DE961998C - Einrichtung zur Steuerung des Abstandes zweier zueinander lagenveraenderlicher Koerper durch Elektronenroehren - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung des Abstandes zweier zueinander lagenveraenderlicher Koerper durch Elektronenroehren

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DE961998C
DE961998C DEF11133A DEF0011133A DE961998C DE 961998 C DE961998 C DE 961998C DE F11133 A DEF11133 A DE F11133A DE F0011133 A DEF0011133 A DE F0011133A DE 961998 C DE961998 C DE 961998C
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Germany
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bodies
distance
electron tubes
electromagnet
controlling
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DEF11133A
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Inventor
Georg Schlapp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • B23Q15/20Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work before or after the tool acts upon the workpiece
    • B23Q15/22Control or regulation of position of tool or workpiece
    • B23Q15/24Control or regulation of position of tool or workpiece of linear position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Steuerung des Abstandes zweier zueinander lagenveränderlicher Körper durch Elektronenröhren Es ist bekannt, mittels Steuervorrichtungen Körper in ihren Lagen zueinander zu verstellen, so z. B. bei Kopiervorrichtungen. bei Werkzeugmaschinen. Es gibt in der Technik indessen. eine große Zahl Fälle, bei denen zur Durchführung eines technischen Vorganges ein stets gleichbleibender Abstand zwischen zwei Körperh eingehalten, werden muB. Ein Beispiel dafür ist die elektrische Bogenlampe, bei der die Kohlen stets gleichen Abstand haben müssen. Aber auch bei elektrischen Schweißmaschinen u. dgl. kommt es auf genaue Abstandseinhaltung der Elektroden zum Werkstück an, wenn, qualifizierte Arbeit geleistet werden soll. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, mit sehr hoher Präzision den Abstand zweier zueinander lageuveränderlicher Körper zu regeln, und zwar soll die Regelung so fein wie möglich und so schnell wie möglich wirken.
  • Es ist bekannt, den Abstand zwischen zwei Körpern durch den Widerstand einer Flamme auf einem Bestwert dad'ur.ch zu halten, daß eine Bewegung der Körper aufeinander zu oder voneinander hinweg sowie ein Ruhezustand ermöglicht wird. In diesem Falle arbeitet die Einrichtung abhängig von dem Widerstand der Flamme.
  • Nach der Erfindung werden zur Steuerung des Abstandes zweier zueinander lagenveränderlich.er Körper Elektronenröhren benutzt, deren Gitter durch einen die beiden Körper hintereinander durchfließenden Strom beeinflußt werden. Dabei wird erfindungsgemäß der eine der lagenveränderlichen Körper durch eine elektromechanische Kupplung oszillierend hin- und herbewegt, wobei eine Hinbewegung des Körpers den Schaltvorgang für eine Herbewegung auslöst.
  • Für die Einstellung eines bestimmten Abstandes zwischen zwei Körpern; wobei die Körper sich nicht mehr berühren, gibt es zwei Möglichkeiten.: i. Die Verwendung der Kapazität zwischen den beiden Körpern und einer Vergleichskapazität in einer kapazitiven Brückenschaltung, wobei die Größe dieses Vergleichskondensators den Abstand zwischen den, beiden Körpern bestimmt.
  • 2. Die Verwendung einer induktiven Brückenschaltung, bei der an dem einen der beiden Körper eine Induktionsspule und an dem anderen. ein in diese Spule tauchender Eisenkern befestigt ist. Durch Änderung der Vergleichsinduktivität in der Brücke kann jeder beliebige Abstand eingestellt werden..
