DE96176C - - Google Patents

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DE96176C
DE96176C DENDAT96176D DE96176DA DE96176C DE 96176 C DE96176 C DE 96176C DE NDAT96176 D DENDAT96176 D DE NDAT96176D DE 96176D A DE96176D A DE 96176DA DE 96176 C DE96176 C DE 96176C
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board
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scheervorrichtüng
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DENDAT96176D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets
    • A01K73/04Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof
    • A01K73/045Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof for lateral sheering, e.g. trawl boards

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

PATENTAMT.
KAISERLICHES
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zum Offenhalten von Schleppnetzen ohne Baum, den sogenannten 'Scheerbrettern, zeigen sich nach Angabe des Erfinders die Uebelstände, dafs dieselben eine' verhältnifsmäfsig sehr grofse Zugkraft erfordern, sehr viele Schlepptrosse nothwendig machen, leicht sich im Grunde festbohren und, wenn sie nicht genügend beschwert sind,- flattern, infolge dessen sie sich unzuverlässig öffnen, oder aber, wenn sie sehr beschwert sind, zu schwer und unhandlich im Gebrauche werden.
Diese Uebelstä'nde sind nach Ansicht des Erfinders dadurch bedingt, dafs diese Scheerbretter je aus nur einem Brett' bestehen, welches im Wasser aufrecht stehen soll und deshalb an seiner Unterkante mit schwerem Material versehen sein mufs. Namentlich soll auch der Umstand zu den geschilderten Uebelständen beitragen, dafs der Angriffspunkt für die anziehenden Trossen seitlich neben das Brett verlegt ist, da anderenfalls keine scheerende Wirkung erreicht werden könnte.
Der nachstehend beschriebenen neuen Scheervorrichtung für Schleppnetze ohne Baum sollen nach Angabe des Erfinders alle die geschilderten Uebelstände nicht anhaften, da bei derselben der Angriffspunkt für die Zugtrossen in der Mitte vor der Scheervorrichtung beliebig seitlich verstellbar angeordnet ist, dann aber auch die Scheerbretter, selbst wenn sie nur mä'fsig beschwert sind, stets aufrecht stehen müssen, da der einerseits von den Schlepptrossen, andererseits von dem angehängten Netz auf die Scheervorrichtung ausgeübte Zug ein Umfallen der Vorrichtung verhindert. Die couhssenartige Anordnung der einzelnen verticalen Scheerbretter soll ferner eine bessere Ausnutzung des durchströmenden Wassers ermöglichen und die Anwendung einer gröfseren Scheerfläche gestatten, ohne doch die Vorrichtung räumlich zu sehr nach Länge und Breite vergröfsern zu müssen. Die breite Basis des ganzen Gestelles soll ein Festbohren in den Grund verhindern, selbst wenn derselbe schlammig ist.
Zur Erzielung der vorstehend angegebenen Wirkung hat die Scheervorrichtung die nachstehend erläuterte und in der Zeichnung zur Darstellung gebrachte Einrichtung erhalten.
In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 ein Schleppnetz mit Coulissen - Scheerbrettern in Oberansicht, Fig. 2 ein Coulissen-Scheerbrett in Oberansicht, Fig. 3 in Seitenansicht, Fig. 4 in Vorderansicht, Fig. 5 in Rückansicht, Fig. 6 in perspectivischer Seitenansicht, Fig. 7 im Horizontalschnitt nachjK-^, Fig. 8 Rückansicht und Durchschnitt der Bretter-Coulissen-Stellvorrichtung und Fig. 9 Seitenansicht und Horizontalschnitt der Stellklemme /.
Jedes der beiden Coulissen-Scheerbretter A besteht aus dem oberen horizontalen Verbindungsbrett α und dem unteren Verbindungsbrett b, zwischen denen die eigentlichen verticalen Scheerbretter c in beliebiger Anzahl und in dem der Scheerwirkung günstigsten Winkel coulissenartig neben einander angeordnet sind. Diese verticalen Scheerbretter-Coulissen c be-
sitzen eine schneidenartig scharfe Vorderkante d, ■ um dem Wasser möglichst wenig Widerstand zu bieten.
Die Scheerbretter können mit Blech beschlagen sein, einerseits der gröfseren Haltbarkeit wegen, andererseits, um deren Reibung im Wasser zu vermindern.
