DE972878C - Bildwerfer mit einer Quecksilberhochdrucklampe - Google Patents

Bildwerfer mit einer Quecksilberhochdrucklampe

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DE972878C
DE972878C DEA19375D DEA0019375D DE972878C DE 972878 C DE972878 C DE 972878C DE A19375 D DEA19375 D DE A19375D DE A0019375 D DEA0019375 D DE A0019375D DE 972878 C DE972878 C DE 972878C
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DE
Germany
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light
glass
lamp
projector
pane
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Expired
Application number
DEA19375D
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Dipl-Ing Patzschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/20Lamp housings
    • G03B21/2006Lamp housings characterised by the light source
    • G03B21/2026Gas discharge type light sources, e.g. arcs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 5. NOVEMBER 1959
A 19375 IX /42 h
(Ges v. 15. 7. 1951)
Es ist bekannt, Quecksilberdampflampen, insbesondere solche mit hohen Drücken, für Projektionszwecke zu verwenden. Ihre Besonderheiten, wie kleine Leuchtfläche, hohe Leuchtdichte und guter Wirkungsgrad, lassen sie hierfür besonders geeignet erscheinen. Der Nachteil dieser Quecksilberdampflampen besteht aber in dem Fehlen eines ausreichenden Anteils roter Strahlung, wodurch das Quecksilberdampflicht auch noch bei höheren Drücken eine bläuliche Färbung aufweist.
Bekannt ist, diesen Nachteil der schlechten Farbwiedergabe bei Quecksilberdampflampen durch Kombination einer Quecksilberdampflampe mit einer anderen, an Rotstrahlen reichen Lichtquelle zu beheben. Der Wirkungsgrad dieser bekannten Mischlichtlampen-Anordnung ist aber bei Berücksichtigung der Tatsache, daß hierbei zwei verschiedenartige Lampen benötigt werden, wenig günstig.
Man hat daher zur einfacheren Erzielung des benötigten Mischlichtes die Glaswandung von Quecksilberdampflampen, die allgemeinen Beleuchtungszwecken dienen, mit einem Leuchtstoffbelag aus phosphoreszierenden Stoffen versehen. Diese Phosphore werden durch die starke UV-Strahlung so zum Leuchten erregt, daß sich insgesamt eine weiße Lichtfärbung ergibt. Es gelingt hierdurch also, eine ausreichende Menge roter Strahlung
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durch Umwandlung· aus UV-Strahlung zu erzeugen.
Es hat sich gezeigt, daß diese Maßnahme nicht ohne weiteres für Projektoren verwendbar ist, da durch die Verteilung des Phosphors auf dem Glas die Leuchtfläche sehr groß und die Leuchtdichte klein wird. Andererseits ist es aber auch nicht möglich, die kleinen Gefäße der Quecksilberhochdrucklampen mit Phosphoren zu versehen, da es
ίο nicht gelingt, auf kleinen Flächen so· große Energien in Phosphoren umzusetzen.
Es ist ferner bekannt, zur Erzeugung von rotem Licht mit Hilfe einer Quecksilberdampflampe mit Rhodaminlösung belegte Schirme oder Glasplatten zu benutzen, welche von der Lampe angestrahlt oder durchleuchtet werden.
Gemäß der Erfindung werden nun die Vorteile der Ouecksilberhochdrucklampe an sich sowie die durch Zusatz von Phosphoren erreichten für BiId-
ao werfer, insbesondere solche für Kinofilme, dadurch nutzbar gemacht, daß eine an sich bekannte mit Phosphoren versehene Glasscheibe vorgesehen ist, welche, durch die Ultraviolettstrahlung der Lampe zum Leuchten erregt, den Rotgehalt des Projektionslichtes vermehrt und die im Strahlengang zwischen Lampe und Kondensorsystem angeordnet ist. Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, daß nur ein Teil des von der Lichtquelle herrührenden Lichtes auf die Glasscheibe auftrifft, während der Rest unmittelbar in das Kondensorsystem gelangt.