  • Erfindungsgemäß wird der hintereinander durch die Körper fließende Strom über eine induktiv und kapazitiv wirksame verstärken- und stufenlose Regelvorrichtung geleitet derart, daß die Beeinflussung des Gitters der Elektronenröhren unter gewissem einstellbarem Abstand der Körper voneinander erfolgen kann. Der lagenveränderliche Körper wird erfindungsgemäß von einem Motor über eine von. den Elektronenröhren gesteuerte elektromechanische Wendekupplung hin- und herbewegt, und es wird eine elektromechanische Wendekupplung verwendet, bei der eine dünne Scheibe geringer Trägheit zwischen zwei von einem Kegelritzel angetriebenen, mit Magneten und Spulen versehenen Zahnrädern angeordnet ist und jeweils von einem der mit den Zahnrädern verbundenen Magneten mitgenommen wird.
  • Die Erfindung bietet den. Vorteil, daß es gelingt, eine nahezu trägheitslose Regelung des Abstandes der beiden Körper zueinander durchzuführen.
  • Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele für die Erfindung, und zwar zeigen Fig. i und 2 eine Vorrichtung, bei der zwei Stifte zur Anlage aneinander oder in gewissem Abstand voneinander gebracht werden sollen; Fig. 3 zeigt das Schaltschema der verwendeten Elektronenröhren der Fig. i und 2.
  • Der Rahmen i in Fig. i trägt einen stabförmigen Körper ii. Dessen Stirnseite gegenüber ist ein Stab io angeordnet, der mit- seiner Stirnseite an der Stirnseite des Stabes ii zur Anlage bzw. dauernden Berührung gebracht werden soll. Die Zeichnung zeigt die beiden Körper io und ii in kleinem Abstand voneinander. Damit der Stabi io gegen den Stab i i bewegt werden kann, sitzt er am unteren Ende eines Schlittens 2. Der Schlitten2 ist durch Kugeln 3 spielfrei in einer Schlittenführung 4 in; dem Rahmen i -geführt. Er besitzt ein Gegengewicht 5, durch welches er in der Schwebe gehalten wird. Außerdem weist der Schlitten eine Zahnstange 6 auf, in die ein Ritzel 7 eingreift. Das Ritzel 7 sitzt auf einer Welle 12, auf der auch eine Scheibe 13 axial verstellbar, aber radial mitnehmend angerdnet ist.
  • Auf der Welle 12 laufen frei drehbar zwei Kegelzahnräder 14 und 15, die von einem Ritzel 16 aus in Drehung versetzt werden und sich in entgegengesetztem Drehsinne drehen. Das Ritzel 16 wird von einem Elektromotor 17 ständig angetrieben. Die beiden Kegelzahnräder 14 und 15 sind mit Elektromagneten versehen, durch deren Erregung die Scheibe 13 angezogen wird. Wird der Elektromagnet des Zahnrades 14 erregt, so wird die Scheibe 13 durch den entsprechenden Elektromagneten angezogen, und die Scheibe 13 dreht sich zusammen mit der Welle 12 und dem Ritzel 7, wodurch der Körper io an dem Schlitten :2 je nach Drehsinn, des Zahnrades 14 auf- oder abwärts bewegt wird. Wird an Stehle dieses Elektromagneten der andere Elektromagnet am Zahnrad 15 erregt, wobei der gegenüberliegende Elektromagnet stromlos ist, so wird die Scheibe 13 von dem dem Rad 15 zugehörigen Elektromagneten angezogen, welches sich, wie oben erwähnt, in entgegengesetztem Drehsinne dreht und den Körper io an dem Schlitten 2 in entgegengesetzter Richtung antreibt.
  • Soll nun der Körper io in dauernder loser Berührung zu dem Körper i i sich befinden und sei z. B. angenommen, daß der Körper i i sich langsam absetzt oder abwärts bewegt, so muß der Schlitten 2 mit dem Körper io in dem Maße des Ausweichens der Stirnwand des Körpers i i nachgestellt werden.
