DE970483C - Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler

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DE970483C
DE970483C DEM14454A DEM0014454A DE970483C DE 970483 C DE970483 C DE 970483C DE M14454 A DEM14454 A DE M14454A DE M0014454 A DEM0014454 A DE M0014454A DE 970483 C DE970483 C DE 970483C
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DE
Germany
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preselector
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selector
circuit
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DEM14454A
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English (en)
Inventor
Karl Sass
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 25. SEPTEMBER 1958
M 14454 Villa/2i d3
' ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Vorwähler, bei der dieser bei Rückauslösung ohne Einhängen des Anrufenden bis zu einer Durchdrehstellung weitergescrialtet wird und bei der der ankommende Eingang des Vorwählers wahlweise von einem Vermittlungsplatz oder von ■einem Wähler einer Selbstwählvermittlungsstelle belegt werden kann. Sie ist besonders für Fernsprechnebenstellenanlagen von Bedeutung.
Bei Fernsprechnebenstellenanlagen kommt es nämlich häufig vor, daß die Nebenstellen nicht nur an die Wählerzentrale angeschlossen sind, sondern auch gleichzeitig an Klinken des Nebenstellenvermittlungsplatzes liegen, über die die Vermittlungsperson mit den einzelnen Nebenstellen in Verbindung treten und deren Wünsche entgegennehmen kann. Versucht beispielsweise eine Nebenstelle selbsttätig eine Amts verbindung aufzubauen, kommt aber nicht zum. Ziel, weil z. B. entweder die Hausoder Amtsverbindungssätze alle belegt sind oder die anrufende Nebenstelle nicht zur selbsttätigen Herstellung von Amtsverbindungen berechtigt ist, so ist es erwünscht, daß die Vermittlungsperson mit dem anrufenden Teilnehmer in Verbindung
809 62V8
tritt, damit sie ihm zu der. gewünschten Verbindung verhilft oder ihn aufklärt, warum er die Verbindung nicht oder zur Zeit nicht erhalten kann.
Um nun die Verbindung der Vermittlungsperson mit einem Teilnehmer zu ermöglichen, der aus den vorerwähnten Gründen keine Verbindung erhalten hat und dessen Vorwähler bis zur Durchdrehstellung weitergeschaltet wurde, weil er den Handapparat noch nicht aufgelegt hat, schlägt die Erfindung vor, daß bei Einstellung des Vorwählers auf die Durchdrehstellung Schaltmittel einenAnruf am Vermittlungsplatz auslösen und die Anschlußleitung in einen solchen Schaltzustand versetzen, daß bei wechselweiser Belegung und Wiederfreigabe der Anschlußleitung vom Vermittlungsplatz aus keine Auslösung des Vorwählers erfolgt, solange der Teilnehmer den Schleifenstromkreis aufrechterhält, und daß in diesem Schaltzustand eine Belegung der Anschlußleitung von einem Wähler der Selbstwählvermittlungsstelle aus verhindert ist.
Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß die Vermittlungsperson nach Empfang des Signals sich beispielsweise über Klinke und Abfragestöpsel an die in Fangschaltung befindliche Anschluß leitung anschalten und den Wunsch des Teilnehmers entgegennehmen kann. Benötigt sie zur Herstellung der gewünschten Verbindung den Verbindungsstöpsel, so kann sie den Abfragestöpsel ziehen und den Verbindungsstöpsel in die Klinke stecken, ohne daß eine Auslösung der Anschlußleitung erfolgt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine Belegung der in Fangzustand geratenen Anschlußleitung durch eine ankommende Wählverbindung verhindert ist, so daß die Vermittlungsmaßnahmen der Vermittlungsperson nicht gestört werden.
Die Erfindung unterscheidet sich von der bekannten Schaltung eines Vorwählers, bei welchem in der Durchdrehstellung nur ein ankommender Anruf entgegengenommen werden kann. Gemäß dieser Schaltung wird nach beendigtem Gespräch der Vorwähler ausgelöst. Auch läuft der Vorwähler bei Unterbrechen der abgehenden Prüfader nicht sofort in die Durchdrehstellung, wie dies beim Er-
+5 fmdungsgegenstand vorgesehen ist und gemäß weiterer Ausbildung dadurch erreicht wird, daß die Schalteinrichtungen des Vorwählers den Schleifenstromkreis des Teilnehmers bis zum Erreichen der besonderen Stellung unterbrechen.
Die Erfindung nebst ihren Einzelheiten sei an einem in der Schaltung gezeigten Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
Hebt ein Teilnehmer Tl seinen Handapparat" ab, so schließt er die Teilnehmerschleife auf folgendem Wege:
—, W1 w ι bis TOio, ti, α-Ader, Tl, b-Adtr, ill, R(T), +.
In dieser Schleife spricht das Relais R an und schließt mit dem Kontakt r II den Stromkreis für den Fortschaltemagneten des Wählers:
-, d, o-Lamelle, w 11, rll, illl, DVW, RU, +.
