DE97366C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: ^IPkerungsanlagen.
ANTON PALLA in PRAG und Dr. JULIUS LANDESBERGER in WIEN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1897 ab.
Die Feuerung nach vorliegender Erfindung kennzeichnet sich durch einen in der Feuerbüchse
angeordneten hohlen Feuerschirm, dessen untere Wand mit Luftausströmungsöffnungen
versehen ist, wobei die Hohlräume dieses doppel - oder mehrwandigen
Feuerschirmes mit der äufseren Luft in Verbindung stehen und den Zweck haben, von
aufsen Luft anzusaugen, zu erhitzen und in den Feuerraum als secundäre Verbrennungsluft
zu treiben.
Fig. ι und 2 zeigen eine derartige rauchverzehrende
Feuerung für Locomotiven im Längen- und Querschnitt. Die unteren Oeffnungen
des über der ganzen Breite der Feuerbüchse eingebauten hohlen, oben abgeschlossenen,
mehrfach durchlochten Feuerschirmes F stehen durch einen regelbaren Kanal C mit
der äufseren Luft in Verbindung. Durch diesen Kanal wird die atmosphärische Luft bei geöffnetem
Regulatorschieber durch den auspuffenden Dampf und heim geschlossenen
Regulatorschieber mittelst des gewöhnlichen Blasrohres, angesaugt; die Luft strömt durch
die hoch .erhitzten inneren Wände des Feuerschirmkanals und tritt durch die Oeffnungen
der unteren Feuerschirmwand als heifse Luft in die Feuerbüchse ein, vermengt sich daselbst
aufs innigste mit den erwärmten Gasen, treibt dieselben über die glühende Kohlenschicht und
bewirkt auf diese Weise die völlige Verbrennung derselben.
, Bei stark rauchenden Brennstoffen wird aufserdem unter der Feuerthür, und zwar auf
die ganze Breite der Feuerbüchsenwand ein feuerfester Schirm S auf dem Rost aufgestellt,
welcher, wie Fig. 1 veranschaulicht, auch von dieser Seite aus den Zutritt erhitzter Luft über
die ganze Breite der Thürwand ermöglicht.
Der Aschenkasten ist wie gewöhnlich mit einer vorderen und einer hinteren Klappe K1
und K2 versehen, von denen die erstere blos bis zum Kanal C reicht, so dafs der Aschenkasten,
sowie der Luftkanal jeder für sich allein geschlossen oder geöffnet werden können.
Bei geöffnetem Regulatorschieber werden die vom Führerstand aus regelbaren Klappen K, K1
und K2 nach Maafsgabe der aufgelegten Brennstoffmengen mehr oder weniger geöffnet gehalten.
Die Handhabung der RauchverzehrungsT einrichtung während des Betriebes der Locomotive
besteht darin, dafs der. Locomotivführer die Klappe K des Luftkanals C nach
Maafsgabe der auf den Rost aufgelegten Brennstoffmenge mehr oder weniger öffnet. Wird
z. B. von der Maschine eine gröfsere Leistung gefordert und mufs daher der Rost zur Erhaltung
der Dampfspannung mit gröfseren Brennstoffmengen beschickt werden, so wird die Klappe K gänzlich geöffnet werden müssen.
Wenn die Locomotive nicht unter Dampf arbeitet oder eine Fahrt ohne Dampf macht,
mufs, falls überhaupt Brennstoff auf den Rost aufgetragen wird, ein selbsttätiges Hülfsgebläse
in Wirkung treten.
Nach stattgefundener Anfachung des Feuers sind die Aschenkastenklappen ganz oder theil-
Claims (1)
- weise geschlossen zu halten, sobald genügende Dampfspannung vorhanden ist, dagegen dieselben entsprechend zu öffnen, sobald das Steigen der Dampfspannung erforderlich ist. Im ersteren Falle wird mehr Luft durch den Feuerschirm gesaugt, das Feuer aber weniger angefacht und hierdurch das weitere Steigen der Dampfspannung verhindert; in letzterem Falle wird das Feuer mehr angefacht und die Dampfentwicklung gehoben.Ist jedoch beim Stillstand der Maschine, oder bei der Fahrt ohne Dampf der auf den Rost gelegte Brennstoff bereits durchgebrannt und soll eine neue Beschickung des Rostes für längere Zeit nicht mehr stattfinden, so kann das Hülfsgebläse geschlossen werden.Schliefslich mufs der Locomotivführer darauf bedacht sein, auf dem Rost eine feste (nicht zu niedrige) Glutschicht zu erhalten und übermä'fsige Beschickungen des Rostes durch haufenweises Einwerfen von Brennstoff zu vermeiden. Längs der Feuerthürwand soll stets die Glut erhalten werden, also nicht mit Brennstoff bedeckt werden, damit sich die Gase an der Glut enzünden können.Pa te ν τ-Anspruch:Eine rauchverzehrende Feuerung, insbesondere für Locomotiv- und Schiffskessel, mit schief gegen die Feuerthür aufsteigendem Hohlschirm, dadurch gekennzeichnet, dafs der Hohlschirm an der unteren Fläche mit Oeffnungen versehen ist, durch welche vorgewärmte Luft gegen den Rost ausströmt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97366C true DE97366C (de) |
Family
ID=368421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97366D Active DE97366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97366C (de) |
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