DE953860C - Dreiteiliges Lenkgestaenge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Dreiteiliges Lenkgestaenge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE953860C
DE953860C DEE5983A DEE0005983A DE953860C DE 953860 C DE953860 C DE 953860C DE E5983 A DEE5983 A DE E5983A DE E0005983 A DEE0005983 A DE E0005983A DE 953860 C DE953860 C DE 953860C
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DE
Germany
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joints
elastic
joint
steering linkage
designed
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Expired
Application number
DEE5983A
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English (en)
Inventor
Josef Latzen
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TRW Fahrwerksysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
TRW Fahrwerksysteme GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/16Arrangement of linkage connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0619Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part comprising a blind socket receiving the male part
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2326/00Articles relating to transporting
    • F16C2326/20Land vehicles
    • F16C2326/24Steering systems, e.g. steering rods or columns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein dreiteiliges Lenkgestänge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchem der Lenkstockhebel und der Führungshebel über eine nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung je mit je einem Ende des unterteilten Mittelgestänges und in je einer Unterteilungsstelle je eine der Spurstangen über je eine nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung mit dem Mittelgestänge verbunden sind.
Dreiteilige Lenkgestänge für Kraftfahrzeuge sind bekannt. Bei diesen bekannten Lenkgestängen sind der Lenkstockhebel und der Führungshebel je über eine nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung mit je einem Ende des Mittelgestänges verbunden. Das Mittelgestänge ist über je eine nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung mit je einer Spurstange verbunden. Bei diesem Lenkgestänge bilden die Verbindungsgelenke Teile des Gestänges, so daß die Gelenkpunkte eine vorbestimmte Lage im Lenkgestänge haben und sich das Lenkgestänge nicht nach den Gelenkpunkten ausrichten läßt.
Es sind auch bereits Lenkgestänge der vorgenannten Art bekanntgeworden, bei denen das Mittelgestänge unterteilt ist und in je einer Unterteilungsstelle eine gleichfalls nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung mit je einer der Spur Stangen liegt. Es bildet jedoch auch hier jeweils ein Mittelgestängeteil und ein Spurstangen-
teil einen Gelenkfeil. Das gleiche ist bei der Verbindung mit dem Lenkstockhebel und dem Führungshebel der Fall. Die vorgenommene Unterteilung des Mittelgestänges läßt lediglich eine Regelung des Abstandes der Verbindungsstellen des Mittelgestänges mit den Spurstangen voneinander zu. Die Läge der Gelenkpunkte im Lenkgestänge ist also gleichfalls vorbestimmt.
Nach der Erfindung bilden die Verbindungsgelenke selbständige von dem Mittelgestänge trennbare Elemente oder Bauteile, die ihrerseits in die Unterteilungsstellen des Mittelgestänges eingesetzt sind und-die einzelnen Mittelgestängeteile miteinander verbinden. Hierdurch sind die Gelenkstangen zu Punkten geworden, nach denen sich das Lenkgestänge ausrichten läßt, um so eine größere kinematische Bestimmtheit und hemmungsfreie Wirkungsweise zu erhalten.
In den Unteransprüchen sind weitere Erfindungsmerkmale aufgeführt, für die jedoch nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch Schutz beansprucht wird.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Abb. ι läßt ein dreiteiliges Lenkgestänge in einer ersten Ausführungsform im Grundriß erkennen;
Abb. 2 gibt den Grundriß des Mittelgestänges eines zweiten Ausführungsbeispiels wieder;
Abb. 3 zeigt eine der möglichen Ausführungsformen -der bei dem Lenkgestänge nach Abb. 1 verwandten Gelenke;
Abb. 4 verdeutlicht ein elastisches Gelenk, wie es beispielsweise in Abb. 1 für den Führungshebel verwandt werden kann;
Abb. 5 stellt ein einstellbares Gelenk für den Lenkstockhebel dar;
Abb. 6 ist ein Gelenk, wie es beispielsweise nach dem Ausführungsbeispiel bei Abb. 2 verwandt ist; Abb. 7 läßt eine weitere Gelenkausführung für dieses Ausführungsbeispiel erkennen.
