DE97049C - - Google Patents
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- DE97049C DE97049C DENDAT97049D DE97049DA DE97049C DE 97049 C DE97049 C DE 97049C DE NDAT97049 D DENDAT97049 D DE NDAT97049D DE 97049D A DE97049D A DE 97049DA DE 97049 C DE97049 C DE 97049C
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- DE
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- shaft
- lever
- conveyor
- basket
- flat iron
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B13/00—Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
- B66B13/24—Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers
- B66B13/245—Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Zwei grofse Gefahren bei der Schachtförderung liegen darin, dafs einerseits die
Förderleute gern vergessen, den Schacht zu schliefsen, wovon Abstürze von Menschen die
häufige, traurige Folge sind, und dafs andererseits das Zurückziehen der Stützriegel unterlassen
wird. Die zunächst herabkommende Förderschale stöfst dann mit grofser Gewalt auf dieselben, und wenn Menschen im Korb sind,
so sind Verstauchungen und Brüche unausbleiblich, in einem jeden Falle aber ist mit
einem solchen Vorkommnifs eine Beschädigung oder Zertrümmerung des Korbes, sowie des
Schachtes verknüpft.
Man hat in verschiedenster Weise versucht, die Frage nach Beseitigung beider Gefahren
zu lösen, das Resultat sind aber meist sehr complicirte und deshalb schon von vornherein
für den rauhen Grubenbetrieb sich verbietende Constructionen gewesen.
Diese Uebelstände sollen durch die nachstehend nach den beiliegenden Zeichnungen
beschriebene Einrichtung auf einfache Weise vermieden werden. Auf der Zeichnung ist ein
Trum im geöffneten, also zur Förderung bereiten Zustande mit infolge dessen niedergelegten
Stützriegeln dargestellt.
An der Schachtzimmerung wird auf zwei angeschraubten Holzklötzen 1 und 2 mittels
umgebogener Flacheisen ein zu einem Rahmen umgebogenes Rundeisen α befestigt, welches
im niedergelegten Zustande den Schacht verschliefst. Die Verlängerung dieses Rahmens
erfolgt je nach Höhe der Förderwagen in einer solchen Höhe, dafs die Wagen gegen
das niedergelegte Eisen anstofsen müssen. Auf den Schenkel c ist ein Flacheisenhebel d aufgekeilt,
um welchen eine Flacheisengabel e greift. Dieses Flacheisen e ist an seinem
anderen Ende ebenfalls gabelförmig gestaltet und greift um den auf dem Schenkel g des
Rundeisenrahmens b aufgekeilten Flacheisenhebel f. Der Rahmen b ist in gleicher Weise
in der Strecke verlagert, wie a am Schacht, und zwar auf den Holzklötzen 3 und 4, von
denen ersterer an einem mitten -in der Strecke angebrachten Stempel, letzterer an der Streckenzimmerung
befestigt ist. Die beiden Rahmen a und b liegen stets in zu einander senkrechten
Ebenen, so dafs, wenn der eine horizontal liegt, der andere senkrecht steht. Die Länge
der Zugstange e richtet sich nach der Wagenlänge und örtlichen Verhältnissen.
Ferner ist auf dem Schenkel c ein zweiter Flacheisenhebel h aufgekeilt, von welchem eine
Flacheisengabel i zum Hebel k geht, der auf der Welle / der Aufsatzvorrichtung sitzt. Letztere
ist in gewöhnlicher Weise angenommen, so dafs eine Zugstange η auf zwei auf den beiderseitigen
Achsen sitzende Hebel m und ο wirkt.
Der Vorgang ist nun folgender: Beim geschlossenen Schacht liegt α horizontal, während
b senkrecht nach oben gerichtet ist. Der Schlepper kann also mit seinem Wagen unter b
herfahren. Soll er nun fördern, so mufs er, wenn die Förderschale sich dem Füllort nähert,
α hochheben, infolge dessen sich b senkt und die Strecke also hinter ihm geschlossen ist.
Gleichzeitig, wenn α gehoben wird, hebt sich auch das Hebelwerk h i k, so dafs die Fänger. _p
nach unten in die gezeichnete Lage gedreht werden. Der Korb setzt nunmehr auf, der
Schlepper zieht den leeren Wagen vom Korb in den Raum zwischen α und b, er stöfst den
vollen Wagen auf den Korb und giebt dann das Signal zum Fördern. Sobald der Korb sich
von den Fängern gehoben hat, mufs der Schlepper, da er sonst mit seinem leeren Wagen
gegen b fahren würde, α senken, so dafs b
sich dreht; damit wird gleichzeitig der Hebel k nach unten gedrückt und die Fänger ρ drehen
sich nach oben.
Die Länge des Hebels k richtet sich nach der Länge des Hebels h und nach dem Ausschlagwinkel,
welchen man den Fängern geben will; h mufs mit dem Rahmen α stets um 900
ausschlagen, in der Zeichnung schlagen die Fänger aber nur um 450 aus.
Mit diesem Schachtverschlufs ist man gegen jede Nachlässigkeit seitens der Förderleute gesichert,
indem letztere gezwungen sind, beim Zurückfahren den Schacht zu schliefsen und
die Stützriegel zurückzuziehen. Hat so der Schachtverschlufs den Vortheil gröfster Sicherheit,
so besitzt er auch den weiteren möglichster Einfachheit und billiger, in jeder Schmiede möglichen Herstellung.
Die dargestellte Verbindung des Schachtverschlusses mit den Stützriegeln ist bei allen
solchen Aufsatzvorrichtungen möglich, welche durch Handhebel und drehbare Achse bewegt
werden, und dies sind bei weitem die häufigsten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schachtverschlufs, bestehend aus ■ zwei rechtwinklig zu einander liegenden, durch Zugstange verbundenen Bügeln, von welchen der rückwärtige, wenn der vordere gehoben wird, also bei geöffnetem Schacht, die Strecke verschliefst, so dafs nach Aufstofsen des Fördergefäfses der Fördermann, um mit dem leeren Wagen zurückfahren zu können, den vorderen Bügel senken, also den Schacht schliefsen mufs, wobei der rückwärtige Bügel sich hebt und damit die Durchfahrt gestattet, während zugleich mit dem Schliefsen des Schachtes das Zurückziehen der Stützriegel durch das Hebelwerk hi k erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97049C true DE97049C (de) |
Family
ID=368131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97049D Active DE97049C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97049C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2354280A1 (fr) * | 1976-10-13 | 1978-01-06 | Sopad Sa | Dispositif de securite pour installation de manutention |
-
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- DE DENDAT97049D patent/DE97049C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2354280A1 (fr) * | 1976-10-13 | 1978-01-06 | Sopad Sa | Dispositif de securite pour installation de manutention |
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