DE397583C - Presse zum Kleben von Schuhwerk - Google Patents

Presse zum Kleben von Schuhwerk

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DE397583C
DE397583C DEA37947D DEA0037947D DE397583C DE 397583 C DE397583 C DE 397583C DE A37947 D DEA37947 D DE A37947D DE A0037947 D DEA0037947 D DE A0037947D DE 397583 C DE397583 C DE 397583C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
struts
gluing
pairs
footwear
Prior art date
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Expired
Application number
DEA37947D
Other languages
English (en)
Inventor
Engen G Dihlmann
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ATLAS AKT GES CHEM FAB
Original Assignee
ATLAS AKT GES CHEM FAB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

Landscapes

  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. JUNI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 397583 KLASSE 71 c GRUPPE
(A 37947
Atlas-Akt-Ges. Chemische Fabrik in Mölkau b. Leipzig").
Presse zum Kleben von Schuhwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1922 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Presse zur Herstellung und Ausbesserung1 von Schubwerk durch Aufeinanderkleben der Ledlerteile. Die Presse Gesteht aus einem Gerüst mit. einer Grundplatte und einem die Preßvorrichtungen aufnehmenden Balken, die durch Streben miteinander verbunden sind. Es sind zu beiden Seiten einer Strebe die Preßvorriichtungen paarweise angeordnet. Das Neue der Presse besteht darin, daß
*} Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ewigen G. Dihlmann in Leip\ig-R.
mehrere solcher Preßpaare mit Strel>e ohne Zwischenraum nebeneinander vorgesehen sind, während die einzelnen Streben U-förmig gelxjgen sind, die untere Seite der Grurwlplatte teilweise umfassen und an ihrem ol>eren Ende mit dem Balken verbunden sind. Diese Ausführung der Presse ist verhälnismäßig einfach und billig und gestattet ©ine vollkommene Übersicht beim Arbeiten. Da stets ίο seitwärts einer Preßstelle eine Verbindung durch eine Strebe vorhanden ist, kann ein Durchbiegen der Grundplatte und des Balkens nicht auftreten.
Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung der Presse in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Abb. 1 ist eine Seitenansicht der Presse und Abb. 2 ein Querschnitt nach der gebrochenen Linie 2-2 der Abb. 1.
Die Presse besteht aus einer Holzbohle 5 als Grundplatte, einem zweckmäßig aus Schmiedeeisen bestehenden Balken 6 als Träger der verschiedenen Preßvorrichtungen und zwei Verbindungs- und Tragestreben 7, die von der Bohle 5 sich erheben und den Balken 6 tragen. Die Streben sind aus Flacheisen U-förmig gebogen und mit ihren Schenkeln durch an einer Stelle der Bohle vorgesehene Schlitze von unten hinduirchgesteckt und mit ihren freien, schräg zulaufenden Enden durch Schraubenbolzen 8 am Balken 6 liefestigt. Der unter der Bohle Hegende Tefil der Strelx; ist in seiner Lage durch Schraubenbolzen 9 gesichert. Durch diese Gestalt der Streben erhält das Pressengerüst die nötige, seitliches Schwanken verhütende Steifigkeit.
Je eine Verbindungsstrebe 7 ist zwischen je zwei mit Handkurbel 12 o. dgl. versehenen Preßspindeln 10 angeordnet, so daß sie sich in gewisser Entfernung vom Ende des Balkens befinden. Von bekannten Pressen mit mehreren Preßstellen, bei denen die Verbindung durch zwei seitliche, am Ende der Gerüstkörper vorgesehene Streben hergestellt wird, unterscheidet sich 'die neue Anordnung dadurch, daß die den Druck aufnehmenden Stellen eine kürzere Länge haben und deshalb das Durchbiegen erheblich vermindert ist. Die Presse kann daher leichter ausgeführt werden. Bei anderen !«kannten Pressen sind zwischen allen Preßstellen Verbindungsstreben vorgesehen, d. h. also, bei vier Preßstellen fünf Stre' en. Hier!.ei wird aber die Arbeit und die Übersichtlichkeit, sehr gestört, namentlich sind die Werkstücke seitlich schwer zugänglich. Demgegenülier 1 eiindet sich 1 ei der neuen Anordnung nur auf einer Seite einer jeden Preßstelle eine Strelie. Trotzdem ist eine genügende Versteifung des Pressengerüstes erzielt, und man kann auch die Werkstücke sowohl quer als auch schräg und unter Umständen sogar in der Längsrichtung der Presse einstellen. Ein besonderer -Vorteil der Presse besteht in der Anwendung eimer Holzbohle als Grundplatte, die eine geringe federnde Nachgiebigkeit besitzt und dein Bruch nicht so leicht ausgesetzt ist: wie eine Platte aus Gußeisen. Ferner hat die besondere U-förmige Gestalt der Strel en, abgesehen von der durchsichtigen Ausführung, die sichere Befestigung an der Holzplatte und die Versteifung des Gerüstes zur Folge. Diese Ausführung der Presse, die besonders für mittlere Betriebe geeignet ist, läßt sich auch mit mehr als vier Preßstellen bauen. Als Anpreßvorrichtung dienen die Ijekannten, auf einen Preßbügel 13 wirkenden Preßspindeln 10, während als Widerlager irgendeine Preßform bekannter Bauart l>enutzt werden kann. Das Preßwiderlager 11 jeder 8c einzelnen Preßstelle läßt sich auf der flachen Bohle verschielien und dadurch unter der Preßspindel in seiner Lage einstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 8;
    Mit mehreren Preßstellen ausgerüstete Presse zur Herstellung von Schuhwerk durch Kleben, bestehend aus einer Grundplatte für die Preßwiderlager, einem die g< Preßvorrichtung aufnehmenden Balken und diese beiden Teile verbindenden Streben, wobei die Preßvorricbtungen paarweise zu beiden Seiten einer Strelje verteilt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solcher Preßpaare mit Strebe ohne Zwischenraum nebeneinander vorgesehen sind und daß die U-förmig gebogenen Streben (7) eines jeden Paares die untere Seite der Grund- ic platte (5) teilweise umfassen und an ihren oberen Enden den Balken (6) tragen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA37947D 1922-06-17 1922-06-17 Presse zum Kleben von Schuhwerk Expired DE397583C (de)

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