DE970129C - Abdichtung eines schlauchlosen Luftreifens auf seiner Felge - Google Patents
Abdichtung eines schlauchlosen Luftreifens auf seiner FelgeInfo
- Publication number
- DE970129C DE970129C DEF18503A DEF0018503A DE970129C DE 970129 C DE970129 C DE 970129C DE F18503 A DEF18503 A DE F18503A DE F0018503 A DEF0018503 A DE F0018503A DE 970129 C DE970129 C DE 970129C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sealing ring
- rim
- tire
- rim body
- bead
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C5/00—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
- B60C5/20—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes having multiple separate inflatable chambers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
- B60B25/22—Other apurtenances, e.g. for sealing the component parts enabling the use of tubeless tyres
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C5/00—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
- B60C5/12—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes without separate inflatable inserts, e.g. tubeless tyres with transverse section open to the rim
- B60C5/16—Sealing means between beads and rims, e.g. bands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 21. AUGUST 1958
F 18503 II163 e
Die Erfindung betrifft die Abdichtung eines schlauchlosen Luftreifens für Lastwagen auf seiner
Flachbettfelge derart, daß das Entweichen von Druckluft aus dem Reifeninnern verhindert ist.
Schlauchlose Luftreifen für Lastkraftwagen werden auf Flachbettfelgen montiert, welche verhältnismäßig
steile Schrägschultersitze für die Reifenwülste, einen etwa zylindrischen Felgenkörper und
einen abnehmbaren Seitenflansch aufweisen.
Lastwagenreifen der erwähnten Art sind aus zehn oder mehr Gewebelagen aufgebaut und haben
in der Regel Wülste, die zu steif bzw. starr sind, um sie auf eine aus einem Stück bestehende Tiefbettfelge
aufziehen zu können; solche Reifen setzen vielmehr die Verwendung von Flachbettfelgen mit
abnehmbaren Seitenflanschen voraus; Felgen mit abnehmbaren Seitenflanschen haben aber, wenn sie
zusammen mit schlauchlosen Reifen zur Verwendung gelangen, bisher den Nachteil, daß die Reifendruckluft
zwischen den abnehmbaren Felgenteilen und dem Felgenkörper hindurch entweichen kann:
Es ist bereits versucht worden, das Entweichen von Luft mittels eines endlosen Dichtungsringes aus
kautschukartigem Material zu verhindern. Diese Abdichtungsmaßnahmen haben jedoch keine zufriedenstellenden
Ergebnisse erzielen lassen, da an
«09594/2
der dem inneren Reifendruck ausgesetzten Stelle des Zusammenwirkens zwischen der Reifenwulst
und der Felgensitzfläche die Luft entweichen kann, sofern die Reifenwulst sich nicht völlig luftdicht
gegen die Felgensitzfläche legt. Solche Leckverluste müssen jedoch mit Sicherheit ausgeschlossen wer-
- den, wenn ein solcher Reifen wirklich brauchbar sein soll.
Es ist bei einer Tiefbettfelge mit festen Seitenflanschen, wie sie für schlauchlose Personenwagenreifen
zur Verwendung gelangt, bekanntgeworden, in Ringnuten der Felgensitzflächen Gummibänder
fest einzukleben, die mit den Zehenspitzen der Reifenwülste abdichtend zusammenwirken sollen.
Die Anwendung solcher Gummibänder würde bei schweren, steifen Lastwagenreifen und den für sie
allein in Betracht kommenden Flachbettfelgen nicht zum Erfolg führen. Die Zehenspitze des zuletzt auf
die Felge aufgebrachten Reifenwulstes würde inao folge ihrer Steifheit nicht auf bzw. über das Gummiband
zu bringen sein. Außerdem besteht bei Felgen mit abnehmbarem Seitenflansch das zusätzliche
Problem, den Durchtritt von Luft durch die Fugen zwischen Felgenkörper und abnehmbarem Seitenflansch
zu verhindern. Ferner muß aus Gründen der Vereinfachung des Montagevorganges die Anordnung
so getroffen sein, daß der Dichtungsring nicht an der Felge festgeklebt zu werden braucht, sondern
lose eingefügt werden kann und sich dennoch
beim Montagevorgang selbsttätig in seine richtige Abdichtungslage bewegt.
