DE970243C - Schallplattenpresse - Google Patents

Schallplattenpresse

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Publication number
DE970243C
DE970243C DEW9696A DEW0009696A DE970243C DE 970243 C DE970243 C DE 970243C DE W9696 A DEW9696 A DE W9696A DE W0009696 A DEW0009696 A DE W0009696A DE 970243 C DE970243 C DE 970243C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
ram
press
record
hinged
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW9696A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schroefel
Otto Schweizer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werner and Pfleiderer GmbH
Original Assignee
Werner and Pfleiderer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werner and Pfleiderer GmbH filed Critical Werner and Pfleiderer GmbH
Priority to DEW9696A priority Critical patent/DE970243C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970243C publication Critical patent/DE970243C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/02Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2017/00Carriers for sound or information
    • B29L2017/001Carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records
    • B29L2017/003Records or discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Schallplattenpresse Die Erfindung betrifft Schallplattenpressen mit einer aus einem zwischen den Preßstempeln ein- und ausfahrbaren Unterteil und einem selbsttätig aufklappbaren, an das Unterteil mittels Scharniere angelenkten Oberteil bestehenden Preßform.
  • Bekannt sind Schallplattenpressen mit einer von Hand zwischen den Preßstempeln ein- und ausfahrbaren und auch von Hand auf- und zuklappbaren Preßform. Um das Aufklappen zu erleichtern, ist ein in der Ausfahr-Endstellung der Form das erste Ablösen des Formenoberteiles vom Unterteil bewirkender Keil sowie ein am Formenoberteil über eine bei geschlossener Preßform gespannte Zugfeder angreifender Seilzug vorgesehen. Der Seilzug und die Zugfeder erleichtern zwar das Aufklappen der Form, das Schließen kann aber nur um so schwerer bewerkstelligt werden, da hierbei die Zugfeder wieder gespannt werden muß. Die praktische Verwendung solcher Pressen ist daher auf die Herstellung von Schallplatten kleinen und kleinsten Durchmessers beschränkt geblieben.
  • Bei Schallplatten normalen und größeren Durchmessers werden die erforderlichen Formen zwangläufig so schwer, daß es schon deshalb nicht mehr möglich ist, das Ein- und Ausfahren sowie auch das Öffnen und Schließen von Hand vorzunehmen. Für die Herstellung von Platten normalen und größeren Durchmessers bedient die Praxis sich deshalb einer Spezialpresse, bei der das Formenoberteil fest auf der Unterseite eines aufklappbaren Querhauptes angebracht ist. Wie die Erfahrung aber inzwischen gelehrt hat, wird dabei keine genügend präzise Herstellung der Platten verbürgt. Durch Spiel im Gelenk des aufklappbaren Querhauptes und durch seine Verriegelung beim Pressen sind SQuerverschiebungen des Formenoberteiles relativ zum Unterteil nur schwer zu vermeiden. Die Schallplatte kann unter solchen Umständen nicht einwandfrei gepreßt ausfallen.
  • Weiter ist es bei Schallplattenpressen bekannt, mittels eines Kraftantriebes die Preßform zwischen den Preßstempeln ein- und auszufahren und dabei die Preßform selbsttätig zu öffnen und zu schließen.
  • Als Kraftantrieb ist beispielsweise ein auf dem Preßtisch angeordneter und mittels Druddinopfschalter zu betätigender Elektromotor vorgesehen.
