DE616214C - Photographische oder kinematographische Kamera mit Lichtfilter - Google Patents

Photographische oder kinematographische Kamera mit Lichtfilter

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DE616214C
DE616214C DEZ21073D DEZ0021073D DE616214C DE 616214 C DE616214 C DE 616214C DE Z21073 D DEZ21073 D DE Z21073D DE Z0021073 D DEZ0021073 D DE Z0021073D DE 616214 C DE616214 C DE 616214C
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DEZ21073D
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WILHELM ZUEGEL
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • G03B17/12Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

Es sind bereits photographische oder kinematographische Kameras bekannt, die wahlweise mit oder ohne Lichtfilter benutzbar sind und bei denen ein die Objektivblende beeinfiussendes Organ mit einem die Belichtungszeit beeinflussenden Organ kuppelbar ist.
Die Erfindung besteht darin, daß beim Überführen des Lichtfilters in bzw. außer Gebrauchsstellung die Kupplung zwischen den beiden Regelorganen gelöst und eine Kupplung zwischen dem einen Regelorgan und dem Filterträger eingeschaltet wird. Dadurch ist erreicht, daß die Änderung der Belichtung entsprechend dem Filterfaktor vor sich geht.
Zweckmäßig ist der an dem Filterträger angeordnete Kupplungsteil durch einen in den Endstellungen des Filters in Rasten eingreifenden Hebel getragen, derart, daß er in Kupplungsstellung übergeht, so daß derHebel seine Rasten verläßt. Die beiden Kupplungsglieder der die Belichtungszeit und die Blende regelnden Organe können beispielsweise mittels eines zwischen ihnen liegenden weiteren Kupplungsgliedes zur Berücksichtigung der Schichtempfindlichkeit relativ zueinander verstellbar sein. Die Kamera kann mit einer lichtempfindlichen Zelle, die eines der die Belichtung beeinflussenden Organe mittelbar oder unmittelbar steuert, vereinigt sein. Ferner kann die Kamera mit einem optischen Belichtungsmesser vereinigt sein, welcher mit einem der die Belichtung beeinflussenden Organe gekuppelt ist.
Die Abbildungen zeigen schematisch zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar
Fig. ι einen Aufriß der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. ι und
Fig. 3 einen Aufriß der zweiten Ausführungsform.
An der Vorderseite der Kamera 1 ist ein Gelbscheibenträger 2 schwenkbar gelagert, derart, daß die Gelbscheibe 3 vor das Objektiv 4 gebracht und von demselben entfernt werden kann. Die Kamera 1· ist mit einem Gehäuse 5 versehen, in welchem die Gelbscheibe 3 samt ihrem Träger 2 bei Nichtgebrauch untergebracht ist. Der Träger 2 ist auf einer Hohlwelle 6 eines der Verstellung der Belichtungszeit dienenden Zahnrades 7 gelagert. Auf dem Träger 2 ist, um eine Achse 8 drehbar, ein Hebel 9 (Fig. 2) angeordnet, welcher an seinem Ende eine längs der Hohlwelle 6 verschiebbare konische Kupplungsscheibe 10 trägt. De°r letzteren liegt eine Kupplungsscheibe 11 gegenüber. Der Hebel 9 greift in den Endstellungen des Gelbscheibenträgers 2 in Rasten 12 und 13 des Gehäuses 5 ein und wird in demselben durch eine Druckfeder 14 gehalten.
Bei Nichtgebrauch nimmt der Gelbscheibenträger 2 die in Fig. 1 gestrichelte Lage ein. Soll die Gelbscheibe 3 vor das Objektiv 4 gebracht werden, so wird erst das obere Ende
des Hebels 9 nach rückwärts gedrückt, so daß er die Rast 12 verläßt und der Hebel 9 unter Einrückung der Kupplung 10, 11 um die Achse 8 verdreht wird. Wird sodann der Gelbscheibenträger 2 in die strichpunktiert gezeichnete Lage verbracht, so wird diese Bewegung durch die Kupplung 10, 11 auf die die Belichtung beeinflussende Organe übertragen, und diese werden entsprechend verstellt. Bei Erreichung der Gebrauchslage der Gelbscheibe schnappt der Hebel 9 in die Rast 13 ein, wodurch die Kupplung 10, 11 wieder - gelöst wird.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist an der Kamera eine Photozelle 15 angebracht, deren Belichtungsöffnung 16 mittels einer Irisblende 17 veränderlich ist und wobei der durch Belichtung der Pihotozelle erzeugte bzw. beeinflußte Strom auf geeignete Weise, erforderlichenfalls unter Zwischenschaltung eines Verstärkers, die Verstellung der Objektivblende 18 bewirkt.
