DE960807C - Gesteinsbohrhammer mit umlaufenden Unwuchten fuer die Schlag- und Drallhubbewegung - Google Patents

Gesteinsbohrhammer mit umlaufenden Unwuchten fuer die Schlag- und Drallhubbewegung

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Publication number
DE960807C
DE960807C DESCH10790A DESC010790A DE960807C DE 960807 C DE960807 C DE 960807C DE SCH10790 A DESCH10790 A DE SCH10790A DE SC010790 A DESC010790 A DE SC010790A DE 960807 C DE960807 C DE 960807C
Authority
DE
Germany
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tool
piece
coupling ring
balls
impact
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Expired
Application number
DESCH10790A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Peters
Willy Schenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHENK BAU GmbH
Original Assignee
SCHENK BAU GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/066Means for driving the impulse member using centrifugal or rotary impact elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
Sch
Die Erfindung betrifft einen an Handgriffen zu erfassenden Gesteinsbohrhammer, bei welchem dem Werkzeug durch umlaufende Unwuchten eine Schlag- und Drallhubbewegung erteilt wird und bei welchem das Unwudhtgehäuse sowie das Werkzeuggehäuse ein einziges Gußstück bilden.
Bei bekannten Ausführungsformen derartiger Geräte stehen die Unwuchten mit Zahnradgetrieben in Verbindung, über welche eine ständige Drehbewegung des Werkzeuges bewirkt wird. Diese Geräte sind unwirtschaftlich wegen der Notwendigkeit, daß eine Vielzahl von Einzelteilen präzisionsgenau bearbeitet werden muß und weil sich diese 'Teile im Betrieb als sehr verschleißgefährdet erweisen. Außerdem ist der Zusammenbau und das Auseinandernehmen der Einzelteile bei etwaigen Reparaturen recht umständlich.
Ferner sind Schlaggeräte bekannt, bei welchen der Werkzeugträger, der in einem Gehäuseteil eine Unwucht aufnimmt, unter der Einwirkung von Druckluft steht, die auch das Antriebsmittel für die Unwucht darstellt. Bei diesem Gerät werden nur Stoßbewegungen und einseitig gerichtete Bewegungen in einer zur Stoßrichtung verlaufenden Querrichtung möglich.
Bei anderen bekannten Gesteinsbohrhämmern wird die Fliehkraft des eingebauten Vibrators für die Schlagbewegung des Werkzeugs ausgenützt,
nicht aber für dessen Drallbewegung. Das Werkzeug erhält daher durch die Fliehkraft des Vibrators lediglich Axialschläge in zwei Richtungen, und zwar einmal in Richtung zum Meißel und entgegengesetzt. Demgegenüber wird beim Erfmdungsgegenstand durch einen Vibrator Schlag und Drall erzeugt, wobei der Schlag nur in der Richtung zur Werkzeugspitze wirkt und die entgegengesetzt wirkenden Vibratorkräfte für die Drallbewegung
ίο ausgenützt werden.
Weiterhin sind Gesteinsbohrhämmer bekannt, die Vibratoren mit gegenläufigen Unwuchten aufweisen und· daher bei gleichen Fliehkräften sehr große Antriebsleistungen erfordern, so daß ihr Betrieb kraftvergeudend ist. Es kommt hinzu, daß die bei diesen Bohrhämmern verwendeten Kegelradgetriebe raschen Verschleiß mit sich bringen und daß diese Geräte sich daher als unwirtschaftlich erweisen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bekannten Nachteile und Unvollkommenheiten zu beheben und ein baulich sehr einfaches und eine lange Betriebsdauer gewährleistendes Gerät von gedrungener Gestaltung zu schaffen. Bei dem neuen Gerät wird auf einfache Weise allen Verschleißbeanspruchungen entgegengewirkt, und etwaige Reparaturen sind nach Abnahme eines Werkzeug-Flanschlagers leicht durchführbar.
Gegenüber den bekannten Geräten kennzeichnet sich der erfiudungsgemäße Gesteinshammer dadurch, daß· auf dem als Schläger dienenden Werkzeugstück in dem Werkzeuggehäuseteil ein Kupplungsringstück drehbar und begrenzt axial beweglich aufgesetzt ist, das an seiner Umfangsfläche mit Führungskugeln versehen ist, für welche in der Bohrung des Werkzeuggehäuseteils, an dessen Grundfläche eine Schlagplatte angebracht ist, Drallgleitumsetzfläclien vorgesehen sind, wobei zur werkzeugseitigen Begrenzung des Axialhubes des Kupplungsringstückes auf dem Halsteil des Werkzeugtragstückes ein Axialdrucklager als Anschlagring befestigt ist.
