DE966940C - Verfahren zur Herstellung von im Querschnitt sichelfoermigen Kammerlamellen fuer Filteranlagen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von im Querschnitt sichelfoermigen Kammerlamellen fuer Filteranlagen u. dgl.

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DE966940C
DE966940C DEA462D DEA0000462D DE966940C DE 966940 C DE966940 C DE 966940C DE A462 D DEA462 D DE A462D DE A0000462 D DEA0000462 D DE A0000462D DE 966940 C DE966940 C DE 966940C
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DE
Germany
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sickle
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DEA462D
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Inventor
Alexander Wilisch
Julius Wilisch
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/04Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

(WiGBl. Sv 175)
AUSGEGEBEN AM 19. SEPTEMBEE 1957
A 462Ib j J c
(Ges. v. 15.7.1951)
Es gibt eine bestimmte Bauart beströmter Filterlamellen, die sich im praktischen Gebrauch durch ihre Gestaltung als außerordentlich günstig erwiesen hat. Es ist dies eine Gestaltungsform der Lamellen, die, selbst sichelförmig gebogen, die Voraussetzung zu einem ideellen Strömungsverlauf des zu filternden oder zu beeinflussenden Mediums gibt. Die Querschnittsform des einfachen Lamellenstabes mit zahlreichen Fangrillen als ideale Sichel, die also einen konvexen Rücken zur Voraussetzung hat, stellt an die Herstellungsweise sehr wesentliche Anforderungen. Man könnte die konkave Seite der Sichelform mit aufgesetzten Rinnenwänden versehen und käme dann zu einem recht brauchbaren, aber ziemlich schweren und verhältnismäßig »5 kostspieligen Werkstück. Weitaus zweckentsprechender ist es, aus einem flachen Ausgangsmaterial die Sichelkammernform in Schalenform vorzubiegen und dann die erforderlichen, die Fangrinnen bildenden Rillen einzuprägen bzw. einzu- so walzen oder im geschlossenen Walzverfahren einzufalten. Verfahrenstechnisch ist dies recht einfach und führt auch zu einem wirtschaftlichen Fertigungsgang. Die Anwendung dieses Verfahrens erscheint aber auf den ersten Blick aus dem Grunde a$ ungünstig, weil abscheideströmungstechnisch erst
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dann gute Ergebnisse erzielt werden, wenn die Fangrinnen fast frontal beaufschlagte Fangflanken für die Ausscheidungen der entlang strömenden Medien haben, also sämtliche Fangkammerflanken zum Fliehkraftströmungsweg des Mediums annähernd rechtwinklig stehen oder dazu einen stampfen Winkel mit gerundetem Kammergrund bilden. Da dieses Erfordernis über die ganze Länge des sichelförmigen Metallstabes s'ein muß, bedeutet ίο dies auch, daß die Fangkammerflanken an jeder Stelle der Sichel ideell in einem anderen Winkel stehen müßten; am besten· wäre es, wenn diese radial zum Mittelpunkt des Sichelradius stehen. Weil diese Voraussetzungen fehlen, erscheint die Anwendung des Walzverfahrens fast undurchführbar, denn nach dem einfachen Walzverfahren würde es nur gelingen, die Fangflanken der Rillen in einer ganz bestimmten Abheberichtung zu der Prägevorrichtung bzw. Walzenachse in die Lamellen einzudrücken. Obwohl diese ganz bedeutenden Vorteile solcher sichelförmigen Lamellen mit eingeprägten bzw. eingewalzten, frontal beaufschlagten Fangrillenwänden schon frühzeitig erkannt waren, fehlte es jedoch an Mitteln, solche jeweils miteinander einen bestimmten Fangflankenwinkel bildenden Lamellenkammerrillen in einem günstigen Arbeitsverfahren herzustellen.
Für Sonderzwecke war man auf sehr zeitraubende Anreißhandarbeit angewiesen, indem die Lamellenrillen von Hand aus in dem Ausgangswerkstoff und dann mit der Flächenabkantmaschine oder der Abkantpresse eingedrückt wurden. Diese Maßnahme kann aber niemals zu einer rationellen Fertigung führen.
Nach jahrelargen Versuchen und Erprobungen verschiedenster Arbeitsmethoden ist schließlich ein hintereinander angeordnetes Walz-, FaIt- und Prägeverfahren zur Herstellung solcher im Querschnitt im wesentlichen sichelförmigen, gegebenenfalls mit mehreren gleichsinnig oder nach entgegengesetzten Seiten abgebogenen, nebeneinanderliegenden Lamellenbogen für Filteranlagen u. dgl. mit eingewalzten bzw. eingeprägten, frontal beaufschlagten Fangflanken aus Bandmaterial gefunden worden, welches in fortlaufender Arbeitsfolge erlaubt, solche sichelförmigen Lamellen sehr schnell unter Ausschaltung jeglicher Handarbeit herzustellen. Erfindungsgemäß wird der flache Ausgangswerkstoff zuerst sichelförmig als Einzel- bzw. als gleichsinnig gekrümmter Doppel- oder Mehrfachbogen und bei nach entgegengesetzten Seiten abgebogenen Lamellen S- bzw. wellenförmig vorgebogen mit genügender Materialzugabe im Einzelbogen; dann werden ungefähr in der Mitte der einzelnen vorgebogenen Schalen, mit der größten Fangrinne zusammenfallend, Führungsrillen 1, 1' und 1" eingeprägt bzw. eingewalzt und beiderseits Faltmaterialbäuche 2 und 2' bis 2V gebildet, im weiteren Arbeitsgang die beiderseitige Rinnenanzahl eingefaltet, sodann folgt für Abb. 4 und 5 die Lamellenschräglage mit dem Fertigwalzen, so daß beim Zusammenstellen der Lamellen nach Abb. 7 und 8 die Fangflankenstellung mit annähernd frontal rechtwinkliger oder mit unter sich gehender Beaufschlagung, je nach Schräglage der Werkzeuge, gegeben ist.
