DE973620C - Photographische oder kinematographische Kamera mit Auswechselobjektiv und Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische oder kinematographische Kamera mit Auswechselobjektiv und Belichtungsmesser

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DE973620C
DE973620C DEZ390D DEZ0000390D DE973620C DE 973620 C DE973620 C DE 973620C DE Z390 D DEZ390 D DE Z390D DE Z0000390 D DEZ0000390 D DE Z0000390D DE 973620 C DE973620 C DE 973620C
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DE
Germany
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lens
camera
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diaphragm
curves
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DEZ390D
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Wilhelm Zuegel
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DOROTHE SCHOLZ
EBERHARD ZUEGEL
HEINRICH ZUEGEL
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DOROTHE SCHOLZ
EBERHARD ZUEGEL
HEINRICH ZUEGEL
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    • G03B9/02Diaphragms
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. APEIL1960
Z 390 IX157 a
(Ges. v. 15. 7. 1951)
Es sind bereits photographische Kameras mit auswechselbarem Objektiv bekannt, bei welchen die Objektivblende mit einem Belichtungsmesser gekuppelt ist und jedes Auswechselobjektiv einen kraftschlüssig an der Blende einer die Belichtung mittels Galvanometers bestimmenden lichtelektrischen Zelle oder an einem in der Kamera gelagerten Zwischenglied anliegenden Steuernocken trägt.
Ferner ist es bekannt, im Kameragehäuse so viele Nocken anzubringen, als Aufnahmeobjektive zur Auswechslung an der Kamera in Betracht kommen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß jedes Auswechselobjektiv außer einer an sich bekannten, den Unterschied in der Bewegung des Steuerorgans für die Zellenblende und der Bewegung des Blendeneinstellringes aufhebenden Ausgleichskurve auch eine mit dem Einstellorgan für die Belichtungszeit verbundene Kurve trägt und daß beide Kurven gemeinsam regelnd auf das Steuerorgan für die Zellenblende einwirken.
In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes wird an der Objektivfassung ein Anschlag vorgesehen, welcher beim Ansetzen des Objektivs an die Kamera das Steuerorgan der
909 762/22
Zellenblende zur Seite rückt und nach Drehung der Objektivfassung in die Festsitzlage wieder freigibt, wodurch das erwähnte Organ zu dem gemeinsamen Übertragungsorgan der beiden Kurven in Wirkstellung tritt.
Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich durch besondere Einfachheit aus; die Objektivfassungen werden nicht kompliziert und auch die Außendurchmesser werden kaum größer als bei gewohnlichen Objektiven. Die Verwendung einer Vielzahl von Steuernocken ist vermieden.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar
Fig. ι in Stirnansicht teilweise geschnitten, Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B zu Fig. i, Fig. 3 im Schnitt nach Linie C-D zu Fig. i. Mit ι ist die Kamerastirnwand, mit 2 das Objektiv bezeichnet. Das Rohr des Objektivs 2 ist in bekannter Weise in dem gegen Drehung gesicherten Teil 3 herausziehbar; letzterer steht durch einen Schneckengang im Eingriff mit einem Teil 4, so daß durch Drehung dieses Teiles 4 die Scharfeinstellung des ausgezogenen Objektivs 2 bewerkstelligt werden kann. Der Teil 4 sitzt in der eigentliehen Fassung 5, mit welcher das Objektiv 2 auswechselbar an der Kamera befestigt ist. Bei der Auswechslung werden die Teile 2, 3, 4 und 5 zu~ sammen entfernt. Die Verbindung des Teiles 5 mit der Kamera erfolgt durch Bajonettverschluß. Zu diesem Zweck sind an der Kamera Nasen 6 befestigt. Diese Nasen greifen durch Öffnungen eines Flansches 7 der Fassung 5. Die erwähnten Öffnungen gehen in Längsschlitze 8 über. Beim Aufsetzen des Objektivs werden diese Öffnungen über die Nasen 6 geschoben, worauf die Objektivfassung 5 eine Teildrehung erfährt, so daß die Nasen 6 mit ihrem Hals in die Schlitze 8 treten und die Köpfe der Nasen den Flansch 7 hintergreifend festhalten. Die