DE955740C - Vorrichtung zum Anpressen von Reibbarren fuer Farbmuehlen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anpressen von Reibbarren fuer Farbmuehlen u. dgl.

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Publication number
DE955740C
DE955740C DEI6441A DEI0006441A DE955740C DE 955740 C DE955740 C DE 955740C DE I6441 A DEI6441 A DE I6441A DE I0006441 A DEI0006441 A DE I0006441A DE 955740 C DE955740 C DE 955740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction bar
spindles
pressure
handwheel
friction
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Expired
Application number
DEI6441A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Pfeuffer
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ERNST A ITTERLEIN
Original Assignee
ERNST A ITTERLEIN
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/34Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in mills wherein a roller co-operates with a stationary member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1957
I O44 1 HI 150 c
Bei mit Reibbarren ausgestatteten Mühlen für Farben, Salben u. dgl. wird der Anpreßdruck der Reibbarre je nach der Länge der Reibwalze durch zwei oder mehr mit Handrädern ausgerüstete Druckspindeln erzeugt, deren Wirkung auf einen Punkt begrenzt ist und sich nur unzulänglich auf die Barrenteile zwischen den Druckspindeln erstreckt. Das Reibgut wird infolgedessen zwischen den Spindeln weniger fein vermählen als unmittelbar unterhalb des Sitzes der Druckspindeln.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß ein Handrad unter Zwischenschaltung von Schneckenrad- oder Zahnradgetrieben mehrere, möglichst dicht benachbarte, über die Länge der Reibbarre verteilt angeordnete Druckspindeln betätigt.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann jede unmittelbar von einem Handrad betätigte, senkrecht zur Reibbarre angeordnete ■Druckspindel unter Zwischenschaltung von Stirnrädern zu beiden Seiten der unmittelbar betätigten Spindel benachbart angeordnete Spindeln betätigen.
Nach einer weiteren Ausführungsform kann die Handradwelle auch parallel zur Reibbarre angeordnet sein und diese Handradwelle sämtliche senkrecht zur Reibbarre angeordneten Druckspindeln unter Zwischenschaltung von Schneckenradgetrieben betätigen.
Es sind mit Reibbarren ausgestattete Mühlen bekannt, bei denen die Betätigung mehrerer Andruckstellen durch eine mit einem Handrad versehene Spindel sowohl unter Zwischenschaltung mechanischer als auch hydraulischer Mittel geschieht. Gegenüber der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist bei diesen bekannten Mühlen die Ausübung unterschiedlicher Drücke an den verschiedenen Andruckstellen nicht möglich.
ίο Es ist auch eine Anpreßvorrichtung für Einwalzenreibmaschinen bekannt, bei der mehrere für die Ausübung des Anpreßdruckes an den verschiedenen Stellen dienenden Spindeln durch Zahnradgetriebe miteinander verbunden sind, so daß mehrere solcher Spindeln mittels eines Handrades betätigt werden können. Diese bekannte Anordnung ist zusätzlich mit hydraulischen Gestängen gekoppelt, wodurch die durch die vorliegende Erfindung erzielbare Vereinfachung zunichte gemacht ao wird.
Die auf den Druckspindeln angeordneten Getrieberäder werden zweckmäßig zwischen der Unterseite des die Spindeln tragenden Jochs und der Oberseite einer unten an dem Joch befestigten Abschlußplatte geführt.
Durch die Erfindung wird eine wesentlich wirksamere Verteilung des Druckes auf die Reibbarre und damit eine gleichmäßigere Feinvermahlung des Reibgutes erreicht.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Ausführüngsform für die Anordnung der Druckspindeln in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i,
Fig. 3 drei benachbarte Druckspindeln, die von einem gemeinsamen Handrad betätigt werden, im Längsschnitt,
Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform für die Anordnung der Druckspindeln im Längsschnitt, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4 und
