DE962176C - Schaltung fuer Drehwaehler mit mehreren Kontaktgruppen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltung fuer Drehwaehler mit mehreren Kontaktgruppen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DE962176C
DE962176C DES41597A DES0041597A DE962176C DE 962176 C DE962176 C DE 962176C DE S41597 A DES41597 A DE S41597A DE S0041597 A DES0041597 A DE S0041597A DE 962176 C DE962176 C DE 962176C
Authority
DE
Germany
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circuit
contact
relay
counting
selector
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Expired
Application number
DES41597A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Toepfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1957
■S" 41597 Villa/21 as
Herbert Töpfer, München
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf Gruppenwähler für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, und betrifft im besonderen eine Schaltungsanordnung für Drehwähler mit mehreren Kontaktgruppen. Derartige Wähler müssen, wenn in einer gewählten Kontaktgruppe kein freier Anschluß gefunden wird, vor Erreichen der nächsten Kontaktgruppe stillgesetzt werden. Dies geschieht im allgemeinen in einer hinter jeder Kontaktgruppe angeordneten Raststellung, der sogenannten Überlaufstellung. Da für die Stillsetzung eines Drehwählers in dieser Stellung das normale, bei Auftreffen der Wählerarme auf eine freie Leitung innerhalb einer Kontaktgruppe ansprechende Prüfrelais nicht verwendet werden kann, wurde für diesen Zweck ein besonderes Relais vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen besonderen Aufwand für Drehwähler mit mehreren Kontaktgruppen zu ersparen, was dadurch erreicht wird, daß das dem Wähler zugeordnete Zählübertragungsrelais in der nach erfolglosem Überlaufen einer Kontaktgruppe in freier Wahl erreichten Stellung der Wählerarme zur Wirkung gebracht wird .und die Stillsetzung des Wählers in dieser Stellung herbeiführt.
Um eine Fehlzählung beim Ansprechen des Zählübertragungsrelais in der Überlauf stellung des Wählers zu verhindern, erfolgt nach einer Weiterbildung der Erfindung die Betätigung des Zählers nach dem Zustandekommen einer Verbindung durch den Ladestrom eines bei jedesmaligem Ansprechen des Zählübertragungsrelais an den Zählkreis angelegten Konden-
sators, während dieser bei Betätigung des Zählübertragungsrelais in der Überlaufstellung des Wählers in geladenem Zustand an den Zählkreis angelegt wird. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Betätigung des Zählers auch dadurch verhindert werden, daß der Stromkreis für den Zähler nur durch das beim Auftreffen des Wählers auf eine freie Leitung betätigte Prüfrelais vorbereitet wird.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der
ίο Erfindung die Schaltung eines Drehgruppenwählers mit individuellem Motorantrieb insoweit dargestellt, als sie zum Verständnis des Erfindungsgegenstandes notwendig ist.
Mit M ι und Mz sind die Statorspulen eines an sich bekannten Motordrehwählers bezeichnet, die zur schrittweisen Fortschaltung abwechselnd unter Strom gesetzt werden. Die Stillsetzung des Wählers erfolgt durch gleichzeitige Erregung beider Statorspulen. Die dargestellte Gruppenwählerschaltung wird über einen vorgeordneten Anrufsucher oder Vorwähler erreicht. An die Kontaktbänke des Gruppenwählers GW sind mehrere Kontaktgruppen, z. B. zehn, angeschlossen, die zu nachgeordneten Gruppen- oder Leitungswählern führen. Hinter jeder aus zehn Kontakten bestehenden Kontaktgruppe ist eine Raststellung vorgesehen, in welcher der Wähler nach Empfang jedes Nummernstromstoßes stillgesetzt wird. Zur Übertragung der von nachgeordneten Verbindungseinrichtungen eintreffenden Zählstromstöße besitzt der Gruppenwähler ein Zählübertragungsrelais Z, dessen Wicklung I mit der unteren Sprechader verbunden ist. und dessen Wicklung II zur Stillsetzung des Wählers in den Überlaufstellungen gemäß der Erfindung dient.