Scharfeinstellung des Objektivs 2 erfolgt in üblicher Weise mit einem geriffelten Ring 9, der fest verbunden ist mit dem Teil 4. Die Einstellung der Belichtungszeit erfolgt mit Hilfe eines geriffelten Ringes 10, der mit einem Zahnrad 11 fest verbunden ist und drehbar auf dem Teil 5 sitzt. Das Zahnrad 11 kämmt mit einem Einstellorgan 12, von dem aus der Verschlußeinstellmechanismus betätigt wird. Fest verbunden mit dem Zahnrad 11 ist eine Kurve 13, welche die Einstellbewegung des Zahnrades 11 bzw. des Ringes 10 mitmacht. Diese Kurve 13 wirkt mit einer an sich bekannten Ausgleichskurve 15 gemeinsam regelnd auf das Steuerorgan 14, welches in der Kamerastirnwand 1 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkbewegung dient zur Regelung der nicht gezeichneten Blende des lichtelektrischen Elementes (Zelle), so daß also die auf diese Fläche einfallende Lichtmenge in Abhängigkeit von der eingestellten Belichtungszeit steht. Zusätzlich ist eine zweite Steuerkurve 15 vorgesehen, welche ebenfalls regelnd auf die Blende des lichtelektrischen Elementes wirkt. Letzteres wird somit einerseits in Abhängigkeit von der Belichtungszeiteinstellung und andererseits in Abhängigkeit von der Bewegung des die Objektivblende einstellenden Organs abgeblendet. Die Ausgleichskurve 15 ist von einem auf dem Teil 5 der Objektivfassung drehbaren Ring 15' getragen; ihr Antrieb erfolgt von einem Blendeneinstellring 16 aus. Zu diesem Zweck sind an dem erwähnten Ring axiale Schienen 17 befestigt, die in Axialnuten 17' eines Rohrstutzens 18 geführt sind.
Letzterer sitzt drehbar in dem Teil 3. An dem Stutzen 18 ist ein winkelförmiger Bügel 19 befestigt, welcher mit seinem abgewinkelten Arm 20 in eine Büchse 21 eines auf dem Teil 3 drehbaren Ringes eingreift. Der abgewinkelte Arm 20 ist axial verschiebbar in der Büchse 21, damit der Bügel 19 und der Arm 20 die axiale Feineinstellung des Objektivs mitmachen können, ohne den Eingriff in der Büchse 21 zu verlieren. Letztere ist durch einen Arm 22 mit dem die Ausgleichskurve 15 tragenden Ring 15' verbunden. Der Arm 22 durchgreift den Deckel 23 des Fassungsgehäuses 5 in einem kreisförmigen Schlitz 24. Es erhellt somit, daß die Drehbewegungen des Blendeneinstellringes 16 zur Einstellung der Objektivblende auf die Ausgleichskurve 15 übertragen werden.
Wie Fig. 3 zeigt, wirken die beiden Kurven 13 und 15 auf die Arme eines Übertragungsorgans 26, welches an dem Ende des bei 27 in der Kamera schwenkbar gelagerten Steuerorgans 14 angelenkt ist. Das Steuerorgan 14 ist durch ein Gelenkglied 28 mit dem beweglichen Teil 29 der im übrigen nicht gezeichneten Zellenblende verbunden. Der von der Zelle erzeugte Strom wird einem Galvanometer zugeführt (nicht gezeichnet), dessen Zeiger sich vor einer Skala mit einer Normalmarke bewegt.
Die Wirkungsweise der Anordnung für halbautomatischen Betrieb ist nun die, daß mit Hilfe des geriffelten Ringes 10 die Belichtungszeit eingestellt wird, wobei über die Kurve 13, das Übertragungsorgan 26, das Steuerorgan 14 und das Gelenk 28 die Blende der Zelle entsprechend der eingestellten Belichtungszeit geregelt wird. Sodann wird der Blendeneinstellring 16, welcher zur Blendeneinstellung des Objektivs 2 dient und dessen Drehbewegung — wie beschrieben — auf die Ausgleichskurve 15 bzw. von dieser über das Übertragungsorgan 26, das Steuerorgan 14 und das Gelenkglied zusätzlich auf die Blende 29 der Zelle übertragen wird, so lange verstellt, bis der Zeiger des Galvanometers auf die Normalmarke zu stehen kommt. Wie ersichtlich, werden die beiden Kurven 13 und 15 beim Wechsel des Objektivs 2, da von demselben getragen, mit ausgewechselt. Jedes Auswechselobjektiv besitzt seiner Lichtstärke entsprechende Kurven 13 und 15. Handelt es sich jedoch um den vollautomatischen Betrieb, bei welchem das von der Zelle gespeiste Galvanometer die Objektivblende selbsttätig und unmittelbar einstellt, so kommt die Ausgleichskurve 15 in Wegfall; die Kurve 13 arbeitet dann allein auf die Blende der Zelle, und zwar unmittelbar über das Steuerorgan 14 unter AVeglassung des Übertragungsorgans 26.
