DE972732C - Verfahren zur Registrierung der Frequenzabhaengigkeit nichtlinearer Verzerrungen vonPruefobjekten - Google Patents

Verfahren zur Registrierung der Frequenzabhaengigkeit nichtlinearer Verzerrungen vonPruefobjekten

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DE972732C
DE972732C DES32553A DES0032553A DE972732C DE 972732 C DE972732 C DE 972732C DE S32553 A DES32553 A DE S32553A DE S0032553 A DES0032553 A DE S0032553A DE 972732 C DE972732 C DE 972732C
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DE
Germany
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spectrum
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resulting
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Expired
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DES32553A
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English (en)
Inventor
Allan Dr Darre
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
    • G01R27/32Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response in circuits having distributed constants, e.g. having very long conductors or involving high frequencies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Verfahren zur Registrierung der Frequenzabhängigkeit nichtlinearer Verzerrungen von Prüfobjekten Nichtlineare Verzerrungen treten auf, wenn bei der Übertragung über ein nichtlineares Übertragungsglied zur ursprünglich vorhandenen reinen Sinusschwingung hinzu höhere Tejischwingungen entstehen. Wenn mehrere Schwingungen ein nichtlineares Ühertragungsglied durchlaufen, so entstehen außer den Oberschwingungen auch noch Kombinationstöne, die die Übertragungsgüte meist stärker als die Oberschwingungen beeinträchtigen.
  • Haben, wie in vielen Fällen, die Prüfspannungen sinusförmigen Verlauf, so können sich die durch verschiedenartige Verzerrungen entstehenden Differenztöne gleicher Frequenz eventuell kompensieren.
  • Deshalb führt man manche elektroakustischen Untersuchungen besser anstatt mit reinen Sinustönen mit einem kontinuierlichen Rauschspektrum durch.
  • Hierbei eliminiert man frequenzmäßige und räumliche Interferenzen, die gehörmäßig oft keine größere Bedeutung haben.
  • Zur Bestimmung von Kombinations- und Oberschwingungen eines zu untersuchenden Frequenzgemisches dient das sogenannte »Grützmachersche Suchtonverfahren«. Hierbei wird das zu analysierende Frequenzgemisch zum Seitenband eines veränderlichen Suchtones gemacht, aus dem mittels eines festen Filters ein schmales Frequenzband ausgesiebt wird. Bei diesem Verfahren sind die Prüffrequenzen fest, während der Suchton variiert wird, um die festen Kombinationstöne der festen Prüffrequenzen einzeln herauszusuchen.
  • Zur Feststellung nichtlinearer Verzerrungen ist es bekannt, einen Generator mit sich periodisch wiederholenden dreieckförmigen Impulsen zu verwenden, wobei ein Spektrograph oder ein Oszillograph die Aufzeichnung vornimmt. Hierbei wird ein den Frequenzbereich überstreichendes Spektrum erzeugt, das fest ist, d. h. jeder Spektralbereich besitzt eine feste Amplitude und Phase.
  • Es sind auch Schaltungsanordnungen bekannt, die eine Messung der Frequenzabhängigkeit nichtlinearer Verzerrungen von Prüfobjekten in Form einer Messung der entstehenden Kombinationsschwingungen unter Verwendung einer Rauschspannung, aus der der jeweils zu untersuchende Frequenzteilbereich ausgeblendet ist, gestatten. Sie weisen jedoch den Nachteil auf, daß die Umschaltung von einem auf einen anderen Frequenzteilbereich jeweils nur durch gleichzeitiges Umschalten von auf der Sende und Empfangsseite der Meßanordnung angeordneten Bandfiltern möglich ist.
  • Diese Umschaltung erfordert insbesondere bei räumlich ausgedehnten Prüfobjekten (d. h. räumlich getrenntem Sende und Empfangsteil) eine genaue Kontrolle der jeweiligen Schaltstellungen der genannten Filter, um Fehlmessungen zu vermeiden.
