DE970892C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausspritzen von in Behaeltern gespeicherten Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausspritzen von in Behaeltern gespeicherten Fluessigkeiten

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DE970892C
DE970892C DER11803A DER0011803A DE970892C DE 970892 C DE970892 C DE 970892C DE R11803 A DER11803 A DE R11803A DE R0011803 A DER0011803 A DE R0011803A DE 970892 C DE970892 C DE 970892C
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DE
Germany
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exhaust gases
container
sprinkling
internal combustion
combustion engine
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Expired
Application number
DER11803A
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English (en)
Inventor
Rudolf Riegger
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K25/00Auxiliary drives
    • B60K25/04Auxiliary drives from static or dynamic pressure or vacuum, developed by the engine
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N5/00Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Es ist häufig erforderlich, insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft, eine in einem Behälter befindliche Flüssigkeit, wie z. B. Wasser, Jauche oder Flüssigkeiten zur Schädlingsbekämpfung, auf eine Fläche zu verteilen, bzw. die Flüssigkeit zum Besprengen einer Fläche zu verwenden. Ein Versprengen durch direkte Entnahme der Flüssigkeit ist häufig nicht möglich, wenn z. B. ein durch Regen aufgeweichtes Feld oder ein bereits bepflanztes Gelände mit der Flüssigkeit besprengt werden soll, da es in diesem Falle nicht möglich ist, bis ganz dicht an die zu besprengenden Stellen heranzufahren.
  • Um trotzdem ein Besprengen zu ermöglichen, maß die Flüssigkeit in dem Behälter unter Druck gesetzt und dann aus dem Behälter ausgespritzt werden, was bisher nur mittels Pumpen od. dgl. erfolgen konnte.
  • Gemäß der Erfindung kann nun auf die Verwendung solcher Pumpen dadurch verzichtet werden, daß man die Abgase einer Fahrzeugbrennkraftma schine als Druckmittel zum Ausspritzen der in dem Behälter gespeicherten, zur Besprengung dienenden Flüssigkeit, insbesondere zum Besprengen von land-und forstwirtschaftlichen Grundstücken, verwendet.
  • Es ist zwar bereits bekannt, einen Teil der Abgase einer Brennkraftmaschine zwecks Erzeugung eines Gas-Dampf-Gemisches für den Vertrieb von Abgasturbinen zum Einspritzen von Wasser in den Abgasstrom zu verwenden. Dabei werden aber die Abgase nicht als Druckmittel zum Ausspritzen der in einem Behälter gespeicherten Flüssigkeit zum Besprengen benutzt.
  • Es ist weiterhin eine fahrbare Feuerlöscheinrichtung, insbesondere für Waldbrände, bekannt, bei der Druckluft zum Ausspritzen der Flüssigkeit durch einen besonderen, vom Fahrzeugmotor angetriebenen Kompressor erzeugt wird. Im Gegensatz. zum Gegenstand der Erfindung sind hier jedoch besondere Einrichtungen zur Erzeugung des zum Ausspritzen notwendigen Druckmittels erforderlich, die bei dem Gegenstand der Erfindung nicht benötigt werden. -Der besondere Vorteil des Gegenstandes der Erfindung liegt vielmehr gerade darin, daß die Abgase einer Fahrzeugbrennkraftmaschine direkt als Druckmittel verwendet werden und Pumpen oder Kompressoren überflüssig sind, so daß das Verfahren und die Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens sehr einfach und billig sind. Die üblichen Sprengfahrzeuge bedürfen nur geringer Ergänzungseinrichtungen, die das Fahrzeug nicht belasten und die nur einer einfachen Wartung bedürfen, um sie für den Abgasbetrieb geeignet zu machen. Mit derartigen Sprengfahrzeugen ist es auch-möglich, bepflanzte oder aus sonstigen Gründen unbefahrbare Flächen, -insbesondere landwirtschaftlich genutzte Flächen, von außen her zu besprengen.