Der Kupplungsteil 11 sitzt hierbei auf einer Muffe 19, welche über ein Kupplungsglied 20 sowohl mit einem Kupplungsglied 21 als auch mit einem Kupplungsglied 22 in Verbindung steht. Das Kupplungsglied 21 ist durch die Scheibe 11 in Schlitzen 23 durchsetzende BoI-zen 24 fest mit der Hohlwelle 6 verbunden, während das Kupplungsglied 22 einen Teil eines Drehgriffes 25 bildet. Der letztere sowie die Muffe 19 und die Hohlwelle 6 sitzen auf einer Stange 26, wobei Drehgriff 25 und Muffe 19 auf derselben entgegen der Wirkung einer Feder 27 axial verschiebbar sind.
Der Drehgriff 25 trägt eine Steuerkurve 28, an welcher ein mit einem Zahnbogen 29 ausgestatteter, unter dem Einfluß einer Feder 30 stehender Hebel 31 anliegt. Die Drehachse des Hebels ist mit 31' bezeichnet. Der Zahnbogen 29 steht mit dem als Zahnrad ausgebildeten Stellring 32 der Irisblende 17 der Photozelle 15 in Eingriff.
Auf der Oberseite des Kupplungsgliedes 20 ist eine Skala 33 zur Einstellung auf die Empfindlichkeit des Belichtungsmaterials angebracht, während das Kupplungsglied 21 eine Skala 34 für die Belichtungszeiten trägt. Das Kupplungsglied 22 besitzt eine Nase 35, welche in eine der Rasten 36 des Kupplungsgliedes 20 eingreifen kann, während eine Nase 37 des letzteren sich- entweder in eine Rast 381 oder in eine Rast 382 des Kupplungsgliedes 21 einlegt.
Soll die Einrichtung auf eine gewisse Emppfindlichkeit des Belichtungsmaterials eingestellt werden, so wird der Drehgriff 25 in der Richtung des Pfeiles 39 soweit angehoben, bis die Verbindung zwischen den Kupplungsgliedern 22 und 20 gelöst wird, und hierauf verdreht, bis die Nase 35 in die der gegebenen Empfindlichkeit zugehörige Nut 36 einschnappen kann. Die Drehbewegung des Griffes 25 wird durch die Steuerkurve 28 auf den Hebel 31 übertragen, so daß dessen Zahnbogen 29 eine Veränderung der Irisblende 17 der Photozelle 15 bewirkt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß bei Vergrößerung der Empfindlichkeit die Öffnung der Irisblende vergrößert wird, so daß die Photozelle durch das einfallende Licht stärker beeinflußt wird und ein Schließen der Objektivblende 18 bis zu einem gewissen Grad bewirkt. Bei Verringerung des Empfindlichkeitsgrades ist der Vorgang umgekehrt.
Die Einstellung auf die Belichtungszeit erfolgt durch einfaches Verdrehen des Griffes 25, welcher über die Kupplungsglieder 22, 20, 21 mit dem Zahnrad 7 des Stellwerks des Objektivverschlusses gekuppelt ist. Auch in diesem Fall wird die Drehbewegung des Griffes durch die Steuerkurve 28 und den Hebel 31 auf die Irisblende 17 der Photozelle übertragen. Durch die Steuerkurve 28 wird hierbei bewirkt, daß die Bewegung des Griffes der progressiven Bewegung der Irisblende angeglichen wird.
Wird die Gelbscheibe 3 eingeschaltet, so wird, wie vorher beschrieben, die Kupplung 10, 11 eingerückt. Dabei werden die Muffe 19 und der Drehgriff 25 in der Richtung des Pfeiles 39 so weit verschoben, bis die Kupplungsglieder 20 und 21 außer gegenseitigen Eingriff geraten (Fig. 2 gestrichelt). Die Schwenkbewegung des Trägers 2 wird daher nur auf das Kupplungsglied 20 und den Griff 25 übertragen, während das Kupplunsglied2i, die Hohlwelle 6 und das Zahnrad 7 in ihrer Stellung verbleiben. Durch den Griff 25 wird vermittels der Steuerkurve 28 wiederum der Lichtzugang zur Photozelle 15 beeinflußt, so daß diese eine entsprechende Verstellung der Objektivblende 18 bewirkt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist selbstverständlich nicht nur an Apparaten mit durch eine Photozelle beeinflußten, die Belichtung regelnden Organen anwendbar, sondern auch an Apparaten, bei denen diese Organe von Hand oder unter Zuhilfenahme eines optischen Belichtungsmessers eingestellt werden. In Fig. 3 ist z. B. ein Apparat gezeigt, bei dem die Einstellung der Objektivblende 18 vermittels eines solchen Belichtungsmessers erfolgt. Derselbe ist mit 40 bezeichnet. Er kann beliebiger, an sich bekannter Art sein. Die Einstellung der Belichtungszeit erfolgt durch eine Scheibe 41, welche mit dem Belichtungsmesser durch eine Verzahnung 42, 42' derart verbunden ist, daß ζ. Β. dessen Durchblicköffnung durch eine Blende bestimmter, der Belichtungszeit angepaßten
Größe verändert wird. Der Drehgriff 25 ist über eine Verzahnung 43, 44 mit einer ein Verdunklungsfeld bekannter Art tragenden Scheibe45 verbunden. Diese wird z.B. vermittels des Griffes 25 so lange gedreht, bis eine in der Durchblicköffnung befindliche Marke gerade noch erkennbar ist. Die Drehung des Griffes 25 wird durch die Steuerkurve 28 und den Hebel 31 unmittelbar auf
ίο die Objektivblende 18 übertragen, derart, daß bei hohem Lichtwert die Blende mehr geschlossen, bei geringem Lichtwert jedoch mehr geöffnet wird.