  • Diese können z. B. dadurch entstehen, daß die Registriergeräte auch bei Nichtübereinstimmung der eingestellten Teilfrequenzbereiche im Sende-und Empfangs-Bandfilter eine (falsche) Anzeige liefern, welche aus der Summe der in einem Teilfrequenzbereich vorhandenen Kombinationsschwingungen und den vom Generator gelieferten Rauschspannungen besteht, da diese letzteren infolge der fehlenden Übereinstimmung der Sende- und Empfangsfiltereinstellungen nicht ausgeblendet werden.
  • Dies ist jedoch ein ganz wesentlicher Nachteil der bekannten Schaltungsanordnungen, da zur Vermeidung dieser Meßunsicherheit, insbesondere bei räumlich ausgedehnten Prüfobjekten eine gegenseitige Überwachung der jeweiligen Schaltstellungen der Filter auf der Sende- bzw. Empfangsseite mit einigem technischen Aufwand verbunden ist, beispielsweise durch Zuhilfenahme einer elektrischen Kontroll- und 5 ignalisierungseinrichtung.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile bei Verfahren zur Registrierung der Frequenzabhängigkeit nichtlinearer Verzerrungen von Prüfobjekten durch Messung von in diesen entstehenden Kombinationsschwingungen unter Verwendung einer das ganze zu untersuchende Frequenzspektrum umfassenden Rauschspannung, aus der ein Frequenzbereich mit veränderbarer Mittenfrequenz ausgeblendet ist und bei dem die durch das Prüfobj ekt in dem ausgeblendeten Frequenzbereich hervorgerufenen Spannungen durch einen Bandpaß ausgesiebt und in Abhängigkeit von der Mittenfrequenz registriert werden, dadurch, daß das Rauschspektrum durch einen Bandpaß derart nach den tiefen Frequenzen zu begrenzt wird, daß die bei einer Modulation mit einer veränderbaren Hochfrequenz entstehenden beiden Seitenbänder einen der Breite des ausgeblendeten Frequenzbereiches entsprechenden Abstand voneinander haben, daß beide Seitenbänder mittels einer weiteren Modulation mit einer festen Hochfrequenz in das zu messende Frequenzspektrum verlagert werden und daß das entstandene Absorptionsspektrum, welches einen von der veränderbaren Hochfrequenz lagenabhängigen ausgeblendeten Frequenzbereich enthält, nach Durchlaufen des Prüfobjektes mit der genannten veränderbaren Hochfrequenz neuerlich moduliert wird, so daß sich der im entstehenden unteren Seitenband enthaltene ausgeblendete Frequenzbereich unabhängig von seiner Lage in dem zu messenden Frequenzspektrum innerhalb eines festen Frequenzintervalls befindet.
  • Der bei der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zu verwendende Summer ist so gestaltet, daß ein von einem Rauschgenerator geliefertes, von einem Bandpaß beschnittenes Rauschspektrum in einem ersten Modulator einer veränderbaren Hochfrequenz und in einem zweiten Modulator einer festen Hochfrequenz aufmoduliert wird, dergestalt, daß nach dem ersten Modulator beide entstehende Seitenbänder und nach dem zweiten Modulator nur eines der entstehenden Seitenbänder benutzt werden, so daß ein kontinuierliches Rauschspektrum mit einem ausgeblendeten schmalen Frequenzbereich entsteht, dessen Mittenfrequenz innerhalb des Frequenzspektrum der Rauschspannung veränderbar ist. Dabei beschneidet der vorgesehene Bandpaß das vom Rauschgenerator gelieferte Rauschspektrum so, daß die tiefste Frequenz des Rauschspektrums gleich der halben Bandbreite des ausgeblendeten, schmalen Frequenzbereiches des von dem Summer abgegebenen Absorptionsspektrums ist und die Frequenzdifferenz zwischen der veränderbaren und der festen Trägerfrequenz gleich der veränderbaren Mittenfrequenz des Absorptionsspektrums ist.
