DE970168C - Hand-Punkt-Schweisszange zum Steppschweissen und zum Einzelpunktschweissen - Google Patents

Hand-Punkt-Schweisszange zum Steppschweissen und zum Einzelpunktschweissen

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Publication number
DE970168C
DE970168C DED14080A DED0014080A DE970168C DE 970168 C DE970168 C DE 970168C DE D14080 A DED14080 A DE D14080A DE D0014080 A DED0014080 A DE D0014080A DE 970168 C DE970168 C DE 970168C
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DE
Germany
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welding
spot welding
hand
tongs
slide
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Expired
Application number
DED14080A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Gengenbach
Fritz Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE970168C publication Critical patent/DE970168C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/31Electrode holders and actuating devices therefor
    • B23K11/314Spot welding guns, e.g. mounted on robots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Hand-Punkt-Schweißzange zum Steppschweißen und zum Einzelpunktschweißen Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Widerstandspunktschweißen, und zwar auf eine Hand-Punkt-Schweißzange zum Steppschweißen und zum Einzelpunktschweißen mit Antrieb durch ein, Druckmittel, insbesondere durch Druckluft, bei welcher die Steuerung der Druckmittelzufuhr zu dem Arbeitszylinder dies Gerätes durch ein elektro, magnetisch betätigtes Ventil erfolgt.
  • Bei einem bekannten Gerät mit einem von Hand betätigten Ventil sind die weiteren dem. Schweißvorgang steueirnden. Einrichtungen am Handgerät untergebracht, wodurch dieses schwerfällig und: in erhöhtem Maße durch das bei der Anwendung erforderliche;, bei den erhöhten Gewicht umständliehe Hantieren störanfällig ist. Die bekannte Steuerung des Schweißstromes mittels druck-luftbetätigter Vorrichtung oder Schalter bei anderen Ausführungen läßt ein Hand-Punkt-Schweißen in schneller Reihenfolge bei gleichmäßiger- Güte der einzelnen Schweißstellen nicht zuverlässig durchführen. Bei Schweißgeräten gemäß einer weiteren bekannten Veröffentlichung ist der. Schweißablauf nicht mechanisch gesteuert, sondern wird von: der das Schweißen. durchführenden. Person durch Bewegen eines Hebels bestimmt, womit ein einwandfrei jeweils sich gleich abspielender Schweißablauf um so weniger erreicht wird, als auch noch die verhältnismäßige Ungenauigkeit eines pneumatischen Ventils hinzukommt. Eine verzögerungsfreie und gleichmäßig rechtzeitige Zufuhr derselben Menge von Druckluft zum Anpressen der beweglichen Elektrode unter gleichzeitigem Auslösen eines vorher zeitlich festgelegtem. Schweißablaufs ist wegen der Trägheit der pneumatischen Ein:richbungen nicht erreichbar. Es ist zwar auch bereits an sich bekannt, Magnetventile zur Druckluftbetätigung bei Punktschweißzangen einzusetzen, jedoch nur innerhalb der stationären Steuereinrichtung, so daß lange zu beschleunigende und abzubremsende Luftsäulen in den Verbindungsschläuchen vorhanden sind. Diese Nachteile der bekannten Geräte werden durch die Erfindung beseitigt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Magnetventil unmittelbar an der Handschweißzange, vorzugsweise an ihrem Arbeitszylinder, angeordnet ist. Infolgedessen braucht das Magnetventil bei jedem Arbeitstakt nur noch eine sich. auf das Hubvolumen des Arbeitskolbens beschränkende Druckmittelmenge zu steuern, und die Schlauchleitung für das Druckmittel steht ständig unter gleich: mäßigem Druck, was auch zur Erhöhung ihrer Lebensdauer beiträgt. DerAuslaß des. verbrauchten Druckmittels erfolgt nunmehr unmittelbar am Arbeitszylinder wesentlich schneller als früher durch die lange Schlauchleitung hindurch. Das Magnertven:til kann also bei Anwendung der Erfindung auf eine wesentlich höhere Taktzahl pro Minute gebracht werden: Die dadurch gewonnene schnellere Schweißpunktfolge wirkt sich beim »Steppen« mit dem Gerät in wirtschaftlicher Hinsicht äußerst günstig aus.
  • Eine weitere beträchtliche Erhöhung der Schweißgeschwindigkeit läßt sich erzielen., wenn das Magnetventil gemäß einer Vervollkommnung der Erfindung in an sich bekannter Weise als Schieber, insbesondere als Kolbenschieber, ausgebildet ist. Ein solcher harmonisch hin und her schwingender Schieber benötigt für seine Bewegung eine geringere elektrische Leistung ass die bisher verwendeten, hart und geräuschvoll auf ihren Sitz aufschlagenden Tellerventile. Er läßt -sich außerdem mit viel höheren Schwingungsfrequenzen störungsfrei betreiben als. diese. Durch die Verringerung der Antriebsleistung für den Schieber ergibt sich gleichzeitig eine Herabsetzung leg Magnetgewichtes, die sich bei der erfindungsgemäßen Anbringung des Magnetventils unmittelbar am Arbeitszylinder insbesondere an Handschweißgeräten mit leichter Beweglichkeit besonders vorteilhaft auswirkt.