Die Schaltvorgänge sind im einzelnen folgende: Wird der Gruppenwähler von einer vorgeordneten Verbindungseinrichtung belegt, so kommt über die Prüf ader c zunächst ein Stromkreis für die Wicklung III des Relais A über die Kontakte xa, 2d, Nullstellungskontakt 3 wo, /SfC, ζυ, Statorspule M2 zum Minuspol der Batterie zustande. Infolge, des hohen Widerstandes der Wicklung III des Relais A erhält die Wicklung M 2 Fehlstrom. Durch Öffnen seines Kontaktes ι α hebt das Relais A den Kurzschluß für das Belegungsrelais C auf, so daß dieses anspricht und am Kontakt 6 c einen Haltestromkreis für sich selbst herstellt, der über den Kontakt ja verläuft. Nach Durchschaltung der Sprechadern α und b in der vorgeordneten Verbindungseinrichtung werden die Wicklungen I und II des Relais A im Speisestromkreis der anrufenden Stelle unter Strom gesetzt. Fällt nun beim Empfang des ersten Nummernstromstoßes das Relais A ab, so wird am Kontakt ja der Kurzschluß für das Relais V aufgehoben, so daß dieses anspricht. Der Gruppenwähler bleibt zunächst in seiner Ruhestellung vor der ersten Kontaktgruppe stehen. Ist der erste Nummernstromstoß zu Ende, so spricht das Relais A wieder an, und das Relais D, Wicklung I, wird über die Kontakte 8c, gv, τοα, 16wo und xx-p erregt. Durch Schließen des Kontaktes izd wird der Motorantrieb jedoch nicht in Tätigkeit gesetzt, da die Statorspule Mi über den Kontakt wi unmittelbar und die Statorspule M2 über die Kontakte 13^r714« und 15 ν gleichzeitig erregt wird. Folgt ein weiterer Nummernstromstoß nach, so fällt das Relais A wieder ab und unterbricht am Kontakt 14 a den Stromkreis für die Statorspule M2. Die Schaltarme des Wählers werden um einen Schritt fortgeschaltet, wodurch die Nullstellungskontakte 3 wo und 16 wo, die nur in der Ruhestellung geschlossen sind, geöffnet werden. Das Relais D bleibt über den nun geschlossenen Kontakt xj mo und seinen eigenen Kontakt 18 at erregt. Der Motorwähler öffnet den Kontakt wi und schließt dafür den Kontakt »2, so daß nunmehr die Statorspule Mi Strom erhält. Über eine von dem Motorwähler gesteuerte Nockenscheibe wird der Kontakt 13 hr geöffnet, und der vSteuerkontakt nimmt eine Mittellage zwischen den Kontakten 13/1/ und xgzr ein. Nach dem Ansprechen der Statorspule M2 werden die Kontakte mx und »2 wieder in die dargestellte Lage zurückgelegt, so daß wieder die Spule Mx unter Strom gesetzt wird. Die abwechselnd gegenseitige Ein- und Ausschaltung der Spulen Mx und M2 setzt sich so lange fort, bis der Kontakt xgzr beim Erreichen des siebenten Kontaktes der Kontaktgruppe geschlossen wird. Dann sind über die Kontakte 14« und 151' beide Motorspulen so lange eingeschaltet, bis das Relais A nach Beendigung des Stromstoßes wieder anspricht. Der Wähler läuft bis in die nächste Raststellung, in der der Kontakt 13 hr wieder geschlossen ist.
Diese Vorgänge wiederholen sich beim Eintreffen jedes Nummernstromstoßes. Ist die Impulsreihe beendet, so wird das Relais V über den Kontakt ja lange genug kurzgeschlossen, um abfallen zu können. Durch Öffnen des Kontaktes 15 w wird die Statorspule M 2 ausgeschaltet, und der Gruppenwähler GW setzt seinen Lauf fort. Das Relais D wird über seine Wicklung II im Stromkreis der Statorspule M2 erregt gehalten. Trifft der Prüfarm des Gruppenwählers auf eine freie Anschlußleitung auf, so wird das Relais P über die Kontakte 20ft, 2xd, 22« und über den Gleichrichter Gl erregt. Es schaltet mit seinem Kontakt 23^ die Statorspulen Mx und M 2 parallel, so daß die Schaltarme des Wählers stillgesetzt werden. Über diesen Kontakt wird auch die Wicklung II des Relais D kurzgeschlossen, so daß es abfällt. Das Prüfrelais P bleibt über die Kontakte 23c und 24^ erregt.
Die Stromstöße der folgenden Stromstoßreihen werden durch Anlegung von Erde über die Kontakte 25/>, 26 c und 27« an die obere Sprechader zu dem Stromstoßempfangsrelais des nachfolgenden Wählers weitergegeben. Meldet sich der gewünschte Teilnehmer nach Herstellung der Verbindung, so wird für die Zählung des zustande gekommenen Gesprächs ein Potential an die untere Sprechader angelegt, das zunächst ohne Wirkung bleibt. Ist das Gespräch beendet und Jegt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auf, so fällt das Relais A ab und schließt mit seinem Kontakt ι α das Relais C kurz. Nunmehr erhält die Wicklung I des Zählübertragungsrelais Z über den Kontakt 28 c Strom und legt mit 292 den ungeladenen Kondensator Co an die zum Zähler der anrufenden Stelle führende Ader ζ an. Durch den Ladestrom des Kondensators wird der Zähler zum Ansprechengebracht. Die Auslösung der hergestellten Verbindung erfolgt darauf in an sich bekannter Weise.
