DE97073C - - Google Patents

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DE97073C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G5/00Devices for producing mechanical power from muscle energy
    • F03G5/06Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
    • F03G5/062Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
    • F03G5/063Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the leg or foot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Tretwerk.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Tretwerk, mittels dessen durch einfaches Vorwärts- und Rückwärtsschieben von Platten mittels der Füfse eine Welle in Umdrehung versetzt wird, wodurch Arbeits- oder Fahrmaschinen angetrieben werden können.
Wie aus der Zeichung ersichtlich, besteht das Tretwerk aus zwei gleichen Theilen A und B. Nahe dem oberen Rande des Gestelles abcd sind auf zwei von α d nach b c reichenden Unterlagen Mittelstücke h und Aufsenstücke e, welche die Leitrinnen oder Nuthen sf und t g bilden, befestigt. Im Innern des Gestelles, unterhalb der Unterlagen der Leitrinnen, ist eine Welle m gelagert, auf der zwischen den Aufsenstücken e der. Leitrinnen Zahnräder ρ sitzen, durch deren Umdrehung die Welle m bethätigt wird.
In den Nuthen sf und tg gleitet eine Platte η, an der auf der Mitte der unteren Seite eine Zahnstange 0 angebracht ist, in welche das Zahnrad ρ eingreift. Aufserdem sind an der Platte zu beiden Seiten der Zahnstange 0 in gleicher Entfernung von dieser Führungsstifte r und w angebracht, welche in den Nuthen sf und t g gleiten. Die vier kleinen Bogentheile ζ stellen Ansätze dar, welche ein Gleiten des Fufses auf der Platte η verhindern sollen.
Wird die Platte η so auf Abtheilung B des Gestelles abcd gelegt, dafs der erste Zahn der Zahnstange ο das Rad ρ berührt (in der Richtung von c nach d gerechnet), so befinden sich auch die Führungsstifte r und n> am unteren Theile der Leitungsrinnen s und t bei i. Wird -dann die Platte η in der Richtung von c nach d vorgeschoben, so gleiten die Stifte in dem linken Theile der Rinnen s und t vorwärts, während die Zahnstange 0 gleichzeitig das Rad ρ in Drehung ·, versetzt. Da der gerade Theil der Leitrinnen dieselbe Länge hat wie die Zahnstange, so gelangen die Stifte r und n> in demselben Augenblicke bei k an die obere Rundung der Rinnen, in welchem die Zahnstange mit dem Zahnrade aufser Berührung tritt. Durch einen leichten Druck mit dem rechten Fufse nach rechts (in Abtheilung A mit dem linken Fufse nach links) folgen die Stifte — und mit ihnen Platte und Zahnstange — der Krümmung der Schienen oder Rinnen nach rechts (oder links); die Zahnstange wird dadurch aufser Richtung mit dem Zahnrade gebracht und kann jetzt bei dem durch Zurückziehen des Fufses bewirkten Rückwärtsschieben der Platte n, wobei die Stifte r und w in den Theilen f und g der Leitrinnen laufen, dicht neben dem Rade ρ vorbei nach ihrem Ausgangspunkte an der Seite b c des Gestelles zurückgeführt werden. Die Leitstifte r und w befinden sich nun wieder bei i, um von dort aus aufs Neue denselben Weg zu durchlaufen.
Um das Schleudern oder Verschieben der Platte η mit der Zahnstange 0 und den Leitstiften r und w zu verhüten, sind zwischen den Aufsenstücken e der Leitrinnen und dem Zahnrade ρ zwei schmale Schienen u und ν am Gestell angebracht, und zwar in solcher Weise, dafs, wenn die Platte η so aufgelegt wird, dafs Zahnstange und Zahnrad in ein-
ander greifen (in Fig. i, Abth. B), die linke Seite der Zahnstange beim Vorschieben an der Schiene u entlang gleitet, während bei der nach rechts in den Leitrinnen f und g erfolgenden Rückwärtsbewegung die rechte Seite der Zahnstange ο an der Schiene ν entlang gleitet. In Abth. A (Fig. i), wo die Zahnstange mit dem linken Fufse bewegt wird, gleiten die Stifte r und w in den Leitrinnen y und g von i nach k vorwärts, werden dort mit dem linken Fufse nach links gedrückt und kehren durch die Rinnen s und t nach i zurück. Die Zahnstange wird durch die Schienen u und ν in derselben Weise vor Schwankungen geschützt, wie dies in Abth. B geschieht. Die beiden Schienen u und ν dienen zugleich der Platte η als Unterlage, auf der sie sich vorwärts und rückwärts bewegt.
Durch abwechselndes Vorwärts- und Rückwärtsschieben der Platten η in beiden Abtheilungen A und B mit den Füfsen wird eine Umdrehung der Welle m bewirkt, die in üblicher Weise durch Ketten, Riemen oder dergl. übertragen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tretwerk, gekennzeichnet durch eine auf einer Unterlage verschiebbare Platte n, die mit einer Zahnstange ο und zwei Stiften r und n> versehen ist, von denen letztere in Leitrinnen sf und tg gleiten, welche aus zwei parallelen, an beiden Enden mit einander verbundenen Theilen bestehen, so dafs die Platte η am Ende der Vorwärtsbewegung seitlich verschoben und dadurch die Zahnstange ο aufser Berührung mit einem Zahnrade ρ gebracht wird, zum Zweck, das Zahnrad ρ nur bei der Vorwärtsbewegung der Platte η in einem Sinne zu drehen..
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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