DE97292C - - Google Patents

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DE97292C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • A47G29/122Parts, details, or accessories, e.g. signalling devices, lamps, devices for leaving messages
    • A47G29/124Appliances to prevent unauthorised removal of contents
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • A47G29/122Parts, details, or accessories, e.g. signalling devices, lamps, devices for leaving messages
    • A47G29/126Lids for access slits

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  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Briefeinwurfsvorrichtung für Hotelzimmer und bezweckt, Briefe, Zeitungen und dergl., ohne dafs man in das Zimmer hineinsehen kann oder Geräusche von aufsen her in das Zimmer eindringen können, dadurch in das Innere der Zimmer einführen zu können, dafs in dem Rahmen der Einführungsöffhung zwei über einander gelagerte drehbare Walzen bezw. um ihre Achsen drehbare Klappen angeordnet und an der Rahmeninnen- und -Aufsenseite derart mit einander verbundene Klappen vorgesehen sind, dafs beim Emporheben der -äufseren Klappe auch die innere gehoben und so lange in gehobener Lage gehalten wird, als die äufsere' Klappe zwecks Einführung eines Briefes oder dergl. gehoben wird.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt der Briefeinwurfsvorrichtung in geschlossenem Zustande und
Fig. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung in geöffnetem Zustande, während die
Fig. 3 und 4 die Vorderansicht bezw. Draufsicht der Klappe von der Zimmerseite her wiedergeben.
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung, und zwar Fig. 5 in geschlossenem und Fig. 6 in. geöffnetem Zustande.
Fig. 7 und 8 schliefslich sind Ansichten einer weiteren Ausführungsform, und zwar Fig. 7 in geschlossenem und Fig. 8 in geöffnetem Zustande.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die vorliegende Briefeinwurfsvorrichtung aus einem rechteckigen Rahmen A, dessen Seitenwandungen vollständig dicht in eine ungefähr 2 m über dem Fufsboden befindliche, entsprechend geformte Oeffnung der Thürfüllung eingeschoben und durch Schrauben in derselben befestigt sind.
Im Rahmen sind Achsen c und d für zwei Klappen C und D drehbar gelagert, welche letzteren an ihrer Innenfläche mit Filz belegt sind und die Oeffnungen des Rahmens A von beiden Thürseiten her schliefsen. Auf den Achsen c und d sind weiter kleine konische Zahnräder α bezw. b aufgekeilt, welche mit auf den Enden eines Bolzens e aufgekeilten konischen Zahnrädern in Eingriff stehen. Infolge dieser Anordnung und des Unterschiedes des Durchmessers der angewendeten Zahnräder wird beim Emporheben der äufseren Klappe C um 90°, z. B. mittels eines Knopfes oder dergl., durch Drehung der Klappenachse c das konische Zahnrad α in Umdrehung versetzt und überträgt seine Umdrehung auf den Bolzen e und infolge dessen auch auf das konische Zahnrad b, so dafs auch die innere Klappe, und zwar etwa um 450 emporgehoben wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
In der Rahmenöffnung sind zwei cylindrische Walzen F G derart drehbar über einander gelagert, dafs bei geöffneter Klappe C die Rahmenöffnung vollständig ausgefüllt ist. Die Walzen sind mit Filzüberzug versehen und bilden gewissermafsen eine Rolle. Auch der zwischen den Walzen und dem Rahmen A verbleibende Zwischenraum ist mit Filz oder einer ähnlichen
Substanz ausgefüllt. Mit dieser Anordnung wird bezweckt, jedes Hindurchsehen, bezw. Hindurchdringen von Geräusch zwischen den Seitenwandungen der Oeffnung in der Thürfüllung A von aufsen her zu verhindern.
Die Elasticität des Filzüberzuges auf den Walzen F und G gestattet, für den Zimmerbewohner bestimmte, wenig umfangreiche Gegenstände, wie Briefe, Zeitungen und dergl., zwischen den Walzen hindurch nach innen zu schieben.
Die Ausführungsformen nach Fig. 5 bis 8 unterscheiden sich von der vorbeschriebenen Anordnung nur durch bauliche Abänderungen, die trotz ihrer Einfachheit eine gröfsere Undurchdringlichkeit für Geräusch erzielen.
Bei den in den Fig. 5 und 6 dargestellten Anordnungen erhält der bei der Aüsführungsform nach Fig. 1 und 2 rechteckig gestaltete Rahmen A im Innern kreisförmige Gestalt und dient zur Aufnahme eines Hohlcylinders t', welcher sich um seine Achse zu drehen vermag. Zu diesem Zwecke sind die Enden desselben durch die Seitenwandungen des Rahmens A hindurchgeführt, welch letzterer an der Aufsenseite mit Anschlagflächen P P1 versehen ist.
In der Cylinderwand sind, einander gegenüberliegend , rechteckige Oeffnungen /Z' vorgesehen zur Hindurchführung der ins Zimmerinnere einzuführenden Briefe und anderer wenig umfangreicher Gegenstände. Im Cylinderinnern sind einerseits eine Walze G, andererseits aus schmalen, vorzugsweise mit Filzüberzug versehenen Metallplättchen gebildete, um einen' Stift f drehbare Verschlufsklappen F vorgesehen, welche sich gegen die Walze G anlegen. Der Stift f sowohl wie die Walzenachse werden von den Seitenwandungen des Rahmens A getragen.