Selbstverständlich muß das von der bzw. den Kurven angetriebene Organ, im Beispielsfalle also das Steuerorgan 14, durch Federkraft kraftschlüssig
gegen den Kurvenumfang gedrückt werden; dies geschieht gemäß Fig. ι durch eine in der Kamera befestigte Feder 30, die gegen eine Nase 31 des Steuerorgans 14 drückt.
Beim Auswechseln der Objektive bzw. beim Wiedereinsetzen eines neuen Objektivs würde die Feder 30 das mit den Kurven 13 und 15 kraftschlüssig zusammenwirkende Ende des Steuerorgans 14 so weit nach innen verschwenken, daß es im Wege der Kurven des neu einzusetzenden Objektivs wäre. Um dies zu verhindern, ist erfindungsgemäß an dem Deckel 23 der Fassung 5 ein keilförmig abgeschrägter Anschlag 32 vorgesehen, welcher in Wechselwirkung mit einer Nase 33 des Steuerorgans 14 diese entgegen der Wirkung der Feder 30 beim axialen Einstecken des neuen Objektivs so weit zur Seite schiebt, daß der Weg für die Kurven 13 und 15 frei ist. Bei der darauffolgenden Bajonettverschluß-Drehbewegung des neu aufgesetzten Objektivs gibt der Anschlag 32 die Nase 33 des Steuerorgans 14 wieder frei, so daß dieses unter dem Einfluß der Feder 30 mit dem Übertragungsorgan 26 nunmehr in Wirkstellung zu den Kurven 13, 15 gelangen, d. h. kraftschlüssig an diesem anliegen kann. Gegen unbeabsichtigtes Rückdrehen der Verschlußfassung in der Kamera ist eine federbelastete Sperre 34 vorgesehen, welche nach Beendigung der Bajonettverschluß-Drehbewegung hinter einer Nase 35 am Umfang der Fassung einspringt. Diese Sperre muß beim Objektivwechsel von Hand gelöst werden.
Beim Objektivwechsel ist es wesentlich, dafür zu sorgen, daß das neu aufgesetzte Objektiv die richtige Stellung der Verschlußzeitskala zum Verschlußeinstellmechanismus mit Sicherheit erhält. Um dies zu erreichen, ist das Zahnrad 11 der Belichtungszeiteinstellung mit einem Flansch 36 versehen. Dieser Flansch besitzt eine kreisbogenförmige Ausnehmung 37 (Fig. 1), deren Radius etwas größer ist als der Radius des Einstellorgans 12, das den Belichtungszeiteinstellmechanismus betätigt. Es kann somit das neue Objektiv nur auf die Kamera aufgesetzt werden, wenn der geriffelte Ring 10 für die Verschlußzeiten in diejenige Lage gebracht ist, in welcher beim Aufsetzen des Objektivs 2 die kreisbogenförmige Ausnehmung 37 konzentrisch zu dem Einstellorgan 12 liegt und somit den Einschub des Objektivs und die darauffolgende Bajonettverschlußteildrehung gestattet. 38 (Fig. 1) ist die in üblicher Weise an der Kamera angebrachte Marke zur Einstellung der auf der Belichtungszeitskala angebrachten Zeitwerte an dem geriffelten Ring 10.
Das in den Teil 3 einschiebbare Objektivrohr ist mit Nasen 39 in abgewinkelten Nuten 40, 41 an der inneren Oberfläche des Teiles 3 geführt, wodurch auch die ausgezogene und die eingeschobene Stellung des Objektivrohres eindeutig fixiert sind.
Welche Art von Verschlüssen an der Kamera Verwendung findet, ist gleichgültig; es können Schlitz- oder Sektorenverschlüsse benutzt werden. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist an einen Schlitzverschluß gedacht. Wird ein Sektorenverschluß verwendet, so wird auf die Achse des Einstellorgans 12 (Fig. 2) ein Zahnrad 42 aufgesetzt, welches in den Mechanismus des Sektorenverschlusses eingreift; die Einstellbewegung des geriffelten Ringes 10 wird dann über die Zahnräder 11,42 sowie das Einstellorgan 12 dem Verschluß vermittelt.
