DE96046C - - Google Patents

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DE96046C
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superphosphate
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B19/00Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag
    • C05B19/02Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag of superphosphates or mixtures containing them

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

KAISERLICHES
■ PATENTAMT
... KLASSE 16: Düngerbereitung.
Das neue Verfahren ist eine Ausführungsform des im Haupt-Patent geschützten Verfahrens und .bezweckt, frisches Superphosphat durch eine rotirende Messertrommel zu. zerkleinern. Bisher wird das Superphosphat aus der Aufschliefsstation der Fabrik, auf Lager genommen und .gewöhnlich, sobald es abgekühlt und trocken geworden ist, durch den.Desintegrator zerkleinert. Beim Herausfahren aus der Aufschliefskammer ist das frische Superphosphat warm; 'und: weich, nach dem Erkalten erhält es eine festere. Gohsistenz. Es ist hierbei beobachtet, worden , dafs nur, solche Stücke Siiperiphosphat fester werden, welche schon ursprünglich beim Entleeren der Aufschliefskammer.:;.dieseauch in: Stückform . verliefsen, während die pulverförmigen Theile des Superphosphats nicht wieder zusammenbacken, sondern trotz des Druckes der Masse und trotz der hohen Temperatur ihre Pulverform .beibehalten. - :
Diese Beobachtung legte die Möglichkeit nahe, das aus der Aufschliefskammer herauskommende frische Superphosphat sogleich fein und leicht streubar zu erhalten.
Die bisherigen Zerkleinerungsverfahren, wie Schleudern, Pressen, Walzen, Quetschen, Sieben, können ohne Weiteres bei dem frischen Superphosphat nicht angewendet werden, weil dieses »schmierend« werden würde. · ■:
Die vorliegende , Erfindung ermöglicht die gewünschte Zerkleinerung des Superphosphate unmittelbar nach dem Verlassen der Aufschliefskammern, ohne dafs man es zu quetschen oder drücken brauchte, und zwar beruht diese Zerkleinerung auf der Thatsache, dafs, wenn Superphosphat in demjenigen Zustande, in welchem es die Aufschliefskammer verläfst, in feine Schichten zerschnitten wird, sofort zu Pulver zerfällt. :
Die Zeichnung stellt eine Vorrichtung zur Ausführung dieser Zerkleinerung dar, und zwar in
Fig. ι im Aufrifs,
Fig. 2 im Grundrifs;
Fig. 3. zeigt den Querschnitt der verwendeten Messer.
Das Superphosphat wird durch eine Transportvorrichtung A aus den Aufschliefskammern einem Trichter B und von diesem der Messertrommel C zugeführt, welche die Ausfallöffnung des Trichters abschliefst. Die Messertrommel C wird aus der hinteren Scheibe D und dem vorderen Ringe E gebildet. Zwischen der Scheibe D und dem Ringe E sind die Messer F in bestimmten Abständen etwa tangential angeordnet, und zwar an jene angeschraubt, so dafs der Umfang der Trommel mit den Messern gitterförmig besetzt ist. Die. Trommel wird durch die Welle G mit der
Riemscheibe H angetrieben. Unterhalb des Trichters befinden sich die Bleche L1 L2 L3 L4, welche das abgetrennte, staubförmige Superphosphat in den Kippwagen hinabführen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Messertrommel C wird durch die Riemscheibe H in schnelle Umdrehung versetzt. Die Geschwindigkeit, welche dadurch den Messern ertheilt wird, mufs so bemessen sein, dafs sie gröfser als die Fallgeschwindigkeit des in den Trichter B eingeführten Superphosphats ist. Dadurch wird nämlich erreicht, dafs alles Material vor die Messer kommt, und verhindert, dafs etwa unzerschnittene Stücke zwischen den Gitteröffhungen hindurch in den Kippwagen M fallen. Die Abstände, welche die Messer von einander haben, richten sich natürlich nach der Umfangsgeschwindigkeit, und umgekehrt. Bei dieser Geschwindigkeit kommt es nicht zu einer Bildung von platten Scheiben und dergl., sondern die nach einander zum Schnitt kommenden Messer dringen schichtenweise schabend in das Material ein. Dadurch entstehen dünne Schichten, welche sofort in Pulver zerfallen. Letzteres wird noch dadurch begünstigt, dafs bei der grofsen Umfangsgeschwindigkeit die Trommel wie ein Exhaustor wirkt und der entstandene Wind auf die Schichten bläst und das abgetrennte Material durch einander wirbelt.
Das pulverförmige Material fällt gegen die Bleche L1 L2 L3 L4, um von diesen in der Richtung der eingezeichneten Pfeile in den Kippwagen M abgeführt zu werden.
Die Bleche sind an Streben R1 R2 Rs i?4 drehbar befestigt, so" dafs sie in dem gewünschten Winkel eingestellt werden können. Stifte s begrenzen diesen Winkel. Die Streben sind an Armen T befestigt, welche an seitlichen Trägern UV (Fig. i) hängen.
Die Bleche haben noch einen weiteren Zweck, nämlich den durch die schnelle Drehung der Trommel entstehenden Wind, welcher eine tangentiale Richtung hat, in der Richtung abzulenken, in welcher die Staubtheile in den Kippwagen fallen. Dem abgeschabten Pulver wird nämlich durch den in tangentialer Richtung streichenden Wind eine gewisse Geschwindigkeit ertheilt. Um das Pulver der Einwirkung dieser bewegenden Kraft zu entziehen, durch welche seine Geschwindigkeit mit zunehmender Geschwindigkeit der Trommel immer mehr wachsen würde, sind die Bleche L1 L2 L3 L1 angebracht, welche den Wind aus der tangentialen Richtung ablenken und daher bewirken, dafs das Pulver etwa nur mit der gewöhnlichen Fallgeschwindigkeit in den Wagen herabfällt. Dadurch wird ein Anprall der Pulvertheile und der so überaus schädliche Stofs und Druck vermieden.
Infolge der exhaustorartigen Wirkung der Trommel wird noch der wesentliche Vortheil erreicht, dafs die aus dem Superphosphat entweichenden gesundheitsschädlichen Gase, ζ. Β. Salzsäure- und Fluorwasserstoffsäuregase, und jeder Staub abgesaugt und ins Freie geführt werden und daher die im Zerkleinerungsrabme befindlichen Arbeiter nicht belästigen.
Sollten Betriebsrücksichten es erfordern, dafs das Superphosphat nicht unmittelbar nach der Entleerung der Aufschliefskammern zerkleinert werden soll, sondern erst in abgelagertem Zustande, so kann selbstverständlich auch hierfür die beschriebene Einrichtung angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 95756 geschützten Verfahrens zum Zerkleinern von Superphosphat, dadurch gekennzeichnet, dafs das Superphosphat an die am Umfange einer Trommel gitterartig befestigten Messer geführt wird, welche bei ihrer schnellen Drehung das Superphosphat schichtenweise schneiden bezw. schaben, wobei dasselbe unter Mitwirkung des bei der schnellen Drehung der Trommel entstehenden WTindes in feine Staubform zerfällt, und wobei zweckmäfsig den Messern eine gröfsere Geschwindigkeit ertheilt wird, als die Fallgeschwindigkeit des Superphosphats beträgt, um zu verhindern, dafs das Material durch die Abstände zwischen den einzelnen Messern unzerschnitten hindurchfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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