Das Lenkgestänge besteht aus dem mehrteiligen Mittelgestänge 1, den beiden Spurstangen 2 und 3, dem Lehkstockhebel 4 und dem blind mitgehenden Führungshebel 5, welcher am Fahrzeugrahmen befestigt ist. Die Verbindung dieser Einzelteile miteinander ist über selbständige Bauteile bildende Gelenke 6 bewirkt, welche in das Mittelgestänge eingefügt sind und dessen einzelne Teile miteinander verbinden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 sind die Gelenke 6 als Kugelgelenke ausgebildet. Die Ausführungsform der Kugelgelenke kann beliebig sein. Gemäß Abb. 3 können die Gelenke aus unnachgiebigen Stahlkugelgelenken bestehen. In Abb. ι sind die Kugelgelenke über die an ihrem Gelenkgehäuse vorgesehenen Zapfen 7 in das unterteilte Mittelgestänge eingefügt und mit entsprechendem Gewinde in die Mittelgestängeteile eingeschraubt, welche hierdurch auch miteinander verbunden sind.
Die Anordnung kann auch so sein, wie es Abb. 2 erkennen läßt, nach welcher die Augen 8 über an ihnen befindliche seitliche Zapfen 9 in das unterteilte Mittelgestänge eingefügt sind. Die Kugelbolzen sind hierbei in den Augen befestigt. Es kann wahlweise eine entsprechende Anordnung für die Verbindung mit dem Lenkstockhebel 4 und mit dem Führungshebel 5 oder eine Verbindung gemäß Abb. ι für genannte Hebel gewählt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 sind die Augen 10 an den Spurstangen 2, 3, an dem Lenkstockhebel 4 und an dem Führungshebel 5 auf den Gelenkbolzen befestigt. Die Anordnung könnte aber auch so sein, daß beispielsweise die mittleren Kugelgelenke zur Verbindung mit den Spurstangen 2 und 3 gemäß Abb. 2 und 6 angeordnet sind, bei welchen das Auge in das Mittelgestänge eingefügt ist und das Gehäuse des Kugelgelenks über einen Zapfen mit der Spurstange verbunden ist, während die Verbindung des Führungshebels und des Lenkstockhebels mit dem Mittelgestänge gemäß Abb. ι vorgenommen ist. Auch eine umgekehrte Anordnung ist möglich.
In Abb. ι sind alle Gelenke 6 als unnachgiebige Kugelgelenke ausgebildet. Zweckmäßig ist es jedoch, das Gelenk zur Verbindung des Führungshebels mit dem Mittelgestänge als elastisches Gelenk auszubilden, wie es Abb. 4 beispielsweise erkennen läßt, und so eine Verdrehsicherung für das Mittelgestänge zu erhalten. Ebenso lassen sich die Gelenke zur Verbindung mit der Spurstange und auch das Gelenk zur Verbindung mit dem Lenkstockhebel als elastisches Gelenk ausbilden. Daneben besteht die Möglichkeit, einen Teil der Gelenke als elastische Gelenke und den anderen Teil der Gelenke als starre Gelenke auszubilden.