  • In einem anderen Falle kann der Antrieb der Preßform auch über eine Schaltkupplung von der Pressenantriebswelle aus erfolgen, wobei zur Bewegungsübertragung Nocken oder Kurvenscheiben und Schwenkhebel vorgesehen sind. In all den genannten Fällen obliegt es aber dem Bedienungsmann der Presse, den Antrieb für die Formenbewegung zu steuern. Der Nachteil dabei ist, daß man ganz von der Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit des Bedienungsmannes abhängig ist. Erfolgt z. B. die Einschaltung des Antriebs zum Ausfahren und Aufklappen der Form zu früh, also noch bevor die Presse ausreichend geöffnet ist, so ist mit Beschädigungen der Presse oder der Form und ihrer Antriebsteile zu rechnen. Selbstverständlich lassen sich derartige Bedienungsfehler durch dieAnordnung entsprechender Sicherungsmittel vermeiden. Damit ergeben sich die Pressen im Verhältnis zu ihrer Leistung aber viel zu aufwendig und zu teuer.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in Abhängigkeit von und gleichzeitig mit der Bewegung des Preßstempels das Unterteil ein- und ausfahrbar und das Oberteil um das Scharnier schwenkbar ist.
  • Die Erfindung geht also einen bedeutsamen Schritt weiter und bringt eine wesentliche Vereinfachung sowohl des Aufbaues als auch der Bedienung der Presse dadurch, daß das Ausfahren. öffnen, Schließen und Einfahren der Form in Abhängigkeit von den Preßstempelbewegungen erfolgt.
  • Es besteht also eine kinematische Verbindung und Bewegungskopplung der Teile der Preßform mit den Preßstempeln.
  • Die der Form in allen ihren Bewegungen erteilte Abhängigkeit von den Preßstempelbewegungen ermöglicht ein viel schnelleres und exakteres Arbeiten als mit handbetätigten Pressen. Bei den bekannten Pressen mit mechanischer Betätigung der Preßform über getrennte Elektromotoren kann zwar die Herstellungszeit für eine Schallplatte noch weiter verkürzt werden, weil die Ein- und Aus fahrzeiten durch den getrennten Antrieb für die Preßform stark verkürzt werden können. Dafür ist aber auch der Aufwand für diese Maschinen und damit der Anschaffungspreis ein wesentlich größerer.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Preßform mittels eines am Formenunterteil angebrachten und vom Preßstempel betätigten Zahnstangengetriebes ein- und ausfahrbar.
  • Die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Form besteht aus einem Hebel- oder Lenkersystem, das im Raum oberhalb der Form um einen Festpunkt vertikal schwingbar gelagert und mit dem aufklappbaren Formenoberteil durch eine Stift-Schlitz-Verbindung verbunden ist.
  • Gemäß einer noch anderen Ausführungsform sind als Vorrichtung zum Offnen und Schließen der Form feststehende Kurvenscheiben vorgesehen, auf die eine Rolle oder ein Stift des aufklappbaren Formenoberteils aufläuft.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele, und zwar in Abb. I eine Presse mit einem Hebel- bzw. Lenkersystem zum selbsttätigen Öffnen und Schließen einer mittels eines Zahnstangentriebes hin- und herbeweglichen und mit ihrem Oberteil aufklappbaren Preßform, Abb. 2 eine Presse mit einem Kurvensystem zum Öffnen und Schließen der Preßform.
  • In beiden Abbildungen bezeichnet I das Formenunterteil und 2 das aufklappbare Oberteil. Auf dem Preßstempel 3, der zugleich Untertisch der Presse ist und sich dem ortsfesten oberen Preßstempel 4 gegenüber bekannterweise hydraulisch auf und al) bewegen läßt, ist die Form I, 2 horizontal hin- und herverschiebbar.
  • In der Ausführung gemäß Abb. I ist das Mittel zum Hin- und Herverschieben bzw. Aus- und Einfahren der Form eine an dem Unterteil I rückseitig angelenkte Zahnstange 5. Zum Treiben des Antriebsritzels der Zahnstange 5 ist eine zweite Zahnstange 7 vorgesehen, die mit einem auf der Welle des ersterwähnten Ritzels 6 festsitzenden zweiten Ritzel 8 kämmt. Die Zahnstange7 ist in ihrer Bewegung von der des Preßstempels abhängig.
  • Damit die Zahnstange 5 stets ordnungsgemäß im Eingriff bleibt, so insbesondere auch während des Öffnens und Schließens der Presse bzw. während des Aufundabbewegens des Stempels 3, sind an einer um die Achse des Ritzels 6 frei schwenkbar gelagerten Platte g entsprechende Haltemittel vorgesehen, und zwar zwei Rollen I0, die an dem Zahnstangenrücken anliegen und so ein Ausheben der Zahnstange 5 aus dem Ritzel 6 unmöglich machen, im übrigen aber der Zahnstange volle Bewegungsfreiheit lassen.
