DE973574C - Zweistoeckige Klaeranlage mit gegen einen Schlammraum abgegrenztem Klaerraum - Google Patents

Zweistoeckige Klaeranlage mit gegen einen Schlammraum abgegrenztem Klaerraum

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DE973574C
DE973574C DEK10318A DEK0010318A DE973574C DE 973574 C DE973574 C DE 973574C DE K10318 A DEK10318 A DE K10318A DE K0010318 A DEK0010318 A DE K0010318A DE 973574 C DE973574 C DE 973574C
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sludge
chamber
clarification
sewage treatment
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Expired
Application number
DEK10318A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaete Keppner
Original Assignee
Käte Keppner, geb. Wernst, München
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Biological Wastes In General (AREA)

Description

  • Zweistöckige Kläranlagen mit gegen einen Schlammraum abgegrenztem und mit im Grundriß rundem oder rechteckigem Querschnitt sind bekannt. Sie werden meist aus Fertigteilen hergestellt. Ihr Preis ist vergleichsweise gering. Sie werden daher in erheblichem Umfang verwendet. Ein häufig anzutreffender Fehler besteht bei diesen Anlagen darin, daß sie aus Ersparnisgründen zu kleine Abmessungen erhalten.
  • Man kennt weiterhin Kläranlagen mit ringförmig um einen im Grundriß runden Faulraum angeordnetem Klärraum, der durch Zwischenwände in einzelne Schächte unterteilt ist, die das Abwasser zur Verlängerung des Wasserweges nacheinander durchströmen soll. Die mit solchen Kläranlagen gemachten Erfahrungen zeigen., daß der angestrebte Zweck nicht erreicht wird, weil das Abwasser nicht durch die Schächte, sondern auf dem kürzesten Wege, d. h. unten durch den Faulraum zum Ablauf fließt, wobei es vom Faulschlamm infiziert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Klärwirkung einer zweistöckigen Kläranlage mit gegen einen Schlammraum abgegrenztem Klärraum und mit im Grundriß rundem oder rechteckigem Querschnitt zu verbessern. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß im Anschluß an die Ablauföffnung aus dem Klärraum und/oder vor dem Einlauf zum Klärraum nach außen hin eine Kammer mit gegenüber dem Auslaufrohr und/oder dem Einlaufrohr wesentlich größerem Querschnitt und mit nach dem Schlammraum hin geneigter Bodenfläche angeordnet ist und daß die Kammer mit dem Klärraum durch eine obere Durchflußöffnung und mit dem Schlammraum durch eine untenliegende Schlammdurchtrittsöffnung in Verbindung steht.
  • Vorteilhaft ist es, in der Kammer an sich bekannte, einander sich überschneidende Gleitwände und vor dem Auslauf ein an sich bekanntes Tauchbrett anzuordnen.
  • Weitere Merkmale und vorteilhafte Eigenschaften des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels: Fig. I stellt einen Längsschnitt durch eine Hauskläranlage nach der Linie I-I der Fig. 3 dar; Fig.2 zeigt einen Schnitt durch eine seitliche Kammer nach der Linie II-II der Fig. 3 und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. I.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte zweistöckige Hauskläranlage besteht aus dem Klärraum I und dem Schlammraum 2. Klärraum und Schlammraum sind gegeneinander durch eine an der Innenseite der Wand 3 angeordnete kegelförmige Ringwulst 4 abgegrenzt, die mit der Spitze so weist nach innen ragt, daß sie die untere Kante der zylinderförmigen, in den Klärraum I eingebauten Tauchwand 5 überragt. Im Anschluß an die Ablauföffnung 6 aus dem Klärraum I ist eine nach außen vorgebaute Kammer 7 angeordnet, die gegenüber dem Auslaufrohr I4 und/oder dem Einlaufrohr I3 einen wesentlich größeren Durchflußquerschnitt aufweist und mit dem Klärraum I durch eine obere Durchflußöffnung 6' in Verbindung steht. Die Bodenfläche 8 der Kammer 7 ist zum Schlammraum 2 hin geneigt. Auf der geneigten. Bodenfläche gleitet der abgesetzte Schlamm durch eine Schlammdurchtrittsöffnung 9 in der Wand 3 in den Schlammraum 2. Der Kammerraum ist durch sich überschneidende Gleitwände Io a, IO b vom Schlammraum 2 getrennt, so daß das Abgleiten des sich in der Kammer 7 absetzenden Schlammes in den Schlammraum durch die im oberen Teil der Kammer herrschende Strömung nicht behindert wird. Vor dem Auslauf II aus der Kammer 7 ist ein Tauchbrett I2 angeordnet.
  • Eine in gleicher Weise ausgebildete Kammer kann auch, wie in den Zeichnungen gestrichelt angedeutet ist, vor dem Einlauf zum Klärraum I der Kläranlage angeordnet werden. Die Kammern können bei schon bestehenden Anlagen zur Verbesserung des Wirkungsgrades in einfacher Weise auch nachträglich noch angebaut werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zweistöckige Kläranlage mit gegen einen Schlammraum abgegrenztem Klärraum und mit im Grundriß rundem oder rechteckigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Ablauföffnung (6) aus dem Klärraum (I) und/oder vor dem Einlauf zum Klärraum (I) nach außen hin eine Kammer (7) mit gegenüber dem Auslaufrohr (I4) und/oder dem Einlaufrollr (I3) wesentlich größerem Querschnitt und mit nach dem Schlammraum (2) hin geneigter Bodenfläche (8) angeordnet ist und daß die Kammer (7) mit dem Klärraum (I) durch eine obere Durchflußöffnung (6') und mit dem Schlammraum (2) durch eine untenliegende Schlammdurchtrittsöffnung (9) in Verbindung steht.
  2. 2. Hauskläranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (7) an sich bekannte, einander sich überschneidende Gleitwände (ioa, 1o b) angeordnet sind.
  3. 3. Hauskläranlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auslauf (ii) ein an sich bekanntes Tauchbrett (12) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 112 807; französische Patentschriften Nr. 393 168, 493551, 644878 Teschner, »Abwasser-Hauslcläranlagen«, 4.. Auflage, 195o, S. 16 bis 18.
DEK10318A 1951-06-17 1951-06-17 Zweistoeckige Klaeranlage mit gegen einen Schlammraum abgegrenztem Klaerraum Expired DE973574C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR393168A (fr) * 1908-08-10 1908-12-15 Theodor Heyd Séparateur-collecteur, plus particulièrement applicable à la retenue des matières grasses contenues dans les eaux d'égout
FR483551A (fr) * 1916-03-25 1917-07-20 Robert Moor Fosse épuratrice pour les eaux d'égouts et les eaux résiduaires
CH112807A (de) * 1925-01-16 1925-12-01 Abwasser Reinigungs Ges M B H Einrichtung zur mechanischen Klärung von Abwässern bei Kläranlagen.
FR644878A (fr) * 1927-11-26 1928-10-16 Fosse septique pour la décantation d'eaux résiduaires

Patent Citations (4)

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FR393168A (fr) * 1908-08-10 1908-12-15 Theodor Heyd Séparateur-collecteur, plus particulièrement applicable à la retenue des matières grasses contenues dans les eaux d'égout
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CH112807A (de) * 1925-01-16 1925-12-01 Abwasser Reinigungs Ges M B H Einrichtung zur mechanischen Klärung von Abwässern bei Kläranlagen.
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