Der Vorgang des Abnehmens eines Objektivs spielt sich in der Weise ab, daß der geriffelte Ring 10 im Beispielsfalle mit der Verschlußzeit V1000 Sekunde auf die Marke 38 eingestellt wird; sodann wird die Sicherung 34 ausgerückt und anschließend mit der Objektivfassung die Bajonettverschlußrückdrehung ausgeführt; ist diese vollzogen, dann liegt die Aussparung 37 konzentrisch zu dem Einstellorgan 12, so daß das Objektiv nunmehr axial abgezogen werden kann.
Die lichtempfindliche Zelle kann an beliebiger, geeigneter Stelle der Kamera, zweckmäßig an der Kamerastirnfläche; untergebracht sein. Bei halbautomatischem Betrieb braucht sie, da in diesem Falle nur ein Galvanometerausschlag erzeugt wird, nicht so groß zu sein, daß sie die ganze Kamerastirnfläche ausfüllt, so daß noch genügend Platz zum Festhalten der Kamera bei Momentaufnahmen zur Verfügung steht.
Sollen mit der Kamera sowohl Freilicht- wie auch Innenaufnahmen gemacht werden, so muß die Kurve so ausgebildet sein, daß ihre Kurvenführung in Übereinstimmung mit der Belichtungszeiteinstellung den für Innen- und Freilicht erforderlichen Stromstärkenunterschieden der Photozelle durch entsprechendes Schließen oder öffnen der Zellenblende Rechnung trägt. Die bereits vorgeschlagene Teilabdeckung oder Widerstandszuschaltung unter Verwendung von zwei Kurvenkupplungen wird entbehrlich.
Bei Verwendung von Auswechselobjektiven können außer der verschiedenen Lichtstärke auch noch andere Faktoren die Verwendung von unterschiedlich verlaufenden Kurven an den Objektiven erforderlich macheu. Beispielsweise spielt der Objektivdurchmesser eine Rolle. Bei Objektiven größeren Durchmessers muß die durch die Zelle aufzubringende Stromstärke verschieden sein von der bei Verwendung von Objektiven kleineren Durchmessers aufzubringenden Stromstärke. Auch dem kann durch entsprechende Formgebung der Steuerkurve Rechnung getragen werden, so daß diese also beispielsweise sowohl unterschiedliche Lichtstärken wie unterschiedliche Objektivdurchmesser berücksichtigt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Photographische Kamera mit auswechselbarem Objektiv, bei welcher die Objektivblende mit einem Belichtungsmesser gekuppelt ist und jedes Auswechselobjektiv einen kraftschlüssig an -der Blende einer die Belichtung mittels Galvanometers bestimmenden lichtelektrischen Zelle oder an einem in der Kamera gelagerten Zwischenglied anliegenden Steuernocken trägt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Auswechsel-
    objektiv außer einer an sich bekannten, den Unterschied in der Bewegung des Steuerorgans (14) für die Zellenblende und der Bewegung des Blendeneinstellringes (16) aufhebenden Ausgleichskurve (15) auch eine mit dem Einstellorgan (12) für die Belichtungszeit verbundene Kurve (13) trägt und daß beide Kurven gemeinsam regelnd auf das Steuerorgan (14) für die Zellenblende einwirken.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Objektivfassung vorgesehenen Anschlag (32), welcher beim Ansetzen des Objektivs an die Kamera das Steuerorgan (14) der Zellenblende zur Seite rückt und nach Drehung der Objektivfassung in die Festsitzlage wieder freigibt, wodurch das erwähnte Organ zu dem gemeinsamen Übertragungsorgan (26) der beiden Kurven in Wirkstellung tritt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 665 612; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 417 586, ι 431 124;
    österreichische Patentschrift Nr. 146 891; französische Patentschrift Nr. 859 996; USA.-Patentschrift Nr. 1 447 906.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    I 909 762/22 4.60
DEZ390D 1942-02-12 1942-02-12 Photographische oder kinematographische Kamera mit Auswechselobjektiv und Belichtungsmesser Expired DE973620C (de)

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Citations (6)

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FR859996A (fr) * 1938-07-14 1941-01-03 Kodak Pathe Appareil photographique à monture d'objectif interchangeable

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