DE502406C - Vorrichtung zur Durchstroemung des Schlammfaulraumes bei einer Kleinklaeranlage fuer haeusliche Abwaesser - Google Patents

Vorrichtung zur Durchstroemung des Schlammfaulraumes bei einer Kleinklaeranlage fuer haeusliche Abwaesser

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DE502406C
DE502406C DEM102248D DEM0102248D DE502406C DE 502406 C DE502406 C DE 502406C DE M102248 D DEM102248 D DE M102248D DE M0102248 D DEM0102248 D DE M0102248D DE 502406 C DE502406 C DE 502406C
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

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Description

  • Vorrichtung zur Durchströmung des Schlammfaulraumes bei einer Kleinkläranlage für häusliche Abwässer Es ist zweckmäßig, bei Kläranlagen zweistöckiger Bauart eine gewisse Menge des Abwassers durch den Schlammraum hindurchzuleiten.
  • Bekannt ist es nun, im Ablauf der Kläranlage Tauchwände anzuordnen, welche mit ihrem unteren Ende bis fast zum Schlammraum reichen. Charakteristisch für derartige bisher angeordnete Tauchwände ist jedoch, daß ihre obere Kante weit über den Wasserspiegel hinausragt, so daß die gesamte Wassermenge unter diesen Tauchwänden hindurchfließen muß.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird nun durch Einbau eines längs der Wandung der Klärgrube verlaufenden Rohres, das mit seinem unteren Ende bis an den zum -Schlammfaulraum führenden Schlitz reicht, eine zwangsläufige Durcliströmung des Schlammraumes nur durch einen Bruchteil des Abwassers erreicht. Das für die Erfindung wesentliche Merkmal dieses Tauchrohres ist darin zu sehen, daß es mit seinem oberen offenen Ende nur so weit über die Sohle des horizontalen Ablaufrohres hinausragt, daß bei jedem stärkeren Zufluß von Wasser in die Kläranlage ein Teil des Wassers aus dem benachbarten Absitzraum über die obere Kante des Tauchrohres in den Abfluß gelangt.
  • Bei einer Anlage mit ringförmigem Absitzratim, der außerdem in zwei Teile geteilt ist, dessen .einer Teil unter Wasser zur Abscheidun.g der; Schwimmstoffe und der andere offen ausgebildet ist, wobei auch die Neigung der Sohle - im offenen Teil - die gleiche ist, während radial angeordnete Tauchwände den Abschluß des oberen Ringes vermitteln, ist diese neue Vorrichtung zur Durchströmung dargestellt.
  • Diese Bauart hat den Vorteil, .daß sich die Durchströmung desFaulraumesabsolut sicher und die Zugänglichkeit im Absitzraum finit einfachen Mitteln ermöglichen läßt, wodurch die Gesamtwirkung gesteigert wird.
  • Die Vorrichtung ist in der Abb. i im Querschnitt, in der Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
  • In den Klärbehälter a sind in bekannter Weise ein oder mehrere Zwischenringe b eingebaut, welche unter dein Wasserspiegel liegen und die Absitzr:iume c und cl \,oini Faulraum d trennen. Die Trennung zwischen den beiden Absitzräumen c und cl wird durch die Tauchwand e erreicht. Der Absitzraum c liegt demzufolge unter Wasserspiegel, während der Absitzraum cl bis an den Wasserspiegel reicht. Der Durchgang vom Absitzraum c zum Absitzraum cl wird durch eine oder mehrere öffnungen vermittelt, der-en eine dargestellt und mit dein Buchstaben i bezeichnet ist. Das Tauchrohr, welches die Durchströmung des Schl.ainmraumes durch eine geringe Wassermenge entsprechend seinem Durchflußduer schnitt vermittelt, ist mit f bezeichnet, dessen unterer Einlauf mit g, dessen Oberkante, welche gemäß der Erfindung als Überlauf dient, mit lt, der gesamte Ablauf der Kläranlage ist mit -- bezeichnet.
  • Im Ruhezustand liegt der Wasserspiegel tv1 der Klärgrube mit der Sohle des horizontalen Ablaufrohres N gleich. Bei eintretendem Zufluß steigt der Wasserspiegel, und das eintretende frische Wasserverdrängt zunächst einen Teil Abwasser aus dem Faulraum durch: das Tauchrohr f. Da das enge Rohr f nicht in der Lage ist, den meist plötzlich ankonimenden Zufluß auch oben schnell abzuführen, steigt der Wasserspiegel weiter, und zwar über den Überfall lt hinaus etwa bis w2. Nunmehr werden auch die Ab5itzräume c und c' von der größeren Wassermenge durchflossen.
  • Der Erfolg dieser Vorrichtung ist der, daß die Schlammzersetzung eine wesentlich gleichinäßigere ist infolge der durch die Durchströmung bedingten Fortführung aller gärungshindernden Stoffe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Durchströmung des Schlammfaulraumes bei einer Kleinkl:iranlage für häusliche Abwässer mit .einem den Abs.itzraum vom Schlammraum tr ennenden Einsatz und mit am Zulauf un-l Ablauf vorgesehenen senkrechten, längs der Wandung der Klärgrube verlaufenden, oben und unten offenen Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß das am Ablaut befindliche Rohr (f) mit seinem unteren Ende ,bis an den Schlitz zwischen Faulrahm und Absitzraum reicht und mit seinem oberen Ende (h) nur so weit über die Sohle des Ablaufrohres (-) hinausragt, daß bei jedem stärkeren Zufluß (,in Teil des Wassers aus dem Absitzrati:m (c' über die oberen Kante (h) in den Abfluß gelangt.
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