In Ausgestaltung der Erfindung sind der unwuchtseitige Oberteil des Werkzeugstückes an seiner dem Kupplungsringstück zugewendeten Schulterfläche und ferner die obere Stirnfläche des Kupplungsringstückes mit einem ringscheibenförmigen Kupplungsbelag versehen.
Weiterhin ist nach der Erfindung der unwuchtseitige Oberteil des Werkzeugtragstückes als Kugellagerkörper ausgebildet, in dessen Umfangsfläche eine Kugellagerreihe angeordnet ist.
Ferner ist nach der Erfindung der auf dem Halsteil des Werkzeugtragstückes vorgesehene, als Axialdruckkugellager ausgebildete Anschlagring ebenfalls an seiner Umfangsfläche mit einer Kugellagerreihe ausgestattet.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Gesteinsbohrhammer im Längsschnitt dargestellt.
Der Schwingungserreger α läuft im abgeschlossenen oberen Teil eines Gehäuses b um, in welchem der als Werkzeugträger dienende Schläger c drehbar und axial verschiebbar geführt wird. An der Umfangsfläche des Schlägers c ist eine Kugelreihe d' angeordnet.
Auf dem Halsteil des Schlägers c ist drehbar und begrenzt hubbewegbar das Kupplungsringstück e gelagert, dessen Führung in der Bohrung des Gehäuses b durch Kugeln f erfolgt. Die Kugeln / liegen in genau passenden Taschen des Kupplungsringstückes, während im Gehäuse b längliche Drallnuten g als Führungsgleitflächen für die Kugeln dienen. An den einander zugewendeten Stirnflächen des Schlägeroberteiles und des Kupplungsringstückes e sind kraftschlußfähige ringscheibenförmige ' Kupplungsbeläge h angeordnet, die bei der im Ausführungsbeispiel gezeichneten Lage der Unwucht das Hubspiel aufzeigen.
Das Kupplungsringstück e stützt sich nach der Werkzeugseite hin gegen ein als Anschlag dienendes Axialdrucklager i ab, an dessen Umfangsfläche wiederum eine Kugellagerreihe d vorgesehen ist und das auf dem Halsteil des Schlägers c durch eine Schraubenmutter festgezogen ist.
Das in den Halsteil des Schlägers c eingesteckte Werkzeug k wird in einem Flanschlager m geführt.
Die Wirkungsweise des Gesteinsbohrhammers ist folgende: Wenn die Kraft des Schwingungserregers α in Richtung des Einsatzwerkzeuges k wirkt, so trifft eine an der Grundfläche der Ausbohrung des Gehäuses b befestigte Schlagplatte / auf den das Werkzeug tragenden Schläger c auf und erzeugt .einen wuchtigen Arbeitsschlag.
Das Gehäuse b verschiebt sich axial etwa in der Größenordnung der Schwingbreite über dem Schläger c, wenn die Kraft des Schwingungserregers entgegen der Schlagrichtung wirkt, weil der Schläger c in diesem Augenblick mit dem Werkzeug k im wesentlichen unbewegt bleibt.
Das Kupplungsringstück e hingegen wird durch die in ihren Taschen sitzenden Kugeln / in den Drallgleitumsetzflächen des Gehäuses b geführt, und auf sie wirkt bei der Bewegung des Schwingungserregers α in Richtung des Werkzeuges k eine gleichgerichtete Kraft, durch welche sie auf das Axialdrucklager i gedrückt wird. Die Drallbewegung, welche die Kupplungsscheibe e über die Kugeln f und die Drallnuten g erhält, wird von dem Axialdrucklager i aufgenommen, ohne daß sie sich auf den Schläger c auswirkt. Hierbei entsteht zwischen den kraftschlußfähigen Kupplungsbelägen h ein geringer Spalt, so daß eine Übertragung der Drallbewegung auf den Schläger c unterbleibt.
