DE964405C - Strebausbau - Google Patents
StrebausbauInfo
- Publication number
- DE964405C DE964405C DEA14108A DEA0014108A DE964405C DE 964405 C DE964405 C DE 964405C DE A14108 A DEA14108 A DE A14108A DE A0014108 A DEA0014108 A DE A0014108A DE 964405 C DE964405 C DE 964405C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- traverse
- caps
- cap
- bracket
- grippers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D17/00—Caps for supporting mine roofs
- E21D17/02—Cantilever extension or similar protecting devices
- E21D17/0213—Assembling devices for pivoting caps upwardly
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
Description
- Strebausbau Die Erfindung bezieht sich auf einen Strebausbau, bei dem je zwei in streichender Richtung verlaufende Kappen durch eine in einfallender Richtung verlaufende Traverse unterstützt werden und zum Setzen dieser Bügel vorgesehen sind, die an die Kappen angehängt werden können und die Traverse derart umfassen, daß diese durch einen sie stützenden Stempel bis zur Anlage gegen die Kappen gehoben werden kann.
- Beim Vortreiben des Strebausbau@es nach dem Kohlenstoß hin müssen, bevor neue Kappen vorgepfändet werden, die bisher vorgepfändeten Kappen durch Stempel und Traversen unterstützt werden. Die Erfindung bezweckt nun, zu vermeiden, daß hierbei die Hauer die schwere Traverse so lange unterhalb der beiden zugehörigen Kappen halten müssen, bis der Stempel unterhalb der Traverse gesetzt ist, was .eine große körperliche Belastung der Hauer bedeuten würde. Zu diesem Zweck weist gemäß der Erfindung jeder Bügel eine an der Oberseite einer Kappe einschlagbare Zunge und zwei sich unter die Kappe erstreckende, mit Tragleisten für die Traverse versehene Greifer auf, die einen solchen Abstand voneinander haben, daß die Traverse in einfallender Richtung zwischen die Greifer eingeschoben werden kann.
- Bei bekannten Einrichtungen werden entweder Bügel verwendet, die über hölzerne Kappen gelegt sind und an, ihren unteren Enden durch Laschen miteinander verbunden sind, auf denen das Pfändungseisen liegt, oder es werden zangenförmige, Klammern verwendet, durch deren zwischen den Schenkelpaaren gebildete Öffnungen Tragbolzen hindurchgesteckt werden, oder es werden bei Verwendung I-förmiger Kappen Bügel benutzt, die den unteren Flansch dieser Kappen umgreifen und durch Schrauben miteinander verbunden sind. Diesen Einrichtungen gegenüber weist der Gegenstand der Erfindung eine wesentlich einfachere Bauart der Einrichtung auf, die auch ohne Verwendung besonderer Werkzeuge nach dem Setzen der Traverse leicht entfernt werden kann. Dadurch, daß der Bügel mit einer Zunge versehen ist, die an der Oberseite einer Kappe eingeschlagen werden kann, ist das Anhängen des Bügels mit einigen Hammerschlägen möglich. Dadurch, daß der Bügel zwei sich unter die Kappe erstreckende, mit Tragleisten für die Traverse versehene Greifer aufweist, :ergibt sich eine weitere Erleichterung der Setzarbeit. Die Einrichtung ist auf Grund ihres geringen Gewichtes leicht zu handhaben. Da sie lediglich unter Benutzung eines Hammers an jeder gewünschten Stelle angeordnet werden kann, ist auch ein Umsetzen rasch und leicht durchführbar.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht auf einen Bügel und ein von diesem getragenes Traversenende sowie einen Ouerschnitt durch eine zugehörige Kappe und Fig. 2 die Ansicht in Richtung des Pfeiles _Q in Fig. z.
- Der obere Teil i des Bügels läuft an seiner Oberseite in eine Zunge 2 aus, die rechtwinklig abgebogen ist und auf der Oberseite der Kappe 3 aufliegt. An dem Rücken der Zunge?, sitzt ein Anschlagnocken 4., auf den der Hauer beim Eintreiben der Zunge zwischen die Kappe und das Hangende mit dem Hammer schlägt. Um das Eintreiben zu erleichtern, isst die Zunge: 2 keilförmig ausgebildet.
