DE97182C - - Google Patents
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- DE97182C DE97182C DENDAT97182D DE97182DA DE97182C DE 97182 C DE97182 C DE 97182C DE NDAT97182 D DENDAT97182 D DE NDAT97182D DE 97182D A DE97182D A DE 97182DA DE 97182 C DE97182 C DE 97182C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C15/00—Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES Ji
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1896 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet eine Dru.ckwalzenlagerung und Belastung für Kalander, Stärkemaschinen, Fa'rbe-
und Appreturmaschinen u. s. vv., welche alle Unzuträglichkeiten und Unvollkommenheiten,
die sich beim Betriebe solcher Maschinen zeigten, beseitigen soll. . . '-.
Der Erfindungsgedanke wird am besten durch die Darlegung der Entvvickelung einer
dieser Maschinenarten (der Walzenmangeln) bis zur heutigen Vollkommenheit erläutert..
Die Walzenmangeln beseitigen zwar manche Uebelstände der ihnen zeitlich vorangehenden
Kastenmangeln mit ebenen Tischen und Rollkasten, steigern auch die Leistungsfähigkeit der
Mangeln wesentlich und sichern den Vortheil der Veränderbarkeit des auszuübenden Druckes;
allein immerhin blieb die Entlastung der druckgebenden Walze behufs Aushebung der gemangelten
Keule und Einführung einer neuen sehr umständlich und zeitraubend. Aufserdem erwies sich das zur Belastung- vorgesehene
Hebelsystem aus dem Grunde noch für den praktischen Betrieb als unverwendbar, weil
einerseits der geringe mögliche Ausschlag die Verarbeitung nur einer bestimmten Keulengröfse
zuliefs, wie dieses aus der Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung, welche eine solche Mangel
darstellt, klar hervorgeht, andererseits bei der Unvermeidlichkeit geringer Verschiedenheiten
in den Keulendurchmessern die Wirkungsweise sich diesem entsprechend änderte, ohne dafs
man in der Lage gewesen wäre, diesem Uebelstände Rechnung zu tragen. Es entstanden
nun die hydraulischen Mangeln in den verschiedenen Ausführungsformen, welche jedoch,.
obwohl sie eine weitgehendere Verwendbarkeit zuliefsen als die Hebelmangeln und auch Vorzüge
besafsen, im Betriebe dennoch Nachtheile zeigten, unter denen in erster Linie die Folgen
des nothwendig zur Anwendung kommenden hohen hydraulischen Druckes und die Bestimmbarkeit
desselben zu erwähnen sind. Auch die in neuerer Zeit gebräuchlichen Combinationen
von hydraulischen und Hebelmangeln weisen noch dieselben Uebelstände auf, so dafs eine
bessere allgemeine Verwendbarmachung der alten Hebelmangel sich anstrebenswerth zeigte.
Nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt nun im Besonderen, die Hebelmangel und verwandten
Appreturmaschinen einerseits durch leichte und möglichst grofse Veränderlichkeit
des Arbeitsraumes allgemein verwendbar und leistungsfähig, andererseits durch Zuhülfenahme
geeigneter Constructionen den direct vom Hebelsystem unter begrenzter Beweglichkeit
der druckgebenden Walze ausgeübten Druck zu einem hoch elastischen zu machen.
