DE96033C - - Google Patents

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DE96033C
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Germany
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coupling
wheel
wheels
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bicycle
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/003Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
    • A01B69/006Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection derived from the steering of the tractor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Gebrauch der Hackmaschinen älterer Bauart, bei denen nur der Messerrahmen seitlich verschiebbar, die Radachsen sammt den Rädern aber mit der Scheere fest verbunden machte es sich immer in recht
waren,
angenehmer Weise bemerkbar, dafs schon bei einer geringen Abweichung des Zugthieres aus der Reihenrichtung die mit der Scheere fest verbundenen Räder dieser Abweichung folgten, dadurch aber auf die unmittelbar neben ihnen laufenden Pflanzenreihen auffuhren und diese tief in die Erde drückten.
Das hinter jeder Radspur folgende Messer wühlte die eingeschnittenen Rinnen zu, und die beiden Pflanzenreihen waren auf der ganzen Länge der Abweichung vernichtet. Das Bestreben der neueren Bauarten läuft nun darauf hinaus, die Abweichung des Zugthieres unschädlich zu machen und das Auffahren der Räder auf die Reihen zu verhindern.
Es ist dies z. B. erstrebt in der Patentschrift von Bölte Nr. 33577, bei welcher durch ein Hebelwerk bei Verschiebung des Messerwerkes auch die Räder entgegengesetzt der Ab-. weichung verstellt werden. In den Patentschriften Nr. 40957, ferner Nr. 47902 und Nr. 52039 ist die Scheere beweglich, während zugleich die Räder durch eine ähnliche Hebelanordnung wie in Patentschrift Nr. 33577 bei Verschiebung der Messer mitverstellt werden. Allen diesen angezogenen Bauarten ist der Grundgedanke gemeinsam, dafs der die Messer führende Arbeiter ausschliefslich durch seine Kraft sowohl die Verschiebung des Messerwerkes, als auch die Verdrehung der Räder bewirken mufs.
Dazu kommt bei den Maschinen mit frei beweglicher Scheere auch noch die gesammte Führung der Maschine, die bei unebenem Boden recht schwierig werden kann.
Der verhältnifsmäfsig grofse Kraftaufwand, welchen unter gewöhnlichen Verhältnissen das Seitwärtsschieben des Messerwerkes erfordert, hat neben schneller Ermüdung des führenden Arbeiters noch den weiteren Uebelstand, dafs das beim Seitwärtsschieben des Messerwerkes auftretende bedeutende Drehmoment bei geeignetem Boden häufig die ganze Maschine verdreht, so dafs die Steuerung dann überhaupt nicht in Thätigkeit tritt.
Um die erwähnten, für die vortheilhafte Arbeit einer Hackmaschine erheblichen Uebelstände zu beseitigen, soll die nachstehend beschriebene Radsteuerung dienen, welche sich wesentlich dadurch .von den früheren unterscheidet, dafs die Kraft des Zugthieres, nicht die unzulängliche des Führers, für die Steuerung der Maschine verwerthet wird, während der Arbeiter nur das leicht bewegliche Messerwerk zwischen den Reihen zu führen hat.
Bei einer Abweichung des Zugthieres und damit der Maschine wird selbstthätig eine Vorrichtung eingeschaltet, welche eine Verstellung der Räder und der Scheere iri der Weise bewirkt, dafs die Maschine unbeeinflufst von dem Gange des Zugthieres wieder in die Richtung der Pflanzenreihen sich selbstthätig einstellt.
Die mit selbstthätiger Radsteuerung versehene Hackmaschine ist in Fig. 1 in Oberansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 3 stellt die Kuppelung dar. Fig. 4 zeigt
die Maschine in seitlicher Abweichung. Fig. 5 ist eine Seitenansicht mit Winde und Feststellvorrichtung. Fig. 6 stellt eine Ansicht auf den Schleif bogen, Fig. 7 den Querschnitt A-B (Fig. 6) des Schleifbogens dar.
Die Achse mit den beiden fest aufsitzenden Fahrrädern ist in der Mitte getheilt und um die Bolzen f bezw. J1 drehbar; ihre zweite Unterstützung erhalten die Halbachsen durch die drehbar aufsitzenden Kegelräder ggv welche auf den Zahnbögen h H1 ruhen und darauf rollen.
Am inneren Ende .der in dieser Ausführung hohl angenommenen Achsen befindet sich die in Fig. 3 im Schnitt dargestellte Kuppelung ρ bezw. P1.
