DE954396C - Aufblasbares Kleinboot od. dgl. - Google Patents

Aufblasbares Kleinboot od. dgl.

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Publication number
DE954396C
DE954396C DEC10511A DEC0010511A DE954396C DE 954396 C DE954396 C DE 954396C DE C10511 A DEC10511 A DE C10511A DE C0010511 A DEC0010511 A DE C0010511A DE 954396 C DE954396 C DE 954396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
load cells
valve
sealing element
cells
Prior art date
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Expired
Application number
DEC10511A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Edwards Wilding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P B Cow & Co Ltd
Original Assignee
P B Cow & Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P B Cow & Co Ltd filed Critical P B Cow & Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE954396C publication Critical patent/DE954396C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B34/00Vessels specially adapted for water sports or leisure; Body-supporting devices specially adapted for water sports or leisure
    • B63B34/20Canoes, kayaks or the like
    • B63B34/21Canoes, kayaks or the like characterised by constructional features
    • B63B34/22Inflatable; having inflatable parts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Aufblasbares Kleinboot od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf aufblasbare kleine Ruderboote, Kanus und ähnliche Wasserfahrzeuge.
  • Es ist bekannt, bei derartigen Wasserfahrzeugen mehrere gesonderte und gegeneinander abgedichtete Tragzellen vorzusehen, die durch eine der Anzahl der Tragzellen entsprechende Zahl von Känälen mit einer gemeinsamen Aufblasventileinrichtung verbunden sind.
  • Ziel der Erfindung ist es, alle diese Kanäle zur Vereinfachung der Bedienung und Bauweise bei Gewährleistung gleicher Sicherheit gleichzeitig mit einem einzigen Dichtungselement zu verschließen, das erfindungsgemäß mit nur einer Durchgangsöffnung versehen ist und mit einem an sich bekannten, napfartig vertieften Ventilsitz zusammenwirkt.
  • In dem in der Beschreibung veranschaulichten Ausführungsbeispiel eines die Erfindung enthaltenden Wasserfahrzeugs sind vorzugsweise vier Tragzellen, also auch vier biegsame Schlauch- oder Rohrleitungen vorgesehen, die an einen napfartig vertieften Ventilsitz mit vier Kanälen angeschlossen sind.
  • Das erfindungsgemäße Dichtungselement besteht vorzugsweise aus einem Ring oder einer Scheibe aüs elastischem Stoff, z. B: Gummi, die beim Schließen des Ventils verformt wird, um sich fest auf ihren vertieften Sitz aufzusetzen: wenn also die Tragzellen aufgeblasen sind; so werden alle Kanäle durch das eine Dichtungselement verschlossen. Selbst wenn daher eine der Tragzellen ein Loch bekommt oder sonst undicht wird, bleibt der Rest der Zellen gegen Leckwerden abgedichtet.
  • Ein erfindungsgemäß konstruiertes Kanu ist in den Zeichnungen erläutert; in diesen ist Fig. I eine perspektivische Ansicht des aufgeblasenen Kanus, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 von Fig. I, und Fig.3 und 4 sind zwei vergrößerte Schnittansichten der Ventileinrichtung im geschlossenen und geöffneten Zustand.
  • Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, enthält das Kanu vier gesondert aufblasbare; miteinander nicht in Verbindung stehende Tragzellen I, 2, 3, 4. Die Zellen sind paarweise angeordnet und liegen bei jedem Paar eine über der anderen. So bilden die Zellen I und 2 das Steuerbordpaar und die Zellen 3 und 4 das Backbordpaar. Die Zellen I und 2 hängen zusammen, wie Fig.2 erkennen läßt, da sie aus einem Stück Stoff hergestellt sind, sie stehen aber im Innern nicht miteinander in Verbindung, da, sie durch Dichtungsstreifen 5 gegeneinander abgedichtet sind; die Zellen 3 und 4 sind ähnlich gebaut und durch Streifen 6 gegeneinander abgedichtet. Jede Zelle I, 2, 3, 4 hat eine Aufblaseöffnung, die über eine biegsame Rohrleitung, z. B. einen Gummischlauch, mit einer gemeinsamen Ventileinrichtung verbunden ist. Die Rohrleitungen bzw. Gummischläuche sind bei 7, 8, 9, Io gezeigt. Die Ventileinrichtung, die in Fig. 3 und 4 im einzelnen dargestellt ist, enthält eine Ventilspindel I I, die sich in Richtung gegen einen napfartig vertieften Ventilsitz I2 in einem Ventilkörper I3 bewegen läßt, und ein ringförmiges Dichtungselement I4 aus elastischem Stoff, das zwischen. Ventilspindel I I und Ventilsitz I2 eingeführt ist. Der Ventilkörper I3 enthält. eine Nut zur Aufnahme eines Stückes Stoff derselben Art, wie er für die Tragzellen verwendet ist; dieses dient, wie Fig. I zeigt, als Spritzschutzdecke I5 und ist an der Anschlußstelle für das Ventil durch eine obere und eine untere Platte I6 verstärkt.
  • Der Ventilkörper I3 enthält vier Kanäle I7 (von denen in der Schnittzeichnung der Fig.3 und nur zwei angedeutet sind); jeder von diesen steht mit einer der biegsamen Rohrleitungen 7, 8, 9, 10 und dadurch mit einer der Tragzellen I, 2, 3, 4 in Verbindung. Die Ventilspindel II ist bei I8 zentrisch durchbohrt, so daß sich ihre Bohrung mit einem Mittelloch I9 in dem Dichtungselement I4 deckt; das obere Ende der Bohrung I8 kann durch eine Gummischeibe od. dgl. 2o abgedichtet werden; diese wird durch eine mit der Ventilspindel I I zu verschraubende Kappe 2I in ihrer Lage gehalten. Um die Schraubkappe 2I nach dem Abnehmen von der Ventilspindel nicht zufällig verlorengehen zu lassen, ist sie durch ein biegsames Band 22 festgemacht.