Diese Erfolge werden erfindungsgemäß" bei einer Flachbettfelge für schlauchlose Lastwagenreiferi
durch einen in an sich bekannter Weise den Felgenkörper umschließenden und mit ihm sowie der
Reifenwulst zusammenwirkenden, in sich geschlossenen Dichtungsring erzielt, der sich im fertig
montierten Zustand des Reifens auch gegen die Innenkante des Schrägschulteransatzes des Seitenflansches
legt und in seiner Betriebsstellung in dem Ringspalt liegt, der von der Zehenspitze der Reifenwulst,
dem Schrägschulteransatz und dem Felgenkörper begrenzt ist. Bei dieser Ausbildung verschließt
der Dichtungsring der im Reifeninnern befindlichen Druckluft den Weg sowohl zwischen
Seitenflansch und Reifenwulst als auch durch die Fuge zwischen Seitenflansch und Felgenkörper. Bei
der Montage des Reifens wird der in sich geschlossene Dichtungsring nach dem Aufbringen auch des
zweiten Reifenwulstes auf den flachen, etwa zylindrischen Felgenkörper von Hand auf diesen Felgenkörper
auf- und unter die Wulstsitzfläche des Reifens geschoben. Wird anschließend der abnehmbare
Seitenflansch auf den Felgenkörper aufgebracht, so schiebt die Innenkante des Schräg-Schulteransatzes
des Seitenflansches den Dichtungsring vor sich her und preßt ihn in dem Spalt zwischen
Felgenkörper und Wulstzehenspitze so zusammen, daß er dort seine Abdichtungsaufgabe voll
und sicher erfüllen kann. Da der Dichtungsring nicht festgeklebt wird, läßt er sich beim Abmontieren
des Reifens auch leicht wieder von der Felge entfernen.
Nachstehend ist eine in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Fig. ι zeigt einen Reifen, eine zugehörige Felge
und einen gemäß der Erfindung vorgesehenen Abdichtungsring in ihren Betriebsstellungen zueinander
im radialen Schnitt;
Fig. 2 zeigt den Abdichtungsring in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 3 zeigt die rechte Reifenwulst nach Fig. 1, wobei Reifenwulst, Dichtungsring, abnehmbarer
Wulstsitz und Reifenfelge in den Stellungen zueinander veranschaulicht sind, die sie einnehmen, wenn
die Reifenwulst beim Aufmontieren eines Reifens auf die Felge erstmalig mit dem Dichtungsring in
Berührung tritt.
In den Fig. 4, 5 und 6 sind Abänderungsformen der Felge nach Fig. 1 veranschaulicht, die sich von
dem zuerst dargestellten Beispiel hinsichtlich der Ausgestaltung ihres mit Nuten versehenen Randes
unterscheiden.
In der Zeichnung sind der schlauchlose Reifen mit 10 und die Reifenfelge mit 20 bezeichnet.
Der Reifen 10 besteht aus der üblichen Lauffläche ii, aus kautschukartigen Gewebelagen 12,
Seitenwänden 13, 13,,, im Abstand voneinander
liegenden Wülsten 14, i4a und einem luftundurchlässigen
Futter 15.
Die Felge 20 hat einen ringsum laufenden festen Seitenflansch 21 und einen neben diesem Flansch
liegenden, verhältnismäßig -steilen Schrägschultersitz 22 für die eine Reifenwulst. Dieser Schrägschultersitz
geht mit einer nach innen abfallenden Stufe 24 in den Felgenkörper 23 über.
An der dem Flansch 21 gegenüberliegenden Seite weist der Felgenkörper 23 eine ringsum laufende,
radial nach außen geöffnete Ringnut 26 auf, die von einem radial nach außen gerichteten Rand 27
begrenzt wird. Die Teile 22, 23, 24 und 27 bilden einen einheitlichen Bauteil.
Wie Fig. ι erkennen läßt, gehört zur Felge 20 auch ein quer geschlitzter seitlicher Flanschring 40,
der abnehmbar auf dem Felgenkörper 23, und zwar an seinem die Ringnut aufweisenden Rand, sitzt.