Diese besteht aus der Kuppelungsklaue x, welche sich mit ihrem cylindrischen Theile in der hohlen Achse befindet, durch den Keil y umdrehbar, aber verschiebbar ist und von der Feder ^ vorgedrückt wird.
Den Zähnen der Klaue χ gegenüber liegen die gleichen Zahnlücken des Kegelrades g, so dafs bei Einrückung der Kuppelung eine feste Verbindung zwischen der Achse und dem Zahnrade hergestellt wird.
Die Scheere besteht aus dem Holzrahmen i (Fig. 1) und ist um den Punkt k drehbar. Am hinteren Ende der Scheere befindet sich der Zahnbogen /, welcher durch das Zahnrad m, die Kettenräder η bezw. Ti1 und die Kette 0, welche mittels losen Ringes an den Zahnrädern. g gl befestigt ist, mit den Achsen in Verbindung steht.
Zwischen den beiden Kuppelungen 'ρρλ befindet sich der doppelte Schleif bogen q, welcher mit seinem vorderen Ende um den Bolzen fc.sich dreht, während er hinten durch eine Verbindungsschiene e in dem Punkte d mit den Handhaben des Messerwerkes b beweglich verbunden ist. An diesem Schleifbogen ist das Kettenrad Ti1 befestigt, welches den Zweck hat, den Umlauf der Kette zu ermöglichen und die Kettenspannung in den verschiedenen Stellungen der Steuerung durch die Feder r gleich zu halten.
Am unteren Rande des Schleifbogens, auf der hinteren Hälfte befinden sich seitlich noch zwei vorspringende, aber nach unten gerichtete Schleifflächen α ax als Feststellvorrichtung.
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht eine zweckmäfsige Steuerung der Hackmaschine in folgender Weise:
Bei einer Abweichung des Zugthieres aus seiner richtigen Bahn wird die Maschine dieser Abweichung folgen. Das Messerwerk wird jedoch, da es beweglich ist, durch den Bedienungsmann in seiner richtigen Bahn erhalten. Die Achse des Schleifbogens einerseits und des Maschinengestells mit der Scheere andererseits werden dabei einen gewissen Winkel bilden.
Dadurch wird bewirkt, dafs die Kuppelung ρ gegen den Schleifbogen q drückt und sich hierdurch einrückt. Das betreffende Zahnrad g oder g1 ist hierdurch mit der Achse des betreffenden Fahrrades fest verbunden und rollt bei Drehung des letzteren auf dem Zahnbogen h bezw. A1 entlang.
Gleichzeitig wird durch die beide Kegelräder g gi verbindende Kette 0 das andere lose Zahnrad in entgegengesetzer Richtung bewegt.
Hierdurch werden die beiden Fahrräder der Maschine unter einander parallel, aber entgegengesetzt der Abweichung des Zugthieres verschoben und kommen dadurch wieder in die richtige Fahrrichtung.
Um dies Seitswärtsfahren der Fahrräder zu ermöglichen, ist es erforderlich, die Scheere i der Abweichung des Zugthieres entsprechend zu verstellen, damit die Maschine ungehindert durch die Abweichung geradeaus gehen kann.
Dies wird zugleich mit dem Verstellen der Fahrräder durch die Kette ohne Ende 0 bewirkt, welche ihre Bewegung durch das Kettenrad η und weiter durch das Zahnrad m auf den Zahnbogen I überträgt, welcher mit der Scheere starr verbunden ist.
In gleicher Weise,, nur in umgekehrter Reihenfolge wirkt eine Abweichung des Zugthieres durch den Zahnbogen/, das Zahnrad m und die Kette 0 auf die beweglichen Achsschenkel und somit auf die Fahrräder steuernd, wodurch schon von vornherein bewirkt wird, dafs die Räder nur geringe Neigung haben, der Abweichung des Zugthieres zu folgen.
Es kann jedoch diese letztere Vorrichtung allein zur Steuerung nicht verwendet. werden, wenn die Fahrräder nicht einen genügenden Widerstand gegen seitliche Verdrehung im Boden finden, weil die Fahrräder leichter der Abweichung des Zugthieres folgen werden, als sich das innere Getriebe in Thätigkeit setzt.