Fig. 6 die Ausführungsform nach Fig. 4 in Draufsicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 wird eine Reibbarre 1 auf die Reibwalze 2 gedrückt. Die mit Handrädern 3 versehenen Druckspindeln 4 sind in einem Joch 5 auf- und niederschraubbar, das oberhalb der Reibbarre 1 angeordnet ist. Auf jede durch Handrad 3 betätigte Druckspindel 4 ist in der Nahe ihres unteren Endes ein Zahnrad 6 aufgekeilt, welches mit in Längsrichtung des Joches 5 benachbart liegenden Zahnrädern 7, ,8 im Eingriff steht, welche ihrerseits auf Gewindeteilen der der Druckspindel 4 benachbart liegenden Druckspindeln 9 und 10 sitzen, die in dem Joch 5 längs verschieblich, aber undrehbar geführt sind. Auf diese Weise werden von jeder mit einem Handrad 3 versehenen Druckspindel 4 noch zwei weitere Druckspindeln 9 und 10 in Tätigkeit gesetzt, und es wird eine gleichmäßige Druckausübung auf die Reibbarre 1 und damit ein gleichmäßiger feiner Vermahlungsgrad für das Reibgut erreicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 ist die Reibbarre wiederum mit 1 und die Reibwalze mit 2 bezeichnet. Innerhalb des Joches 5 ist parallel zur Reibbarre 1 verlaufend eine Welle 11 gelagert, die durch an ihren Enden seitlich des Joches 5 angeordnete Handräder 12 in Drehung versetzt werden kann. Auf die Welle 11 sind in kurzen Abständen Schnecken 13 aufgekeilt, die ihrerseits mit den Schneckenrädern 14 im Eingriff stehen. Die Schneckenräder 14 sitzen auf Gewindeteilen der Druckspindeln 15, die senkrecht zur Reibbarre 1 im Joch 5 verschiebbar, aber undrehbar angeordnet sind und den Anpreßdruck für die Reibbarre 1 auf die Reibwalze 2 verursachen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß auch bei dieser Ausführungsform die benachbarten Druckspindeln 15 in kurzen Abständen gleichmäßig über die Länge der Reibbarre 1 verteilt angeordnet werden können, so daß ein möglichst gleichmäßiger Anpreßdruck für die Reibbarre 1 erzielt wird. Selbstverständlich kann die Betätigung der waagerechten Welle 11 auch durch nur ein Handrad 12 erfolgen.
Die Welle 11 kann auch hydraulisch angetrieben werden. Beispielsweise wird dann das Stellrad 12 als Schaufelrad ausgebildet. Der hydraulische Antrieb ist besonders dann zweckmäßig, wenn die Steuerung der Seitenbewegung der Walze schon hydraulisch erfolgt.
Bei beiden Ausführungsformen sind die Getrieberäder 6, 7, 8 bzw. 14 einerseits an der Unterseite des die Druckspindeln tragenden Joches 5, andererseits durch eine an der Unterseite des Joches anliegende Abschlußplatte 16 bzw. 17 abgestützt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Anpressen von Reibbarren für Farbmühlen u. dgl., bei der mehrere über die Länge der Reibbarre verteilt angeordnete Druckspindeln unter Verwendung von Handrädern betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handrad (3, 12) unter Zwischenschaltung von Schneckenrad- oder Zahnradgetrieben (6, 7, 8 bzw. 13, 14) mit mehreren, möglichst dicht benachbarten, unmittelbar auf die Reibbarre wirkenden Druckspindeln (4, 9, 10 bzw. 15) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede unmittelbar von einem Handrad (3) betätigte senkrecht zur Reibbarre (1) angeordnete Druckspindel (4) unter Zwischenschaltung von Stirnrädern (6, 7, 8) mit zu beiden Seiten angeordneten Spindeln (9, 10) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Handrad auf einer parallel zur Reibbarre (1) angeordneten Welle (11) sitzt, die mit sämtlichen, senkrecht zur Reibbarre angeordneten Druckspindeln (15) unter Zwischenschaltung von Schneckenradgetrieben (13, 14) verbunden ist.
4- Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Reibbarre (1) angeordnete Welle (11) mit einem hydraulischen Antrieb versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Druckspindel (4,( 9, ίο bzw. 15) angeordneten Getrieberäder (7)' zwischen der Unterseite des die Spindeln tragenden Joches (5) und der Oberseite einer unten an dem Joch befestigten Abschlußplatte (16) geführt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 655 848; britische Patentschrift Nr. 469 747.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©609 549/259 7.56 (609 742 1. 57)
DEI6441A 1952-10-12 1952-10-12 Vorrichtung zum Anpressen von Reibbarren fuer Farbmuehlen u. dgl. Expired DE955740C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB469747A (en) * 1936-02-22 1937-07-30 Charles Carruthers Improvements in roller-and-breast bar mills
DE655848C (de) * 1935-11-02 1938-01-24 Lionel George Holmes Mit einer Mahlbarre ausgeruestete Muehle

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE655848C (de) * 1935-11-02 1938-01-24 Lionel George Holmes Mit einer Mahlbarre ausgeruestete Muehle
GB469747A (en) * 1936-02-22 1937-07-30 Charles Carruthers Improvements in roller-and-breast bar mills

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