DE96898C - - Google Patents

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DE96898C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D71/00Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
    • A43D71/02Driving mechanisms for moving the horn; Nail-cutting apparatus connected with the horn

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schuh - Nagelmaschine.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schuh-Nagelmaschine, welche sich von den gebräuchlichen Maschinen dadurch unterscheidet, dafs die Enden der Holznägel durch eine Vorrichtung ohne Anwendung besonderen Antriebes selbstthätig abgeschnitten werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt die neue Vorrichtung bildlich dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des die Ahle tragenden Kopfes der Maschine.
Fig. 2 und 3 sind Oberansicht und Schnitt des selbstthätigen Abschneiders.
Fig. 4 bis 6 zeigen den Abschneider in seinen drei Hauptstellungen im Schnitt.
Der Kopf 10, welcher die Ahle trägt, ist mit einem Schlitten 11 ausgestattet, welcher ein weiteres verstellbares Stück 12 trägt, in dem die Ahle 13 befestigt ist. Aufserdem ist an dem Kopf 10 noch eine Führung 14 vorgesehen, in welcher eine Stange 15 sich auf- und abbewegt, die mit dem Stück 16 verbunden ist; das letztere dient dazu, die hölzernen Nägel in das Werkstück einzutreiben. Der Mechanismus zum Bewegen dieser Vorrichtung ist ebenfalls der bekannte. Bei den gebräuchlichen Maschinen ragten die Enden der hölzernen Nägel durch das Werkstück n> hindurch und mufsten von Hand oder dergleichen abgeschnitten werden. Zur Vermeidung dieses Uebelstandes ist eine besondere Abschneidevorrichtung angeordnet, welche in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die Auflage B besteht aus dem unteren gezahnten Theile und einem oberen Theile 21, welche durch eine Platte 20 von einander getrennt sind und durch kleine Schrauben 22 zusammengehalten werden. In geeigneter Weise ist zwischen Platte 20 und Theil 21 ein Gleitstück 24 eingesetzt, welches unter der Wirkung einer Feder sich befindet. Das Stück 24 ist mit einem Ausschnitt 25 versehen, dessen eine Kante 26 als Schneide ausgebildet ist. Das obere Ende ist etwas schräg geformt, wie bei 27 angegeben ist, und zwar derart, dafs der konische Theil der Ahle 13 vorbeigleiten kann. Oberhalb des Gleitstückes 24 ist ein Messer 23 vorgesehen, so dafs also Schneide und Kante 26 als Scheere wirken. Das Gleitstück 24 wird durch eine Feder 28 in seiner Lage erhalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung, welche in den Fig. 5 bis 7 dargestellt ist, ist die folgende:
In Fig. 5 stehen die'Theile in ihrer normalen Stellung. Die Ahle 13 steht fertig über dem Werkstück 70, der Treiber 16 befindet sich in der Stellung, in welcher das Einpressen des Holznagels ρ beginnen soll. Der Schlitten 11 bewegt sich jetzt abwärts, wobei die Ahle durch das Werkstück getrieben und das Loch für den Nagel hergestellt wird, während der Treiber 16 gleichzeitig den Nagel ρ in das Material einprefst (Fig. 6). Hierbei steht das Ende des Nagels unten etwas heraus. Der Maschinenkopf 10 wird nun seitlich bewegt, um das Arbeitsstück weiter zu schieben, und der Mechanismus kommt in die Lage Fig. 7. Hierdurch wird der Nagel mit dem Messer 23 in Berührung gebracht, so dafs das Ende des ersteren durch das Messer 23 und die Kante 26 abgeschnitten wird. Treiber 16 und Ahle 13
werden jetzt emporgehoben, der Kopf ίο wird bewegt und der Mechanismus geht in die Lage Fig. 5 zurück, wobei das Gleitstück 24 durch die Feder 28 in die alte Stellung zurückgedrückt wird.
Die Anwendung dieser Abschneidevorrichtung giebt einen reinen Schnitt ohne Zacken, dessen Bearbeitung durch Hand oder dergleichen nicht mehr nothwendig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schuh-Nagelmaschine, bei welcher die durchtretenden Spitzen der Holznägel ohne Verwendung eines besonderen Getriebes dadurch abgeschnitten werden, dafs das im Auflager angeordnete bewegliche Messer (24) durch die niedergehende Ahle, welche gegen die abgeschrägte Hinterseite desselben drückt, gegen die feste Schneidkante bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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