Eine andere Möglichkeit zur Erzielung einer Elastizität besteht in der elastischen Befestigung der Gelenke, wie sie beispielsweise aus Abb. 7 zu erkennen ist, wo zwischen zwei Hülsen 11 und 12 um den Gelenkbolzen ein. Gummifutter 13 gelegt ist. Diese Gelenkbefestigung läßt sich sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 als auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 oder in einer Kombination nach beiden Ausführungsbeispielen anwenden, in der beispielsweise der Lenkstockhebel und der Führungshebel gemäß Abb. 1 und die Spurstangen gemäß Abb. 2 oder umgekehrt mit dem Mittelgestänge verbunden sind. Hierbei kann ein Teil, z. B. die Gelenke zur Verbindung mit der Spurstange, in der aus Abb. 7 ersichtlichen Weise befestigt sein, während die Gelenke für den Lenkstockhebel 4 und den Führungshebel 5 als elastische oder starre Gelenke ausgebildet sind. Es ist auch möglich, die Gelenke für den Lenkstockhebel und den Führungshebel als elastische Gelenke oder Gelenke mit elastischer Befestigung auszubilden, während die Gelenke für die Spurstange elastische Gelenke oder starre Gelenke mit elastischer Befestigung sind. iao
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 erfolgt die Einstellung des Lenkstockhebels 4 in die Mittellage dadurch, daß die einen Teil des Mittelgestän-* ges bildende Hülse 14 auf den Zapfen 7, von denen der eine Links- und der andere Rechtsgewinde auf- iss weist, verstellt. Die Hülse 14 wird in der eingestell-
ten Lage über die Klemmschellen 15 festgelegt. Die Einstellung ist wesentlich vereinfacht, wenn gemäß Abb. 5 das Auge des Lenkstockhebels 4 über eine Exzenterbuchse 16 auf dem Gelenkbolzen 17 befestigt ist. Die Exzenterbuchse 16 läßt sich zur Einstellung um die Bolzenachse drehen. Das Festlegen der eingestellten Lage erfolgt durch Anziehen des geschlitzten Auges 19 am Lenkstockhebel über die'Schraube 18.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Dreiteiliges Lenkgestänge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchem der Lenkstockhebel und der Führungshebel über eine nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung je mit je einem Ende des unterteilten Mittelgestänges und in je einer Unterteilungsstelle je eine der Spurstangen über je eine nach Art eines Kugelgelenks ausgebildete Gelenkverbindung mit dem Mittelgestänge verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgelenke selbständige von dem Mittelgestänge (1) trennbare Elemente oder Bauteile bilden, die ihrerseits in die Unterteilungsstellen des Mittelgestänges eingesetzt sind und die einzelnen Mittelgestängeteiie miteinander verbinden.
  2. 2. Lenkgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbständigen Gelenke an ihrem Gehäuse auf sich gegenüberliegenden Seiten ausladende Zapfen (7) zur Verbindung der einzelnen Mittelgestängeteiie miteinander aufweisen.
  3. 3. Lenkgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkbolzen in Augen (8) eingesetzt sind und die Augen auf sich gegenüberliegenden Seiten ausladende Zapfen (9) zur Verbindung der einzelnen Mittelgestängeteile miteinander aufweisen.
  4. 4. Lenkgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk für den Führungshebel (5) als elastisches Gelenk ausgebildet ist oder eine elastische Befestigung aufweist.
  5. 5. Lenkgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Gelenk für den Lenkstockhebel (4) als elastisches Gelenk ausgebildet ist oder eine elastische Befestigung aufweist.
  6. 6. Lenkgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle Gelenke als elastische Gelenke ausgebildet sind oder eine elastische Befestigung aufweisen.
  7. 7. Lenkgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Gelenke als elastische Gelenke ausgebildet ist oder eine elastische Befestigung aufweist.
  8. 8. Lenkgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Gelenke als elastische Gelenke ausgebildet ist und ein Teil der Gelenke eine elastische Befestigung aufweist.
  9. 9. Lenkgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Lenkstockhebels (4) mit dem Mittelgestänge (1) über ein an sich bekanntes Gelenk vorgenommen ist, bei welchem in dem Auge zur Verbindung mit dem Gelenkbolzen eine um die Achse des Gelenkbolzens drehbare und an letzterem festlegbare Exzenterbuchse (16) vorgesehen ist (Abb. 5).
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 732 018, 630 181; britische Patentschrift Nr. 560427;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 324 984, 2 305 880.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 530/305 6.56 (609 701 11.56)
DEE5983A 1952-09-05 1952-09-06 Dreiteiliges Lenkgestaenge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE953860C (de)

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