Der Flanschring 40 weist eine Schrägschultersitzfläche 41 auf, die gleich bzw. gleichartig wie die
Schrägschulter 22 gestaltet ist. Ein radialer Ringansatz 42 des Flansches 40 ragt bei fertig zusammengebauter
Felge nach innen in die Ringnut 26 des Felgenkörpers 23. Auf diese Weise wird der
Flanschring 40 in seiner Betriebsstellung auf der Felge lösbar gehalten. Der Flanschring weist weiter- "5
hin einen radial nach außen ragenden Schulteransatz 43 sowie einen radial nach innen liegenden
Abschnitt 44 auf, der sich gegen den Randansatz 27 des Felgenkörpers legen kann. Dieser Randansatz
27 hat an seinem Außenumfang einen Durchmesser, iao
der nicht größer ist als der Innendurchmesser der Reifenwülste 14 und I4a. Der Reifen 10 kann daher
auf den Felgenkörper 23 aufgebracht werden, ohne daran durch den Radansatz 27 der Felge 20 gehindert
zu sein. Die Erfindung ist in der Zeichnung in Anwendung auf eine Felge mit nur einem ab-
nehmbaren Flanschring 40 veranschaulicht, aber auch der Felgenflansch 21 kann abnehmbar ausgebildet
sein. Die seitlichen Felgenflansche können beispielsweise auch mittels eines lösbaren Sprengringes
in ihren Betriebsstellungen gesichert sein; schließlich kann grundsätzlich jede andere Anordnung
lösbarer Felgenteile vorgesehen sein. Die Ausbildung der Felge ist, da bekannt, jedoch nicht
Gegenstand der Erfindung.
Wie Fig. ι erkennen läßt, wird zusammen mit dem Reifen ι ο und der Felge 20 noch ein endloser
Dichtungsring 50 verwendet, der in Fig. 2 für sich dargestellt ist. Dieser Dichtungsring 50 besteht aus
kautschukartigem Material und ist in der Zeichnung mit rundem Querschnitt veranschaulicht.
Natürlich kann die Querschnittsform des Ringes, ohne daß dabei von der Erfindung abgewichen wird,
auch eine andere, z. B. elliptische oder polygonartige, sein. Der Innendurchmesser des Ringes 50 ist
ao etwas kleiner, jedenfalls aber nicht größer als der
Außendurchmesser des Felgenkörpers an der Stelle, an der Dichtungsring und Felge im Betrieb miteinander
zusammenwirken. Der kleinere Durchmesser des Dichtungsringes gewährleistet einen
festen Sitz auf der Felge und erleichtert infolgedessen das Festhalten des Dichtungsringes in seiner
Lage während des Aufbringens des Reifens auf dem Felgenkörper und des Aufbringens des Seitenflansches
40. Die einzelnen in Fig. 1 veranschaulichten Teile werden wie folgt zusammengefügt:
Ist der Flanschring 40 vom Felgenkörper 23 abgenommen, so werden die Wülste des schlauchlosen
Reifens 10 über den mit der Nut versehenen Rand der Felge 20 gestreift und so weit gegen den
seitlichen Felgenflansch 21 gepreßt, bis sich die Wulst 14a fest gegen die Wulstsitzfläche 22 gelegt
hat. Die Reifenwulst 14 wird in axialer Richtung so
weit nach innen über den die Ringnut aufweisenden Felgenrand gedrückt, daß sich der quer geschlitzte
♦° Flansch 40 richtig in die Ringnut 26 einlegen läßt. Anschließend wird der elastische Dichtungsring 50
über den Flansch 40 geschoben und so auf den Felgenkörper gebracht, daß er neben der axial
inneren Kante des Flansches 40 zu liegen kommt, +5 wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. In dieser
gegenseitigen Lage von Reifenwülsten, Flansch und Dichtungsring wird mit dem Aufblasen des Reifens
durch das Ventil begonnen, das beliebige Bauart haben kann. Durch das Aufblasen des Reifens werden
die Reifenwülste in axialer Richtung auseinandergepreßt, d. h., die Wulst 14a wird in luftdichte
Berührung mit dem Wulstsitz 22 und dem Flansch 21 gebracht, und die Wulst 14 legt sich gegen den
abnehmbaren Flanschring 40. Wenn sich die Wulst 14 auf ihren Sitz 41 zu bewegt, so gelangt ihr
Hackenabschnitt über den Dichtungsring 50, wobei zwischen dem Wulsthacken und dem Dichtungsring
ein erheblicher Abstand verbleibt, und zwar wegen des steilen Winkels der radial inneren Wulstoberfläche.
