DE97229C - - Google Patents

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DE97229C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Obtaining Desirable Characteristics In Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
• Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schallweiser, d. h. eine Vorrichtung, um die Richtung, aus welcher ein Schall kommt, zu bestimmen.
Durch die Patentschrift Nr. 56223 ist bereits eine diesem Zweck dienende Vorrichtung bekannt geworden. Die letztere besteht in der Hauptsache aus zwei Schallempfängern, die durch eine Scheidewand von einander getrennt sind und durch Hörrohre die von ihnen aufgenommenen Schallwellen in das eine oder andere Ohr des Beobachters gelangen lassen. Die Scheidewand hat eine senkrechte Lage und ist um eine senkrechte Achse in beiden Richtungen drehbar. Sie hat eine ausreichende Gröfse, um diejenigen Schallwellen, welche von einer seitlichen Richtung kommen, von dem in Bezug auf diese Seite hinten liegenden Schallempfänger mehr oder weniger vollständig abzuhalten, so dafs der Beobachter in diesem Falle nur mit dem mit dem vorliegenden Schallempfänger verbundenen Ohr einen Schall wahrnimmt. Um genau die Richtung, aus welcher die Schallwellen kommen, zu bestimmen, dreht er den aus der Scheidewand mit den beiden Empfängern bestehenden Schallweiser um die erwähnte senkrechte Achse, bis er durch Wahrnehmen des Schalles vom anderen Ohr aus erkennt, dafs die Schallwellen jetzt die andere Seite der Scheidewand treffen. Indem er nun die Wand zurück- und mit immer kleiner werdendem Ausschlag hin- und herschwingt, wird er bald zu einer Ruhestellung gelangen, in welcher beide Ohren den Schall gleich laut wahrnehmen. In dieser Ruhestellung des Schallweisers ist die Richtung der Scheidewand genau dieselbe, aus welcher der Schall herkommt.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Darbietung eines neuen Schallweisers, mittelst dessen die Schallrichtung schneller und sicherer als mit der soeben erläuterten Vorrichtung bestimmt werden kann, und zwar im Gegensatz zu letzterem auch von Jemand, der nicht gleich gut auf beiden Ohren hört oder gar auf dem einen taub ist. Der neue Schallweiser ist ebenfalls in wagerechter Ebene drehbar, desgleichen, wird die Schallrichtung festgestellt, indem man ihn einige Male mit abnehmendem Ausschlage hin- und herdreht. Er bedarf aber nur eines nach Belieben mit einem oder mit beiden Ohren des Beobachters verbundenen Schallempfängers,- wenn auch die Verwendung zweier Empfänger nicht ausgeschlossen ist, welche wieder nach Belieben beide an ein oder beide an beide Ohren oder je einer an das eine bezw. andere Ohr angeschlossen sein können. Das Kennzeichen, dafs der Schallweiser bei einer Schwingung die Schallrichtung passirt, ist nämlich nicht mehr wie früher eine gleich starke Schallwahrnehmung auf beiden Ohren, sondern das Minimnum der Schallstärke, welches sich durch ein ziemlich unvermitteltes Leisewerden oder Aufhören des Schalles mit sogleich darauffolgendem schnellen Wiederanschwellen desselben ergiebt. Zur Wahrnehmung dieses Minimums bedarf es der
abwechselnden Thätigkeit beider Ohren nicht, überhaupt nicht der Thätigkeit beider Ohren, es genügt die Wahrnehmung der Ab - und Wiederzunahme des Schalles durch ein einzelnes Ohr.
Die plötzliche Unterbrechung des Schalles wird durch eine Schutzwand hervorgebracht, welche in einiger Entfernung vor der Empfänger-Öffnung symmetrisch zur Mittelebene des Empfängers angeordnet ist, so dafs die Schallwellen, wenn der Empfänger sich nach der Richtung ihres Ursprunges hin öffnet, durch die Wand nach beiden Seiten abgelenkt werden und nicht in den Empfänger gelangen. Aufser der Schutzwand, dem Empfänger und dem Hörrohr besitzt der neue Schallweiser keine wesentlichen Bestandtheile. Die Aufsenfläche der Schutzwand erhält zweckmäfsig eine concave Form, damit die Schallwellen unter einem möglichst grofsen Winkel aus ihrer ursprünglichen Richtung abgelenkt werden. Die beiden Winkel, welche die Schutzwand nach dem Empfänger hin mit dessen Mittelebene, welche auch diejenige des Schallweisers ist, bildet, werden am besten mit Leitflächen überspannt, welche bis zur Mitte der Empfänger-Öffnung führen und mittelst deren die Schallwellen, welche bei gegen die Schallrichtung geneigter Mittelebene in diese Winkel gelangen, in den Empfänger geleitet werden. Werden zwei Empfänger symmetrisch zur Mittelebene des Schallweisers angeordnet, so schliefsen sich die Leitflächen an die Trennungswand zwischen beiden Empfängern an.
