DE683265C - Ausdrueckstange fuer Horizontalkammeroefen - Google Patents

Ausdrueckstange fuer Horizontalkammeroefen

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Publication number
DE683265C
DE683265C DEK145758D DEK0145758D DE683265C DE 683265 C DE683265 C DE 683265C DE K145758 D DEK145758 D DE K145758D DE K0145758 D DEK0145758 D DE K0145758D DE 683265 C DE683265 C DE 683265C
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DE
Germany
Prior art keywords
push rod
rod
printhead
furnace
push
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Expired
Application number
DEK145758D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Heinrich Koppers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK145758D priority Critical patent/DE683265C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE683265C publication Critical patent/DE683265C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/08Pushers, e.g. rams
    • C10B33/10Pushers, e.g. rams for horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Ausdrückstange für Horizontalkammeröfen Die Erfindung bezieht sich auf Ausdrückstangen für Horizontalkammerkoksöfen mit Führung des Stangenkopfes an den Kammerwänden durch Führungsbleche, die den Stangenkörper beiderseits überragen.
  • Die Druckköpfe derartiger Ausdrückstangen werden von unterhalb der Druckköpfe angeordneten Gleitschuhen oder Rollen auf der Ofensohle und seitlich durch oberhalb an den Seiten des Druckkopfes angeordnete Rollen, Gleitschuhe o. dgl. geführt. Die nur außerhalb des Ofens in Führungen gelagerte Druckstange, die die ganze Länge der Ofenkammer durchwandern muß, folgt naturgemäß, je weiter sie in die Ofenkammer kommt, um so mehr jeglichen Unebenheiten der Ofensohle, wozu noch der Umstand kommt, daß die Druckstange bekanntlich hohen Wärmeeinwirkungen ausgesetzt ist, die leicht zu Verbiegungen der Stange führen. Die daraus entstehenden Folgen sind plötzliche Schläge des oberen Teiles des Druckkopfes gegen die Ofenwände oder auch ein unmittelbarer Druck gegen die Ofenwand, so daß Zerstörungen der Ofenwände eine unausbleibliche Folge sind.
  • Die bei bekannten Einrichtungen zum Zwecke einer seitlichen Führung an dem Druckkopf vorgesehenen Führungsrollen, Leitkörper o. dgl., die mit mehr oder weniger Spiel in die Ofenkammer geführt werden, können natürlich infolge ihrer nicht nachgiebigen Ausbildung diese Übelstände nicht vermeiden. So ist bei einer bekannten Einrichtung am oberen Teil des Druckkopfes eine starre. den Druckkopf beiderseits überragende Stahlblechhaube angeordnet, durch die eine Verkantung des Druckkopfes vermieden werden soll. Bei diesem starren Führungskörper ist jedoch ein- Festklemmen in der Ofenkammer und eine Zerstörung derselben bei Graphit- oder anderen Ansätzen möglich.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine derartige federnde Ausbildung des Druckkopfes der Ausdrückstange, daß jegliche Stöße des Druckkopfes gegen die Ofenwände aufgefangen werden, wobei diese Einrichtung gleichzeitig in der Lage ist, den Druckkopf so zu führen, daß die Ofenwände nicht eingedrückt werden können.
    Die Erfindung besteht grundsätzlich
    daß der Oberteil des Druckkopfes mit-#
    Druckkopf beiderseits überragenden Leitk " n
    pern versehen ist, die aus einem federnden Werkstoff bestehen. Diese Leitkörper erstrecken sich auf eine größere Länge über den Druckkopf unter Abstützung auf der Ausdruckstange und sind nur an den beiden nach innen abgebogenen Enden mit Abstandshaltern befestigt. Der am vorderen Teile angebrachte Abstandshalter ist mit dem Druckkopf fest verbunden, so daß sich eine gute Federungsmöglichkeit der Führungskörper durch die nur an zwei Punkten erfolgte Einspannung ergibt. Um eine bessere Stabilität der Vorrichtung zu erhalten, sind die beiden Abstandshalter durch Laschen verbunden, ohne daß damit die Nachgiebigkeit der Leitkörper beeinträchtigt wäre. Durch einen solchen großen Abstand der beiden Punkte, an denen die elastischen Leitkörper fest eingespannt sind, ergibt sich eine gute federnde Wirkung, so daß sämtlicheSchläge derDruckstange gegen die Ofenwände von diesen federnden Leitkörpern aufgenommen und unwirksam werden. Durch die lange, schlittenartige Anordnung der Leitkörper wird die Druckstange gut geführt, so daß ein Anecken an den Ofenwänden ausgeschlossen ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform ist in der Abbildung dargestellt. Mit i ist der Druckkopf bezeichnet, der an der Druckstange 2 befestigt ist. Der Druckkopf i liegt unten mit Gleitschuhen 3 auf der Ofensohle der nicht dargestellten Ofenkammer auf. Am oberen Ende des Druckkopfes i sind nun zwei Leitkörper 4 angebracht, die vorzugsweise aus Federstahl bestehen und an einem in senkrechter Richtung gelagerten, aus U-Eisen bestehenden Abstandshalter 5 beiderseits befestigt sind. Der Abstandshalter 5 ist mit einem kleineren U-Eisen 6 fest verbunden, das etwa die Breite des Druckkopfes besitzt.
  • Die Leitkörper 4. erstrecken sich beiderseits ` Aber den Druckkopf hinweg und sind an ren Enden nach innen abgebogen, so claß `sie eine sichere Führung in der.Ofenkammer gewährleisten. In Richtung der Ausdruckstange besitzen die Leitkörper ,4 eine größere Länge und sind an diesem Ende in derselben Weise wie durch die Abstandshalter 5 zwischen den Schenkeln eines U-Eisens 7 fest eingespannt. An der Rückseite des Abstandshalters 7 ist ebenfalls ein U-Eisen 8 befestigt, das dieselbe Breite besitzt wie das U-Eisen 6. Die Schenkel der U-Eisen 6 und 8 sind außen durch Flacheisen 9 miteinander fest verbunden, wobei zwischen diesen Flacheisen 9 der obere Teil des Druckkopfes liegt, der mit den Flacheisen 9 fest verbunden ist. Der obere Teil des Druckkopfes ist schmaler ausgebildet als der übrige Teil des Druckkopfes, damit der eigentliche Druckkopf annähernd. die Kammerbreite ausfüllt und zwischen dem oberen Teil des Druckkopfes und den Leitkörpern 4 genügend Spiel ist, um eine federnde Wirkung der Leitkörper auch im Bereich des Druckkopfes zu erhalten. Die Verbindungslaschen 9 sind durch ein U-Eisen io auf der Ausdruckstange 2 abgestützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausdruckstange für Horizontalkaminerkoksöfen o. dgl. mit Führung des Stangenkopfes an den Kammerwänden durch Führungsbleche, die den Stangenkörper beiderseits überragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbleche (.4) aus einem federnden Werkstoff hergestellt sind und nur an ihren nachsinnen abgebogenen Enden an Abstandshaltern (5, 7) befestigt sind, die unter Vermittlung von Verbinciungsmitteln (9) an dem Kopf der Ausdruckstange (1) angeordnet sind.
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