Es sei hier erwähnt, daß die radial innere Oberfläche der Reifenwulst eine Kegelgestalt hat,
die der Kegelform der Wulstsitzflächen 22 und 41 komplementär ist. Die Kegelfläche der Wulstsitze
22 und 41 kann mit der Ebene des Felgenkörpers einen Winkel zwischen 5 und 200 einschließen. Die
Breite und die Winkelstellung der radial inneren Fläche der Reifenwulst müssen im Verhältnis zur
Dicke des Dichtungsringes so gewählt sein, daß der Hacken der Reifenwulst mit ausreichendem Abstand
über den Dichtungsring hinweggelangen kann, η0
ohne diesen aus seiner Stellung auf dem Felgenkörper zu verschieben, wobei andererseits Gewähr
dafür besteht, daß der Zehenabschnitt der Reifenwulst mit dem Dichtungsring in Berührung tritt
und ihn zusammenpressen kann.
Sollte zu Beginn des Aufblasvorganges die Luft . zu ungehindert zwischen Reifenwulst und Felgenkörper
entweichen, so kann dem einfach dadurch begegnet werden, daß der Dichtungsring so weit
unter die Kante der Reifenwulst 14 gedrückt wird daß er sowohl mit der radial inneren Fläche dieser
Wulst als auch gleichzeitig mit dem Reifenkörper in Berührung kommt. Praktische Versuche haben
ergeben, daß es nur selten notwendig ist, diese Hilfsmaßnahme anzuwenden, und daß in den wenigen
Fällen eine ganz geringe Verschiebung des Dichtungsringes aus seiner endgültigen Betriebsstellung heraus genügt.
Es ist weiterhin festgestellt worden, daß eine Schrägstellung der Wulstfläche mit einem Winkel £>o
von weniger als 5° zur Achse keinen hinreichenden Abstand des Wulsthackens gewährleistet, derart,
daß er sich über einen Dichtungsring der erforderlichen Dicke herüberführen läßt.
Hat die Schrägstellung dagegen einen Winkel von mehr als 200, so hat dies zur Folge, daß die
Wulst den Dichtungsring vor sich her schiebt, anstatt ihn, wie erforderlich, zwischen sich und dem
Felgenkörper zusammenzupressen. Aus Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Wulst 14, kurz bevor sie mit dem
Schrägschultersitz 41 in Berührung kommt, sich gegen den Dichtungsring 50 legt. Bei der weiteren
radialen Auswärtsbewegung der Wulst bis zur Berührung mit dem Flansch 40 wird der Dichtungsring
50 zwischen Wulst 14 und Felgenkörper 23 fest i°5 zusammengepreßt, und zwar in einer Lage unmittelbar
neben dem axial inneren Rand des Flansches 41. Wegen der elastischen Eigenschaft des Materials,
aus dem der Dichtungsring besteht, wird dieser Ring ständig mit Preßdruck die Reifenwulst 1»
und den Felgenkörper berühren, und zwar lückenlos auf seinem ganzen Umfang. Der axial und radial
innere Rand des Flansches 41 berührt den Felgenkörper. Bei einer solchen Berührung von Metall auf
Metall ist aber der Durchtritt von Luft nicht mit Sicherheit ausgeschlossen. Die radial innen liegende
Fläche der Reifenwulst 14 hat im Verhältnis zu ihrer
Sitzfläche auf dem Flansch einen solchen Durchmesser, daß sich mit ihr eine luftdichte Verbindung
bildet, wenn die Wulst 14 durch den Aufblasdruck axial nach außen gepreßt wird, bis sie
ihre in Fig. 1 veranschaulichte Betriebsstellung erreicht hat.
Aus Fig. ι ist zif erkennen, daß der Dichtungsring
50 mit der radial inneren Fläche der Wulst 14 t*5
und mit dem Felgenkörper in luftdichter Beruh-
rung steht, und zwar längs des axial inneren Randes des Flansches 41. An dieser Stelle verhindert
die Dichtung wirksam das Entweichen von Aufblasluft durch den Querschlitz 3 oder durch den Spalt
zwischen dem abnehmbaren Flansch 40 und dem Felgenkörper 23. Infolge des steilen Winkels des
abnehmbaren Flansches 40 und der Innenfläche der Reifenwulst läßt sich der Reifen leicht und ohne
besondere Behinderung niontieren. Da der Dichtungsring 50 fest auf dem Felgenkörper 23 sitzt,
wird er immer in seiner Lage am Rand des abnehmbaren Flanschringes 40 gehalten, und zwar bis
die .radial innere Fläche der Reifenwulst 14 mit dem
Dichtungsring in Berührung tritt. Dies geschieht, kurz bevor die Reifenwulst 14 ihre endgültige Betriebsstellung
erreicht hat. Der Ring wird dann zusammengepreßt und wird ein wenig gerollt, jedoch
nur um ein solches Maß, daß er nicht aus seiner wirksamen Betriebsstellung herausgelangen kann.