Die Fig. 2 bis 5 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen verschiedene, im Besonderen
auf eine Mangel bezügliche Ausführungsformen und Anwendungen der Druckwalzenlagerung
und -Belastung. In einem Gestell G (Fig. 2) ist in Lagern Iu die Unterwalze U der Mangel
fest gelagert, während die Oberwalze O in Lagern / ο gelagert ist, welche wieder in Coulissen
C lothrecht verschiebbar ruhen. Die Coulissen, welche die Arme A und α tragen,
sind ihrerseits wieder heb- und senkbar in Führungen F der Gestellwandungeti G gelagert
und stützen sich auf je einen Kolben Kk eines
Prefscylinders P, während jedes Lager / 0 durch
Druckstange Z mit dem in A und a gestützten'
Hebelsystem h{ Ir zusammenhängt, welches, in
irgend einer Weise· druckübend belastet werden kann. Jedes Lager Io wird innerhalb seiner
Coulisse durch entsprechende Federn f und f1
elastisch getragen, ferner ist jeder Cylinder. P über und unter dem Kolben mittelst der
Rohre ο und u mit einer Druckquelle (hydraulisches
Pumpwerk, Accumulator, Luftcompressor, oder Hochdruckdampfleitung) verbunden. Selbstverständlich kann statt des vorbeschriebenen
Preiscylinders zum Heben und Senken bezw. Feststellen der Stützpunkte des Hebclsystems
auch irgend eine mechanische Vorrichtung , (Schraube, Zahngetriebe oder Keil) in Anwendung
gebracht werden. Im Uebrigen ist die Mangel mit einer der gebräuchlichen Vorrichtungen
zum Ein- und Auslassen bezw. Festhalten der Mangelkeule W in der Arbeitseinstellung
versehen. Soll nun die zwischen den Walzen O und U befindliche Keule aus diesen
entfernt werden, so wird einfach durch Rohre u das Druckmittel unter die Kolben geführt und
hierdurch oder auch auf eine andere geeignete Weise werden die Coulisseri so weit gehoben,
bis sie nach Anspännung der Federn f die Walze .O mittelst der Lager Io mitnehmen.
Hierbei wird mit den Coulissen durch Federn f das ganze Hebelsystem gehoben, so
dafs nicht mehr der untere Coulisseriboden
• auf die Walze druckend wirkt.
Durch Anheben der Hebel /i2 können dann
die Lager/ο allein noch weiter gehoben werden. Soll nun nach Einführung einer neuen.
Keule abermals Druck zwischen den Walzen auftreten, so wird das Druckwasser oder dergl.
aus den Cylindern P durch Rohre «abgelassen,'
wodurch sofortiges Sinken der Cöulissen bis zur Auflage der Walze O auf die Keule W
erfolgt. Hierauf wird in die Cylinder P durch Rohre ο Druck eingelassen und hierdurch das
Inwirkungtreten des Hebelsystems und des
durch dasselbe ausgeübten Druckes ermöglicht. Natürlich kann das Senken und Festhalten der
Cöulissen auch in anderer geeigneter Weise erfolgen. Durch eine geeignet zu bethäligende
Vorrichtung können die Cöulissen mittelst eines
oder mehrerer Riegel R in ihrer Lage festgestellt werden, um so event, auch den Cylinder
P entlasten zu können. Ruht nun die Walze O auf der Keule W bezw. der Unterwalze U, so hat das Hebelsystem infolge der
Wirkung der Zugstange Z das Bestreben, die Cöulissen hoch zu heben, findet aber den
durch die Kolben Kk ausgeübten Druck als elastischen Widerstand, oder aber die Riegel
R R als starren Widerstand vor. Im ersten Falle wird also der Hebeldruck durch Rückwirkung
des Druckkissens in P · und der Feder f zu einem hochgradig elastischen, während
in letzterem Falle die Feder allein ihre Rückwirkung ausübt.
■ Fig. 3 zeigt wesentlich dieselbe Anordnung,
nur dafs hier das Heben und Senken der Cöulissen mit dem Hebelsystem durch ein mechanisches
Hülfsmittel, in diesem Falle Schraube 5, bewirkt wird.
. Fig. 4 stellt die Anwendung dieses Drucksystems auf eine Druckwalze mit beweglicher
Unterwalze dar, während Fig. 5 einen Kalander darstellt, der mit auf diesem System beruhender
Druckvorrichtung versehen ist.
Claims (1)
- : Patent-Anspruch: ,Eine Druckwalzenlagerung und Belastung für Kalander und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Erzielung eines hoch elastischen Druckes, sowie einer beliebig grofsen Veränderung des Arbeitsraumes clie druckgebende Walze in im Maschinengestell gleitbar angeordneten, das Hebelsystem für die Druckbelastung tragenden und von einem Druckwerk beeinfiufsten Cöulissen federnd gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97182C true DE97182C (de) |
Family
ID=368251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97182D Active DE97182C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97182C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084227B (de) * | 1957-09-16 | 1960-06-30 | Karl Marx Stadt Maschf | Be- und Entlastungsvorrichtung fuer die Walzen von Kalandern od. dgl. |
-
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- DE DENDAT97182D patent/DE97182C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084227B (de) * | 1957-09-16 | 1960-06-30 | Karl Marx Stadt Maschf | Be- und Entlastungsvorrichtung fuer die Walzen von Kalandern od. dgl. |
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