- An die Stirnseiten des oberen Bügelteiles i sind zwei Greifer 5 angeschweißt, die abgewinkelt sind und bis in den Raum unterhalb der Kappe 3 reichen. Die unteren Enden der Greifer sind in Richtung quer zur Kappe verbreitert und in Richtung gegeneinander umgebogen, so daß Tragleisten 6 entstehen. Diese greifen unter Knaggen 7, die an beiden Seiten des Endes der Traverse 8 sitzen; ihr Abstand voneinander ist größer als die Breite der Traverse. Auf den beiden Enden der Traverse 8 sind Kopfplatten 9 in der Weise befestigt, daß sie sich gegenüber der Traverse schräg zu stellen vermögen. Dies ist notwendig, damit die Kopfplatten in die in der Zeichnung dargestellte Lage gebracht werden können, in der die an ihren vier Ecken sitzenden Nocken über die Unterkante der Kappe 3 hinausragen.
- Wenn unter zwei Kappen 3 eine Traverse gesetzt werden soll, werden an die. Kappen in der darges:fiellten Weise Bügel 1, 5 gehängt. Alsdann wird die Traverse zwischen die Greifer 5 der beiden Bügel in der Weise eingeschoben, daß die Knaggen 7 auf den Tragleisten 6 aufliegen. Die Traverse 8 hängt also, an den Kappen 3 und braucht daher nicht von den Hauern in dieser Lage gehalten zu werden. Dabei haben die Kopfplatten 9 nur einen geringen Abstand von den Kappen 3. Wenn nunmehr unter die Traverse der Stempel gesetzt wird, wird die Traverse angehoben, bis sich die Kopfplatten 9 von unten her gegen die Kappen 3 legen. Die Bügel 1, 5 werden alsdann von den Kappen 3 abgezogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Strebausbau, bei dem je zwei in streichender Richtung verlaufende Kappen durch eine in einfallender Richtung verlaufende Traverse unterstützt werden und zum Setzen dieser Bügel vorgesehen sind, die an die Kappen angehängt werden können und die Traverse derart umfassen, daß diese durch einen sie stützenden Stempel bis zur Anlage gegen die Kappen gehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bügel (1, 5) eine an der Oberseite einer Kappe (3) einschlagbare Zunge (2) und zwei sich unter die Kappe erstreckende, mit Tragleisten (6) für die Traverse (8) versehene Greifer (5) aufweist, die einen solchen Abstand voneinander haben, daß die Traverse in einfallender Richtung zwischen die Greifer eingeschoben werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschuften Nr. 547 530, 5-1#5 982. 539 089, 527 388.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA14108A DE964405C (de) | 1951-09-30 | 1951-09-30 | Strebausbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA14108A DE964405C (de) | 1951-09-30 | 1951-09-30 | Strebausbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964405C true DE964405C (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=6923073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA14108A Expired DE964405C (de) | 1951-09-30 | 1951-09-30 | Strebausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964405C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE527388C (de) * | 1927-12-20 | 1931-06-17 | Alfred Thiemann G M B H | Einrichtung zum Einlegen von Pfaendungseisen |
| DE539089C (de) * | 1931-11-20 | Alfred Thiemann G M B H | Vorrichtung zum Einlegen von Pfaendungseisen | |
| DE545982C (de) * | 1932-03-08 | Adolf Lohmeyer Dr Ing | Vorpfaendeklammer | |
| DE547530C (de) * | 1930-12-14 | 1932-04-04 | Alfred Thiemann | Einrichtung zum Einlegen von Pfaendungseisen |
-
1951
- 1951-09-30 DE DEA14108A patent/DE964405C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE539089C (de) * | 1931-11-20 | Alfred Thiemann G M B H | Vorrichtung zum Einlegen von Pfaendungseisen | |
| DE545982C (de) * | 1932-03-08 | Adolf Lohmeyer Dr Ing | Vorpfaendeklammer | |
| DE527388C (de) * | 1927-12-20 | 1931-06-17 | Alfred Thiemann G M B H | Einrichtung zum Einlegen von Pfaendungseisen |
| DE547530C (de) * | 1930-12-14 | 1932-04-04 | Alfred Thiemann | Einrichtung zum Einlegen von Pfaendungseisen |
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