Findet eine Abweichung des Zugthieres z. B. nach rechts statt, wie in Fig. 4 in übertriebener Weise dargestellt ist, so werden bei Beginn derselben die Räder ebenfalls mit nach rechts verdreht werden und parallel der Achse der Scheere nach rechts laufen. Das Messerwerk wird nun aber von dem Führer immer genau in Richtung der Reihen gehalten, und da die ganze Maschine nach rechts läuft,, wird der mit dem Messerwerk und den Handhaben c fest verbundene Schleifbogen q, relativ nach links sich bewegend, die Kuppelung χ einrücken. Die Kuppelung χ läuft nun ein Stück vor, nimmt dabei zugleich die Kuppelung X1 zurück, und die Räder und mit ihnen die Maschine laufen nun nicht mehr nach rechts, sondern nach links. Erreichen die Räder hierbei ihre richtige Fahrrichtung, so wird die Kuppelung χ ausgeschaltet, überschreiten sie dieselbe, so wird die Kuppelung X1
eingeschaltet; dieselbe läuft vor, nimmt dabei die Kuppelung χ zurück und die Rä'der laufen wieder nach rechts. Die Deichsel kann
dabei den Zugthieren folgen, und zwar mit Hülfe der Ketten ο und der Räder K1 m bezw. des Zahnbogens /. So werden die Räder eine zwischen den beiden Pflanzenreihen liegende schlangenförmige Linie beschreiben und allmälig wieder in ihre genaue Richtung kommen. Wird während der Einstellung das Zugthier wieder in seine richtige Bahn zurückgebracht, so liegen nach beendeter Einstellung die Achse des Gestells, des Messerwerkes und der Scheere wieder in einer senkrechten Ebene. Bleibt dagegen das Zugthier in der falschen Reihe, so wird nach erfolgter Einstellung zwar die Achse des Maschinengestells und des Messerwerkes in einer senkrechten Ebene liegen, die Achse der Scheere wird aber mit ihnen einen gewissen Winkel bilden. Um eine derartige Einstellung zu ermöglichen, wird entweder das Kettenrad η oder das Zahnrad m nicht fest auf seine Achse "aufgekeilt, sondern so befestigt, dafs es sich bei Auftreten von gröfseren Drehungen auf seiner Achse bewegen kann.
Die Schleifflächen α aY haben den Zweck, nach beendeter Arbeit die Maschine festzustellen, ihr also die freie Bewegung, welche sie bei der Arbeit hatte, zu nehmen und durch die nun unbeweglich gewordene Scheere i die ganze . Maschine in die Gewalt des Zugthieres zu geben. Die ganze Radsteuerung ist somit aufser Thätigkeit und es kann wie mit jeder anderen zweiräderigen Maschine gefahren werden.
Dies wird bewirkt, indem beim Aufwinden des -Messerwerkes b durch die Windevorrichtung w auch der mit dem Messerwerk im Punkte d verbundene Schleif bogen q mitangehoben wird, so dafs die bis dahin unter der Höhe des Ganges der Kuppelungen gelegenen, seitlich vorstehenden Schleifflächen a CL1 nun in gleicher Höhe der Kuppelungen liegen.
Befindet sich die Maschine nun beim Aufhören der Arbeit in einer Abweichung, so mufs eine Kuppelung von beiden, auf der hinteren Hälfte des Schleifbogens sein und wird durch die vorspringenden Flächen a Ct1 des sich nun hebenden Schleifbogens eingekuppelt werden und bis zur Mitte vorlaufen. Hier löst sich die Kuppelung durch ihre Federkraft, weil der vorspringeride Ansatz des Schleifbogens vorher aufhört.
Bei dieser Gelegenheit ist durch die Kette ο auch der andere Achsschenkel zurückgedreht worden und die Scheere ist durch Kette o, Zahnrad m und Zahnbogen Z in die richtige Stellung gelangt, so dafs durch diese Feststellvorrichtung die Mittelstellung der Maschine wieder hergestellt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Steuerung für Hackgera'the, bei welcher die Steuerung des Fahrgestelles durch die Kraft des Zugthieres in der Weise erfolgt, dafs bei einer Abweichung des Geräthes von seiner Richtung durch die Führung der Messer seitens des Arbeiters eine Kuppelung eingerückt wird, welche die Drehung des einen Fahrrades um seine waagrechte Achse auf die beiden senkrechten Achsen (f) der Fahrradachsschenkel überträgt und so ein Schrägstellen der Räder bewirkt.
2. Eine Ausführung der unter i. angegebenen Steuerung, bei welcher durch die Führung der Messer seitens des Arbeiters mittelst eines Gleitbogens (q) eine Kuppelung (x) entgegen der Wirkung einer Feder (^) einrückt und dadurch die eine Fahrradachse mit einem Zahnrad (g) fest verbunden wird, welches letztere dann infolge der Drehung des Rades auf einen Zahnbogen (h) abrollt und das Rad schräg stellt, während das andere Rad durch eine die Fahrradhalbachsen verbindende Kette (o) die entsprechende Schrägstellung erhält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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