  • Es sei nun angenommen, daß durch Anlage der Scheibe 13 an den Elektromagneten des Zahmrades 15 eine Abwärtsbewegung des Schlittens 2 mit dem Körper io erreicht wird. In diesem Falle muß also der Elektromagnet des Zahnrades 15 so lange er-. regt werden, bis die Stirnwand des Körpers io die Stirnwand des Körpers ii gerade berührt. In dem Augenblick der Berührung muß der Elektromagnet des Zahnrades 15 ausgeschaltet werden, und es muß eine geringe Gegenbewegung eingeleitet werden. Zu diesem Zweck muß die Scheibe 13 von dem Elektromagneten des Zahnrades iq. kurz angezogen werden, so daß eine kaum merkbare Zurückbewegung des Körpers io stattfindet. Die beiden Elektromagneten der beiden Zahnräder 13 und 14 müssen also dauernd abwechselnd. in sehr schneller Folge erregt und stromlos gemacht werden, damit durch das Zittern der Scheibe 13 zwischen den Magneten auch bei Lagenveränderung der Stirnwand des Körpers i i eine dauernde gleichmäßige Anlage der Körper aneinander aufrechterhalten werden kann.
  • Zu diesem Zweck werden nun bei dem Erfindungsvorschlag die Elektromagneten über die beiden Elektronenröhren 8 und 9 gesteuert. Die Kathoden der Röhren 8 . liegen in Serie mit dem Elektromagneten des Zahnrades 15, während die Kathoden der Elektronenröhre 9 in Serie mit dem Elektromagneten des Zahnrades 14 geschaltet sind. Die Fig. i zeigt die Schaltung nur in den Grundzügen, während Fig. 3 ein komplettes Schaltschema für die Elektronenröhren 8 und 9 zeigt. Das Gitter der Röhre 8 ist in Fig. i mit dem Körper i i verbunden. Die Körper io und i i liegen in dem Stromkreis des Gitters 8 derart, daß eine Beeinflussung des Röhrengitters stattfindet, wenn sich die Körper io und i i berühren. Wird das Gitter 8 durch die Berührung beennflußt, so wird der Elektromagnet des Zahnrades 15 erregt und die Scheibe 13 von diesem Elektromagneten angezogen. Hierdurch erfolgt infolge des Drehsinnes des Zahnrades 15 eine Aufwärtsbewegung des Schlittens :2 mit dem Körper io, wodurch der Strom zwischen den Körpern io und ii unterbrochen wird. Die Unterbrechung des Stromes hat eine Aufhebung der Beeinflussung des Elektromagneten 15 zur Folge, während durch die gegebene, Schaltung, die später beschrieben wird, nunmehr das Gitter der Elektronenröhre 9 zur Wirkung kommt. Hierdurch wird der Elektromagnet des Zahnrades 14 erregt und die Scheibe 13 von diesem Zahnrad angezogen, was zur Folge hat, daß der Körper io sich wiederum an die Stirnwand des Körpers i i anlegt. Es findet eine dauernde ganz geringe Aufundabbewegung durch die dauernde Umsteuerung der Scheibe 13 über die Elektronenröhren 8 und 9 statt, so daß die beiden Körper io und i i in stetiger Lage unmittelbar nebeneinander gehalten werden.
  • Die. Fig. 3 zeigt schematisch die Röhren 8 und 9 sowie die Körper io und ii. Außerdem sind eine Anzahl Widerstände mit R1 bis R7 bezeichnet. Die beiden. Elektromagneten der Zahnräder 14 und 15 sind schematisch angedeutet sowie die an die Schaltung angelegten Spannungen U.