In den Fig. ι bis 4 ist eine Ausführungsform des nach der vorliegenden Erfindung gestalteten Schallweisers dargestellt, bei welcher hinter der Schutzwand zwei Empfänger und zwischen ihnen eine Scheidewand angeordnet sind. Fig. 1 giebt eine Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen wagerechten und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt, während Fig. 4 den Grundrifs in kleinerem Mafsstabe darstellt.
Die Scheidewand A trägt die Schallempfänger B und C und geht mittelst zweier Leitflächen E und F in die Querwand D über. Die beiden Empfänger B und C erweitern sich in der Richtung der Oeffnung nicht nur nach oben, sondern auch seitwärts. Letzteres ist allerdings keine wesentliche Bedingung für die Wirksamkeit des Schallweisers, wohl aber mufs die Breite der schützenden Querwand D einigermafsen der Breite der Empfängeröffnungen angepafst sein. Die Schutzwand D bietet den Schallwellen eine concave Fläche, was die Empfindlichkeit der Vorrichtung aus dem Grunde erhöht, weil, wie ein Blick auf Fig. 4 erkennen läfst, bei der punktirten Stellung der Vorrichtung die' in der Richtung der gestrichelten Linien kommenden Schallwellen nicht nur, was auch bei einer ebenen Schutzwand der Fall wäre, von der Kante 20 nach der Kante 30 hin abgelenkt werden, sondern auch von der letzteren Kante unter einem viel gröfseren Ablenkungswinkel von der ursprünglichen Richtung als bei ebener Schutzplatte sich entfernen, so dafs der Empfänger C um so sicherer vor ihrem Eintritt in ihn geschützt ist. Als Stoffe für den Schallweiser wird man zweckmäfsig solche wählen,, welche den Schall möglichst schlecht leiten, so dafs die Unterbrechung der .Schallwahrnehmung bei Einstellung der Mittelebene des Schallweisers in die Schallrichtung eine möglichst vollständige ist. Die Scheidewand A wird zweckmäfsig aus faserigem Stoff hergestellt. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist sie aus vier Tafeln zusammengesetzt, von denen die beiden äufseren 1 und 2 aus Holzfournier bestehen und zugleich, wie in Fig. 2 angedeutet, zur Bildung der Leitflächen E und F verwendet sein mögen. Die inneren Tafeln 3 und 4 bestehen zweckmäfsig aus einem weicheren Faserstoff als Holz , ζ. B. aus Papierstoff oder ähnlichem Stoff. Die Wände 1 und 2 sind bis zur Schutzwand Z), die wiederum aus Holzfournier hergestellt ist, fortgeführt. Zur Befestigung der einzelnen Wände unter einander sind ferner Holzklötze 5, 6, 7, 8 und 9 angeordnet. Der alsdann zwischen den Wänden D, E und F verbleibende Hohlraum ist ebenfalls mit einem schalldämpfenden Stoff, z. B. Watte, Kork, Holzwolle oder dergl. losen Stoffen, ausgefüllt, und zum Festhalten der Füllung sind leichte Deckel 14 und 15 angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine in wagerechter Ebene hin- und herzudrehende Vorrichtung zum Erkennen der Ursprungsrichtung eines Schalles (Schallweiser), gekennzeichnet durch eine Schutz-■ wand (D) und einen in der das Loth auf die Mitte der Schutzwand einschliefsenden senkrechten Ebene (oder doppelt zu beiden Seiten dieser Ebene) angeordneten, mit der Oeffnung nach der Wand hin gerichteten Empfänger, welcher Empfänger mit dem einen Ohr des Beobachters oder mit beiden Ohren (bezw. welche beiden Empfänger je mit einem Ohr oder beide mit demselben Ohr oder je mit beiden Ohren) durch Leitungsröhren oder Hörbecher verbunden sind, wobei Schutzwand und Empfänger solche gegenseitige Mafsverhältnisse und Entfernung haben, dafs, wenn die Schutzwand dem Schall entgegen gedreht ist, durch dieselbe der Schall gleichmäfsig und mehr oder weniger vollständig von dem (oder den) Empfänger abgelenkt wird, so dafs bei der Schwingung des Schallweisers diese Stellung der Schutzwand senkrecht
    zur Schallrichtung, d. h. der Durchgang der Empfängerebene des Schallweisers durch die Schallrichtung durch eine verhältnifsmäfsige Stille bemerkbar wird.
    Eine Ausführungsform der im Anspruch ι gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher behufs erhöhten Schutzes der Empfänger-Öffnung die Schutzwand eine concave Aufsenflä'che besitzt, so dafs die Schallwellen unter einem möglichst grofsen Winkel aus ihrer ursprünglichen Richtung abgelenkt werden.
    Eine Ausführungsform der in Anspruch ι gekennzeichneten Vorrichtung, bei der die Winkel, welche die Schutzwand mit der Mittelebene des Empfängers (oder der beiden Empfänger) nach letzterem hin bilden, durch von den Aufsenkanten der Schutzwand zur Mitte der Empfänger-Öffnung (bezw. zur Mitte zwischen beiden Empfängeröffnungen) führende Leitflächen (EF) überspannt sind, damit die in diese Winkel treffenden Schallwellen sicher in den (bezw. die) Empfänger geleitet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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