DE964995C - Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser - Google Patents

Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser

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DE964995C
DE964995C DEM18207A DEM0018207A DE964995C DE 964995 C DE964995 C DE 964995C DE M18207 A DEM18207 A DE M18207A DE M0018207 A DEM0018207 A DE M0018207A DE 964995 C DE964995 C DE 964995C
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DE
Germany
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plate
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extensometer
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mechanical limit
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Expired
Application number
DEM18207A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Armin Erker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser Zur Bestimmung der im Betrieb auftretenden Kräfte bei dauerbeanspruchten Konstruktionsteilen wird häufig auf eine dynamische Dehnungsmessung zurückgegriffen. Bisher wurden für solche Messungen im wesentlichen Geräte eingesetzt, die elektrisch oder optisch arbeiten. Es ist zwar auch die Anwendung von mechanisch arbeitenden Geräten bekannt, die wesentlich einfacher in ihrem Aufbau und in ihrer Handhabung und auch weniger störanfällig als die optisch und elektrisch arbeitenden Geräte sind. Bei diesen bekannten mechanischen Geräten wird die Dehnung des ,Verkstüd<es mit Hilfe von Fühlstiften abgegriffen, von einem mit einem Registriermittel in starrer Verbindung stehenden Übersetzerorgan aufgenommen und auf einer Registrierunterlage in vergrößertem Maßstab aufgezeichnet. Das Übersetzerorgan besteht aus mehreren Einzelteilen, die mittels Bolzen und anderer Verbindungselemente zu dem tSbersetzerorgan zusammengesetzt sind. Das wird als ein erheblicher Nachteil der mechanischen Dehnungsmesser empfunden, da die Verbindungselemente in Form von Bolzen od. dgl. Lagerspiele unvermeidlich machen, wodurch die Prüfergebnisse zwangläufig gefälscht werden. In Erkenntnis dieses Umstandes liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde; einen mechanisch arbeitenden Dehnungsmesser zu schaffen, bei dem eine Fälschung der Prüfergebnisse durch Lagerspiele im Übersetzerorgan weitgehend ausgeschaltet ist.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Übersetzerorgan plattenförmig ausgebildet ist, aus einem Rahmen mit federnd eingearbeiteten Schenkeln besteht und fest mit die Dehnung abgreifenden Organen verbunden ist. Bei diesem Gerät sind keine Bolzen oder ähnliche Verbindungselemente im Übersetzerorgan vorhanden, so daß Fälschungen der Prüfergebnisse durch Lagerspiele im Übersetzerorgan praktisch ausgeschlossen sind. Das Gerät kann außerdem sehr klein gehalten werden, so daß es bei geringem Gewicht auch für sehr kleine Meßlängen anwendbar ist. Es ist hierdurch insbesondere für Messungen an kleinen oder schnell umlaufenden Bauteilen geeignet. Außerdem findet bei dem Gerät gemäß der Erfindung im Gegensatz zu den bekannten Geräten nur eine Aufzeichnung der Dehnungsspitzen statt, so daß eine umständliche und zeitraubende Auswertung des gesamten beanspruchten Verlaufes nicht erforderlich ist.
  • Nach einem anderen Erfindungsmerkmal sind die vorher erwähnten, federnde Gelenke darstellenden Verbindungen der federnden Schenkel mit dem Rahmen durch entsprechendes Heraus arbeiten des Materials aus dem Vollen gegeben und die federnden Gelenke paarweise durch die Aussparungen, z. B. Bohrungen, des Übersetzerorgans (Platte) gebildet. Nach dem weiteren und letzten Merkmal der Erfindung ist die Registrierplatte durch eine Klemmschraube auf dem Gehäuse des Meßgerätes für die Versuchsdauer unveränderlich aufgespannt, so daß am Ende -der Werkstoffprüfung nur die maximalen und minimalen Dehnungen als Strecken oberhalb und unterhalb einer auf der Registrierplatte vorher festgelegten Nullinie erscheinen.
  • Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel in seinen Grundzügen wieder. Es zeigt Fig. I eine Prinzipskizze, aus der die Arbeitsweise des Grenzwertdehnungsmessers bei zweifacher Übersetzung zu ersehen ist, Fig. 2 eine Prinzipskizze für die Arbeitsweise bei dreifacher Übersetzung, Fig. 3 eine Seitenansicht des Grenzwertdehnungsmessers in vergrößerter Darstellung, Fig. 4 eine Ansicht des Gerätes von oben, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie: B der Fig. 4, Fig. 6 die Übersetzerplatte mit Distanzstück, Schreibhebel und Schreibstift, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 6, Fig. 8 den Dehnungsverlauf während einer Werkstückuntersuchung, Fig. g die am Ende der Untersuchung von dem Schreibstift auf der Registrierplatte aufgetragene Dehnungslinie.