  • Die Röhre 8 ist durch die Vorspannung U3 an ihrem Gitter über den Widerstand R1 gesperrt. Hierdurch wird an dem Gitter der Röhre 9 nur die an dem Kathodenwiderstand R7 abfallende Vorspannung wirksam. Dadurch ist die Röhre 9 geschlossen, und die Spule des Elektromagneten 14 wird erregt. Der Elektromagnet 14 kann jetzt die Scheibe 13 auf der Welle 12 mitnehmen. Sobald die Körper io und i i aneinander anstoßen, bricht durch Überbrückung der Spannung U3 mit dem Widerstand R2 die Sperrspannung an dem Widerstand R1 zusammen, derart, daß lediglich die an dem Kathodenwiderstand R4 abfallende Spannung über den Widerstand R2 bzw. R3 an dem Gitter der Röhre 8 liegt. Hierdurch ist die Röhre 8 geschlossen, und es wird der Elektromagnet des Zahnrades 15 erregt. Dadurch, daß nun die Kathoden der Röhre 8 und 9 miteinander verbunden sind, gelangt der gesamte Spannungsabfa11 im Kathodenkreis der Röhre 8 als negative Vorspannung über den Widerstand R5 an das Gitter der Röhre 9 und sperrt diese. Es ergibt sich auf diese Weise eine ständige Wechselwirkung zwischen den beiden Röhren, . wenn infolge der gewählten Anordnung die Körper io und i i aufeinander treffen und durch den Kontakt wieder voneinander weg bewegt werden. Die Schaltfrequenz wird durch die Selbstinduktion der Magnetspulen verkleinert, indessen läßt sich diese Verzögerung durch Widerstände R8 und R9 vor den Kathoden, der Röhren kleinhalten.
  • In Fig. 2 bezeichnen die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in Fig. i. Als Unterschied besitzt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 in die Leitung zwischen dem Körper i i und dem Gitter der Röhre 8 eingeschaltet einen induktiv oder auch kapazitiv wirkenden Verstärker und eine stufenlose Regeleinrichtung 2o. Mit dieser Verstärkereinrichtung ausgerüstet ist es möglich, die beiden Stirnwände der Körper, io und ii in gewissem Abstand voneinander zu halten. Es ergibt sich hierbei der gleiche oszillierende Vorgang der Scheibe 13 mit dem Schlitten 2 und dem Körper io, und zwar um das Maß der mittels der Vorrichtung 2o, eingestellten Distanz zwischen den Körpern, io und i i,. wobei die Wirkung der Wirkung einer Einrichtung gemäß Fig. i entspricht.
  • Eine Änderung der Entfernung der Stirnwände der Körper io und 1 i abweichend vom eingestellten Maß schaltet die Gittervorspannungen der Elektronenröhren 8 und 9 wechselweise in positivem und negativem Sinne um, derart, daß die Entfernung zwischen den Stirnwänden durch den Oszilliervorgang eingehalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Einrichtung zur Steuerung des Abstandes zweier zueinander lagenveränderlicher Körper durch Elektronenröhren, deren Gitter durch einen, die beiden Körper hintereinander durchfließenden Strom beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der lagenveränderliehen Körper durch eine elektromagnetische Kupplung oszillierend hin- und herbewegt wird und eine Hinbewegung des Körpers den Schaltvorgang für eine Herbewegung auslöst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintereinander durch die Körper io und i i fließende Strom über einen induktiv oder kapazitiv wirksamen Verstärker und eine stufenlose Regelvorrichtung geleitet wird, derart, daß die Beeinflussung des Gitters der Elektronenröhren unter gewissem einstellbarem Abstand der Körper voneinander erfolgen kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der lagenveränderliche Körper von einem Motor über eine von den Elektronenröhren gesteuerte elektromagnetische Wendekupplung hin- und herbewegt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften, Nr. 525 134, 667 285; USA.-Patentschrift Nr. 2 534 958.
DEF11133A 1953-02-22 1953-02-22 Einrichtung zur Steuerung des Abstandes zweier zueinander lagenveraenderlicher Koerper durch Elektronenroehren Expired DE961998C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216911B (de) * 1962-12-01 1966-05-18 Siemag Masch Stahlbau Vorrichtung zum Beschicken von Waermoefen mit Walzgut
DE2155650A1 (de) * 1970-11-19 1972-05-25 Citroen Sa Vorrichtung zum Antrieb eines passiven Elements, z.B. einer Last, gemäss einem bestimmten Bewegungsgesetz

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DE525134C (de) * 1928-07-25 1931-05-21 Keller Mechanical Engineering Elektrische Fuehlfingersteuerung fuer Drehbaenke
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US2534958A (en) * 1947-01-14 1950-12-19 Air Reduction Method and apparatus for controlling torch spacing

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