  • Eine Einrichtung zur Zuführung der als Druckmittel dienenden Abgase zum Ausspritzbehälter ist vorteilhafterweise gekennzeichnet durch eine von i Auslaß der Brennkraftmaschine ausgehende, zum Ausspritzbehälter führende Verbindungsleitung, ein insbesondere an dieser angeordnetes einstellbare Regelventil zum Ablassen der Abgase nach Erreichung des gewünschten Behälterdruckes und einen Dreiwegehahn an der Verbindungsleitung zur Zuführung der Abgase zum Behälter oder zum Ablassen der Abgase ins Freie.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt.
  • Ein die zu versprengende Flüssigkeit enthaltender Behälter 3, der sich auf dem Kraftfahrzeug selbst oder einem Anhänger befindet, wird durch die Auspuffgase des Antriebsmotors I unter Druck gesetzt. Es können dabei, je nach den Betriebsverhältnissen, die Auspuffgase von sämtlichen Zylindern oder nur einem Teil der Zylinder des Antriebsmotors als Druckmittel verwendet werden.
  • Zwischen dem Antriebsmotor I und dem Behälter 3 ist eine Verbindungsleitung 2 vorgesehen. Da die Förderweite bzw. -höhe vom Druck abhängig ist, ist in die Verbindungsleitung 2 ein einstellbares Regelventil 5 eingebaut, mit dessen Hilfe sich der gewünschte Druck einstellen läßt. Das Regelventil 5 ist so gestaltet, daß beim Erreichen eines bestimmten Druckes ein Teil der Auspuffgase ins Freie austreten kann und damit eine weitere Drucksteigerung verhindert bzw. der Druck konstant gehalten wird.
  • Ferner ist ein ebenfalls in der Verbindungsleitung 2 sitzender Dreiwegehahn 4 vorgesehen, durch den die Auspuffgase entweder ins Freie oder in den Behälter 3 geleitet werden können. Dieser Dreiwegehahn dient zur Inbetriebnahme der Anlage.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verwendung der Abgase einer Fahrzeugbrennkraftmaschine als Druckmittel zum Ausspritzen einer in einem Behälter gespeicherten. zum Besprengen dienenden Flüssigkeit, insbesondere zum Besprengen von Land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken.
  2. 2. Einrichtung zur Zuführung der gemäß An-. sprach i als Druckmittel dienenden Abgase zum Ausspritzbehälter, gekennzeichnet durch eine vom Auslaß der Brennkraftmaschine (i) ausgehende, zum Ausspritzbehälter (3) führend Verbindungsleitung (2), ein insbesondere an dieser angeordnetes einstellbares Regelventil (5) zum Ablassen der Abgase nach Erreichung des gewünschten Behälterdruckes und einen Dreiwegehahn (4) an der Verbindungsleitung (2) zur Zuführung der Abgase zum Behälter oder zum Ablassen der Abgase ins Freie. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 636 a45, 867 953-
DER11803A 1953-06-02 1953-06-02 Verfahren und Vorrichtung zum Ausspritzen von in Behaeltern gespeicherten Fluessigkeiten Expired DE970892C (de)

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DE970892C true DE970892C (de) 1958-11-06

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE636045C (de) * 1933-08-29 1936-10-03 Alfred O F Schroeder Vorrichtung zum Einspritzen von Wasser in die Abgase einer Brennkraftmaschine zwecksErzeugung eines Gas-Dampf-Gemisches zum Betriebe einer Abgasturbine
DE867953C (de) * 1951-02-11 1953-02-23 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Fahrbare Feuerloescheinrichtung, insbesondere fuer Waldbraende

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE636045C (de) * 1933-08-29 1936-10-03 Alfred O F Schroeder Vorrichtung zum Einspritzen von Wasser in die Abgase einer Brennkraftmaschine zwecksErzeugung eines Gas-Dampf-Gemisches zum Betriebe einer Abgasturbine
DE867953C (de) * 1951-02-11 1953-02-23 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Fahrbare Feuerloescheinrichtung, insbesondere fuer Waldbraende

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