ao Fig. 4· veranschaulicht eine Änderungsform der Erfindung, bei der in der inneren Sitzfläche der
Wulst 14 eine ringsum laufende, bei der Formung
erzeugte Nut 60 vorgesehen' ist. Auch in der radial äußeren Wulstsitzfläche des Felgenkörpers 23 ist
eine Ringnut 61 vorgesehen. Beide Nuten 60 und 61 liegen einander gegenüber und umfassen gemeinsam
den Dichtungsring 50. Auf diese Weise wird der Dichtungsring sicherer in seiner Stellung festgehalten
als bei der Anordnung nach Fig. 1. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind der Innendurchmesser
der Wulst und der Außendurchmesser des Felgenkörpers, beide am Grund der Nuten 60
bzw. 61 gemessen, so gewählt, daß der Dichtungsring 50 zwischen den beiden Nuten zusammengepreßt
wird. Auf diese Weise wird das Entweichen von Druckluft im wesentlichen in der .gleichen
Weise verhindert, wie dies bei der Schilderung der Ausführungsform nach Fig. 1 dargelegt wurde.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 5 veranschaulicht. Bei ihr ist in der Felge
eine Aussparung 80 vorgesehen, die eine Schulter 81 bildet. Diese Schulter liegt in der Axialrichtung
einwärts von dem inneren Rand des Flansches 4oa.
Zwischen dem Schulterrand 81 und dem Flansch 4oe
wird auf diese Weise eine Vertiefung gebildet, in der der Dichtungsring 50 liegt. Bei dieser Anordnung
wirkt der Dichtungsring in der gleichen Weise, wie dies weiter oben erörtert wurde,, jedoch ist der
Innendurchmesser des inneren Randes des kegelförmigen Abschnittes des Ringes 4O0 um so viel
kleiner gehalten, daß dieser Ringrand den Felgenkörper am Grund der Vertiefung 80 berührt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schließlich in Fig. 6 veranschaulicht. Hier ist
ein Metallring 70 an der radial nach außen gewandten Flache des Felgenkörpers 23, z. B. durch
Schweißen od. dgl., befestigt. Außerdem ist ein zweiteiliger Flanschring vorgesehen, der einerseits aus
einem Schrägschulterteil 72, andererseits aus einem p" Flansch 73 besteht. Dieser zweiteilige Ring tritt
an die Stelle des Flanschringes 40 der Ausführungisform nach den Fig. 1 bis 4. Der Metallring 70 ist
an dem Felgenkörper 23 in einem Abstand einwärts j
von dem axial innen liegenden Rand des Schrägschultersitzes 72 befestigt, wobei der Abstand so 6.
gewählt ist, daß sich zwischen dem Ring 70 und dem Schrägschultersitz 72 eine flache Nut zur Aufnahme
des Dichtungsringes 50 bildet. Der Innendurchmesser der Reifenwulst i4a muß, gemessen an
der Zehenspitze der Wulst, im Verhältnis zum ?o
Äußendurchmesser des Ringes 70, so gewählt sein, daß sich die Wulst leicht über den Ring 70 hinwegbewegen
läßt. "Gegebenenfalls können die Ränder des Ringes 70 abgeschrägt sein, damit sich die
Zehenspitze der Reifenwulst leicht über den Ring _. überstreifen läßt.
Claims (5)
1. Abdichtung eines schlauchlosen Luftreifens für Lastwagen auf seiner Flachbettfelge, die an
■· ihrem einen Rande einen mit dem Felgenkörper aus einem Stück bestehenden bzw. fest mit ihm
verbundenen Seitenflansch und an ihrem gegenüberliegenden Rand einen abnehmbaren Seitenfiansch
hat, der gleichzeitig den Schrägschultersitz für die zugehörige Reifenwulst aufweist,
gekennzeichnet durch einen in an sich bekannter Weise den Felgenkörper (23) umschließenden
und mit ihm sowie der Reifenwulst (14) zusammenwirkenden, in sich geschlossenen
Dichtungsring (50) aus elastischem Baustoff, z. B. Gummi, der sich im fertig montierten Zustand
des Reifens auch gegen die Innenkante des Schrägschulteransatzes (41 bzw. 72) des Seitenflansches
(40, 4Oa) legt und in seiner Betriebsstellung
in dem Ringspalt liegt, der von der Zehenspitze der Reifenwulst, dem Schrägschulteransatz
und dem Felgenkörper begrenzt ist.