  • Die unteren Tragzellen 2 und 4 sind durch eine Stoffbahn 23 aus ähnlichem Material miteinander verbunden, die den Boden des Kanus bildet; dieser ist mit Bug- und Achtersteven 24, 25 ausgestattet, die bis unter den Boden des Kanus reichen, um ihn zu schützen, wenn es sich an Land befindet. Das Kanu kann zweckmäßig mit einem Sitz 26, etwa aus Schwammgummi, und einer elastischen Rückenlehne 27 ausgestattet sein, während an den Tragzellen I und 3 Verstärkungsstreifen 28 und 29 angebracht sein können, um zu verhindern, daß die Zellen durch die Reibung eines Paddels, Riemens od.,dgl. beschäftigt werden. Griffstricke 3o können angebracht sein, um das Tragen des Kanus zu erleichtern.
  • Wenn man das Kanu aufblasen will, so nimmt man die Schraubkappe 2I zusammen mit der Dichtscheibe 2o am oberen Ende der Ventilspindel I I ab. Diese Spindel kann nun an irgendeine passende Druckluftquelle angeschlossen werden. Das Dichtungselement I4, das von der Ventilspindel her keinerlei Druck empfängt, läßt die Kanäle I7 in dem vertieften Ventilsitz I2 offen, so daß die Druckluft durch die Bohrung I8 und das Loch I9 in dem Dichtungselement I4 zu jedem der vier Kanäle I7 und von da über die Schlauchleitungen 7, 8, 9, Io zu jeder der Tragzellen I, 2, 3, 4 hinströmen kann. Nach dem Aufblasen des Kanus dreht man die Spindel II, so daß sie das Dichtungselement I4 gegen den vertieften Ventilsitz I2 drückt und es verformt; damit nimmt das Dichtungselement I4 die in Fig. 3 gezeigte Stellung ein und verschließt die zu den Tragzellen führenden Kanäle I7 im Ventilkörper I3. Danach kann man durch Wiederaufsetzen der Gummischeibe 2o und der Schraubkappe 2I die Ventilspindel II oben. abdichten, und es kann auf diese Weise offensichtlich die Luft aus irgendeiner der Tragzellen normalerweise nicht entweichen.
  • Um die Luft aus dem Kanu abzulassen, führt man die umgekehrten Handgriffe aus; man dreht die Spindel II in entgegengesetztem Sinn, um den Druck auf das Dichtungselement I4 zu verringern; dann wird infolge des Drucks der Luft in den Tragzellen I, 2, 3, 4 und den zugehörigen Schlauchleitungen 7, 8, 9, Io das Dichtungselement I4 von seinem Sitz abgedrückt, und die Luft kann entweichen.
  • Angesichts des Umstandes, daß vier einzelne Tragzellen vorgesehen sind, die alle gegeneinander abgedichtet sind, kann selbst bei Beschädigung oder beim Leckwerden einer oder zweier Tragzellen die Luft aus einer heil gebliebenen Zelle nicht durch eine oder mehrere andere Zellen entweichen; somit ist ein unerwünschtes völliges Leerwerden des Kanus verhindert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufblasbares Kleinboot, Kanu oder ähnliches Fahrzeug, mit einer Mehrzahl gesonderter Tragzellen und einer allen Tragzellen gemeinsamen Aufblasventileinrichtung, die eine der Zahl der Tragzellen entsprechende Anzahl von Kanälen enthält, deren jeder mit einer der Tragzellen in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (I7) gleichzeitig durch ein mit einer einzigen Öffnung (I9) versehenes Dichtungselement (I4) verschlossen werden, das in an sich bekannter Weise mit einem napfartig vertieften Ventilsitz (I2) zusammenwirkt.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (I4) aus elastischem Stoff in Form eines Ringes oder einer Scheibe besteht, die beim Schließen des Ventils verformt wird und sich fest auf ihren vertieften Ventilsitz (I2) aufsetzt, in den alle Kanäle (I7) einmünden.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (I4) in der einen Stellung vier Kanäle (I7), . deren jeder mit einer der Tragzellen in Verbindung steht, unter sich und gegen die Zuführung (I8) abdichtet, während in der anderen Stellung des Ventils diese Kanäle (I7) alle offen sind und mit der Zuführung (I8) in Verbindung stehen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 342 726, 2 04o 616; britische Patentschriften Nr. 323 663, 568 444; deutsche Patentschrift Nr. 824 578.
DEC10511A 1953-12-31 1954-12-31 Aufblasbares Kleinboot od. dgl. Expired DE954396C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB954396X 1953-12-31

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DE954396C true DE954396C (de) 1956-12-13

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ID=10786397

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DEC10511A Expired DE954396C (de) 1953-12-31 1954-12-31 Aufblasbares Kleinboot od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE954396C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB323663A (en) * 1929-01-25 1930-01-09 Reginald Foster Dagnall Improvements in or connected with inflatable fabric boats
US2040616A (en) * 1933-04-08 1936-05-12 Kidde & Co Walter Inflatable flotation device
US2342726A (en) * 1942-05-14 1944-02-29 Dill Mfg Co Valve for inflatable boats
GB568444A (en) * 1943-07-05 1945-04-05 Bernard Migge Pneumatic boats
DE824578C (de) * 1949-07-01 1951-12-13 Willy Bayer Ungesteuertes Ventil fuer gasfoermige und fluessige Stoffe

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