DE960604C - Anzeigeeinrichtung an Blitzroehrengeraeten - Google Patents

Anzeigeeinrichtung an Blitzroehrengeraeten

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DE960604C
DE960604C DED10964A DED0010964A DE960604C DE 960604 C DE960604 C DE 960604C DE D10964 A DED10964 A DE D10964A DE D0010964 A DED0010964 A DE D0010964A DE 960604 C DE960604 C DE 960604C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation

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  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigeeinrichtung an mit Zündkondensatoraufladung arbeitenden Blitzröhrengeräten für Lichtbildaufnahmegeräte. Dieser Anzeigeeinrichtung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bereitschaft des Blitzröhrengerätes anzuzeigen, d. h. mit anderen Worten, kenntlich zu machen, ob die elektrischen Faktoren am Blitzröhrengerät den in einer Leitzahl verankerten Aufnahmefaktoren am Lichtbildgerät gerecht werden.
Die elektrischen Faktoren am Blitzröhrengerät hängen in der Hauptsache von der Leistung der Hochspannungsquelle ab. Die übrigen Faktoren am Blitzröhrengerät (Reflektor, Blitzröhrenwirkungsgrund) sind meist konstant. Die in Leitzahlen zum Ausdruck gebrachten Faktoren am Aufnahmegerät stellen dagegen ein Produkt aus der Blenden- und Entfernungsgröße bei gegebener Filmempfindlichkeitsgröße für die jeweilige Lichtbildaufnahme dar.
Zu dem erwähnten Zweck ist schon vorgeschlagen worden, parallel zum Zündkondensatorkreis eine Amplitudenglimmröhre zu schalten, deren Leuchtsäule gegenüber einer Anzeigemarke spielt, die entsprechend der Leitzahl bei gegebener Filmempfindlichkeit einstellbar ist.
In weiterer Ausgestaltung des Bekannten besteht die Erfindung nun darin, daß die Anzeigemarke mit einem der Blenden- und Entfernungseinstellorgane bezüglich der Einstellbewegung gekuppelt ist, während
die Amplitudenglimmröhre mit dem anderen dieser Organe bezüglich der Einstellbewegungen gekuppelt ist.
Die weiteren Merkmale der Erfindung sind an Hand von einigen Ausführungsbeispielen in der nachstehenden Beschreibung erläutert.
Es zeigt:
Fig. ι die Anzeigeeinrichtung bei Handeinstellung Fig. 2 eine mechanische Kupplung der Anzeigeeinrichtung mit Einstellorganen des Aufnahmegerätesund Fig. 3 eine elektrische Übertragung der Bewegungen der Einstellorgane des Aufnahmegerätes auf die Anzeigeeinrichtung.
In Fig. ι ist eine Amplitudenglimmröhre mit ι und deren veränderliche Leuchtsäule mit 2 bezeichnet. Diese ist ein Maß für die Spannung des Zündkondensators 3 des Röhrenblitzgerätes, der über die Leitungen 12, 13 mit der Amplitudenglimmröhre 1 verbunden ist. Die Leuchtsäule 2 der Röhre 1 spielt gegenüber einer Anzeigemarke 5, die mittels einer Skala 4 eingestellt werden kann. Die Einteilung der Skala 4 ist nach Leitzahlen (Blendengröße mal Entfernungsgröße) vorgenommen. Zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit ist die Skala 4 noch zusätzlich gegenüber einer ortsfesten Filmempfindlichkeitsskala 24 einstellbar.
Der Kondensator 3 wird über den Spannungsteiler 29, 30 aus dem Hochspannungskondensator 23 gespeist und dieser wiederum nach Einschaltung des Schalters 31 über den Widerstand 28 aus einer Hochspannungsquelle, ζ. Β. Batterie 6, geladen. Parallel zum Hochspannungskondensator 23 liegt die Blitzröhre 32, deren Zündelektrode 33 mit der Hochspannungsseite der Zündspule 34 verbunden ist, während deren Niederspannungsseite über den Schalter 35, der mit der Verschlußauslösung des Aufnahmegerätes synchronisiert ist, an den Zündkondensator 3 angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Die Anzeigemarke 5 wird von Hand in eine solche Stellung gebracht, daß sie an der Skala 4 den für die auszuführende Blitzlichtaufnahme erforderlichen Leitzahlwert bei der jeweiligen Filmempfindlichkeit angibt, z. B. Leitzahl 40 bei 15/10° Filmempfmdlichkeit in Fig. 1. Der Leitzahlwert wird auf Grund der erforderlichen Blenden- und Entfernungsgröße tabellenmäßig ermittelt. Nach dieser Einstellung wird der Schalter 31 geschlossen und nach der zur Aufladung nötigen Wartezeit die Leuchtsäule 2 der Amplitudenglimmröhre 1 mit der Anzeigenmarke 5 verglichen. Hat die Leuchtsäule 2 die Marke 5 erreicht, dann ist das Röhrenblitzgerät zur Abgabe einer ausreichenden Ausleuchtung der Blitzlichtaufnahme bereit. Durch Schließen des Schalters 35 kann also die Blitzröhre 32 und das Aufnahmegerät in Betrieb gesetzt werden.
Zeigt es sich jedoch, daß durch die Leuchtsäule 2 die Marke 5 nicht erreicht oder überschritten wird, so muß die Marke 5 bis auf die Höhe der Leuchtsäule 2 verstellt und an der Skala 4 ein neuer Leitzahlwert abgelesen werden. Da die Faktoren Filmempfindlichkeit und Entfernung im allgemeinen nicht verändert werden können, muß durch tabellenmäßige Umrechnung des neuen Leitzahlwertes eine Änderung der Blendeneinstellung vorgenommen werden. Daraufhin ist das Röhrenblitzgerät samt dem Aufnahmegerät wieder zur Aufnahme bereit.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem eine Handeinstellung der Anzeigemarke 5 und tabellenmäßige Ermittlung des Leitzahlwertes entfällt und statt dessen eine ^0 mechanische Kupplung zwischen den Einstellorganen des Aufnahmegerätes und den Organen der Anzeigeeinrichtung vorgesehen ist.
Die Amplitudenglimmröhre 1 mit der Leuchtsäule 2, die wieder über die Leitungen 12 und 13 gespeist wird, ist mit einem Halter 14 in ihrer Längsachse verschiebbar angeordnet, der über ein Verbindungsglied 7 mit dem Entfernungseinstellorgan 17 verbunden ist. Das Blendeneinstellorgan 26 ist über ein Verbindungsglied 8 mit einer ebenfalls parallel zur Leuchtsäule 2 verschiebbaren Stange 10 verbunden, auf der eine Schlitzmarke 9 angebracht ist, die den Sollwert der Leuchtsäulenlänge 2 anzeigt. Die Marke 9 ist gegenüber der Stange 10 längs einer Filmempfindlichkeitsskala 36 verstellbar und durch eine Raste 11 feststellbar zu einer zusätzlichen Berücksichtigung des Filmfaktors.
Fig. 3 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel eine elektrische Übertragung der eingestellten Werte. Das Entfernungseinstellorgan 17 steuert den Widerstand 20, go das Blendeneinstellorgan 26 den Widerstand 19. Die Filmempfmdlichkeit wird durch den Widerstand 21 in Verbindung mit der Filmempfindlichkeitsskala 18 berücksichtigt. Als Anzeigemarke dient der Zeiger 16 eines Drehspulinstrumentes 15. '
In Fig. 2 und 3 ist eine Kenntnis und Berechnung der Leitzahl nicht mehr erforderlich. Die Filmempfmdlichkeit wird über den Skalen 36 bzw. 18 und die Entfernung mit dem Einstellorgan 17 nach dem Aufnahmeobjekt eingestellt. Nach dem Einschalten des Röhrenblitzgerätes mit dem Schalter 31 wird sich eine Leuchtsäulenlänge ergeben, die im allgemeinen von der Lage der Marke 9 bzw. 16 abweicht. Die nun noch freie Wahl des Blendenwertes wird darauf durch das Einstellorgan 26 so vorgenommen, daß die Marke 9 bzw. 16 mit der Leuchtsäulenlänge 2 in Übereinstimmung kommt.