Sind alle Anschlußleitungen einer Kontaktgruppe besetzt, so kann das Prüfrelais P bei der Bewegung
der Schaltarme in freier Wahl nicht ansprechen. In der Raststellung hinter jeder Kontaktgruppe wird der Kontakt 30 Ar geschlossen und damit das Relais Z, Wicklung II, über die Kontakte 20^, ζτα und 22z; zum Ansprechen gebracht. Da der Kontakt 3ii> nicht geöffnet ist, befindet sich der Kondensator Co im Ladezustand, so daß der Zähler der anzurufenden Stelle beim Schließen des Kontaktes 293 nicht betätigt werden kann. Die Stillsetzung des Wählers erfolgt durch Parallelschaltung der Statorspulen Mx und M 2 über die Kontakte 13/w, 32«, 33 c und 5^. Beim Abfall des Relais D wird dem anrufenden Teilnehmer ein Besetztzeichen übermittelt, das von derStromquelleßZ über die Kontakte 34 ^, 35 wo und 36/) auf dieWicklung 37 des Leitungsübertragers Ue übertragen wird. Die Verhinderung der Zählung beim Ansprechen des Relais Z in den Überlaufstellungen des Wählers kann auch ohne Verwendung eines Kondensators im Zählstromkreis erreicht werden, indem die Anschaltung des Zählpotentials an die Ader 2 über einen Arbeitskontakt des Prüfrelais P erfolgt. Die Verwendung des Kondensators hat jedoch den Vorteil, daß der Zähler nur kurzzeitig, unabhängig von der Betätigungsdauer des Zählübertragungsrelais Z, Strom erhält.
In dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Einleitung der Zählung am Schluß des Gesprächs während der Auslösezeit des Gruppenwählers GW stattfindet. Die Anordnung ist jedoch ebensogut für eine Zählung während des Gesprächs geeignet. In diesem Falle müßte die Wicklung I des Zählübertragungsrelais Z dauernd mit der unteren Sprechader in Verbindung stehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schaltungsanordnung für Drehwähler mit mehreren Kontaktgruppen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Wähler zugeordnete Zählübertragungsrelais (Z) in der nach erfolglosem
    Überlaufen einer Kontaktgruppe in freier Wahl erreichten Stellung der Wählerarme zur Wirkung gebracht wird und die Stillsetzung des Wählers in dieser Stellung herbeiführt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für das Zählübertragungsrelais (ZII) über einen beim Erreichen einer hinter jeder Kontaktgruppe angeordneten Raststellung der Schaltarme von der Wählerachse mechanisch (z. B. durch eine Nockenscheibe) gesteuerten Kontakt (30 hr) verläuft.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis des Zählübertragungsrelais (ZII) ein erst nachbeendeter Nummernwahl geschlossener Kontakt (22 v) liegt, so daß der Stromkreis nur nach erfolgloser freier Wahl innerhalb einer Kontaktgruppe zustande kommt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigung des Zählers der jeweils anrufenden Stelle beim Wirksamwerden des Zählübertragungsrelais in der Überlaufstellung einer Kontaktgruppe verhindert ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Zählers nach dem Zustandekommen einer Verbindung durch den Ladestrom eines bei jedesmaligem Ansprechen des Zählübertragungsrelais an den Zählkreis (Z) angelegten entladenen Kondensators (Co) erfolgt, während der Kondensator bei Betätigung des Zählübertragungsrelais in der Überlaufstellung des Wählers in geladenem Zustand an den Zählkreis («-Ader) angelegt wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der normalerweise geladene Kondensator (Co) durch einen Kontakt (40/>) des beim Aufprüfen des Wählers auf eine freie Leitung zur Wirkung kommenden Prüf relais (P) entladen wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für den Zähler nur durch das beim Auftreffen des Wählers auf eine freie Leitung betätigte Prüfrelais (P) vorbereitet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    "Fernmelde-Praxis», 29 (1952), 129 ff.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © «B 659/178 10.56 (609 863 4.57)
DES41597A 1954-11-19 1954-11-19 Schaltung fuer Drehwaehler mit mehreren Kontaktgruppen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE962176C (de)

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