DE96205C - - Google Patents

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DE96205C
DE96205C DENDAT96205D DE96205DA DE96205C DE 96205 C DE96205 C DE 96205C DE NDAT96205 D DENDAT96205 D DE NDAT96205D DE 96205D A DE96205D A DE 96205DA DE 96205 C DE96205 C DE 96205C
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Germany
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strip
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punch
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/06Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by positive or negative engaging parts co-operating with corresponding parts of the sheet or the like to be processed, e.g. carrier bolts or grooved section in the carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Vorrichtung dient zur Herstellung gezahnter oder gelochter Metallstreifen von unbegrenzter Länge, wie solche zur Eckenverbindung an Pappkasten und dergl. gebraucht werden, und bezweckt im Besonderen, die Zähne oder Löcher in dem Metallstreifen in genau gleichen Abständen trotz der Dehnung oder Biegung des Metallstreifens bei der Bearbeitung anzubringen, indem .der Streifen während seines Vorschubes nach und von der Stanze und während des Stanzens durch wechselseitig eingreifende Stifte in seiner Lage und in Spannung gehalten wird.
Zu diesem Zweck wird der unbearbeitete Metallstreifen, welcher als Rolle aufgewickelt ist, durch eine Geradführung A hindurch der Stanze α zugeführt, welche mit zwei oder mehreren den Ausschlagstempeln voreilenden Stiften b versehen ist. Diese greifen in die letzten Zahnausschnitte oder Löcher ein, welche bei der vorhergehenden Stanzung in den Streifen eingeschlagen worden sind. Der weitere bearbeitete Theil des Streifens läuft zwischen einer Führung hindurch, auf welcher der durch den Hebel c bethätigte Transportschlitten mit dem Greifer d, welcher an seiner unteren Fläche Spitzen oder Stifte e trägt, hin- und hergeführt wird. Am Ende dieser Führung .befindet sich ein durch den Hebel f in einem Cylinder bewegter Kolben, -an dessen unterem Ende die Stifte g sitzen. Die Stifte e und g kommen wechselweise zum Eingriff in den Streifen.
Beim Transport des Streifens hat nur der Greifer d mit seinen Stiften. e den Streifen erfafst, während die Stifte b und g sich in der. Hochstellung aufser Eingriff befinden. Der noch unbearbeitete glatte Streifentheil wird nun dabei unter Anwendung von Gewalt aus der Geradführung A unter die Stanze gezogen und dadurch in Spannung gehalten, um ein Biegen oder Drehen desselben zu verhindern. Im letzten Augenblick des Vorschubes beginnen die Stifte b einzugreifen, um den Streifen in seiner Lage und Spannung für : das Stanzen festzuhalten. Fast gleichzeitig sind die Stifte g zum Eingriff gekommen, so dafs der Streifentheil zwischen ihnen und den Stiften b festgehalten wird, während der Transportschlitten zurückgeht und der .Greifer d mit seinen Spitzen sich von dem Streifen abhebt und auf diesem gleitend zurückgeht. Während des Stanzens vollzieht sich, gleichzeitig mit dem Rückgang des Transportschlittens das Aufwickeln des bearbeiteten Streifentheiles, welcher aufserhalb der Führung und vor den Stiften g liegt, die durch ihren Eingriff ein Zurückstauen des Streifens beim Aufwickeln verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stanzen zum Lochen oder Zahnen von Blechstreifen , welche nach Fertigstellung aufgerollt werden, wobei der Streifen durch einen Greifer (d e) unter Spannung in die Stanze gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Streifen während des Stanzens und des Aufrollens durch Haltestifte (b) oder dergl. zwischen den Stanzstempeln (a) und dem Vorschubgreifer (de) und Haltestifte (g) oder dergl. zwischen dem Vorschubgreifer (d e) und der Aufwickelrolle in seiner Lage festgelegt wird, zum Zwecke, die einzelnen Arbeitsstellen der Stanze (Stanzen, Vorschieben, Aufwickeln) derart von einander zu trennen, dafs sie die genaue Theilung des Streifens nicht wechselseitig ungünstig beeinflussen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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