Claims (3)

Patentansprüche-HO
1. Anordnung an Blitzröhrengeräten für Lichtbildaufnaiimegeräte mit spannungsabhängiger Glimmlampenanzeige sowie Blenden- und Entfernungseinstellorganen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigemarke (9) mit einem dieser Organe (26) bezüglich der Einstellbewegungen gekuppelt ist, während die Amplitudenglimmröhre (1) mit dem anderen (17) dieser Organe ebenfalls bezüglich der Einstellbewegungen gekuppelt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine der Kupplungsverbindungen eine zusätzliche Verstellmöglichkeit (10,11) für die Anzeigemarke (9) zur Berücksichtigung der jeweiligen Filmempfindlichkeit eingeschaltet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 bei Lichtbildaufnahmegeräten mit Blenden-, Entfernungs- und
Filmempfindlichkeitseinstellorganen, dadurch gekennzeichnet, daß elektrisch gesteuerte Mittel (15) vorgesehen sind, die die Einstellung der Anzeigemarke (16) in Abhängigkeit von den Einstellungen der Einstellorgane (17,18, 26) vornehmen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 634 882, 698 29g.
Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 904 730.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 609 842 3.
DED10964A 1951-11-24 1951-11-24 Anzeigeeinrichtung an Blitzroehrengeraeten Expired DE960604C (de)

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DE (1) DE960604C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117388B (de) * 1959-02-21 1961-11-16 Loewe Opta Ag Anzeigevorrichtung fuer Blenden- und Entfernungswerte bei Elektronenblitzgeraeten mit veraenderbarer Blitzenergie

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE634882C (de) * 1936-09-05 Zeiss Ikon Akt Ges Objektivverschluss mit photoelektrischem Belichtungsmesser
DE698299C (de) * 1937-03-13 1940-11-06 Agop Ohan Couyoumdjian Photographische Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser
DE904730C (de) * 1951-10-02 1954-02-22 Jiri Nessel Vorrichtung zum Laden eines Kondensators in Verbindung mit einer Entladungsroehre, insbesondere fuer photographische Zwecke

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