  • Es ist an sich bereits bekannt, die Bildung eines kontinuierlichen Spektrums mit einem ausgeblendeten schmalen Frequenzbereich, dessen Mittenfrequenz veränderbar ist, unter Verwendung von fest eingestellten Filtern und Modulatoren in der Weise vorzunehmen, daß ein sogenanntes »mitlaufendes Bandfilter« entsteht, dessen Durchlaßhzw. Sperrbereich durch Variation einer Trägerfrequenz beliebig verschoben werden kann. Der Aufbau dieser bekannten Anordnungen ist jedoch sowohl für den Fall einer »mitlaufenden Bandsperre« als auch für den Fall eines »mitlaufenden Bandpasses« äußerst kompliziert, so daß eine Anwendung bei Meßschaltungen nachteilig ist.
  • Die Erfindung wird an Hand zweier in den Fig. I und 2 dargestellter, als Ausführungsbeispiel zu wertender Schaltungsanordnungen näher erläutert.
  • Die Schaltungsanordnung nach Fig. I stellt den zur Registrierung der Frequenzabhängigkeit nichtlinearer Verzerrungen gemäß der Erfindung verwendeten Summer dar. Der Rauschgenerator R besitzt, wie dargestellt, ein kontinuierliches Frequenzspektrum, das durch einen Bandpaß, auf den f Frequenzbereich f bis fmax beschnitten wird. Um mit ausgeblendeten Frequenzbereichen unter schied- licher Breite registrieren zu könneet, wird J ver-2 änderbar gemacht. fmaxJ die maximale von dem Bandpaß Bl durchgelassene Frequenz, liegt außerhalb jenes Frequenzbereichs, in dem das Prüfobjekt untersucht werden soll. In dem Modulator M1 mit der veränderbaren Trägerfrequenz h werden das obere und das untere Seitenband gebildet, so wie es das bei dem Modulator M1 dargestellte Frequenzdiagramm zeigt. In diesem Ausführungsbeispiel wird das untere Seitenband durch einen steilen Hochpaß P, beschnitten. Der Abfall der Dämpfung erstreckt sich über den Bereich v.
  • Da der Bereich v möglichst klein sein soll, empfiehlt es sich, die Hochfrequenzen ho und h niedrig zu wählen und außerdem h größer als ho zu machen.
  • Der von dem Hochpaß durchgelassene Frequenzbereich wird einem zweiten Modulator M2 mit einer festen Trägerfrequenzk, zugeführt, wobei die Trägerfriequenz ho etwa in die Mitte des Bereiches v fällt. Nach der üblichen Schwebungssummermethode wird mit Hilfe des Modulators M2 das untere Seitenband gewonnen, das durch einen Tiefpaß P2 auf den Frequenzbereich Null bis f, beschränkt wird. Die von dem Tiefpaß abgegebenen Frequenzen stellen, wie in dem Frequenzdiagramm dargestellt, ein Absorptionsspektrum dar, bei dem der Frequenzbereich f herausgeblendet ist und dessen Mittenfrequenz to mit Hilfe der veränderwaren Trägerfrequenz lt innerhalb des Bereiches von f,, bis fl veränderbar ist.
  • Bei einem idealen Hochpaß mit dem Frequenzbereich v = 0 könnte die untere Grenze des ausgeblendeten Bereichs von f bis zur Frequenz Null verschoben werden, so daß f,i,,= J wäre. Um immer gleichartige Belastung des Prüfobjektes zu gewährleisten, darf die untere Grenze des Bereichs f bei der von dem Hochpaß P, abgegebenen Spannung nur bis zu jener Frequenz herabgeschoben werden. von der ab der Hochpaß voll überträgt, also bis ho + y. Diese Bedingung ergibt eine unterste Frequenzfmin = ffi + f Die feste Trägerfrequenzh, ist innerhalb des Bereiches v so gewählt, daß die von dem Modulator M2 abgegebene Spannung von der Frequenz Null ab ein kontinuierliches Spektrum, mit Ausnahme des Frequenzbereiches f, hat.