Die äufseren verticalen Scheerbretter c sind mit α b fest verbunden, um das ganze Scheerbrettergestell stabil zu machen, wogegen die inneren Scheerbretter c1 entweder fest mit a b verbunden oder mittelst der Zapfen e in ab drehbar gelagert sein können; in letzterem Falle können die Bretter c1 mittelst einer Stellschiene./ und der an der Rückenkante der Bretter befestigten, durch je einen entsprechenden Schlitz in der Schiene reichenden Mitnehmerstift t in der Weise in einen beliebigen Winkel eingestellt werden, dafs die Schiene f in ihren Stellschlitzen s auf den Stellschrauben g seitlich verschoben und mit Hülfe der Schraubenmuttern an g festgestellt wird. An Stelle dieser Stellschiene kann auch eine beliebige andere geeignete Stellvorrichtung angewendet werden.
An dem unteren Verbindungsbrett b sind Metallplatten h als Belastungsgewichte befestigt, damit das ganze Gestell A stets aufrecht stehen mufs; aufser diesen Metallplatten oder auch an Stelle derselben können entsprechend schwere walzenartige Rollen r, wie in Fig. 3 und 5 gezeigt, Anwendung finden, damit die Gestelle A beim Aufstofsen auf Grund nicht festkommen.
Von den vier Ecken i der Vorderseite des Gestelles führen Taue oder Ketten k nach einer gemeinsamen Klemme /, welche letztere an das Zugtau B angehängt wird. Durch Verschieben der Taue oder Ketten k in der Klemme / kann der Angriffspunkt des Zugtaues B beliebig seitlich verlegt werden.
An der Rückseite des Scheergestelles A sind am oberen und unteren Verbindungsbrette a b je eine Eisenstange m befestigt, auf welchen Stangen je ein Ring η gleiten kann, an welchen Ringen die Flottleine 0 (an dem oberen) und das Grundtau ρ des Netzes C (an dem unteren) befestigt sind; 0 und ρ können aber auch unverschiebbar an der Rückseite von α b befestigt sein. ·
Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist folgende: Wird das Netz in · das Wasser geworfen, so bewirken die Schwergewichte /;, dafs die Scheerbrettergestelle A stets vertical zum Sinken kommen. Beim Vorwärtsziehen scheeren die beiden Gestelle infolge des Wasserdruckes gegen die schräg zur .Zugrichtung stehenden Bretter c aus einander, bis das Netz ganz geöffnet ist. Bei vollständig geöffnetem Netze werden die Ringe η das Bestreben haben, sich auf den Stangen m, nach der Innenseite der beiden Gestelle zu, zu verschieben; die Scheerbretter, die dadurch an ihrer Rückseite einseitig angezogen werden, können sich alsdann mehr nach dem Zuge des Wassers richten, wodurch deren Widerstand auf ein Kleinstes reducirt werden kartn.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Scheervorrichtüng für Schleppnetze ohne Baum, dadurch gekennzeichnet, dafs mehrere Scheerbretter (c C1J senkrecht und coulissenartig neben einander zwischen zwei waagrechten Verbindungsbrettern (a und b) befestigt sind, von denen das untere Verbind ungsbrett (b) mit Metallplatten, Gewichten oder Rollen beschwert ist.;
2. Eine Ausfuhrungsform der unter !.'^gekennzeichneten Scheervorrichtüng für Schleppnetze ohne Baum, bei welcher die senkrechten Scheerbretter drehbar in den Verbindungsbrettern Y^ und ' b) gelagert sind und in einen beliebigen Winkel zur Zugrichtung eingestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT96176D Active DE96176C (de)

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DE (1) DE96176C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0333965A3 (de) * 1988-03-21 1990-09-12 José Pineiro Campelo Oeffnung von am Boden geführten Schleppnetzen
FR2735442A1 (fr) * 1995-06-13 1996-12-20 Ifremer Procede et plan porteur pour faire diverger un corps remorque

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0333965A3 (de) * 1988-03-21 1990-09-12 José Pineiro Campelo Oeffnung von am Boden geführten Schleppnetzen
FR2735442A1 (fr) * 1995-06-13 1996-12-20 Ifremer Procede et plan porteur pour faire diverger un corps remorque

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