  • Das Hebel- oder Lenkersystem zum selbsttätigen Auf- und Zuklappen des Formenoberteiles ist bei 11 angedeutet; es ist im Raum oberhalb der Bahn der aus- und einfahrbaren Form um einen Festpunkt II' drehbar und mit dem Formenoberteil 2 durch eine Stift-Schlitz-Verbindung 12 verbunden. Beim Ausfahren der Form (s. die gestrichelt eingezeichnete Stellung) klappt das Oberteil 2 zwangläufig auf, beim Einfahren auch selbsttätig wieder zu.
  • In der Ausführung gemäß Abb. 2 ist die Zahnstange 5 zum Ein- und Ausfahren der Preßform längsseits und unmittelbar an bzw. unter der Form angebracht. Die Antriebsübertragung von dem mit der Zahnstange 7 im Eingriff stehenden Ritzel 8 auf das mit der Zahnstange 5 kämmende Ritzel 6 erfolgt mittels einer Kette I5, welche über Kettenräder 6' und 8' auf den zu den Ritzeln 6 und 8 gehörenden Wellen geführt ist Das Mittel zum Öffnen und Schließen der Form ist in der Ausführung gemäß Abb. 2 ein feststehen des Kurvensystem I3, mit welchem das Formenoberteil über eine seitlich angebrachte Welle oder einen entsprechenden Stift 14 zusammenwirkt. Die Funktion ist aus der Zeichnung ohne weiteres erkennbar. Die Führungskurve kann selbstverständlich auch als Kurvennut gestaltet sein. Im Rahmen der Erfindung kann auch der untere Stempel ortsfest und der obere beweglich sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schallplattenpresse mit einer aus einem zwischen den Preßstempeln ein- und ausfahrbaren Unterteil und einem selbsttätig aufklappbaren, an das Unterteil mittels Scharniere angelenkten Oberteil bestehenden Preßform, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von und gleichzeitig mit der Bewegung des Preßstempels (3) das Unterteil (I) ein- und ausfahrbar und das Oberteil (2) um das Scharnier schwenkbar ist.
  2. 2. Schallplattenpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßform mittels eines am Formenunterteil (I) angebrachten und vom Preßstempel (3) betätigten Zahnstangentriebes (5, 6, 7) ein- und ausfahrbar ist.
  3. 3. Schallplattenpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Form aus einem Hebel-oder Lenkersystem (II) besteht, das im Raum oberhalb der Form um einen Festpunkt (11') vertikal schwingbar gelagert, im übrigen mit dem aufklappbaren Formenoberteil (2) durch eine Stift-Schlitz-Verbindung (I2) verbunden ist.
  4. 4. Schallplattenpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Form aus feststehenden Kurvenscheiben (I3) besteht, auf die eine Rolle oder ein Stift (I4) des aufklappbaren Formenoberteils aufläuft.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 I60 805; britische Patentschriften Nr. 305 563, 365 286.
DEW9696A 1952-10-12 1952-10-12 Schallplattenpresse Expired DE970243C (de)

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DEW9696A DE970243C (de) 1952-10-12 1952-10-12 Schallplattenpresse

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DEW9696A DE970243C (de) 1952-10-12 1952-10-12 Schallplattenpresse

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DE970243C true DE970243C (de) 1958-08-28

Family

ID=7594154

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW9696A Expired DE970243C (de) 1952-10-12 1952-10-12 Schallplattenpresse

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DE (1) DE970243C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB305563A (en) * 1927-11-07 1929-02-07 Gramophone Co Ltd Improvements in and relating to presses for making talking machine records
GB365286A (en) * 1930-12-23 1932-01-21 Arthur John Whitehead Improved means for opening hinged moulds for pressing gramophone records and the like
US2160805A (en) * 1936-08-08 1939-06-06 Ohio Rubber Co Press

Patent Citations (3)

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