Bei Einschaltung der Gelbscheibe 3 wird der Drehgriff 25, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2, durch die Kupplung 10, 11 mit dem Träger 2 verbunden, während die Kupplung mit der Scheibe 45 gelöst wird. Die Steuerkurve 28 nimmt datier an der Schwenkbewegung des Gelbscheibenträgers 2 teil und verursacht eine weitere öffnung der Objektivblende 18. Bei Ausschaltung der Gelbscheibe ist der Vorgang umgekehrt. Die Einstellung auf die Empfindlichkeit des Belichtungsmaterials kann in der gleichen Weise erfolgen wie bei der Ausführungsform nach Fig. ι und 2. Die Empfindlichkeit 'kann aber auch in bekannter Weise am Belichtungsmesser berücksichtigt werden.
Die Schwenkbewegung des Gelbscheibenträgers kann selbstverständlich statt auf die Objektivblende auch auf den Mechanismus zur Einstellung der Belichtungszeit übertragen werden, so daß nicht die Blende verstellt, sondern die Belichtungszeit geändert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Photographische oder kinematographische Kamera, die wahlweise mit oder ahne Lichtfilter benutzbar ist und bei der ein die Objektivblende beeinflussendes Organ mit einem die Belichtungszeit be; einflussenden Organ kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überführen des Lichtfilters (3) in bzw. außer Gebrauchsstellung die Kupplung (20, 21) zwischen den beiden Regelorganen gelöst und eine Kupplung (10, 11) zwischen dem einen Regelorgan und dem Filterträger (2) eingeschaltet wird, so daß die Beiichtung entsprechend dem Filterfaktor geändert wird.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Filterträger (2) angeordnete Kupplungsteil (10) durch einen in den Endstellungen des Filters (3) in Rasten (12, 13) eingreifenden Hebel (9) getragen ist, derart, daß er in Kupplungsstellung übergeht, sobald der Hebel (9) seine Rasten (12, 13) verläßt.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungsglieder (21, 22) der die Belichtungszeit und die Blende regelnden Organe mittels eines zwischen ihnen liegenden weiteren Kupplungsgliedes (20) zur Berücksichtigung der Schichtempfindlichkeit relativ zueinander verstellbar sind.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch Vereinigung mit einer lichtempfindlichen Zelle (15), die eines der die Belichtung beeinflussenden Organe mittelbar oder unmittelbar steuert.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch Vereinigung mit einem optischen Belichtungsmesser (40), welcher mit einem der die Belichtung beeinflussenden Organe gekuppelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ21073D 1933-06-24 1933-06-24 Photographische oder kinematographische Kamera mit Lichtfilter Expired DE616214C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927130C (de) * 1949-12-15 1955-04-28 Zeiss Ikon Ag Photographische Aufnahmekamera mit Entfernungseinstellung und einstellbarer Irisblende
DE1082798B (de) * 1955-10-15 1960-06-02 Gauthier Gmbh A Photographischer Objektivverschluss mit gekuppeltem Belichtungsmesser
DE1083647B (de) * 1954-12-16 1960-06-15 Studio Ges Fuer Ind Und Modeph Einrichtung an einem photographischen Apparat zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung
DE1152606B (de) * 1961-10-12 1963-08-08 Rollei Werke Franke Heidecke Schmalfilmkamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser
DE1183362B (de) * 1957-10-29 1964-12-10 Metrawatt Ag Mit dem Kameraverschluss kuppelbarer, fotoelektrischer Belichtungsmesser mit Nachstellglied

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DE1183362B (de) * 1957-10-29 1964-12-10 Metrawatt Ag Mit dem Kameraverschluss kuppelbarer, fotoelektrischer Belichtungsmesser mit Nachstellglied
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