  • In de- Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es. zeigt Abt. i eine gemäß der Erfindung ausgebildete Punktschwenßzamge in der Ansicht und Abt. 2 einen: Längsschnitt durch den. oberen Teil dies Arbeitszylinders der Vorrichtung mit dein magnetisch gesteuerten Kolbenschieber .für das Arbeitsmittel.
  • Der den Schweißstrom lieferndeTransformator 3 ist mittels eines Dreahtseiles 4 an, einem festen Träger 5 hängend angeordnet. Von ihm führen die beiden. biegsamen. Stromleiter 7, 8 zur Schweißzange 9, die in bekannter Weise mit einer festem Elektrode io und einer durch Druckluft betätigten beweglichen Elektrode i i versehen ist. Zu diesem Zweck ist die Elektrode i i bei 12 an der Schweißzange schwenkbar gelagert und mit einem in dem Arbeitszylinder 13 gleitenden Kolben 14 vertunden. Dem Arbeitszylinder wird die Preßluft durch einen Schlauch 15 bei 16 zugeführt. Ein. eilektromagnetisch gesteuerter Kolbenschieber 17 bewirkt je nach seiner Stellung den Eintritt der Preßluft durch den Kanal 18 in den Arbeitszylinder bzw. den Austritt aus ihm duirch den Kanal ig. Der Schieber 17 ist an seinem oberem Ende mit denn beweglichen Eisenkern:- 2o eines Elektromagneten verbunden, dessen, feststehende Spule 21 durch die Leitungen 22, - 23 den Steuerstrom über einen am Zylinder 13 angebrachten Druckknopfschalter 24 zugeleitet erhält.
  • Beim Betätigen des Schalters 24 wird der Steuerstromkreis geschlossen, wodurch der Kern. 2o nach. unten in die nunmehr stromdurchflossene Spule 21 hineingezogen und der Schieber 17 gleichzeitig entgegen der Wirkung der Rückführungsfeder 25 in seine untere Stellung bewegt wird, in welche- er der Preßluft den Weg in. den Zylinder 13 freigibt. Die in den Zylinder ei@ntreteemd'e Preßluft treibt den Arbeitskolben 14 entgegen der Wirkung seiner Rückführungsfeder 26 nach unten., so da.ß die bewegliche Elektrode ii das Schweißgerätes auf das zwischen beeiden Elektroden eingeführte Werkstück gepreßt wird. Durch das Betätigen des Schalters 24 wird gleichzeitig auch der Steuerstromkreis für ein hier nicht dargestelltes, am Transformator 3 angeordnetes Schaltschütz geschlossen., worauf dieses mixt geringer Verzögerung in an sich bbe` kannter Weise über einen Schweeißzeitbegrenzer für eine vorgeschriebene kurze Zeitspanne den Schweißstrom einschaltet.
  • Wird: der Druckknopf des Schalters 24 darauf wieder freigegeben, so kehren der Kern2o des Magnetventils mit dem Schieber 17 und derr Arbeitskolben 14 unter dem Einfuß der Rückfüh rungsfeder 25, 26 wieder in die in Abb. 2 dargestellte Ruhelage zurück, wobei die im Zylinder 13 eingeschlossene Preeßluft über den Kanal ig ewtspannt und ins. Freie ausgestoßen wird. Die Ruhelage des Steuerschiebers 17 kann mittels der Stellschraube 27 genau eingestellt werden..
  • Durch kurzzeitig hintereinander erfolgendes Drücken auf dien, Schaleber 24 unter gleichzeitigem Weiterbewegen des Schweißgerätes an dem Werkstück kann in rascher Folge eine große Anzahl von - Schweißpunkten im sogenannten hergestellt werden, ohne daß die Schweißgeschwindigkeit durch die Trägheit der Steuerungsorgane für die Preßlu£t irgendwie behindert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hand-Punkt-Schweißzange zum Steppschweißen und, zum Einzelpunktschweißen mit Antrieb durch ein Druckmittel, insbesondere durch Druckluft, bei welcher diie Steuerung der Druckmittelzufuhr zu denn Arbeitszylinder des Gerätes. durch ein. elektromagnetisch betätigtes Ventil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetventil unmittelbar an der- Hand= schweißzange, vorzugsweise an ihrem Arbeitszylinder, angeordnet ist.
  2. 2. Schweißzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daiß das Magnetventil als Schieber, insbesondere als Kolbenschieber, ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschriften Nr. 625 775, 665 203, 689 730, 700 344; Buch »Schweißtechnik« von Sudasch, 1950. S. 227; britische Patentschrift Nr. 509 171.
DED14080A 1953-01-14 1953-01-14 Hand-Punkt-Schweisszange zum Steppschweissen und zum Einzelpunktschweissen Expired DE970168C (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124617B (de) * 1960-06-11 1962-03-01 Stuttgarter Karosseriewerk Reu Druckluftbetriebene Punktschweisspistole mit an ihr angeordneten, elektromagnetisch betaetigten Luftventilen
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