DE96603C - - Google Patents

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DE96603C
DE96603C DENDAT96603D DE96603DA DE96603C DE 96603 C DE96603 C DE 96603C DE NDAT96603 D DENDAT96603 D DE NDAT96603D DE 96603D A DE96603D A DE 96603DA DE 96603 C DE96603 C DE 96603C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 17: Eisbereitung.
EMIL BLUM in ZÜRICH. Gefrierzelle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1897 ab.
Bei der Eisbereitung zeigen diejenigen als Gefrierzellen benutzten Gefäfse, welche unter sich behufs leichteren Auffüllens durch am Boden des Gefä'fses angeordnete Röhren verbunden sind, den Uebelstand, dafs auch in den Verbindungsröhren Eisbildung stattfindet, wodurch sowohl eine schwer zu beseitigende Verstopfung dieser Röhren stattfindet, als- auch die Entfernung der fertigen Eisblöcke aus den Gefrierzellen erschwert wird, da die in den Röhren befindlichen Theile des Blockes beim Herausnehmen desselben hinderlich sind.
Zur Beseitigung dieses Uebelstandes wird die Gefrierzelle in einzelne mit einander verbundene Abtheilungen zerlegt, derart, dafs die Verbindungskanäle durch schmale Zwischenräume gebildet werden, welche sich bis an die Oberkante der Gefrierzelle erstrecken. Diese Zwischenräume können hierbei entweder vom Boden aus reichen, oder sie können erst in einer gewissen Höhe über dem Boden anfangen. Durch diese Verbindungskanäle wird nicht nur eine leichtere Entfernung des fertigen Eisblockes, sondern auch eine bequemere Zertheilung desselben ermöglicht.
Die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen zeigen Zwischenräume zwischen den einzelnen Abtheilungen, welche sich vom Boden bis zur Oberkante erstrecken. A ist der äufsere, mit der Gefrierflüssigkeit gefüllte Behälter, in welchen die das Gefrierwasser enthaltende Zelle B eingesetzt ist. Die Zelle B enthält die Abtheilungen b1 b2 . . . b6, welche durch die schmalen, von unten nach oben sich erstreckenden Zwischenräume in Verbindung sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2, sowie 3 und 4 werden die einzelnen Abtheilungen dadurch gebildet, dafs zwei gegenüberliegende Wandungen der Zelle B oder auch nur eine derselben eingebuchtet sind und sich an gewissen Stellen unter Freilassung der Zwischenräume für die Verbindungskanäle einander nähern.
Nach Fig. 1 und 2 haben diese an den beiden Längswänden vorgesehenen Einbuchtungen b die Form gleichseitiger Dreiecke, so dafs Abtheilungen von quadratischem oder annähernd quadratischem Querschnitt entstehen. Nach Fig. 3 und 4 befinden sich diese Einbuchtungen in der vorderen Längswand und sind keilförmig gestaltet, so dafs die einzelnen Abtheilungen eine trapezähnliche Form erhalten.
Bei der in Fig. 5_und 6 dargestellten Ausführungsform werden die einzelnen Abtheilungen b1 b-. . . b6 durch an den beiden Längswänden nach innen vorspringende Rippen bx gebildet, welche sich von den beiden Wänden gleichmäfsig einander bis auf den schmalen Zwischenraum nähern.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 bis 10 ist die Zelle dadurch in einzelne Abtheilungen zerlegt, dafs in gewissen Abständen von einander Platten ρ als Zwischenwände eingehängt sind. Die Form dieser Platten, welche zweckmäfsigerweise je als Doppelplatten angeordnet sind, ist eine solche, dafs zwischen den Rändern der Platte und den Gefäfswandungen die er-
forderlichen schmalen Zwischenräume bleiben. Die Platten sind in vorliegendem Falle auf eine oberhalb des Gefäfses befestigte Stange s aufgereiht, derart, dafs dieselben nach Beendigung des Gefrierens gemeinschaftlich entfernt werden können. Dieselben können jedoch, anstatt gemeinschaftlich an einer Stange aufgehängt zu sein, für sich besonders, etwa vermittelst vorspringender Ränder in dem Gefäfs gehalten werden. Der Rand der Platten kann auch mit Auszackungen versehen sein, wie in Fig. ι ο dargestellt ist, so dafs an jedem Rand anstatt eines einzigen Zwischenraumes mehrere kleine Zwischenräume, welche nur durch die an die Gefä'fswandung anliegenden Zackenspitzen getrennt sind, gebildet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gefrierzelle, dadurch gekennzeichnet, dafs die Wandungen zur Herstellung von Abtheilungen derart eingezogen sind, dafs nach oben offene, schmale Verbindungskanäle zwischen den einzelnen Abtheilungen verbleiben, zum Zwecke eines nur an einer Stelle vorzunehmenden gemeinschaftlichen Füllens sämmtlicher Blockgefäfse und des besseren Heraushebens, sowie der leichteren Zertheilung des Eisblockes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT96603D Expired DE96603C (de)

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DE96603C true DE96603C (de) 1900-01-01

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