2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Sitzfläche der Reifenwulst (14) und gegebenenfalls auch in an sich
bekannter Weise in dem Felgenkörper (23), und zwar in unmittelbarer Nachbarschaf t der Innenkante
des Schrägschulteransatzes (41) je eine ringsumlaufende Nut (60, 61) derart vorgesehen
ist, daß die beiden zur Aufnahme des Dichtungsringes (50) dienenden Nuten bei fertig
montierten Reifen einander gegenüberliegen.
3. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt des Dichtungsringes (50) etwas größer ist als der Querschnitt
des von den beiden Nuten (60, 61) ganz oder teilweise gebildeten Ringraumes zur Aufnahme
des Dichtungsringes.
4. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut zur
Aufnahme des Dichtungsringes (50) durch eine ringsumlaufende Vertiefung (80) im Felgenkörper
(23) gebildet und durch den schulterartigen Rand (81) dieser Vertiefung in axialer.
Richtung begrenzt ist.
5. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring
(50) in seiner axialen Stellung auf dem Felgenkörper (23) durch einen Metallring (70) od. dgl.
gesichert ist, der in einem dem Querschnitt des verformten Dichtungsringes entsprechenden Abstand
von der Innenkante des Schrägschulteransatzes (72) fest mit dem Felgenkörper verbunden
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 887013, 884001,
856565, 886697;
schweizerische Patentschrift Nr. 294 933. 10
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©£09 580/78 8.56 (809 594/2 8.98.)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US461054A US2874748A (en) | 1954-10-08 | 1954-10-08 | Tubeless tire and rim |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970129C true DE970129C (de) | 1958-08-21 |
Family
ID=23831041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF18503A Expired DE970129C (de) | 1954-10-08 | 1955-09-25 | Abdichtung eines schlauchlosen Luftreifens auf seiner Felge |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2874748A (de) |
| BE (1) | BE541644A (de) |
| CH (1) | CH342856A (de) |
| DE (1) | DE970129C (de) |
| ES (1) | ES223749A1 (de) |
| FR (1) | FR1136846A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1410338A (fr) * | 1964-07-28 | 1965-09-10 | Michelin & Cie | Perfectionnements aux roues de véhicules |
| US4235275A (en) * | 1978-10-06 | 1980-11-25 | Caterpillar Tractor Co. | Rim construction for trouble-free tire mounting |
| FR2773745A1 (fr) | 1998-01-20 | 1999-07-23 | Michelin & Cie | Pneumatique formant un tore ferme dont la base forme un manchon qui se se monte et se demonte de la jante en utilisant une depression dans l'enceinte interne du pneumatique |
| AU2003902313A0 (en) * | 2003-05-13 | 2003-05-29 | Christopher Ralph Burston | Wheel assembly |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE856565C (de) * | 1949-08-11 | 1952-11-24 | Joseph Servaes | Abdichtung fuer schlauchlose Luftreifen |
| DE884001C (de) * | 1949-12-13 | 1953-07-23 | Paul Lemmerz | Schraegschulterfelge |
| DE886697C (de) * | 1943-09-07 | 1953-08-17 | Continental Gummi Werke Ag | Ohne Luftschlauch benutzbarer Fahrzeugluftreifen |
| DE887013C (de) * | 1950-04-07 | 1953-08-20 | Gen Tire & Rubber Co | Anordnung eines schlauchlosen Luftreifens mit Wuelsten auf einer Radfelge |
| CH294933A (de) * | 1943-12-27 | 1953-11-30 | Continental Gummi Werke Ag | Schlauchloser Stahlseilreifen an Felge mit schräger Sitzfläche. |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB305533A (en) * | 1928-02-06 | 1929-10-10 | Michelin & Cie | Improvements in wheel rims |
