 an einer gespaltenen Hülse 57 (Abb.2) befestigt. Der Hebel 49 schwingt frei auf diesem Ringe. Die besondere Anordnung des ,zur Querführung des Fadens dienenden Hakens und Fingers Bildet keinen Teil der hier unter Schutz ,gestellten Erfindung. Der Querfaden c läuft durch einen Fadenführer 59 (.Ablb. i, 3), der an der Nadelklemme 6o am unteren Ende der Nadelstange 5 Blitzt und sich ,mit ihr auf und 'ab bewegt. Der Querfaden c läuft auch durch einen Pladenspanner 61, ;der am Ausleger befestigt ist. Der Fadenfinger 48 isst gegenüber der Fadenführung 59 so angebracht und bemessen, idaß, wenn die Führung an der unteren Grenze ihres Hubes angelangt ist und die Nadeln ganz unten stehen, der Querfaden auf ;dern Finger vorwärts bewegt und so gelegt wird, daß der Hhken bei seiner Vorwärttgbewegung ihn erfaßt. Wenn , der Haken seine Vorwärtsbei#vebiung fortsetzt, bgleht die Führung 59 in die Höhe, und die Bewegung des Hakens veranlaßt den Faden, auf den. Finger zurückzugehen und' sich. s0 -zu legen, daß die Nadeln den Faden .spreizen und ihn, so an die Stoffteile nähen.
  • Eine A@blenkungsplhtte 62 ist bei 63 an einem Arm 64 (A'bb. 6) angedenkt, dlie sich vom Stoffdrücker nach außen erstreckt, den Fadenhaken abdeckt und quer über die bewegliche Scbneidk(linge !bis zum Schnemdpunkt reicht, so daß der a%eschnittene Streifen von den. nähernden Teilen abgelenkt wirdG Das bewegliche Sehneidm:esser und der Fadenhaken iwenden ;also van denselben Exzenter unter VeranIittPung von Hebeln und Lenkern bewegt, wodurch größte örtliche und zeitliche Genauigkeit in der Bewegung dieser Teile erzielt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine mit Fadenvorleger und Kantenbeschneidvorrichtung, bei der der Fadenbaken an dem Ende eines Hebels angeordnet ist, dessen anderes Ende durch Lenker mit einer schwingenden Kurbel verbunden ist, dadurch !gekennzeichnet, -daß die die Bewegung des Fadenvorlegers und der Schneidklinge veranlassenden Kurbeln auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet sind, so d!aß beide in Übereinstimmung miteinander arbeiten.
  2. 2; Nahmaschine nach Anspruch i, id'aduroh gekennzeichnet, daß der den Fadenhaken tragende Hebel über dem Stoffdrücker (16) drehbar ist, während ein die ,Schneidklinge tragender gekrümmter Hebel um eine dagegen versetzte, aber parallele Achse ;drehbar ist.
  3. 3. Nahmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Welle, die den Fadenhalten und die Schneitdklinge in Schwingung versetzt, durch einen Lenker (39) hin und her bewegt wird, der mit einem Hebel (41) verbunden ist, den ein auf der Hauptwelle angeordnetes Exzenter (46) steuert, so daß die Fadenführung und die Schnei:dvorrichtung übereinstimmend arbeiten.
DEU7160D 1918-03-29 1920-07-10 Naehmaschine mit Fadenvorleger und Kantenbeschneidvorrichtung Expired DE367254C (de)

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US367254XA 1918-03-29 1918-03-29

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DEU7160D Expired DE367254C (de) 1918-03-29 1920-07-10 Naehmaschine mit Fadenvorleger und Kantenbeschneidvorrichtung

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