Der Vorwähler macht einen Schritt. Der Arm d steht nun auf der Sammelschiene, so daß er über den Relaisunterbrecher weitere Schritte auf folgendem Wege ausführen kann:
-, d, till, DVW1 RU1 +.
Dieser Stromkreis wird erst dann unterbrochen, ^0 wenn das Trennrelais T auf eine freie abgehende Prüfader c aufprüfen kann:
+ (nachgeordnete Verbindungseinrichtung), c-Ader, Schaltarm c, T(I, II), aiii, rll, Sammelschiene, d-Arm, —.
Das Relais R wird, da die Kontakte to 1 bis to 10 außerhalb der Ruhelage des Vorwählers geöffnet sind, während der Einstellung des Vorwählers über den Kontakt rl weitergehalten. Sobald das Relais T in der Prüfader angesprochen hat, schalten die Kontakteil, ill die Sprechadern zur nachgeordneten Verbindungseinrichtung durch. Der Kontakt illl macht den P ruf Stromkreis niederohmig und legt somit Sperrpotential an die abgehende Prüfader. Nach dem Ansprechen des Trennrelais fällt das Relais R ab.
Wird die abgehende Prüfader c nach der Durchschaltung unterbrochen und legt der Teilnehmer Tl seinen Handapparat nicht auf, dieser Fall kann z. B. dann eintreten, wenn ein halbamtsberechtigter Teilnehmer versucht hat, eine freie Amtsleitung durch Abgabe des Amtskennzeichens zu erhalten, so läuft der Vorwähler in die Durchdrehstellung. Durch das Unterbrechen der Prüfader fällt das Relais T ab. Damit wird der Vorwähler auf den 11. Schritt gesteuert:
-, d-Arm, till, DVW1 RU1 + .
Das Trennrelais T kann während des Laufens über die Kontakte 1 bis 10 nicht aufprüfen, da Relais R nicht angezogen ist. Relais R kann über die Teilnehmerschleife erst wieder erregt werden, wenn nach dem 10. Schritt die Teilnehmerschleife wieder geschlossen wird, d. h., Relais R spricht über die Teilnehmerschleife erst auf dem 11. Schritt an. Da das gewöhnlich anzugverzögerte Relais in diesem Fall schnell zum Ansprechen zu bringen ist, wird seine Wicklung III über einen Unterbrecherkontakt υ ο dvw des Wählers gering vorerregt:
-, άνω, R(JlT), +.
Relais R spricht also sofort auf dem 11. Schritt an. Auf diesem Schritt ist der Fortschaltestromkreis des Wählers durch den Kontakt r III unterbrochen. Der Wähler bleibt also in dieser Stellung stehen. Gleichzeitig wird über den Wellenkontakt TOiI das Trennrelais. T vorbereitend an die ankommende Prüfader angelegt. Ferner liegt in dieser Stellung des Wählers in Reihe zur Wicklung III des Relais T eine weitere Wicklung II des Relais R, die die Lamelle 11 und die Lamelle 0 überbrückt. Die Prüfader selbst geht in dem Ausführungsbeispiel zu einem Leitungswähler und an die Klinke Kn eines Vermittlungsplatzes.
Mit dem Ansprechen des Relais R auf dem 11.Schritt wird über den Kontakt r III eine Signallampe ÜL, die dem Teilnehmer zugeordnet ist, zum Aufleuchten gebracht:
—, d-Arm, Lamelle n, rill, tV, ÜL, weitere Kontakte, +.
Die Vermittlungsperson kann ihren Abfragestöpsel in die der Teilnehmerlampe ÜL zugeordnete ίο Abfrageklinke Kn stecken und sich somit mit dem abgehobenen Teilnehmer verbinden. Durch das Stecken des Stöpsels wird Erde an die Prüfader gelegt und in dieser das Relais T erregt:
—, d-Arm, Lamelle n, ze/ii, TII, TI, c-Arm, Lamellen, 2?II, Till, Kn, Schnurpaar, +.
Obgleich das Relais T mit den Kontakten 11 und ill die Sprechadern von der Stromquelle abschaltet und somit auch die Wicklung I des Relais R, kann sich letzteres jedoch weiter über die Wicklung II in der Prüfader halten.
Zieht die Vermittlung nach Entgegennahme der Wünsche des Teilnehmers den Abfragestöpsel aus der Klinke Kn heraus, um an seine Stelle z. B. den Stöpsel einer abgehenden Amtsleitung zu stecken, so fällt das Relais R nicht ab, da es einmal abfallverzögert ist, zum zweiten über die Kontakte des abgefallenen Relais T durch seine Wicklung I in der Teilnehmerschleife weiter erregt gehalten bleibt.