Weiterhin kann gemäß der Erfindung durch die Wahl der Art und Menge des Phosphors ein Licht erhalten werden, das dem Charakter des vorzuführenden Bildes entspricht. So ist es beispielsweise für Kinoprojektoren möglich, durch Auswechslung der mit Phosphoren versehenen Scheibe die Lichtfarbe dem vorzuführenden Film (Schwarzweiß oder Bunt) anzupassen.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen, bei photographischen Vervielfältigungsgeräten mit einer auch ultraviolette Strahlen aussendenden Lichtquelle in dem Strahlengang einen Strahlenwandler mit lichtdurchlässigen Metallsalzen vorzusehen, der die sonst durch die vor der lichtempfindlichen Schicht liegenden Mittel absorbierten ultravioletten Strahlen in bis zu der zu belichtenden Schicht vordringende Strahlen umwandelt. Dieser Strahlenwandler konnte ferner dabei zugleich als Licht-Verteilungsscheibe ausgebildet sein. Auf diese Weise sollte dort eine bei gleichem Energieaufwand für die Lichtquelle aktinisch wirksamere Belichtung der lichtempfindlichen Schicht erzielt werden. Die Nutzanwendung, welche man aus der Strahlen-Wandlung dort zog, lag also auf photochemischem Gebiet, so daß die Problemstellung von vornherein andersgeartet war als bei dem Erfindungsgegenstand, bei dem eine Verbreiterung des Lichtspektrums maßgebend war.
Die Abb. 1 und 2 stellen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
In Abb. ι bezeichnet 1 die Quecksilberdampflampe, welche die mit Phosphoren bedeckte Scheibe 3 durch die starke UV-Strahlung so zum Leuchten erregt, daß sich hierdurch ein weißes Licht ergibt, das auf den Spiegel 2 geworfen wird. Der Strahlengang dieses Lichtes verläuft dann in üblicher Weise vom Spiegel 2 über den Kondensor 4 zum Bildfensters.
In Abb. 2 ist ein. weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt mit dem Unterschied, daß bei dieser Anordnung nur ein Teil des Lichtes der Lichtquelle 1 auf die phosphorisierte Scheibe 3 fällt und diese zum Leuchten erregt, während der Rest des Lichtes direkt auf den .Spiegel fällt. Der Spiegel, der hier beispielsweise elliptisch ausgeführt ist, wirft also das zusammengesetzte Licht, das sich aus dem direkten Licht der Quecksilberlampe und dem durch die mit Phosphor versehene Scheibe erregten zusammensetzt, direkt auf das Bildfenster 5.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Bildwerfer, insbesondere für Kinofilme, mit einer Ouecksilberhochdrucklampe mit ergänztem Rotstrahlenanteil, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte mit Phosphoren versehene Glasscheibe (3) vorgesehen ist, welche, durch die Ultraviolettstrahlung der go Lampe zum Leuchten erregt, den Rotgehalt des Projektionslichtes vermehrt und die im Strahlengang zwischen Lampe (1) und Kondensorsystem (4) angeordnet ist.
2. Bildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Strahlengang angeordnete phosphorisierte Glasscheibe so bemessen ist, daß nur ein Teil des von der Lichtquelle herrührenden Lichtes auf die Glasscheibe auftrifft, während der Rest ttnmittelbar in das Kondensorsystem gelangt.
3. Bildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Art und Menge des auf der Glasscheibe angebrachten Phosphors dem Charakter des vorzuführenden BiI-des angepaßt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften :
Britische Patentschrift Nr. 400 038;
deutsche Patentschriften Nr. 168 515, 189077.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 635/4» 10.59
DEA19375D 1937-07-15 1937-07-15 Bildwerfer mit einer Quecksilberhochdrucklampe Expired DE972878C (de)

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DE972878C true DE972878C (de) 1959-11-05

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE168515A (de) *
DE189077C (de) *
GB400038A (en) * 1932-07-01 1933-10-19 Holophane Ltd Improvements in and relating to light mixing apparatus

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE168515A (de) *
DE189077C (de) *
GB400038A (en) * 1932-07-01 1933-10-19 Holophane Ltd Improvements in and relating to light mixing apparatus

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