Wenn bei einer entsprechenden Lage des Schwingungserregers α das ihn aufnehmende Gehäuse b in der dem Werkzeug k entgegengesetzten Richtung bewegt wird, wirkt in· der gleichen Richtung eine Kraft auf das Kupplungsringstück e über die Drallgleitumsetzflächen g und die Kugeln/. Durch diese Kraft werden nunmehr die Kupplungsbeläge h aufeinandergepreßt und damit kraftschlüssig, so daß die Drallbewegung des Kupplungsringstückes auf den Schläger c über-
tragen wird, die von dem Werkzeug k beim Bohrvorgang ausgenutzt wird.
Damit der Bedienungsmann des Gerätes durch
die Erschütterungen des Schwingungserregungskörpers nicht zu stark in Anspruch genommen wird, sind die Handgriffe ο federnd an das Gehäuse b angebaut.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ίο ι. Gesteinsbohrhammer mit umlaufenden Un-
    wuchten für die Schlag- und Drallhubbewegung, bei welchem das Unwuchtgehäuse sowie das Werkzeuggehäuse ein einstückiges Gußstück ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem als Schläger dienenden Werkzeugtragstück (c) in dem Werkzeuggehäuseteil (b) ein Kupplungsringstück (e) drehbar und begrenzt axial beweglich aufgesetzt ist, das an seiner Umfangsfläche mit Führungskugeln (/) versehen ist, für welche in der Bohrung des Werkzeuggehäuseteils (b), an dessen Grundfläche eine Schlagplatte (I) angebracht ist, Drallgleitumsetzflächen (g) vorgesehen sind, wobei zur werkzeugseitigen Begrenzung des Axialhubes des Kupplungsring-Stückes (e) auf dem Halsteil des Werkzeugtragstückes ein Axialdrucklager (i) als Anschlagring befestigt ist.
  2. 2. Gesteinsbohrhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unwuchtseitige Oberteil des Schlägers (c) an seiner dem Kupplungsringstück (e) zugewendeten Schulterfläche und ferner die obere Stirnfläche des Kupplungsringstückes mit ringscheibenförmigen Kupplungsbelägen (K) versehen sind.
  3. 3. Gesteinsbohrhammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unwuchtseitige Oberteil des Schlägers (c) durch Anordnung einer Kugelreihe (d') als Kugellagerkörper ausgebildet ist.
  4. 4. Gesteinsbohrhammer nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Axialdrucklager (i) ausgebildete Anschlagring an seiner Umfangsfläche eine Kugelreihe (d) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 470391, 500151,
    750897;
    französische Patentschriften Nr. 607 449,
    805, Zusatz zu 896 299.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 619/13 ?. (609 845 3.57)
DESCH10790A 1952-10-24 1952-10-24 Gesteinsbohrhammer mit umlaufenden Unwuchten fuer die Schlag- und Drallhubbewegung Expired DE960807C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR607449A (fr) * 1924-12-06 1926-07-02 Signum Ag Dispositif pour transformer un mouvement de rotation en un mouvement de va-et-vient
DE470391C (de) * 1923-12-19 1929-01-15 Robert William Johnston Fletch Vorrichtung, insbesondere fuer den Gebrauch bei Schlagbohrwerkzeugen zur Umwandlung von drehender in hin und her gehende Bewegung mit Hilfe eines Stirnnockengetriebes und zwischen Nocken- und Gegenscheibe angeordneten Waelzkoerpern
DE500151C (de) * 1926-08-19 1930-06-18 Emanuel Wagner Bohrhammer mit Schlagbolzen, der durch zwei sich einander entgegengesetzt drehende Schwunggewichte eine axiale Stossbewegung erhaelt und im rechten und linken Drehsinne hin und her geschwungen wird
DE750897C (de) * 1942-04-28 1945-01-31 Geraet zum Bohren von Bohrloechern fuer Sprengungen
FR896299A (fr) * 1942-09-19 1945-02-16 Gewerk Eisenhuette Westfalia Procédé et dispositif pour actionner un outil agissant par poussée, en particulier pour l'abatage et le chargement de charbon ou d'autres minéraux
FR53805E (fr) * 1944-06-02 1946-09-09 Gewerk Eisenhuette Westfalia Procédé et dispositif pour actionner un outil agissant par poussée, en particulier pour l'abatage et le chargement de charbon ou d'autres minéraux

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