DE9614C - Neuerungen an den Gradführungen und Bewegungsvorrichtungen von Laubsägen - Google Patents

Neuerungen an den Gradführungen und Bewegungsvorrichtungen von Laubsägen

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DE9614C
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English (en)
Original Assignee
A. WAKCZYNSKI in Berlin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/007Jig saws, i.e. machine saws with a vertically reciprocating narrow saw blade chucked at both ends for contour cutting
    • B23D49/008Jig saws, i.e. machine saws with a vertically reciprocating narrow saw blade chucked at both ends for contour cutting hand-driven or foot-driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1879.
Klasse 88.
A. WAKCZYNSKI in BERLIN. Neuerungen an den Geradführungen und Bewegungsvorrichtungen von Laubsägen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. December 1879 ab.
Die Säge α, Fig. 1, der beiliegenden Zeichnung ist zwischen zwei Schienen b b' festgespannt, die mittelst einer Strebe c und einer Verbindungsstange d zu einem verschiebbaren Parallelogramm verbunden sind. Dieses System schwingt um die Stütze e, welche in dem Gestell Ä derart befestigt ist, dafs eine geringe Abweichung derselben von der Verticalen stattfinden kann. Wird die Säge auf- und abbewegt, so schwingt das ganze System um den Punkt/ und die Säge würde sich um die aus dieser Schwingung resultirende Bogenhöhe bei jedem Auf- und Niedergang von der Verticalen entfernen. Um dies zu vermeiden, ist die Säge nicht unmittelbar, sondern vermittelst zweier gerade geführter Zwischenstücke g g', Fig. 1 und 2, mit den Schienen bb' verbunden, deren Enden zur Aufnahme dieser Stücke gegabelt sind. In zwei Kloben h h' ist die Säge mittelst Stellschrauben befestigt. Der obere Kloben h geht willig durch g\ sein mit Gewinde versehenes oberes Ende ist zur Verhütung einer Drehung an vier Seiten flach gefeilt. Eine Stellmutter i dient zum Anspannen der Säge, wobei c. den Druck und d den Zug aufnimmt. Die Stellmutter i wirkt auf eine Unterlagsscheibe k, Fig. 2, die mit einer Schneide auf g aufliegt; der untere Kloben h' ist mittelst eines durchgehenden Stiftes gelenkig mit b' und g' verbunden. Wird nun die Stellmutter i angezogen, so stellt sich die Säge zwischen der Schneide von k und dem gedachten Stifte ohne Zwang ein.
Da oben wegen erforderlichen Nachziehens der Säge ein durchgehender Stift nicht angewendet werden kann, so sind zwei seitliche Stellschrauben zz' mit Ansätzen angeordnet, Fig. 2, welche die Gabel mit dem Stücke g gelenkig verbinden.
Die Geradführung wird mittelst der T-förmigen Stücke g und g' erreicht, deren aufrecht stehende Schenkel Büchsen sind, die sich auf zwei im Sägenrahmen A befestigten conaxialen Stiften //' schieben. Der obere dieser Stifte / ist durchbohrt, um einen Luftstrahl von irgend einem durch das Triebwerk mitbewegten Gebläse hindurch zu senden, der die Sägespäne von dem Arbeitsstück wegbläst. Da die Entfernung der Säge von den Stiften //' stets dieselbe bleibt, so müssen die Schienen bb1 mit ihren Endpunkten dem Gange derselben folgen, ihre Bogenbewegung mufs also durch Schwingung der Stütze e ermöglicht werden.
Sind breitere Arbeitsstücke zu sägen, so kann es vorkommen, dafs der Raum zwischen a und c nicht ausreicht. Es ist deshalb noch vertical oberhalb e eine Zugstütze m angeordnet, die mittelst Mutter und Unterlagsscheibe mit Schneide angezogen werden kann, nachdem man c entfernt hat. Durch einfaches Lösen der Mutter wird m aufser Thätigkeit gesetzt, wenn mit c gearbeitet wird. Es ist ersichtlich, dafs diese Zugstütze m mit gleicher Wirkung an Stelle der Spreize c fungiren kann. Ist letztere weggenommen, so ist der ganze offene Raum von A für das Arbeitsstück frei.
Die Betriebsvorrichtung ist leicht auseinander zu nehmen und wieder zusammenzusetzen, und bildet der Kasten, in welchem der ganze Apparat nach dem Zerlegen verpackt wird, einen Theil derselben. Es geht ihre Einrichtung aus den Fig. ι und 3 hervor.
Der oben beschriebene Sägeapparat wird mittelst einer Schraube η auf einer Zwinge B befestigt, die mittelst der Schraube ο und eines untergelegten Brettstückes an einem Tische festgeschraubt werden kann. Diese Zwinge trägt unterhalb die Lagerung für das durch ein Trittwerk bewegte Schwungrad p und eine Schnurscheibe q nebst Schwungrädchen r, von wo aus vermittelst eines an q befindlichen Kurbelzapfens und der Zugstange .? die auf- und niedergehende Bewegung der Säge bewirkt wird.
Das Trittwerk C, Fig. 1 und 3, findet seine Schwingungsaxe in der Umfassungswand t des Kastens K, über welche sich, wenn der Apparat in dem letzteren verpackt ist, der Deckel schiebt, so dafs die besondere Herrichtung desselben zur Schwingungsaxe dann durch den Deckel geschützt ist. Diese Herrichtung geschieht durch Aufschrauben einer eisernen Leiste u, welche an drei Stellen vv' z>" cylindrische Aussparungen hat, über welche entsprechend geformte Vorsprünge unterhalb der Trittplatte derart greifen, dafs sie eine Schwingung vollziehen können. Mittelst einer Schraube w in dem Schlitze χ wird diese Lagerung zu einer zwangläufigen gestaltet. Werden die Vorderbeine des Stuhles D, auf welchem der Arbeitende sitzt, nun in den Kasten K gestellt, so ist mit geringen Mitteln
ein solides Triebwerk hergestellt, das mittelst Lösung dreier Schrauben und zweier Stifte (letztere in den Zugstangen) auseinandergenommen und mit dem Sägeapparat zusammen in einen seiner Theile, den Kasten K, verpackt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Geradführung für Laubsägeapparate, ■bestehend aus den T- förmigen, sich auf conaxialen Stiften schiebenden Stiften gg', in Verbindung mit den gegabelten Schienen /' b' und der schwingenden Stütze e, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.
2. Die Combination einer Geradführung für Laubsägeapparate mit einer Anspannvorrichtung, bestehend in einem auf einer Schneide balancirenden und durch eine Mutter anziehbaren Kloben, in Verbindung mit den Schienen b b', der Zugspreize d und entweder der Druckspreize c oder dem Zugkloben m und der in diesem Falle auch auf Zug beanspruchten Stütze e, wie gezeichnet und beschrieben.
Ein Triebwerk für Laubsägeapparate, bei dem der Kasten, in welchem derselbe aufbewahrt wird, als integrirehder Theil benutzt wird, die Einrichtung der Trittplatte zu diesem Zwecke, in Verbindung mit der Leiste u und der Schraube w, zum Zwecke und in der Weise, wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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