Bei dieser Anordnung sind die Verschlufsklappen F dazu bestimmt, die bei der Aus-. fuhrungsform nach Fig. 1. und 2 mit demselben Buchstaben bezeichnete Walze zu ersetzen, ebenso ersetzt der mit einer Anschlagfläche Z3 versehene Theil Z2 des Hohlcylinders C die äufsere Klappe C der erstbeschriebenen Anordnung. An der Innenseite der Thürfüllung B ist, um eine Achse d drehbar, einerseits die Innenklappe D und andererseits an jedem Achsenende ein Theil K gelagert. In normalem Zustande, d. h. wenn der Apparat geschlossen ist, treten die Theile K in den Hohlcylinder C ein, welcher zu diesem Zwecke mit Ausschnitten Z4 versehen ist.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist so, dafs bei geschlossenem Apparat, also in normalem Zustande, die verschiedenen Theile desselben die in Fig. 5 dargestellte Lage einnehmen. Um nun irgend einen Gegenstand von aufsen her durch die ThUrfüllung ins Innere des verschlossenen Zimmers einführen zu· können, dreht man zunächst den Cylinder C mittels des Ansatzes Z3 so, dafs er die in Fig. 6 gezeigte Lage einnimmt. Infolge dieser Cylinderumdrehung führen die seitlichen Begrenzungsflächen des Ausschnittes Z* die Theile K in die in Fig. 6 gezeigte Stellung über, wobei diese Theile die Klappe D heben. Nunmehr befindet sich der Apparat in der zur Einführung der Briefe und dergl. geeigneten Stellung, und man läfst diese Gegenstände durch die OefFnung Z, zwischen der Walze G und den Klappen F hindurch, durch die Oeffnung Z1 gehen. Sollte der Gegenstand beim Hindurchpassiren einigen Widerstand darbieten, so kann man den Durchgang durch Drehung eines an der Aufsenseite des Rahmens A vorgesehenen Knopfes M erleichtern, dessen'Achse in durch eine Spiraldruckfeder mit der Achse des Cylinders G verbunden ist.
Nachdem die Einführung des Gegenstandes beendigt ist, führt man den Cylinder C in seine Ausgangslage zurück. Die Theile K treten wieder in die Ausschnitte Z4 des Cylinders ein, und die freigewordene Klappe D nimmt ihre Normallage wieder ein.
Wie leicht einzusehen, bietet diese Anordnung die gleichen Vortheile dar, wie die oben beschriebene, indem die Klappen F jedwedes Hindurchschauen oder Hindurchhören zwischen den beiden durch die Thür B von einander getrennten. Räumen verhindert; die zuletzt beschriebene Anordnung ist jedoch sowohl hinsichtlich ihrer Construction, wie auch ihrer Wirkungsweise viel einfacher.
Die durch die Fig. 7 und 8 dargestellte Anordnung ist noch einfacher als die vorige. Bei dieser Anordnung bedient man sich einfach nur des Theiles des Cylinders C, welcher zur Durchführung der Gegenstände gerade erforderlich ist, und läfst den Cylinder G weg. Der Rahmen A- erhält eine solche Gestalt, dafs er bei geschlossenem Apparat zur Aufnahme eines schwingenden Prismas C 1 dient, an Stelle des vorgenannten Hohlcylinders C Dieses schwingende Prisma C1 ist begrenzt von in der Schlufslage senkrechten Theilen nnl und schwingt um eine in den Seitenwandungen des Rahmens A gelagerte Achse n'2. Ein die äufsere Klappe bildender Theil C ist mittels eines Scharniers am Theil η des schwingenden Prismas C1 drehbar gelagert. Die innere Klappe D ist um eine Achse d an der Innenseite der Thürfüllung B drehbar gelagert. Im Innern des Prismas C1 sind Klappen F und G angeordnet, welche den vorbeschriebenen entsprechen und bezw. an Stiften f und g drehbar gelagert sind. ! Sie bilden den Ersatz für die Cylinder F und G der vorbeschriebenen Ausführungsformen.
Um den Apparat in die zur Einführung von Gegenständen geeignete Lage überzuführen, zieht man die Klappe C nach vorwärts, so dafs ihr unterer Theil, welcher einen Ansatz tragen kann, mit dem schwingenden Prisma C1 in der in Fig. 7 gezeigten Weise in Eingriff tritt, und läfst dann das Prisma zur Ueberführung ' desselben in die durch Fig. 8 gezeigte Lage um seine Achse schwingen. Infolge dieser Bewegung hebt der Theil η 1 des Prismas C x die innere Klappe D empor.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Einwurfsvorrichtung für Briefe, Zeitungen und dergl., gekennzeichnet durch einen in eine entsprechende Oeffnung der Thür oder Wand eingesetzten Rahmen (A) mit zwei über einander gelagerten drehbaren Walzen (F G) und einer äufseren und inneren Klappe (C bezw. D) derart, dafs beim Emporheben der äufseren Klappe die innere Klappe gehoben und so lange in gehobener Lage gehalten wird, als die äufsere Klappe emporgehoben bleibt, der Brief etc. aber zwischen den Walzen hindurchgeschoben werden kann, ohne dafs man in das Zimmer hineinsehen oder irgend ein Geräusch von aufsen her in das Zimmer eindringen kann.
  2. 2. Eine Ausführung der Einwurfsvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher an Stelle der einen Walze (F) oder auch beider Walzen (F G) um eine Achse (f) bezw. um Achsen (f g) drehbare Klappen (F bezw. F G), Fig. 5,6,7 und 8, angeordnet sind, derart, dafs dadurch die gewünschte Abdichtung der Einwurfsöffnung nach aufsen erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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