DE96103C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
- F41J5/18—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
- F41J5/20—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags indicating which part of the target has been hit, i.e. the score
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine selbstanzeigende Schiefsscheibe, welche
hauptsächlich den Zweck hat, das bei derartigen Schiefsscheiben so häufig auftretende
Verbleien der Aufschlagringe zu verhindern. Dieselbe ist in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 sie in der Vorderansicht, Fig. 2 im Längsschnitt, Fig. 3
einen Querschnitt nach Linie t- u der Fig. 2 und Fig. 6 einen waagerechten Schnitt nach
Linie v-w der Fig. 3. In den Fig. 4 und 5 ist ein Theil eines Aufschlagringes dargestellt.
Die einzelnen Aufschlagringe bestehen, wie aus der Zeichnung (Fig. 4 und 5) hervorgeht,
aus Ringsectoren e, die in einer Ebene liegen und ihrer Gröfse und Lage nach genau mit
den Ringfeldern der vorgelagerten papiernen Zielscheibe α übereinstimmen. Um ein Verbleien
dieser in einer Ebene liegenden Ringsectoren e zu verhindern, ist zwischen der
Zielscheibe α und der Sectorenebene eine Sicherheitsvorrichtung eingeschaltet. Diese weist
ebenso viele Ringzellen c auf, als auf der Aufschlagscheibe Sectoren e und der Zielscheibe
α Ringfelder enthalten sind. Die Anordnung ist so getroffen, dafs je einem Ringfelde
auf der Zielscheibe α eine Zellenöffnung c im Zellenringe und ein Sector e auf der Aufschlagscheibe
entspricht. Die Wandungen des Zellenkörpers, deren Vorderkanten messerartig zugeschärft sind, überdecken dabei die verschiedenen
radial und concentrisch verlaufenden Fugen der getheilten Aufschlagscheiben e.
Zwecks genauer Einstellung der Zielscheibe a auf den Zellenkörper c sowohl als auch auf
die Aufschlagscheibe e dient ein drehbarer Hebel d in Verbindung mit einer Einsatznadel
r, welch letztere im aufgeklappten Zu-" stände genau auf den Mittelpunkt χ der Scheibe
einstellbar ist. Die Ringsectoren e sind in den Wänden /, g, h und ο eines feststehenden
Gehäuses beweglich gelagert und theils mit kürzeren, theils mit längeren Federschlagbolzen
η verbunden, welche bewirken, dafs die durch ein Geschofs getroffenen und nach
hinten geschnellten Sectoren e wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren. Unmittelbar
hinter jedem solchen Schlagbolzen η befinden sich ferner die als Winkelhebel ausgebildeten
Contacthämmer z, welche an den Achsen / senkrecht aufgehängt und leicht drehbar eingerichtet
sind. Diese Hämmer i stofsen in der lothrechten Lage (Fig. 2) stumpf auf die
Endflächen der Schlagbolzen n. In irgend einer Schräglage jedoch schliefsen dieselben
einen elektrischen Contact, indem die sichelförmig gestalteten Ansätze k der Winkelhebel
durch die federnden Klammern ρ schleifen. Infolge dieses' Contactes kann die Schiefsscheibe
mit einer Meldetafel leitend verbunden sein, auf der jeder Treffer in bekannter Weise
zur Anzeige gebracht wird.
Zur Erklärung der Wirkungsweise der vorliegenden Schiefsscheibe sei z. B. angenommen,
dafs das äufserste Ringfeld der Zielscheibe a links oben (Fig. 1) durchgeschossen ist. Das
Geschofs nimmt seinen Weg durch die dahinter befindliche Zellenöffnung c und schlägt
auf die in derselben Richtung liegende Sectorenplatte e auf, welche dadurch einen An-
stofs erfährt. Dieser Anstofs theilt sich dem Schlagbolzen η mit und bewirkt, dafs der zugehörige
Contacthammer i in die Höhe geschwungen, der Strom geschlossen und schliefslich
der Treffer an der Meldetafel angegeben wird. Für den Fall, -dafs das Geschofs auf
eine Trennungslinie zweier Ringfelder der Zielscheibe α trifft, würde beim Nichtvorhandensein
des Zellenkörpers eine schädliche Verbleiung der entsprechenden Trennungsfuge eintreten.
Die messerartige Kante der Zellenwand zertheilt jedoch das Geschofs derart, dafs die
beiden Geschofshälften in die benachbarten Zellenräume fliegen und dadurch zwei Sectorenplatten
e in Bewegung setzen, wodurch dann ein derartiger Treffer doppelt auf der Meldetafel
angezeigt wird.
Das Verbleien der Fugen zwischen den Sectoren e der Aufschlagscheibe wird hierdurch
unter allen Umständen vermieden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstanzeigende Schiefsscheibe, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen der papiernen Zielscheibe (a) und der aus einzelnen Sectoren (e) bestehenden Aufschlagscheibe ein Zellenkörper (c) angeordnet ist, dessen messerartig zugeschärfte Wandungen die Fugen der Aufschlagscheibe zwecks Vermeidung des Verbleiens überdecken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96103C true DE96103C (de) |
Family
ID=367266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96103D Active DE96103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96103C (de) |
-
0
- DE DENDAT96103D patent/DE96103C/de active Active
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