  • Die Arbeitsweise des Gerätes soll zunächst an einer einfachen Prinzipskizze (Fig. 1) erläutert werden.
  • Die Entfernung eines Punktes, von einem zweiten Punkt A2 ändert sich entsprechend der Dehnung eines zu prüfenden Werkstückes in positivem oder negativem Sinn. Die Teile 5 und F sind als Rahmen gedacht, an dem hebelartig wirkende Teiles, und H2 spielfrei gelenkig gelagert sind. Die Verformung des Werkstückes in Richtung A1-A2 wird von A1 auf Hj und von dort weiter auf H2 übertragen, während w42 als Festpunkt gedacht ist. - Der Ausschlag des Punktes St des Teiles H2 ist gemäß einer zwischen H1 und H2 zu wählenden Übersetzung größer als die von A, aufgenommene Entfernungsänderung zwischen Aj und 2.
  • Die Übersetzung zwischen der von den Punkten A1 und A2 festgestellten Dehnung des Werkstückes und dem Ausschlag des PunktesSt kann durch Anordnung weiterer hebelartig wirkender Teile noch mehr vergrößert werden. Fig. 2 zeigt als Beispiel die Prinzipskizze für eine dreifache Übersetzung.
  • Für das Ausführungsbeispiel wurde ein Dehnungsmeßgerät mit zweifacher Übersetzung gewählt.
  • Zwischen einem Gehäuse 1 und einer Lagerschiene 2 ist eine Übersetzerplatte 3 mit ihrer einen Seite fest eingespannt (Fig. 5). Das Gehäuse I ist mit einer Bohrung zur Aufnahme einer Führungsbuchse 4 versehen. Zur Lagerung einer weiteren Führungsbuchse 5 ist ein Buchsenhalter 6 am nicht gelagerten Ende der Übersetzerplatte 3 verschraubt. Auf der Übersetzerplatte 3 ist auf einem Distanzstück 7 ein leicht federnder Schreibhebel 8 mit einem Schreibstift 9 angeordnet. Von einer auf dem Gehäuse 1 befestigten Führungsschiene 10 und der Lagerschiene 2 ist eine Registrierplatte II seitlich geführt, die in geeigneter Weise - z. B. durch Aufziehen von - Papfer oder Bestreichen mit Wachs - zur Aufnahme der Aufzeichnungen vorbereitet ist. Sie wird durch eine mittels Gewindes in der Lagerschiene 2 verstellbare Klemmschraube 12 am Gehäuse 1 festgeklemmt.
  • Die Übersetzerplatte 3 ist aus einem vollen Materialstück herausgearbeitet (Fig. 6) und bildet in Verbindung mit einer Blattfeder I3 einen geeigneten Rahmen 14 mit federnden Gelenken I5, I6, I7, I8 und Schenkeln I9, 20. Je zwei benachbarte Gelenke I5, I6 und I7, I8 werden hierbei durch die zwischen drei Bohrungen verbleibenden Materialstege gebildet. Dadurch, daß der Rahmen, die Gelenke und die Schenkel aus einem zusammenhängenden Materialstück bestehen, treten bei einer Kraftübertragung innerhalb der Übersetzerplatte keine Verluste durch Lagerspiele auf. Durch eine feste Anordnung des Schreibhebels 8 auf dem Schenkel 20 treten auch zwischen Übersetzerplatte und Schreibhebel keine derartigen Verluste auf.
  • Durch den von der Übersetzerplatte 3 und der Felder;3 gebildeten Rahmen ist die Parallelität der Plattenseitenkanten während der Werkstückprüfung gewährleistet.
  • Soll ein Maschinenteil 21 geprüft und die bei der Prüfung auftretenden Dehnungen ermittelt werden, SQ werden auf dem Maschinenteil in geeigneter Weise - z. B. durch Auflöten, Aufpunkten, Aufkleben - zwei Stifte 22 und 23 im Abstand der Führungsbuchsen 4 und 5 angebracht (Fig. 3).
