DE70412C - Zerkleinerungsmaschine mit in einer kreisenden Rosttrommel umlaufenden Haken oder Hämmern - Google Patents

Zerkleinerungsmaschine mit in einer kreisenden Rosttrommel umlaufenden Haken oder Hämmern

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Publication number
DE70412C
DE70412C DENDAT70412D DE70412DA DE70412C DE 70412 C DE70412 C DE 70412C DE NDAT70412 D DENDAT70412 D DE NDAT70412D DE 70412D A DE70412D A DE 70412DA DE 70412 C DE70412 C DE 70412C
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DE
Germany
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grate
hammers
machine
rotating
arms
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70412D
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English (en)
Original Assignee
S. barber in London, 8 John Street, The Adelphi
Publication of DE70412C publication Critical patent/DE70412C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/002Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with rotary cutting or beating elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Hämmern.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Zerbrechen von Steinen und anderen Mineralien bezw. Stoffen, in welcher die zu behandelnden Stoffe eine Reihe von Stöi'seii oder Schlägen in solcher Weise empfangen, dafs die verfügbare Kraft in nach Möglichkeit vorteilhafter Weise ausgenutzt wird.
Der angegebene Zweck wird durch eine Anzahl von Hacken und Hämmern erreicht, welche sich innerhalb eines cylindrischen Rostes bewegen, der selbst unabhängig von den Hämmern sich dreht; sowohl die Hämmer als auch der Rost bewegen sich in Richtungen und mit Geschwindigkeiten, wie solche die Beschaffenheit der zu zerbrechenden Stoffe und der zu erlangende Grad der Zerkleinerung erfordern. Die Maschine ist in der Weise eingerichtet, dafs die zu zerbrechenden Stücke, während dieselben die Schläge empfangen, nicht von den Hämmern mit herumgenommen werden und nicht wie in den bisherigen Zerkleinerungsmaschinen eine Zermalmung erleiden. Die Steinstücke verlassen vielmehr, sobald sie hinreichend zerkleinert sind, die Maschine selbsttätig, und es wird so die Bildung von Staub oder aufserordentlich kleinen Theilchen fast gänzlich vermieden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind drei Ausführungsformen einer derartigen Maschine dargestellt.
Die Fig. ι und 2 zeigen die eine Ausführungsform im Längs- und im Querschnitt. Die Hämmer oder Hacken ΑΎχ sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in verschiedenen senkrechten Ebenen angeordnet, so dafs jeder Hammer in einem anderen Theil der Maschine arbeitet.
An einer drehenden Scheibe, welche von der in Lagern ruhenden Welle ΑΆ getragen und von der Riemscheibe Ai angetrieben wird, sind Arme A1 befestigt, welche sich von der Scheibe nach einem gegenüberliegenden Verbindungsring A2* erstrecken und die Hämmer oder Hacken Alx (in dem gewählten Beispiel drei) tragen.
Der cylindrische Rost C1 hat Durchbrechungen von solcher Gröfse, dafs den Stoffstücken, nach deren Zerkleinerung bis zum· erforderlichen Grade, das Hindurchfallen ermöglicht wird. Um eine erhöhte Wirksamkeit zu erzielen und um das Hindurchfallen der Stücke unmittelbar, nachdem sie genügend zerkleinert sind, zu veranlassen, wird dem Rost C1 eine langsame Drehbewegung ertheilt. Zu diesem Zweck kann der Rost C1 auf Rollen Cs Ca C3 ruhen und mittelst eines Zahnrades G in Umdrehung versetzt werden, welches seitlich an dem Rost CJ1 befestigt ist und mit einem Zahnrad G1 in Ein1 griff steht. Letzteres sitzt auf der Welle G2, die durch das Stirnrädergetriebe Gz G^ von der Hauptwelle A3 Bewegung empfängt.
Hierdurch werden die in der Maschine befindlichen Stoffe beständig in Bewegung erhalten und wird den Stücken gestattet, unmittelbar, nachdem sie zerbrochen sind, durch den Rost hindurchzufallen oder, wenn sie noch nicht genügend zerkleinert sind, Um ungehindert durch den Rost zu fallen, nach dem jeweilig unteren Theil des Rostes zurückzugelangen.

Claims (1)