Der Vorwähler wird also in der besonderen Stellung in Abhängigkeit von der Aufrechterhaltung der Teilnehmerschleife gehalten. Das Stecken und Herausziehen des Stöpsels, d. h. das An- und Abschalten der Erde an die Prüfader kann beliebig oft wiederholt werden. Erst wenn der Teilnehmer seinen Handapparat auflegt, erfolgt durch den Abfall des Relais R die Auslösung des Wählers:
-, d-Arm, Lamellen, rill, DVW, RU, +.
Im vorliegenden Fall ist daran gedacht, daß, sobald der Vorwähler in die Durchdrehstellung läuft, die Vermittlungsperson durch ein dem Teilnehmer zugeordnetes Signal angerufen wird, um den Teilnehmer nach seinen Wünschen abzufragen. Aus diesem Grunde ist die von einem Leitungswähler ankommende Prüfader durch einen Kontakt rV unterbrochen, so daß von dort her eine Verbindung zu dem Teilnehmer Tl nicht hergestellt werden kann. Es ist damit der Zustand »Teilnehmer hat die Vermittlung angerufen« erreicht. Der Vorwähler kann ankommend von einem Leitungswähler nur dann belegt werden, wenn er sich in der Ruhestellung befindet, weil nur in ihr der Prüfstromkreis niederohmig geschlossen ist, während in der Stellung 11 die hochohmige Wicklung II des Relais R zwischengeschaltet ist.
Die gezeigte Vorwählerschaltung eignet sich auch für die Fälle, bei denen infolge Belegtseins der nachgeordneten Verbindungseinrichtungen der Vorwähler auf den 11. Schritt aufläuft. Es erfolgt auch hier der Anruf am Vermittlungsplatz, von wo aus gegebenenfalls die gewünschte Verbindung hergestellt wird.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Vorwähler,, bei der dieser bei Rückauslösung ohne Einhängen des Anrufenden bis zur Durchdrehstellung weitergeschaltet wird und bei der der ankommende Eingang des Vorwählers wahlweise von einem Vermittlungsplatz oder von einem Wähler einer S elbstwählvermittlungsstelle belegt werden kann, insbesondere für Fernsprechnebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des Vorwählers auf die Durchdrehstellung (11. Schritt) Schaltmittel (R, T, wi bis w 11) einen Anruf (ÜL) am Vermittlungsplatz auslösen und die Anschlußleitung in einen solchen Schaltzustand versetzen, daß bei wechselweiser Belegung und Wiederfreigabe der An-Schlußleitung vom Vermittlungsplatz aus keine· Auslösung des Vorwählers erfolgt, solange der Teilnehmer den Schleifenstromkreis aufrechterhält, und daß in diesem Schaltzustand eine Belegung der Anschlußleitung von einem Wähler (LW) der Selbstwählvermittlungsstelle aus verhindert ist (Kontakt r V).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (ze/1 bis ze/10) des Vorwählers den Schleifenstromkreis des Teilnehmers bis zum Erreichen der Durchdrehstellung unterbrechen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (ze/1 bis ze/10) des Vor-Wählers durch Wählerkontakte gebildet werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Schalteinrichtungen (ze/i bis ze/10) des Vorwählers ein Arbeitskontakt (rl) der Schaltmittel (R) der Anschlußleitung geschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. das Schaltmittel der Anschlußleitung (R) aus einem Anrufrelais besteht, dessen eine Wicklung (RT) in der Teilnehmeranschlußleitung liegt und eine andere Wicklung (RIT) in die ankommende Prüfader eingeschaltet wird, jedoch nur, wenn die Durchdrehstellung des Vorwählers erreicht ist. no
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Schritt des Wählers für die Durchdrehstellung vorgesehen und die andere Wicklung (i?II) des Anrufrelais einerseits an den Nullschritt, andererseits, an den letzten Schritt des Wählers angeschaltet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß während der Einstellung des Vorwählers auf die Durchdrehstellung das Anrufrelais über eine weitere Wicklung (i? III) vormagnetisiert wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die weitere Wicklung (i?HI) durch einen Wählerkontakt (dvw) geschlossen wird.
9· Schaltungsanordnung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß in der von einem Wählorgan (LJV) ankommenden Prüfader ein Kontakt (rV) des Anruf relais (R) angeordnet ist.
io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß" der Signalstromkreis über den letzten Schritt der Rücklaufbahn des Vorwahlers und Kontakte (VIII, iV) der Teilnehmerrelais verläuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 576 987, 800 420, 421.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 8Oi 621/a &.
DEM14454A 1952-06-19 1952-06-19 Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler Expired DE970483C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576987C (de) * 1930-08-27 1933-05-20 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler in Fernsprechanlagen
DE800420C (de) * 1948-10-02 1950-11-06 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler
DE800421C (de) * 1948-10-02 1950-11-06 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler in Fernsprechanlagen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576987C (de) * 1930-08-27 1933-05-20 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler in Fernsprechanlagen
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DE800421C (de) * 1948-10-02 1950-11-06 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Vorwaehler in Fernsprechanlagen

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