  • Dieser Abstand entspricht der Entiernung der Punkte A1 und A2 voneinander (Fig. I). Auf die Stifte 22 und 23 wird das Dehnungsmeßgerät mit seinen Führungsbuchsen 4 und 5 aufgesetzt. Wird der zu untersuchende Maschinenteil'nun einer Zug-oder Druckbeanspruchung unterworfen, so ändert sich seine Länge und damit der-Abstand der Stifte 22 und 23 voneinander in positivem oder negativem Sinn. Diese Längenänderung wird von der Führungbbuchse 5 aufgenommen, während der Stift 23 mit der Führungsbuchse i als Festpunkt anzusehen ist. Die Führungsbuchse 5 überträgt die aufgenommene Dehnung über den Buchsenhalter 6 auf die Übersetzerplatte 3. Die Übersetzerplatte vergrößert mittels ihrer Schenkel Ig, 20 die aufgenommene Dehnung und überträgt sie in dieser Vergrößerung auf den Schreibhebel 8, der die vergrößerte Dehnung nocheinmal vergrößert und an den Schreibstift 9 weitergibt. Der Schreibstift 9 zeichnet die so vergrößerte Dehnung auf der Registrierplatte 1 1 auf. Die Registrierplatte bleibt während der ganzen Versuchsdauer durch die Klemmschraube I2 unverändert auf dem Gehäuse I verspannt, so daß alle Registrierungen eines beispielsweisen Dehnungsverlaufes nach Fig. 8 auf einer Linie senkrecht zu der vorher festgelegten Nullinie liegen (Fig. 9). Die maximalen und die minimalen Dehnungen sind nach abgeschlossenem Versuch leicht als Längen der Strecken ober- und unterhalb der Nullinie abzulesen.
  • Durch die Übersetzerplatte und die feste Anordnung des Schreibhebels auf ihr entfallen die aus mehreren Einzelhebeln zusammengesetzten Hebelübersetzungen üblicher Bauart, und das Meßergebnis wird nicht von dem bei diesen auftretenden Lagerspiel beeinflußt. Das Gerät verbindet dadurch die Unempfindlichkeit der mechanischen Dehnung meßgeräte mit einer sonst bei solchen Geräten nicht erzielten Genauigkeit des Meßergebnisses. Außerdem wird infolge der festen Anordnung der Registrierplatte nicht mehr der gesamte Dehnungsverlauf aufgezeichnet, sondern nach abgeschlossener Untersuchung liegen die positiven und negativen Dehnungsspitzen als einziges Ergebnis vor.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser, dem die an dem zu untersuchenden Werkstück auftretende Dehnung durch auf dem Werkstück angebrachte Stifte od. dgl. übermittelt wird und bei dem die Dehnung von einem mit einem Registriermittel in starrer Verbindung stehen den Übersetzerorgan aufgenommen und auf einer Registrierunterlage in vergrößertem Maßstab aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzerorgan (3) plattenförmig ausgebildet ist, aus einem Rahmen (14) mit federnd eingearbeiteten Schenkeln (19, 20) besteht und fest mit die Dehnung abgreifenden Organen (4, 5) verbunden ist.
  2. 2. Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennezeichnet, daß die federnde Gelenke (I5, 16, I7, I8) darstellenden Verbindungen der Schenkel (19, 20) mit dem Rahmen (14) durch entsprechendes Herausarbeiten des Materials aus dem Vollen gegeben und die federnden Gelenke paarweise durch die Aussparungen (z. B. Bohrungen) der Übersetzerplatte (3) gebildet sind.
  3. 3. Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierplatte (II) durch eine Klemmschraube (I2) auf dem Gehäuse (1) des Meßgerätes für die Versuchsdauer unveränderlich aufgespannt ist, so daß am Ende der Werkstückprüfung nur die-maximalen und minimalen Dehnungen als Strecken oberhalb und unterhalb einer auf der Registrierplatte vorher festgelegten Nullinie erscheinen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 654 935; schweizerische Patentschrift Nr. 127 311.
DEM18207A 1953-04-19 1953-04-19 Mechanischer Grenzwertdehnungsmesser Expired DE964995C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1648570B1 (de) * 1966-01-28 1971-10-14 Lucas Industries Ltd Dehnungsmesser mit zwei relativ zueinander elastisch verschieb baren platten
DE10214258B3 (de) * 2002-03-28 2004-01-15 Voith Siemens Hydro Power Generation Gmbh & Co. Kg Mechanische Spaltmesseinrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH127311A (de) * 1927-04-19 1928-08-16 Alfred Meyer Registrierender Dehnungsmesser.
DE654935C (de) * 1932-11-10 1938-01-05 Arnold Huggenberger Dr Ing Messgeraet zum Aufzeichnen von Zustandsaenderungen an in Betrieb befindlichen Gebilden

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