| US2563748A (en) * | 1943-09-27 | 1951-08-07 | Wingfoot Corp | Bevel seat rim |
| US2608236A (en) * | 1946-04-12 | 1952-08-26 | Motor Wheel Corp | Vehicle wheel |
| US2687161A (en) * | 1951-01-15 | 1954-08-24 | Kelsey Hayes Wheel Co | Rim |
| US2685907A (en) * | 1953-04-21 | 1954-08-10 | Firestone Tire & Rubber Co | Tubeless truck tire rim and valve |
-
0
- BE BE541644D patent/BE541644A/xx unknown
-
1954
- 1954-10-08 US US461054A patent/US2874748A/en not_active Expired - Lifetime
-
1955
- 1955-08-30 ES ES0223749A patent/ES223749A1/es not_active Expired
- 1955-09-25 DE DEF18503A patent/DE970129C/de not_active Expired
- 1955-09-26 FR FR1136846D patent/FR1136846A/fr not_active Expired
- 1955-10-06 CH CH342856D patent/CH342856A/de unknown
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE886697C (de) * | 1943-09-07 | 1953-08-17 | Continental Gummi Werke Ag | Ohne Luftschlauch benutzbarer Fahrzeugluftreifen |
| CH294933A (de) * | 1943-12-27 | 1953-11-30 | Continental Gummi Werke Ag | Schlauchloser Stahlseilreifen an Felge mit schräger Sitzfläche. |
| DE856565C (de) * | 1949-08-11 | 1952-11-24 | Joseph Servaes | Abdichtung fuer schlauchlose Luftreifen |
| DE884001C (de) * | 1949-12-13 | 1953-07-23 | Paul Lemmerz | Schraegschulterfelge |
| DE887013C (de) * | 1950-04-07 | 1953-08-20 | Gen Tire & Rubber Co | Anordnung eines schlauchlosen Luftreifens mit Wuelsten auf einer Radfelge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH342856A (de) | 1959-11-30 |
| ES223749A1 (es) | 1955-11-16 |
| FR1136846A (fr) | 1957-05-20 |
| US2874748A (en) | 1959-02-24 |
| BE541644A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69505972T2 (de) | Verfahren zum zusammenbau einer anordnung von reifen und notlaufstützring | |
| DE69807570T2 (de) | Halbhohlreifen und Walze mit solchen Reifen | |
| DE1108583B (de) | Laengsgeteilte Felge fuer schlauchlose Bereifung | |
| DE2503973A1 (de) | Verfahren zum reparieren und runderneuern von fahrzeugreifen | |
| DE1148897B (de) | Felge fuer schlauchlose Reifen | |
| DE1605549A1 (de) | Fahrzeugrad | |
| DE2432927A1 (de) | Fahrzeugrad fuer luftbereifung | |
| DE937811C (de) | Hilfsluftbehaelter fuer schlauchlose Reifen | |
| DE970129C (de) | Abdichtung eines schlauchlosen Luftreifens auf seiner Felge | |
| DE1177812B (de) | Maschine zum Herstellen von Karkassen fuer Fahrzeugluftreifen | |
| AT401677B (de) | Hydraulikzylinder | |
| DE1276911B (de) | Reifenaufbautrommel mit einem aus Segmenten bestehenden, im Durchmesser vergroesserbaren Trommelkoerper | |
| DE2902064C2 (de) | Reifen/Felgen-Anordnung | |
| DE60115393T2 (de) | Felge und einheit aus felge und stützauflage | |
| DE1605517C3 (de) | Längsgeteilte Schrägschulterfelge für luftbereifte Fahrzeugräder, insbesondere Räder von Erdbewegungsfahrzeugen | |
| DE2601724B2 (de) | Fahrzeugrad | |
| DE1450089B1 (de) | Kupplungsscheibe | |
| DE1135321B (de) | Laengsgeteilte Felge, insbesondere fuer einen schlauchlosen Reifen | |
| DE2339516A1 (de) | Auf eine felge aufziehbarer luftreifen mit plattfahr-eigenschaften | |
| DE2634444C3 (de) | Einrichtungen zum Runderneuern von Luftreifen | |
| DE2931839C2 (de) | Gasfeder mit einem Zylinder | |
| DE69635381T2 (de) | Abgedichteter Montageteller für Aerosolbehälter | |
| DEF0018503MA (de) | ||
| DE1261766B (de) | Fahrzeugrad mit einem vorzugsweise schlauchlosen Luftreifen | |
| DE2513826A1 (de) | Radfelge und anordnung aus luftreifen und radfelge |