Bei Abb. 3 zu Abb. 6 erfolgt von der Mittelschale ausgehend eine Abbi'egung linksseitig vom Knick 3 mit etwas größerer Winkelknickung nach unten zur Schräglage der Mittelschale, sodann rechtsseitig bei Knick 3' eine kleinere Winkelknickung nach oben und anschließend der Fertigfalt- bzw. Walzvorgang, hierauf mit Hohlanlage-Klemmwalzen die Rückbiegung an den Vorknickstellen 3, 3' zur Fertiggestaltung des Sinusbogen-Verlaufes, wobei auch etwa ungünstig stehende Fangrinnenflanken zu dem durch die Sichelformpaare ideell gebildeten, wechselweise verlaufenden Strömungswege des Mediums noch annähernd rechtwinklig zur Beaufschlagung der Fangflanken oder dazu einen stampfen Winkel bilden.
In der Zeichnung sind einige Arbeitsgänge des erfindungsgemäßen Verfahrens — jeweils im Querschnitt — schematisch veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die aus dem Flachbandmaterial vorgebogene Sichelform als einfachen Bogen;
Abb. 2 zeigt die aus Flachbandmaterial vorgebogenen Doppelbogensichelformen mit nach beiden Seiten gleichsinnig vorgebogenem Sichelverlauf;
Abb. 3 zeigt die aus Flachbandmaterial vorgebogenen Mehrfachbogen mit nach entgegengesetzten Seiten in Wellenform gehaltenen Sinussichelformen.
In den Abb. Ϊ, 2 und 3 sind die Führungsrillen ι bis 1" sowie die Faltbäuche 2 bis 2V gestrichelt angedeutet, die den Gesamtfaltvorgängen vorausgehen.
Abb. 4, 5 und 6 zeigen die durchgewalzten Sichelformen einfach-, doppel- oder mehrbogig, gegebenenfalls in mehreren sich folgenden Arbeitsgangen mit eingewalzten bzw. eingefalteten Rinnen, welche die Aufnahmerinnen bilden sollen und gleich verlaufend zueinander stehen. Die Schräglagen für das Fertigwalzen der Abb. 4 und 5 sind im besonderen daraus zu erkennen. Aus Abb. 6 sind die Vorknickstellen 3 und 3' in ihrer Schräglage zu erkennen.
Abb. 7, 8 und 9 zeigen die ungefähre Querschnittsform der fertigen Lamellenstäbe, nach der die Rinnenflanken durch die Schrägstellung und Verkippung der Sichelbogen in richtiger Flankenstellung entsprechend dem durch die Sichelformpaare bedingten durch einen Pfeil angedeuteten Strömungsweg im idellen Verlauf des Mediums annähernd rechtwinklig stehen oder dazu einen stumpfen Aufschlagswinkel bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von im Querschnitt im wesentlichen sichelförmigen, gegebenenfalls mit mehreren gleichsinnig oder nach entgegengesetzten Seiten abgebogenen, nebeneinanderiiegenden Lamellenbogen in beliebigen Längen für Filteranlagen u. dgl. mit eingewalzten bzw. eingeprägten, möglichst
    frontal beaufschlagten Fangwänden aus Material beliebiger Art, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangswerkstück als Flachbandmaterial bei einfachen Bogen sichelförmig, bei mehreren gleichsinnig gekrümmten Bogen entsprechend oft sichelförmig und bei nach entgegengesetzten Seiten abgebogenen Lamellen S- bzw. wellenförmig vorgebogen wird, dann in weiteren Arbeitsgängen Führungsfangkammer-Rinnen eingeprägt bzw. eingewalzt werden und sodann bei einem Sichelbogen eine Abbiegung
    in Schräglage von" einem Ende her, bei mehreren gleichsinnig gekrümmten Sichelbogen aus der Mitte in Schräglage heraus und bei wechselsinnig gekrümmten S- bzw. Wellenbogen eine solche Abbiegung in Schräglage um die Stelle der Krümmungsumkehr vorgenommen wird, so daß etwa ungünstig gerichtete Fangrinnenflanken zu dem durch ein Sichelpaar gebildeten Strömungsweg des Mediums annähernd recht- ao winklig stehen oder dazu einen stumpfen Winkel bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 530/135 6. (709 681/14 9.57)
DEA462D 1944-06-27 1944-06-27 Verfahren zur Herstellung von im Querschnitt sichelfoermigen Kammerlamellen fuer Filteranlagen u. dgl. Expired DE966940C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2636671A1 (de) * 1975-08-20 1977-03-03 Atomic Energy Authority Uk Mit kanaelen durchsetzter koerper und verfahren zu seiner herstellung
FR2321346A1 (fr) * 1975-08-20 1977-03-18 Atomic Energy Authority Uk Procede de production de pieces traversees par un ou plusieurs canaux

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2636671A1 (de) * 1975-08-20 1977-03-03 Atomic Energy Authority Uk Mit kanaelen durchsetzter koerper und verfahren zu seiner herstellung
FR2321347A1 (fr) * 1975-08-20 1977-03-18 Atomic Energy Authority Uk Procede de production de pieces traversees de canaux
FR2321346A1 (fr) * 1975-08-20 1977-03-18 Atomic Energy Authority Uk Procede de production de pieces traversees par un ou plusieurs canaux

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