  • Fig. 2 zeigt die zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendete Schaltungsanordnung. Der in der Schaltungsanordnung nach Fig. I ausführlich dargestellte Summer S speist das Prüfobjekt X mit einem Absorptionsspektrum.
  • Dieses bildet innerhalb des Bereichesf Differenz-und Summationstöne, deren Energieanteil wie folgt gemessen wird: Die von dem Prüfobjekt abgegebene Spannung wird durch den Modulator M8 als Seitenband zu der veränderbaren Trägerfrequenz h dargestellt. Dadurch fällt der eine Bereich f für alle Frequenzen fo mit seiner Mittenfrequenz auf h0, wo er durch ihren schmalen Bandpaß B2 herausgesiebt und in Abhängigkeit von der veränderbaren Frequenz h in der Registriereinrichtung E gemessen und registriert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Registrierung der Frequenzabhängigkeit nichtlinearer Verzerrungen von Prüfobjekten durch Messung von in diesen entstehenden Kombinationsschwingungen unter Verwendung einer das ganze zu untersuchende Frequenzspektrum umfassenden Rauschspannung, aus der ein Frequenzbereich mit veränderbarer Mittenfrequenz ausgeblendet ist und bei dem die durch das Prüfobjekt in dem ausgeblendeten Frequenzbereich hervorgerufenen Spannungen durch einen Bandpaß ausgesiebt und in Abhängigkeit von der Mittenfrequenz registriert werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rauschspektrum durch einen Bandpaß derart nach den tiefen Frequenzen zu begrenzt wird, daß die bei einer Modulation mit einer veränderbaren Hochfrequenz entstehenden beiden Seitenbänder einen der Breite des ausgeblendeten Frequenzbereiches entsprechenden Abstand voneinander haben, daß beide Seitenbänder mittels einer weiteren Modulation mit einer festen Hochfrequenz in das zu messende Frequenzspektrum verlagert werden und daß das entstandene Absorptionsspektrum. welches einen von der veränderbaren Hochfrequenz lageabhängigen ausgeblendeten Frequenzbereich enthält, nach Durchlaufen des Prüfobjektes mit der genannten veränderbaren Hochfrequenz neuerlich moduliert wird, so daß sich der im entstehenden unteren Seitenband enthaltene ausgeblendete Frequenzbereich unabhängig von seiner Lage in dem zu messenden Frequenzspektrum innerhalb eines festen Frequenzintervalls befindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 821 964, 657 I66; ATM (Archiv für Technisches Messen), V 362In6, Blatt T I2; Zeitschriften: »Bell Laboratories Record«, I939, Vol. XVIII, Nr. III, S. 8I bis 83; »Proceedings of the IRE«, In52, S. 3I6 bis 328 und 548 bis 55 I ; »Journal of the Acoustical Society of America«, Juli I950, S.449bis453; »Transactions of tbe royal Inst. of technology<, Stockholm, 1952, Nr. 55.
DES32553A 1953-03-12 1953-03-12 Verfahren zur Registrierung der Frequenzabhaengigkeit nichtlinearer Verzerrungen vonPruefobjekten Expired DE972732C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE657166C (de) * 1935-04-11 1938-02-25 Siemens & Halske Akt Ges Roehrenschaltung fuer Messzwecke
DE821964C (de) * 1949-07-12 1951-11-22 Siemens & Halske A G Einrichtung zur Pruefung von elektroakustischen UEbertragungssystemen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE657166C (de) * 1935-04-11 1938-02-25 Siemens & Halske Akt Ges Roehrenschaltung fuer Messzwecke
DE821964C (de) * 1949-07-12 1951-11-22 Siemens & Halske A G Einrichtung zur Pruefung von elektroakustischen UEbertragungssystemen

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