  1. Auf diese Art wird ein unnöthiges Zerbrechen durch die Schläge erspart und das Ansammeln von Stücken auf dem unteren Theil des Rostes vermieden, welche das Verstopfen des letzteren herbeiführen könnten.
    Durch die Oeffnung D wird der zu zerbrechende Stoff in die Maschine eingeführt. Der Rost wird zweckma'fsig in Theilen gegossen, welche nachher in geeigneter bekannter Weise durch Bolzen oder Niete mit einander verbunden werden. Die Hacken oder Hammer sind so gestaltet und auf den Querarmen A1 angebracht, dafs sie den Stoff in Stücke zerbrechen, welche frei durch den Rost hindurchgehen können, d. h. der Abstand der Bahn der Hämmer von dem Rost ist geringer als der Abstand zwischen zwei auf einander folgenden Stäben des Rostes.
    Die' Fig. 3 und 4 zeigen in senkrechtem Längs- und Querschnitt eine zweite Ausführungsform, bei welcher die Hammer oder Hacken Alx anstatt an einem sich drehenden Rahmen befestigt zu sein, mit Armen A2 in gelenkiger Verbindung stehen, welche auf der in das Maschineninnere hineinragenden Hauptwelle A3 festgekeilt sind.
    Der Rost C1 ist in diesem Falle genau gleich dem in Fig. 1 und 2 gezeigten und wird in derselben Weise getragen und angetrieben. Die sich drehenden Arme sind so angeordnet, dafs die Hammer oder Hacken A lx bei ihrem Abwärtsgang einen kräftigen Schlag ausführen und dann hinter die festen Arme fallen, an welchen sie drehbar befestigt sind; beim Aufwärtsgang wirken die Hammer daher nicht auf die in der Maschine befindlichen Stoffe ein, verursachen also keinen unnöthigen Verlust, welcher eintreten müfste, wenn die Hammer mit grofser Geschwindigkeit durch den zerbrochenen Stoff getrieben würden, indem dann ein weiteres oder unnöthiges Zerbrechen und Zermalmen oder Zerpulvern nicht zu vermeiden wäre.
    Die Beschickungsöffnung D liegt etwas seitlich von der Hauptwelle AB, so dafs das Speisegut die Wirkung des Rostes C1 und der Hammer A1* nicht beeinträchtigt (Fig. 3).
    Die Fig. 5 und 6 zeigen im senkrechten Längs- und Querschnitt die dritte Ausführungsform, bei welcher ebenfalls das Zermalmen des zerbrochenen Stoffes vermieden wird, nachdem der Schlag ausgeführt ist.
    Die Hacken oder Hämmer Alx sind an Armen befestigt und mittelst derselben auf der Welle As festgekeilt. Letztere wird für sich angetrieben. Der Rost C1 wird passend durch Stirnräder bewegt und von Reibungsrollen getragen, wie in Fig. 1 bis 4 gezeigt, oder, wie in Fig. 5 und 6 angegeben, mit einer sich drehenden Scheibe verbunden. Die Welle der die Hammer A lx tragenden Arme ist excentrisch zur Achse des Rostes angeordnet, wie dargestellt. Der Rost kann in diesem Falle, wie in den vorigen, so bewegt werden, dafs er sich in derselben Richtung oder umgekehrt wie die Hacken dreht, da es doch nur nöthig ist, die grofseh Stücke den Schlagen der Hacken auszusetzen, was erreicht werden kann entweder dadurch, dafs diese Stücke den Hacken oder Hämmern entgegengeführt werden, oder dadurch, dafs der Rost von den Hacken fortgedreht wird, wobei die grofsen Stücke umkippen und abwärts gegen die Hämmer fallen, um die Schläge zu empfangen.
    Von den in Fig. 1 bis 6 gezeigten Zerkleinerungsmaschinen werden die Stoffe bis zu einer gewissen bestimmten Gröfse zerbrochen unter möglichst geringer Erzeugung von Grus oder Staub. Sollte ein gröfserer fremder, nicht zerbrechbarer Gegenstand in die Maschine ge- ■ langen, so wird dadurch die Wirkung der Maschine auf den übrigen Stoff nicht ernstlich beeinträchtigt oder die Maschine zerbrochen, denn der vermehrte Widerstand und der unregelmäfsige Gang, welche durch die Gegenwart des fremden Körpers verursacht werden, lassen den Arbeiter sofort erkennen, dafs die Maschine abzustellen ist; worauf der fremde Körper entfernt werden kann.
    Pateντ-Ανspruch:
    Eine Zerkleinerungsmaschine, bei welcher das zu zerkleinernde Gut in einem kreisenden ringförmigen Rost (C1),. dessen Spalten sich quer zur Bewegungsrichtung erstrecken, der Wirkung im Rost umlaufender Hacken oder Hämmer (A1*) ausgesetzt wird, wodurch eine Zerkleinerung unter möglichster Vermeidung der Bildung von Staub durch beständiges Absieben des Gutes unmittelbar nach der Zerkleinerung durch die Spalte des Rostes in einer der Breite der Rostspalten entsprechenden Gröfse bewirkt werden soll.
    Hierzu 3.Blatt Zeichnungen.
DENDAT70412D Zerkleinerungsmaschine mit in einer kreisenden Rosttrommel umlaufenden Haken oder Hämmern Expired - Lifetime DE70412C (de)

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DE (1) DE70412C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2113234A1 (de) * 1970-03-20 1971-10-21 Vegyigep Tervezoe Es Foevallal Schleuderbrecher
FR2586590A1 (fr) * 1985-09-05 1987-03-06 Collin Jean Claude Machine de dechiquetage de matieres vegetales en vrac de grand volume.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2113234A1 (de) * 1970-03-20 1971-10-21 Vegyigep Tervezoe Es Foevallal Schleuderbrecher
FR2586590A1 (fr) * 1985-09-05 1987-03-06 Collin Jean Claude Machine de dechiquetage de matieres vegetales en vrac de grand volume.

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