DE97085C - - Google Patents

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DE97085C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

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  • Educational Technology (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein eigenartiges Rechenspiel zum Erlernen des Einmaleins. Es bezweckt, durch gezwungenes, geistiges oder lautes, auf einander folgendes mehrmaliges Wiederholen und. Ablesen der beiden Faktoren und deren Product dem Kinde das Einmaleins spielend einzuprägen.
In beiliegender Zeichnung ist dieses Rechenspiel veranschaulicht. Dasselbe besteht im Wesen aus einer Platte (Fig. 1), welche in zwei auf einander senkrechten Richtungen in gleiche Felder getheilt ist, und zwar so, dafs die über bezw. neben einander liegenden Felderreihen, von derselben Ecke ausgehend, mit fortlaufenden Nummern, im vorliegenden Falle mit den Ziffern 1 bis 12 versehen sind.
Die einzelnen Felder sind entweder vertieft, wie dies in Fig. 2, einem vergröfserten Querschnitte durch Fig. !,dargestellt ist, oder sie sind in ihrer Mitte mit Spitzen versehen,- wie Fig. 3 andeutet. Diese Vertiefung der Felder oder deren Besetzung mit Spitzen haben den Zweck, Steine festzuhalten, wie sie durch Fig. 4 veranschaulicht sind, und die auf der oberen Seite mit zwei Zahlen, den Faktoren, auf der unteren Seite mit einer Zahl, dem Product, versehen sind.
Die Anwendung des Spieles geschieht in folgender Weise:
Der Schüler ergreift einen beliebigen Stein, liest vorerst die beiden Faktoren, hierauf deren Product vom Steine ab und sucht auf dem Brett das zugehörige Feld an den Kreuzungspunkten der beiden durch die Faktoren angegebenen Felderreihen. Der Stein wird bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführung in die Vertiefung eingelegt oder auf den Dorn aufgesteckt. Hierbei ist nur zu beachten, dafs die erste der beiden auf dem Stein vermerkten Zahlen die horizontalen, die zweite die verticalen Reihen bedeutet. Ist das Spiel beendet, d. h. sind alle Steine in die zugehörigen Felder gebracht, so erhält man, je nachdem die Steine mit der Faktoren- oder mit der Productenseite nach aufwärts gelegt worden sind, entweder das in Fig. 5 oder das in Fig.. 6 gezeigte Bild.
In beiden Fällen kann' sich der Lehrer leicht von der Richtigkeit der Aufstellung überzeugen, insbesondere in dem in Fig. 5 gezeigten Falle ist dies leicht möglich, da der erste Faktor aller in einer horizontalen Reihe liegenden Steine mit der seitlichen Reihennummer, der zweite Faktor aber mit der verticalen Reihennummer identisch sein mufs.
Der Vorgang beim Aufsetzen der Steine kann natürlich je nach dem Zwecke, den der Lehrer verfolgt, beliebig gestaltet werden.
Um mit einem einzigen, in Fig. 1 dargestellten Tableau mehreren Kindern gleichzeitig Unterricht ertheilen zu können, werden dem genannten Tableau eine Anzahl von Cartons beigefügt, von denen eins in Fig. 7 gezeigt ist. Jeder dieser Cartons ist links seitlich mit einer der Ordnungsnummern 1 bis 12 und rechts davon mit 12 Feldern versehen. Diese Felder sind von links nach rechts mit fortlaufenden, darüber angebrachten Nummern bezeichnet, während auf jedem der Felder das Product der Ordnungsnummern des Tableaus mit der Feldnummer bezeichnet ist. Jeder Schüler erhält ein derartiges Tableau und die zugehörigen Steine (Fig. 4). Der Lehrer benutzt das in
Fig. ι gezeigte grofse Tableau sammt den zugehörigen Steinen.
Der Lehrer spricht nun laut die Faktoren; stimmt der erste der vom Lehrer genannten Faktoren mit der Ordnungsnummer des Tableaus eines Schülers überein, so setzt der Schüler den betreffenden Stein auf das zugehörige Feld. Der Lehrer setzt gleichfalls die Steine auf das richtige Feld und kann mithin von Zeit zu Zeit prüfen, ob die Schüler richtig gesetzt haben;

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Rechenspiel zum Erlernen des Einmaleins durch gezwungenes, wiederholt auf einander folgendes Ablesen der Faktoren und des Productes derselben, bestehend aus einer Tafel, welche in der horizontalen und verticalen Richtung in gleiche, vertiefte oder mit Spitzen versehene Felder getheilt ist, wobei die erste horizontale und die erste verticale Reihe von der zusammenstofsenden Ecke aus mit fortlaufenden Nummern, die Faktoren bildend, versehen sind, während die übrigen Felder zum Belegen mit Steinen dienen, aufweichen vorderseitig zwei Faktoren . und rückseitig deren Product aufgezeichnet stehen.
  2. 2. Bei dem Rechenspiel, nach Anspruch ι dieÄnwendung einer Anzahl Cartons (Fig. 7), von welchen jedes mit einer Ordnungsnu'mmer und einer horizontalen Felderreihe versehen ist, deren Felder von links nach rechts mit fortlaufenden, darüber angebrachten Nummern versehen sind, während auf denselben das Product der Ordnungsnummer mit der Feldernummer verzeichnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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